Veer Riemenantrieb

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Hallo Gemeinde,

ich habe gerade in diesem Video (ab 10:00) von


gehört. Deren Riemenantrieb lässt sich in der Länge konfektionieren; Ich habe aber noch nicht den kompletten Beitrag durchgesehen...

Fänd ich angesichts der lästigen langen Schlabberketten schon eine interessante Alternative. Hat jemand zufällig bereits eine solche bei sich im Einsatz?

Gruß,
Bastian
 
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Habe die schon in dem einen oder anderen Thread erwähnt, aber noch nie gehört, dass sie jemand nutzt. Muss man zum Umbau nicht nur Getriebeschaltung haben und Kettenblatt und Ritzel tauschen, sondern auch genug Platz für zwei Riemen nebeneinander haben, sich andere Umlenkrollen einfallen lassen und wenn man nicht sehr exact vorher weiß, was man braucht, auch einen Spanner.
 
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Fänd ich angesichts der lästigen langen Schlabberketten schon eine interessante Alternative
Nicht wirklich eine Alternative. Bei E Antrieb und Nabenschaltung wird der Riemenantrieb schon oft eingesetzt, kann mir aber nicht vorstellen, das das eine Alternative zu den langen Ketten an Velomobilen sein kann. Man bedenke das die Kettenschaltung an Effektivität gegenüber der Nabenschaltung klar im Vorteil ist.
Jetzt war ich aber langsam beim schreiben, es gibt ja schon einen Thread darüber. Danke @schlawag
 
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noch nie gehört, dass sie jemand nutzt.
hier: https://www.mtb-news.de/forum/search/2982228/?q=veer&t=post&c[thread]=435120&o=relevance und der Quickstart guide https://cdn.shopify.com/s/files/1/1649/3971/files/Quickstartguide_2019.pdf?685839590937443189. Wohl eher beim Frontantrieb in Verbindung mit Getriebeschaltung sinnvoll, denn das alignment bzw. die "Kettenlinie" muss passen. Der Argon Umbaulink steht ja schon oben. Edit: Details zur Kombination: https://www.mtb-news.de/forum/t/rohloff-nabe-alles-rund-um-die-cola-dose-teil-2.435120/post-15912736
 
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Ich weiß ja nicht, wie zugelastisch dieser Riemenantrieb ist, aber wenn man bedenkt, dass ein Liegerad/Velomobil üblicherweise 3 Ketten benötigt, wo ein aufrechtes Rad eine Kette benötigt, dann wird das bestimmt nicht besser. Das könnte irgendwann etwas... schwammig werden. Wenn man den Riemen vom Hersteller überhaupt in dieser Länge bekommt.

Aber mit dem Verbot des "hinten rum"-Biegens ist der Fisch eh schon geputzt.
 
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"hinten rum" geht nicht
"Kettenlinie" muss perfekt sein (Null Schräglauf)
da bleibt definitiv nur der Frontantrieb mit Getriebeschaltung. Der HR-Antrieb mit Zwischengetriebe scheidet aus, da dies zwischen Zwischengetriebe und Kurbel nicht ohne "hinten 'rum" geht (theoretisch ginge es mit zweitem Zwischengetriebe anstatt der Umlenkrolle).
 
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da bleibt definitiv nur der Frontantrieb mit Getriebeschaltung.
Ganz so negativ sehe ich es nicht. An Highracern oder hohen Tourenrädern ließe sich die Kettenführung vermutlich geeignet modifizieren.
Was auf jeden Fall nicht geht, sind gekreuzte Ketten- bzw. Riemenführungen. Die sind nun gerade an vielen Highracern Standard, da müsste man das Leertrum etwas tiefer führen, und die Zugtrumrolle muss wegen der Rückwärtsbiegung vermutlich groß ausfallen.

Hab jetzt einfach mal angefragt, wie das beim Gekko aussehen würde. Da hab ich eine Alfine drin, für die es ja derzeit schon Riemenscheiben gibt.
 
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theoretisch ginge es mit zweitem Zwischengetriebe anstatt der Umlenkrolle
Meinte ja auch mit "Zwichengetriebe" nur, dass ein Riemen bis zur Umlenkstelle geht, wo dann zwei Zahnräder nebeneinander sitzen und von da der nächste Riemen weiter geht.Da man hier aber die "Riemenline" um 1,5-2 Riemenbreiten verschiebt, braucht man vielleicht zwei solcher Übergänge, um wieder in der richtigen Linie zu landen.

da bleibt definitiv nur der Frontantrieb
Mit unbewegtem Tretlager wie Toxy ZR aber nun gerade garnicht. Eben nur Knicklenkernund MBB, wo der komolette Antrieb als Einheit bewegt wird. - Und da braucht man vermutlich bei vielen Modellen gar keinen Split Belt, sondern sollte von verschiedenen Herstellern was passendes finden. (Zumindest beim Flevobike gibt es kein Rahmendreieck, durch das man müsste und bei Cruzbike kann man das Dreieck eh demontieren.)
 
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frage mich, wie das ohne "hinten 'rum"funktionieren soll
So wie beim Upright auch: Im Bereich der üblichen Längen gibt es wohl auch bei anderen Herstellern genug Auswahl, dass du eine Länge finden kannst, die +/-1Zahn passt. (Habe ich gehört.) Damit es richtig passt, kann man bisschen mit verschiedenen Größen der Zahnräder probieren. (Also z.B. hinten 1Z dazu und vorne entsprechend 2-3Z dazu und mit Gluck dann den passenden Riemen finden.) Wenn's dann immernoch nicht ganz genau passt, braucht es halt einen Spanner, der von innen nach außen drückt. Und z.B. beim Flevobike kann man vielleicht auch das Tretlager noch ein paar Millimeter verschieben - falls nötig dann mit Spacern am Cleat ausgleichen (bei Plattformpedal dickere Schuhsohle).
Da ist der Split Belt also auch bequemer, aber nicht immer unbedingt notwendig. Anders sieht es eben bei ungewöhnlichen Längen aus (Split Belt kann man mit Beliebiger Zahn-Zahl bestellen) und wenn man durch ein Rahmendreieck muss oder sonst irgendwo herum.
 
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