Velomobil anschaffen oder nicht?!

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Ich bin vor Kurzem über das Thema Velo gestoßen, habe schon etwas früher mal einige Bilder und so gesehen. Da ich in der Altmark (Sachen Anhalt) wohne wäre glaube ich Gifhorn nahe an mich dran. Ich kenn mich noch nicht mit dem Thema so gut aus und würde deswegen um rat Fragen, und was ich beim kauf und so beachten soll... (Ich weiß dass es eine große investierung ist) (sorry wegen Rechtschreibung...)
 
Vielleicht schreibst du noch ein bisschen zu deinem Hintergrund: fährst du bereits Liegerad? Oder Rennrad? Machst du Ausdauersport?
Kannst du selbst schrauben? Welche Aspekte des Velomobilfahrens reizen dich? Speed, Wetterschutz usw.?
 
Kaufe ein gebrauchtes und habe Spass. Und wenn du nach x Kilometern weißt, was dir wichtig ist, verkaufst du es und nimmst was für dich besseres. Der Wertverlust ist gering. Idealerweise fährt man vorher mal Probe. Ich habe die Katze im Sack gekauft, weil ich es in Stuttgart bekommen habe und nicht 1000 km für eine Probefahrt fahren wollte. Ist gut gegangen, auch wenn es für mich etwas zu groß ist. Nix was ein Kissen nicht ausgleichen könnte.
 
Hast du viele Steigungen auf deinen Wegen und oder viele Straßen mit üblem Belag? Beides kann einem die Freude am sportlichen, unmotorisierten Velomobil ein wenig vergeigen. Wobei sich schlechte Straßen mit Modellen, auf die etwas breitere Reifen passen, wieder relativieren. Aber bergauf ist nicht die Königsdisziplin eines Velomobils.

Ansonsten stimme ich @joerg_md zu! Machen!

Grüße
Silke
 
Was gibt es denn in
Besonderes oder Velomobilbezogenes ?

Ich weiß dass es eine große investierung ist
Groß ist für jeden anders, über welches Budget reden wir denn? 2000 € Gebrauchtfahrzeug vs. 8000 € Gebrauchtfahrzeugt vs. ü. 10000 € Neufahrzeug macht auch einen Unterschied bei den Empfehlungen.

Ebenso ist eine Leiba Classic ein anderes Kaliber als ein DF oder ein Alleweder. Strada, Quest und ähnliche klingen hier im ersten Moment vielleicht angebracht, mit den wenigen Infos, die du uns gegeben hast.
Wenn es wenig Budget gibt, sollte man definitiv Schrauberfähigkeiten und Reparaturmöglichkeiten mitbringen.

Auf einen geringen Wertverlust würde ich mich nicht blind verlassen. Deine Aussage über eine "große Investition" klingt für mich nicht unbedingt, dass du einen Velomobilkauf locker aus dem Ärmel schüttelst. Das klingt dann auch nicht so, als würde da eine Vollkasko drin sein. Dann brauchst du das Fahrzeug nur mal umlegen, verunfallen o.ä. und schon ist der Wiederverkaufswert futsch. Ebenso hängt die Marktentwicklung von so vielen Sachen ab, in den letzten Jahren sind die Gebrauchtpreise eher gefallen (guter Zeitpunkt für einen Gebrauchtkauf) und generell sitzt das Geld bei den Leuten momentan eher knapper. Ein Fahrzeugwert nützt einem beim Verkauf nur etwas, wenn man es zu dem Preis dann auch losbekommt. Dürfte aktuell vielleicht gehen, aber wie es in 1-3 Jahren aussieht, kann keiner verlässlich sagen.
 
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Velo = Fahrrad in der Schweiz, Velomobil=Velomobil
Besser von Velomobil sprechen, das sorgt nicht für Verwirrung.
in letzter Zeit sind einige Velomobile günstig weggegangen oder auch noch im Markltplatz im Angebot.

In welchem € Bereich schwebt Dir was vor? Wenn Du hauptsächlich flach fährst und erstmal mit überschaubarem Budget probieren willst, ist vielleicht ein altes Glasfaser Quest oder Mango was zum probieren. Hatte ich auch zuerst gedacht, daß ich damit anfangen würde. Habe dann aber viel hier im Forum gelesen (würde ich an Deiner Stelle auch tun) und dann hat es sich für mich herausgestellt, daß ich eher was leichteres haben wollte und hab noch was mehr Geld zusammengekratzt. Ist halt nicht ganz flach hier, und am Berg (oder vielen Ampelstarts in der Stadt) ist Mehrgewicht halt deutlich lästiger.
Dann war ich in Aldenhoven beim Rennen zum Probesitzen, hatte vorher hier angefragt, um zu schauen, ob ich da mal was probesitzen dürfe. Evtl findet sich ja auch jemand in Deiner Region mit änlicher Statur und kannst ohne viel Einstellerei mal um den Block fahren. Ich lasse in 2 Wochen auch jemanden eine Probefahrt machen.
Ich habe dann um die 6,5k€ bezahlt für mein DF XL, da sind in letzte Zeit tatsächlich welche im Bereich ab 4600€ -6000€ weggegangen.
Glasquests würde ich so ab 2-2,5k€ Euro verorten, Carbon auf jeden Fall min 1k € mehr.
Bastelbuden/Unfallschäden mit notwendigen Laminierarbeiten sind ach deutlich günstiger zu bekommen, da reparierst Du aber erst mal und fährst nicht und das muss man halt auch hinbekommen. Wenn Ersatzteile notwendig werden, versenkst Du dafür halt auch nochmal Geld dafür.
 
vor einer möglichen Velomobil Anschaffung würde ich mich auch noch bei den Trikes um schauen, die sind zwar nicht ganz so schnell, haben aber den Vorteil, dass sie sich falten lassen (manche) und per Bahn auf Langstrecke mit genommen werden können, was die Reisemöglichkeiten für lange Touren ungemein vergrössert…
Trikes gibt es auch elektrisch bis 45kmH.

Bald ist Spezi, da kannst du direkn Bild machen
 
Trikes gibt es auch elektrisch bis 45kmH.
Das ist zwar richtig, aber das EINE Modell, das es gibt, kostet neu gut 15 000 EUR. Ist von daher nicht wirklich was für "Erstkäufer". Ich hatte für 6 Monate eines, hat leider nur bei Trockenheit funktioniert, daher bin ich vor 2 Jahren aufs Velomobil umgestiegen (was auf halbwegs ebenen Strecken ähnlich schnell bis sogar schneller ist).
Zurück zum Thema: Ich würde mehr Infos hier reinstellen (Zweck, Budget, Deine Radfahrvorgeschichte,...), dann werden erfahrungsgemäß auch die Ratschläge präziser.
Am wichtigsten aus meiner Sicht: Mal irgendwo Probe fahren. Manche sind gleich infiziert vom Velomobilvirus, andere sind bestätigt in der auch weit verbreiteten Ansicht, dass das "nur was für Spinner ist".
Das mit der Werkstatt/Händler "in der Nähe" ist auch relativ. Für mich ist @HoVelo 220km weg, das ist die nächste Werkstatt. Geht aber dank dem Forum hier mit Tipps und Tricks und der Hilfsbereitschaft von @HoVelo bei Problemen dennoch seit nunmehr knapp 23 000km (in knapp 2 Jahren) sehr gut.
 
VM anschaffen, das ist es immer wert... (y) welches das ist schon etwas schwerer zu beantworten.
Bei einem DF oder Snoek machst du sicher nix falsch. Aber auch ein neueres Quest oder Alpha ist sehr gut.
Letztlich muss es für Dich passen, was die Fahranforderung, Geldbeutel und Körpergröße betrifft.
 
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Moin Noah,
Ich bin vor Kurzem über das Thema Velo gestoßen, habe schon etwas früher mal einige Bilder und so gesehen.
Dann schau mal in das https://cmoder.gitlab.io/velomobil-grundwissen/Velomobil-Grundwissen.html
Dort sind fast alle Infos zu Velomobilen und Antworten auf Fragen, von denen du noch nicht weisst das du sie stellen willst. ;)

Bei Youtube gibt es ebenfalls einige gute VM-Quellen wie
und den VM-Herstellern
Da ich in der Altmark (Sachen Anhalt) wohne
Das ist laut Foren-Karte bisher leider VM-Wüste und ohne Foren-Mitglieder in deiner Umgebung die dich mal "an die Hand nehmen" könnten.
(Zugangsdaten zur Mitgliederkarte gibts übrigens hier)

wäre glaube ich Gifhorn nahe an mich dran.
Leiba ist leider nicht unbedingt die Spitze der Velomobil-Technik.

Fahr besser ein wenig weiter und lass dich bei @henningt in Ottersberg beraten
Ich kenn mich noch nicht mit dem Thema so gut aus und würde deswegen um rat Fragen, und was ich beim kauf und so beachten soll...
Grundsätzlich haben die
-Quest, Mango, DF, DFxl und die diversen Alpha-Modelle einen eher aufrechten Sitz
-die Milan- und Bülk-Modelle einen eher flachen Sitz

(Ich weiß dass es eine große investierung ist) (sorry wegen Rechtschreibung...)
Im Foren-Marktplatz werden gebrauchte Velomobile zu fairen Preisen angeboten
 
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Hey Noah,

nach mehr als 30 Jahren mit Einspur-Liegerädern bin ich neulich mal ein VM probegefahren. Obwohl ich mir dazu vorher einiges überlegt hatte, die Anforderungen klar waren und ich ja auch nicht ganz erfahrungslos dran gegangen bin, bin ich sehr ernüchtert wieder nach Hause gefahren und werde weiter andere Modelle probefahren, bis es für mich passt... Also, ich würde nicht blind kaufen und mich den VorrednerInnen anschließen, hier gerne die eigene Motivation hinter Deinem Vorhaben darzulegen.

Wie auch immer, wo in der Altmark steckst Du? Ich bin nördlich der Altmark, einmal über die ehemalige Grenze gespuckt. Ich kann Dir zwei Liegerräder zeigen und einiges darüber und darüberhinaus erzählen. Sozusagen ein barrierefreier Einstieg in die Szene der merkwürdigen Fahrräder.
 
Ja!
War eine der besseren Entscheidungen meines Lebens. auch wenn es inzwischen #3 ist. Allerdings VM ist noch immer ein Fahrrad, ergo gilt: n = n+1
Zwar läuft es zur Zeit bei mir nicht so rosig, aber auch das gibt sich wieder. Etwas Mut zum schrauben bzw Hand anlegen braucht es. Gegenüber Auto spare ich etwa 4tsd €/a das macht sich auch bemerkbar.
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Ich hatte mal ein Velomobil ein Alleweder, das brachte mir auf meinen Arbeitsweg durch ne Stadt kaum vorteile. Als es dann noch geklaut wurde, hab ich es nicht ersetzt, sondern mit bin Lieger weiter gefahren.
aber nach ein Umzug in eher Landliche Umgebung und mit vortschreitende Einsicht, hab ich vor 5 jahre dann doch ein Velomobil gebaut, und später noch eins dazu gekauft. Fur einige sachen ist das Velomobil wunderbar, super geschickt. Fur andere nicht so.

Wo viel Sonne strahlt, gibt es auch klare Schatten. Wenn es irgendwie geht fahr ich auch in 10, 20 jahre noch Velomobil. Aber nicht fur alles ist ein Velomobil das ideale. Dewegen hab ich auch noch andere Fahrräder.

Erzahl bitte mal was uber dich, wofur du das Velomobil nutzen willst, was deine Hintergrund bis jetzt mit Fahrräder ist.
 
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