Velomobil oder leichtes E-Fahrzeug

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Dh., der Hersteller würde nur einen 250 W Motor vorsehen, der (Schalter auf 25 kmh, Versicherungskennzeichen klappt ein) begrenzt werden kann oder (Schalter auf 45 kmh, Versicherungskennzeichen klappt heraus) der Motor zieht dann bis 45 kmh.!
Ein Fahrzeug was mit einem einfachen Schalter über 25km/h unterstützt bleibt ein KFZ. Ein Gasgriff ist ja auch nur ein Schalter, trotzdem wird aus einem Motorrad kein Mofa wenn man unter 25km/h fährt!

Damit so eine Drosselung rechtlich wirksam wird bedarf es baulicher Veränderungen die nicht so einfach umgangen werden können. Das liegt daran dass Verstöße sich nur dann konsequent ahnden lassen wenn man bei einer Kontrolle nicht schnell wieder den legalen Zustand herstellen kann.

Egal ob es um einen zu lauten Klappenauspuff abseits der Rennstrecke, einen zu schnellen Roller mit Bremshebelcode ohne passenden Führerschein oder ein S-Pedelec auf dem Waldweg geht.
 
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Nur mit Wettbewerbsreifen und sehr leichter Person!
Ja, okay, aber es geht ja nur darum, ohne zu treten 45 km/h in der Ebene zu schaffen. Das müsste gegeben sein (wenn ich schon mit meinem alten Liegerad, das einen 250 W Cyclonemotor im Leertrum hat, 40 km/h schaffe, allerdings mit dazu leichtem Treten, ohne habe ich nicht testen können wegen Pedelecsensor. Aber die DF-Aerodynamik ist ja zig mal besser!

Felix, die politisch-rechtlichen Schwierigkeiten sehe ich auch. Es ginge also darum, einen Schalter zu bauen, der unbeirrbar ist (z.B. hinten sitzt am Nummernschild), so dass der TÜV ihn anerkennt. Um was geht es denn? Das Fahrzeug hat ja alle Eigenschaften eines 45 ers, ist also grundsätzlich verkehrssicher (Reifen, Blinker, Licht, Statik usw), selbst wenn das Nummernschild in der Hosentasche mitgeführt wird (wäre sogar legal, schließlich geht da nur um den Versicherungsstatus..?) es geht also nur darum, die Drosselung auf 25 kmh für Fahrradwegnutzung zu beweisen also absolut sicher umzusetzen, einen Leistungsüberschuss wie die anderen hätte es ja nicht, wäre also sofort normales 250 W Pedelec (mit etwas überdimensionierten Blinkern, Beleuchtung und Reifen, woran sich aber an diesem Plus niemand zu stören hätte, auch keine Rechtsmenschen) ohne wenn und aber. Wo wäre denn da die gefährliche Mißbrauchsmöglichkeit? Mißbrauch eines Fahrradweges?
 
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VW ist ein schlechtes Beispiel!
Habe ich auch beim Überarbeiten so gesehen, der Pasus ist raus, ich meinte eigentlich nur, wenn so ein Teil mit der Organistaion, Präzision und Geschwindigkeit und Kostenminimalisierung der Autoindustrie hergestellt werden würde, würde es wohl so ca. 3000 bis 4000 Euro kosten. Aber daran ist natürlich kein Autohersteller interessiert, da kann nicht verdient werden. Und dann läuft so ein Teil vielleicht dreißig Jahre gut durch, jeder kann es selber reparieren, zumindest die Mechanik??! Vermutlich ist daran auch das 1 Literauto von VW, um 2001 herum die große Hoffnung zur Bezwingung der Klimakrise (ja, war damals schon sehr klar!), gescheitert.
 
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Wo wäre denn da die gefährliche Mißbrauchsmöglichkeit?
Das spielt keine Rolle, für alle gelten die selben Regeln, ein einfacher Schalter ist also nicht möglich. Man könnte ein 45er zulassen und dann mit einem 2. Magnet ein 22,5er draus machen, da kann einem eigentlich keiner was.

Fragt sich nur wozu das Ganze, man ist doch froh wenn man mit einem schnellen Velomobil keine Radwege benutzen muss bei 40-50km/h.
 
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Felix, die politisch-rechtlichen Schwierigkeiten sehe ich auch. Es ginge also darum, einen Schalter zu bauen, der unbeirrbar ist (z.B. hinten sitzt am Nummernschild), so dass der TÜV ihn anerkennt. Um was geht es denn? Das Fahrzeug hat ja alle Eigenschaften eines 45 ers, ist also grundsätzlich verkehrssicher (Reifen, Blinker, Licht, Statik usw), selbst wenn das Nummernschild in der Hosentasche mitgeführt wird (wäre sogar legal, schließlich geht da nur um den Versicherungsstatus..?) es geht also nur darum, die Drosselung auf 25 kmh für Fahrradwegnutzung zu beweisen also absolut sicher umzusetzen, einen Leistungsüberschuss wie die anderen hätte es ja nicht, wäre also sofort normales 250 W Pedelec (mit etwas überdimensionierten Blinkern, Beleuchtung und Reifen, woran sich aber an diesem Plus niemand zu stören hätte, auch keine Rechtsmenschen) ohne wenn und aber. Wo wäre denn da die gefährliche Mißbrauchsmöglichkeit? Mißbrauch eines Fahrradweges?
angeblich sind Radwege "gebaut für 20km/h"
(oder waren es 25km/h ?)

rein vom Logischen her müssten somit auch Rennräder (die könnten ebenfalls leicht und tun sie oft schneller als 20 oder 25km/h am RAdweg fahren),
Liegeräder, schnelle Trikes und auf jedenfall moderne, schnelle (motorlose) Velomobile das Fahren am Radweg verboten werden

weil: ob ich jetzt mit einem super-effizienten behosten df mit 40km/h dahinfahre, oder das selbe mit einem df ohne Hosen aber dafür 250watt Motörchen mache...
ist im Falle eines Unfalles (physikalische Folgen, nicht rechtliche) völlig egal

mir ist gestern ein Wiener Velomboilfahrer entgegengekommen, als ich grad von meinem FKK-Bad nach der Arbeit mich auf dem heimweg machte...
er zog mit ich schätze 55-60km/h (?) an mir vorbei (hatte vorher 5-7hm Schwung aufnehmen können)
yes... mir war gar nicht bewusst dass ein df bei diesen Tempo für aussenstehende beim Vorbeifahren pfeifen kann... - ich sitz ja sonst immer nur drinnen im VM
einfach nur geil.. aber egal..
wir haben uns dann beide eingebremst, beide gewendet, und dann für ein 35min-Gespräch angehalten

fahren darf er wie ich dort am Radweg (eigentlich ist es ein RAd-Fussgängerweg gemischt)
genauso wie 100te Rennradfahrer es täglich auch machen, Inlineskater, elektro-Skateboarder usw.

aber schwer illegal wäres es NUR, wenn da noch ein 2kg Motörchen drinnen sitzt das mehr als ~30km/h unterstützt
dann begibt man sich in teufels Küche

Schalter am Rücklicht montieren um am Radweg fahren zu können...
glaub das bringt nix..
wenn der Schalter so einfach umzulegen ist, dass es sich AUSZAHLT vor einem Radweg stehen zu bleiben, auszusteigen und das zu machen,
dann ist es eben zu leicht
wenns komplizierter ist, ists so umständlich dass man es dann wohl nicht macht weil unpraktisch
[DOUBLEPOST=1564062275][/DOUBLEPOST]EDIT:
ich würde es einfach so sehen:

25km/h, pedelec-legal und gut ists...
was hat man dann ?

das schnellste Rad in der Ebene und bergab unter allen Pedelecs und Up-Rädern dies so gibt...
in meinem Fall: unter 2.000.000 Wienern hab ich eines der wahrscheinlich 10 schnellsten Räder unterm Arsch... ob mit oder ohne Motor

der Motor ist dann Bonus bergauf...

also nicht immer den "ach wären 45km/h-Unterstützung geil" nachweinen...

ein schnelles VM mit 25km/h Unterstützung ist meiner meinung nach das geilste Pedelec... kein anderes ist auch nur annähernd so schnell
(bei 90% der Pedelecs wird ja auch noch auf effizienz geschi...en, womit viele von denen praktisch nie mit mehr als 25-30km/h bewegt werden, weil zu schwer/aufrecht/Zuviel Luftwiderstand/schwerlaufendeReifen )

ich würde also bei einem 25km/h-Velomobil nicht sehen: "müder Abklatsch eines 45km/h-Alleweder/Sunrider/LeibaHyrid" sondern
"geilstes Pedelec unter der Sonne"
 
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Eine umschaltung von 45 auf 25 nur um legal Radwege nutzen zu können ist wahrscheinlich nicht nötig. Wenn es einem tatsächlich mal überkommt einen Radweg nutzen zu wollen oder müssen, ist die Geschwindigkeit sowieso zu reduzieren. Ob es dann evtl. ein ordnungsgeld wg nicht legaler Nutzung gibt ist zweitrangig. Für eine evtl. Schuldfrage beim Unfall ist eher das angemessene Verhalten ausschlaggebend. Und da bekommt ein rennradfahrer, der mit 40 kmh auf dem Radweg unterwegs ist mehr schuld als ein Moped mit 20 kmh.
 
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Die Lösung wäre eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 25 km/h auf dem Radweg für alle Fahrzeuge unter 100 kg und schmaler als 1 m.
Auch der Porsche darf in der Stadt 50 km/h fahren.
In Holland gibt es die Fahrspuren für langsame Fahrzeuge
 
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Das spielt keine Rolle, für alle gelten die selben Regeln, ein einfacher Schalter ist also nicht möglich.
Klingt erstmal naheliegend, aber welche Regeln regeln das eigentlich?

Man könnte ein 45er zulassen und dann mit einem 2. Magnet ein 22,5er draus machen, da kann einem eigentlich keiner was.
Solange man den zweiten Magneten nicht mit einem Schalter aktivieren und deaktivieren kann ... ;)

Gibt es überhaupt ein zugelassenes S-Pedelec mit 250 Watt Motor?
 
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Fragt sich nur wozu das Ganze, man ist doch froh wenn man mit einem schnellen Velomobil keine Radwege benutzen muss bei 40-50km/h.
Sowohl im S-Pedelec- also auch im Velomobilforum wurde öfter bedauert, dass man mit so einem Teil mit Versicherungskennzeichen nicht auf einem Radweg fahren kann, aus überwiegend zwei Gründen: Radweg ist manchmal sicherer, hängt von der Straße ab, da gibt es welche mit rasendem Schwerlastverkehr, und zweitens: einem Verkehrstau kann man auf dem Radweg bestens entgehen (inkl. Fahrt durch einen Park oä).
Velomobile mit Kennzeichen wurden bereits zurückgeben/verkauft, weil sie sich immer brav im stinkenden Autostau einreihen mussten und es kaum möglich war, sich dazwischen vor zu drängeln.
 
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yes... würde ich gezwungen werden nur noch STraßen benutzen zu können, würde ich mir auf dem Arbeitsweg das Velomobil wohl überlegen...
dutzende Ampeln auf der Straße geteilt mit hunderten Autos vs. 1 Ampel auf 18km Radweg

und wie immer: RAdweg ist nicht Radweg

gibt eben solche und solche..
gibt welche die vertragen 20km/h kaum
und gibt welche wo man auch mit 50km/h fahren kann

wenn ich in der Früh auf "meinem" Radweg in die Arbeit fahre und 2 Radler auf 7km begegne und das auf einem RAdweg der breit genug ist, dass ich auch noch an einem entgegenkommenden 18 Tonner (Müllauto) vorbei komme...
da brauch ich dann kein 20km/h-Tempo

tatsächlich kann ich nirgends am Stück so schnell fahren wie am RAdweg...
z.b. 80km mit über 40km/h Schnitt...
alles am RAdweg....
fahre ich irgendwo auf den STraßen... wirst oft von Autos ausgebremst
 
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Sowohl im S-Pedelec- also auch im Velomobilforum wurde öfter bedauert, dass man mit so einem Teil mit Versicherungskennzeichen nicht auf einem Radweg fahren kann,
Für mich ganz klar: GPS-gesteuert außerhalb der Stadt 45 und innerhalb abgeregelt auf 25. Dann kann ich draußen Strecke machen, wo ich eh keine Radwege benutze und innerhalb der Stadt kann ich den Stau umgehen. Und das am besten im flotten VM, dann kann ich innerorts immer noch 45 fahren ;)
 
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Für mich ganz klar: GPS-gesteuert außerhalb der Stadt 45 und innerhalb abgeregelt auf 25. Dann kann ich draußen Strecke machen, wo ich eh keine Radwege benutze und innerhalb der Stadt kann ich den Stau umgehen.
Für mich umgekehrt: Außerhalb der Stadt fahre ich teilweise Radweg, wenn dieser gut gemacht ist (breit, übersichtlich), weil ich mit den Auto-Geschwindigkeiten sowieso nicht mithalten könnte. Innerorts sind mir die Radwege dagegen meist zu gefährlich; mit vielen Fußgängern, Hindernissen (Mülltonnen), Geisterradlern und unübersichtlichen Einmündungen und Ausfahrten. Wenn der Verkehr fließt, bin ich ähnlich schnell, und wenn nicht, stehe ich teils lieber im Stau, als die paar Sekunden Ersparnis mit häufigen Beinahe-Unfällen zu erkaufen.
 
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Hallo Lukas,

ich hab jetzt nicht alle 14 Seiten ganz detailliert durchgelesen, aber was ich nicht finden konnte, wie oft du welche Strecken zurücklegen möchtest.

Wennn du längere Strecken fahren möchtest, wo du Lademöglichkeit hast, mag E-Mobilität evt. ökologisch sein.
Ich hab immer gesgat, lieber Auto/Motorrad & Fahrrad, aber nicht kombiniert.
Was mach ich, wenn der Strom leer ist - VM ist nicht leicht abzuholen...

Ein city El hätte mich schon immer gereizt, aber mit Blei Akkus kommt man damit nicht weit (schon gar nicht die geforderten 200km) und Li-Akkus sind mir erstens zu gefährlich und zweitens zweifle ich die Ökologie durch die vielen Rohstoffe und die Arbeitsbedingungen etwas an (gut, bei Blei wird es auch nicht anders sein...):
https://www.welt.de/wirtschaft/article169621504/Dieses-Metall-wird-zum-Problemkind-der-Elektromobilitaet.html

Ich verwende eh schon genug Akkus in Laptop, Handy, etc., da muss ich nicht noch beim Auto / Fahrrad zum Raubbau in Ländern, wo dann die verarmten Leute versuchen, nach Zentraleuropa zu gelangen, beitragen.

Am ökologischten ist meiner Ansicht nach die Kombination aus Fahrrad & Zug, aber aufgrund der vielen Diebstählen/ Randalismus nur schwer zu machen mit hochwärtigen Rädern.

Den Wunsch auf ein Velomobil kann ich gut nachvollziehen - mir hat es viel Spaß gemacht, auch wenn es "nur" ein Alleweder war.
200km wären mir damit ohne Unterstützung aber zu viel gewesen. Mehr wie 100 waren meist nicht drin. Bin aber auch nur ohne Unterstützung gefahren und das bis über 20% Steigung. Es ist alles möglich, nur eine Frage der Übersetzung. Mein Schnitt war aber i.d.R. unter 15km/h.
Wenn du hingegen nicht verschwitzt ankommen magst, trotz einiger Kilometer und ohne Öffi, wirst du wohl an einem KFZ - egal welcher Energieträger - wohl nicht rumkommen. Aber kleine E-Autos und 20okm: da sehe ich schwarz (evt. Twikie??).
Da wird auch eine Solarfolie nicht viel bringen (zumal sich die energiebilanztechnisch vermutlich auch nicht allzuschnell rechnet).

Beste Grüße & viel Erfolg bei der Entscheidung!
Franz
 

JKL

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Im Grunde müsste man über die Herstellung eines Velomobils mit einer zu- und abschaltbaren 45 kmh-Eigenschaft nachdenken.

Dh., der Hersteller würde nur einen 250 W Motor vorsehen, der (Schalter auf 25 kmh, Versicherungskennzeichen klappt ein) begrenzt werden kann oder (Schalter auf 45 kmh, Versicherungskennzeichen klappt heraus) der Motor zieht dann bis 45 kmh.!
Das Ganze muss dann so die TÜV-Serienzulassung erhalten (sollte wenn korrekt und unumgehbar sicher und stabil verbaut seine Zulassung bekommen MÜSSEN, auch wenn es der Autolobby nicht passt, die Zulassung bezieht sich ja auf Funktions-Sicherheit).
Also ein ganz legaler Zwitter.
Das habe ich mal mit einem Anthrotech "Krankenfahrzeug" versucht, beim TÜV durch zu bekommen.
14km/h Gasgriff = Krankenfahrzeug, 25km/h Pedelec.
Den Blick des Prüfer hätte ich gerne fotografiert.
Ein Zwitter .... in Deutschland .... keine Chance.
Bei einem Velomobil à la DF Alpha heißt es ja, dass es nur 200 W benötigt, um 60 Kmh in der Ebene fahren zu können.
Ich denke auch, das das stimmt und selbst wenn es 300W wären, aber im Stadtverkehr braucht man auch Beschleunigung, am Berg so wie so.
8% schleicht man mit 200W HPV und 200W Motor (~ ca 300W elektrisch) ~ Standard Pedelec Leistung, je nach Gewicht, mit 12-15km/h den Berg rauf.
Da baut man sich besser direkt einen legalen Pedelec Antrieb ein.
Wasserstoffauto? Elektro SUV mit 2,5 Tonnen von Daimler? Nach meiner Überzeugung völlig falsche, überflüssige Entwicklungen, die nicht das riesige Problem lösen werden, in dem wir tief drinnen stecken.
Das ist mein Antrieb, so ein Fz zu entwickeln.
Groß-Serienherstellung würde den hohen Preis einer ultraleichten "Pendler-Zigarre" in erschwingliche Werte bringen. Was meint Ihr?
Ich denke bis etwa zur Hälfte wäre möglich.
Gibt es überhaupt ein zugelassenes S-Pedelec mit 250 Watt Motor?
mit 250W ist bei einer normalen Fahrrad-Sitztposition bei ca 32-35km/h Schluß, in der Ebene und ohne Gegenwind.
 
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Gibt es überhaupt ein zugelassenes S-Pedelec mit 250 Watt Motor?
Es gibt (gab) das Grace Easy und das Diamant Supreme, beide mit 350 W gelabelten BionX Motor.
Dabei handelte es sich um den exakt baugleichen 250 W Pedelec Motor, der dann halt ohne Geschwindigkeitsabschaltung gefahren wurde. Damit liefen die Räder dann, wie @JKL schon schrieb, maximal 38 km/h bei ordentlichem Körpereinsatz.
 
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mit 250W ist bei einer normalen Fahrrad-Sitztposition bei ca 32-35km/h Schluß, in der Ebene und ohne Gegenwind.
Was ist mit dem Scorpion S-Pedelec fs 26? Da ist der Sitz doch auch ausreichend tief? Gut, vielleicht höher als beim Milan, aber er ist trotzdem sehr tief (29 cm), und es wurde vom TÜV akzeptiert.

Wenn man so ein ähnliches Fahrzeug als Sonderzulassung mit einem 250 W Motor bis 45 km/h zulassen würde mit einer leichten Zigarrenhülle drumherum, würden sich akzeptable aerodynamische Werte (250 W um 45 km/h zu fahren) sicher ergeben. Der TÜV kann nicht verlangen, dass ein stärkerer Motor eingebaut wird, das geht ihn nichts an. Nur die elektromagnetischen Funkwerte müssen stimmen, und das ist bei so gut wie allen schwachen Motoren auch der Fall .

Je länger ich darüber nachdenke: Der TÜV braucht überhaupt nicht irgendeinen Schalter zuzulassen, sondern nur ein stabiles Velomobil mit unterdimensioniertem 250 W Motor, der bei 45 Km/h abregelt oder auch per Daumengas ohne treten fahren kann, und einen Pedelecsensor hat...

Und jetzt kommts: Will man legal als Pedelec damit fahren, tauscht man einfach den Controller oder Display oder weiß der Teufel was durch das gleiche Teil mit anderer Programmierung aus, das bereits bei 25 km/h abregelt und den Pedelecsensor abfragt. Also kein Schalter. Einfach umstecken, es sind ja alles Stecker, und man darf natürlich das andere Teil dabei haben. Privatgepäck. Alles korrekt. Nummerschild: Abnehmen, oder wegklappen, ist jetzt vorübergehend wertlos, denn das Ganze ist jetzt ein ganz normales legales Pedelec mit besonders guten Blinkern, Lichtern, Reifen, Statik...geworden, wie man sie sich selbst jederzeit selber aufbauen dürfte (wie so ein passender Pedelec-Bausatz mit legalen Teilen).
Downscaling kann nicht strafbar sein, auch nicht wenn man damit einen Unfall hat, hier deckt die normale Haftpflichtversicherung, wenn sie normale Pedelecs mit einbezieht (machen jetzt fast alle). Durch das Umstecken verliert das Fahrzeug zwar in dem Moment seine 45 km/h-Zulassung, aber das ist auch so erwünscht, denn nur so kann es sich in ein normales Pedelec verwandeln mit allen seinen Rechten (vorausgesetzt dass es die Merkmale eines solchen Pedelecs jetzt auch genau aufweist: 250 W -Motor, 25 km/h, natürlich schneller durch treten ohne Motor, legales Daumengas nur bei Pedelecsensor..).
Will man wieder sein zugelassenes und versichertes 45 km/h Velomobil haben (unverschwitzt im Anzug zügig zur großen Feier fahren...), passendes Teil aufstecken entsprechend Zulassung, und das Versicherungskennzeichen gilt wieder, da alles so ist wie es zugelassen wurde. Die vorübergehende Statusänderung hat ja nichts dauerhaft verändert. Der Zwitter...Was meint Ihr? Müsste doch gehen?
 
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