Veemo aus Kanada

Im Spezi-bericht schreibt henrip
"Also erstmal waren die Testfahrzeuge beide nicht nach deutschen Regeln eingestellt und sind easy 40km/h gefahren. :D Einfach Kurbeln und das Ding zieht durch. Intuitiv zu fahren. Da ich die Rekuperation getestet habe, ist mir der Antrieb garnicht aufgefallen und dass ich ohne zu schalten vom Stand bis auf 40km/h geschossen bin. Das ist ja wohl ein gutes Zeichen. Wenn man ein einfaches System haben will, das ohne Schaltung funktioniert und nicht die Verluste am Kurbelantrieb hat, die ein Kurbelgenerator hätte und man mit einer Kette/Riemen leben kann oder die Verluste und Komplexität und Anfälligkeit einer Enviolo umgehen möchte, könnte das echt was sein. Man braucht aber dennoch einen Motor, der zumindest das Drehmoment halten kann, das zum fahren gerade gebraucht wird. Die Antriebsleistung addiert sich über die Drehzahlen, aber das Drehmoment muss da sein.
Der eine steuert die Rekuperation durch kontinuierliches Pedalieren Rückwärts. Kein nennenswerter Widerstand an der Kurbel und wenn man stärker bremsen will, muss man schneller kurbeln. War hier noch etwas schwach eingestellt, sodass man unerwartet schnell kurbeln muss, um nicht mit kurz unter 40km/h in die Absperrung zu brettern. (Hatte aber noch weitere Bremsen, ist daher gut gegangen.) Ich meine, es war bei diesem, dass beim Wechsel von Rückwärts-Kurbeln auf Vorwärts-Kurbeln ein beunruhigendes, aber unbedenkliches Knacken entstand. Das wollen sie wohl noch etwas verfeinern.
Beim anderen Stemmt man die Kurbel nach hinten gegen einen Widerstand wie bei einer altmodischen Rücktrittbremse. Hier fand ich die Bremsperformance allgemein etwas knapp. Sollte aber von der aufgebrachten Kraft (bzw. Drehmoment) an der Kurbel abhängen? Naja, ich bin eigentlich nicht schwach im Bein. Weiß jetzt nicht, ob da auch was einstellbar sein sollte."
 
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