"V-Box" Steuerbox für die Elektronik im Velomobil

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Die Step Down Spannungsregler die ich kenne sind eigentlich Spannungsbegrenzer. Wenn die eingestellte Ausgangsspannung am Eingang unterschritten wird, dann wird halt einfach die Eingangsspannung durchgereicht.
Hm, auf alle mit bekannten Step Down Spannungsregler trifft das leider nicht zu.
Egal ob klassische Längsregler (LM317, 7812,...) oder Schaltregler (Step-Down, meist aus China, z.B. LM2596S), alle brauchen ungefähr 3V mindest-Spannungsdifferenz.
Einzig die LDO (Low Drop) Längsregler (z.B.LM2940CT12) kommen mit weniger Differenzspannung (typisch 0,5-1V) klar. Sind allerdings Längsregler, d.h. die Spannungsdifferenz wird in Wärme verbraten. Deshalb kann der oben genannte LM2940 auch nur 1A.

Falls du da Produkte kennst, die mit weniger auskommen gerne her damit.

Oder verwechselst du das gerade mit Step-Up Reglern, die schieben (mit erstaunlich wenig Drop) tatsächlich einfach nur durch, wenn die Eingangsspannung die Ausgangsspannung übersteigt (was auch logisch ist, die Step-Up können nunmal nur rauf und nicht runter).
 
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Nach Datenblatt oder nachgemessen?
Den LM2596S hatte ich vor dem Posting extra unter Last nachgemessen (waren im Sammelpack billiger).
Bei den Längsreglern waren die 3V aus dem Kopf und den LDO hatte ich im Datenblatt nachgeguckt.
Ist aber kein reiner Step-Down sondern einer der halt beides kann. Das gibt es natürlich auch, geht aber meist zu lasten des Wirkungsgrades, weil halt mehr Bauteile im Strompfad sind.
 
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Gerade wegen was anderem rausgekramt: der XL4015 kann 5A und hat einen Dropout von 0,3V bei 3A (da 100% DutyCycle, also nur Fet und Shunt Drop), ist halt der Vorteil eines PMOS. Die meisten haben einen NMOS mit Bootstrap drin, dadurch keine 100% Duty.
 

Kid Karacho

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Die erste Box ist fertig für den Einbau.
Diese hier wird ihren Platz in einen SL MK7 finden.
Wenn alles nach Plan läuft geht sie noch im Februar in den Verkauf.
 

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Bedauerlich. Dann macht die Box also exakt das gleiche was im VM bisher passiert, nur mit hübscheren Knöpfen und weniger Kabelverhau?
Ja. Was ja auch schon sehr wichtig ist. Macht alles übersichtlicher, reduziert Fehlerquellen, reduziert Zahl der Bauteile ... das war höchste Zeit.

Ich bin eher froh, dass kein Spannungswandler eingebaut wurde. Bedeutet: höhere Effizienz, und mit E-Bike-Akkus wäre das Ding sowieso nicht zurecht gekommen. So kannst du auf Eingangsseite einen einzigen passenden Spannungswandler hinzufügen, und fertig.
 
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Naja, ein bisschen mehr ist es dann schon.
Versteh mich nicht falsch, ich schätze deine Mühen wirklich sehr, und das war schon etwas platt von mir. Aber ich lasse meine Finger von Elektrik wenn es nicht unbedingt sein muss. Und wenn ich dann doch noch mit Widerständen arbeiten muss, um Komponenten zu schützen (weil ein 14V Akku im VM werkelt), dann bin ich noch nicht so gewillt, den nicht unbedingt kleinen Batzen Geld für das hübsche Teil auszugeben (und ignoriere meinen Kabelverhau lieber)

Kann hier jemand passende, gute Spannungswandler inkl Bezugsquelle empfehlen? Einmal StepUp (für die 7.2V Fahrer) und einem Stepdown (für die >= 14.4V Fahrer)? Also ohne Bastelaufwand, d.h. am besten mit Gehäuse, Akku dort anstecken/anklemmen und auf dem Ausgang die VBox anstecken?

Eingangsspannung = Ausgangsspannung
Für den USB Ausgang muss dann aber schon ein Wandler verbaut sein, oder muss man da dann einen externen Wandler mit USB Stecker anschließen?
 
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Und wenn ich dann doch noch mit Widerständen arbeiten muss, um Komponenten zu schützen
So ganz nebenbei, ich bin zwar auch nicht wirklich vom Fach was Elektronik angeht, aber Vorwiderstände sind mir persönlich zuwider um mal im Jargon zu bleiben ;) !

Entweder ist die Eingangsspannung für die ganze Elektrik zu hoch, dann kauft man sich auf einschlägigen Websites einen Step-Down-Wandler, je nach Grösse bekommt man da eine plug and play Lösung für... ich sage mal 5...30 Euro, dann kann man aber auch die Ausgangsspannung einstellen und sie bleicht recht exakt gleichmässig, unabhängig vom Ladezustand des Akkus.
Und der Wirkungsgrad dürfte (Fachleute dürfen mich gerne korrigieren) um die 95 % liegen, je nach Qualität, Grösse, Auslastung.
Habe ich bei mir gemacht, bei ca. 18 V Eingangsspannung auf 12 V Ausgangsspannung eingestellt, die Motorradbeleuchtungsteile müssen ja bei 12...14 V astrein funktionieren, der Pedelec-Scheinwerfer hat eh nochmal einen eigenen Wandler und kommt mit 12 V super klar, alles gut, nie Probleme.
Für den USB Ausgang muss dann aber schon ein Wandler verbaut sein, oder muss man da dann einen externen Wandler mit USB Stecker anschließen?
Die saubere Lösung dafür ist tatsächlich noch einmal ein kleiner Step-Down-Wandler, kostet ca. 5 Euro, aber am besten mit einem Schalter davor verbauen, weil der ja auch im Ruhezustand Energie verbraucht wenn Du die USB-Buchse gar nicht benutzt.

Ein Vorwiderstand "verheizt" übrigens einfach nur den Anteil der Energie die Du dem Verbraucher nicht zumuten willst, ist halt nicht das effektivste, und an eine bestimmte Spannung gebunden.

Für einzelne LED (oder mehrere in Reihe, je nach Eingangsspannung) kann man Konstantstromquellen verbauen, ich habe mehr als 10 Stück selbst verbaut im Mango, auch plug and play für Laien, kosten für eine 20 mA LED nicht mal einen Euro pro Stück in solider Quailtät.
Dann ist es der LED auch egal ob davor z.B. 6 V oder 24 V anliegen, das regelt die KSQ.

Und wenn Du mit sauberen 12 V arbeitest - kannst Du z.B. für die Blinker auch wieder mit sauber ausgelegten Vorwiderständen arbeiten wenn Du das trotzdem tun möchtest oder musst weil Du keine passende KSQ findest.

Wenn @Kid Karacho die Box jetzt für alle Eventualitäten auslegen soll, sagen wir mal bis 75 V Eingangsspannung und 20 A Strom - das gibt einen richtig teuren, schweren, grossen Klopper der selbst ziemlich viel Energie als Verlust verbrät, schon im Leerlauf.
Und ein gewisser Spannungsabfall wird sich vermutlich auch nicht vermeiden lassen, auch das kann wieder zu neuen Problemen führen.
Dann kann man zwar theoretisch nichts mehr falsch machen mit dem Gerät, dann will es vermutlich aber auch kaum noch einer haben...
 
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Kann hier jemand passende, gute Spannungswandler inkl Bezugsquelle empfehlen? Einmal StepUp (für die 7.2V Fahrer) und einem Stepdown (für die >= 14.4V Fahrer)? Also ohne Bastelaufwand, d.h. am besten mit Gehäuse, Akku dort anstecken/anklemmen und auf dem Ausgang die VBox anstecken?
Am besten gleich mit Lupine-Stecker :sneaky: ?
Ganz so einfach ist es leider nicht... zumindest kenne ich da nichts.

Die Spannungen im VM sind meist eher nicht das Problem, aber wenn Du eine Hupe, einen richtig fetten Scheinwerfer etc. dran hast, dann sollte der Wandler schon mindestens 10...20 A abkönnen würde ich sagen.
Von Experten habe ich mir sagen lassen dass Step-Down immer besser sind als Step-Up, klingt für mich auch logisch, ich habe nur Erfahrung mit Step-Down.
Immerhin haben diese Wandler eigentlich immer Schraubklemmen, löten muss man dafür nicht können.
Ich habe die immer No-Name aus der Bucht gekauft muss ich zugeben.

Gehäuse... da kann man z.B. bei Bopla schauen, die sind ganz solide, halt nicht die leichtesten... bekommt man aber auch vielerorts im Netz.
 
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Für den USB Ausgang muss dann aber schon ein Wandler verbaut sein, oder muss man da dann einen externen Wandler mit USB Stecker anschließen?
USB ist etwas kompliziert:
  • Eine echte USB-Schnittstelle darf nur recht wenig Strom liefern (0.5 A). Mehr Strom muss erst beantragt werden.
  • Wenn die Schnittstelle mehr liefern kann, ist das aber normalerweise gar kein Problem. Die Stecker sind aber bis max. 2 A spezifiziert, und mehr wird kein Gerät anfordern. Evtl. sogar nur 0.5 A.
  • Für Geräte, die wenig Energie brauchen (z.B. Tacho) kann man einfach einen Spannungswandler auf 5 V anschließen und fertig.
  • Geräte, die viel Energie brauchen (moderne Handys beim Aufladen), brauchen bei so einer Schnittstelle aber ewig. Die lösen das 2-A-Problem bei Quickcharge bzw. Power Delivery, indem eine höhere Spannung verwendet wird. D.h. wenn man sein Handy schnellladen will, kann man eine USB-Buchse mit QC direkt an die Bordspannung montieren; diese liefert dann normalerweise 5 V, und je nachdem was sie mit dem angeschlossenen Gerät aushandelt, bis zu 12 V (oder mehr?).
  • Allerdings schalten solche QC-Buchsen gerne bei wenig Strom ab; d.h. um einen Tacho mit USB-Buchse zu betreiben, ist ein dummer Spannungswandler auf 5 V besser.
 
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Am besten gleich mit Lupine-Stecker :sneaky: ?
Ne, ein Verlängerungskabel opfere ich gerne und schneide es auf ;). Irgendwo ein Kabel anklemmen bekomme ich auch noch hin!

Ich fände es nur hübsch, wenn es eben gleich zwei Wandler auf 12V (einmal StepUp, einmal StepDown, für die typischen batterien im VM) bei ihm mitbestellt werden könnten. Ist aber klar, dass Sven nicht alles machen kann, seine Zeit ist auch endlich..
 
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Schön schön!
Am Alpha-Panzer-Hebel gehen diese Taster-Einheiten auch, ja?
Dann kannst du dich jetzt damit auseinandersetzen, noch zwei Taster mehr dran zu machen, die die elektronische Schaltung ansteuern. ;)
Schön wäre noch eine Lösung, beinden Kellermann-Kombos die Bremsleuchte abzuschalten, wo gerade geblinkt wird.

Und eignet sich nicht ein Fernlicht besser, um es als Tagfahrlicht reduziert zu betreiben, weil es mehr auf die Augen anderer Verkehrsteilnehmer ausgerichtet ist, statt auf die Straße. Mit Tagfahrlicht auf die bereits beleuchtete Straße zu leuchten, verschwendet ja das meiste Licht, oder?

Ich überlege jetzt, ob ich unverzüglich bestelle oder auf eine zweite Version hoffe. ;) Ist der genannte Preis von 240€ nur Hardware, ohne Einbau?
 
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