Unerwünschte Schwingungen beim Bergfahren mit dem Flevo

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Hallo zusammen,
ich habe vor zwei Jahren ein älteres gebrauchtes Flevo ( 20 Zoll, Federschwinge vorn und hinten) erstanden und viel Freude damit. Allerdings nervt mich, dass bei steileren Bergen die vordere Schwinge beim Drehten vor- und zurück ruckt, also quasi eine kraftraubende Eingenschwingung entwickelt. Ist das normal, oder lässt sich was dagegen tun?
Viele Grüße Samuel
 
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Hi @Samuel :),
Ich glaube das ist der normale Teil eines -- vielleicht nur für mich komplizierten -- Rätsels. Wenn du hier aber ,,Eigenschwingung'' oder ,,quasi Eigenschwingung'' vermutest habe ich Zweifel ob der Begriff wirklich exakt passt. Anyway, wie gesagt, mir augenblicklich auch noch ein Rätsel ... . Ich habe ein ähnliches Problem, und vielleicht bringt mich das von dir beschriebene Phänomen auf die Spur. Einstweilen -- immerhin -- der Trost: Ist normal. Aber gut ...? Ich glaube eher nicht. Aber was weiß ich schon ... :sneaky:?! Noch nicht genug für'ne schnelle Antwort hier ... aber jedenfalls mal danke dass du mal diesen Teil des Problems ausformuliert hast, bestimmt hilfreich. Auch In kleinen Schritten ... man wird ankommen .

Freundliche Grüße :)
Christian
 
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Lösung: mit dem Flevo einfach keine steilen Berge fahren... Das Flevonisieren ist schon ne super Sache, aber die konstruktionsbedingten Besonderheiten darf ma halt auch nicht vergessen
 
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Das ist völlig normal, aber lässt sich minimieren mit Klickpedalen und etwas Übung im runden Tritt. Völlig weg geht es aber nicht.
Ansonsten hilft auch ein Dämpfer an der Vorderradgabel ein bisschen, wie es Olaf Schultz schon vor einer halben Ewigkeit gemacht hat.

Gruß,
Martin, der den Dämpfer inzwischen wieder rausgeworfen hat, weil er über die Jahre nicht mehr dämpfte und mir der Effekt abseits von bergauf nicht so sinnvoll erschien
 
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Lösung: mit dem Flevo einfach keine steilen Berge fahren... Das Flevonisieren ist schon ne super Sache, aber die konstruktionsbedingten Besonderheiten darf ma halt auch nicht vergessen
oha. Es gibt Dinge die man ändern kann, und andere ...
Auf dem leuchtenden Pfad -- in den Himmel, zum ewigen Glück ... -- muß man lernen zu unterscheiden.
Ich bin aber noch unglücklich :cry:. :cry:!!! Mi mimimi, &piiiienz:cry:! ...

PSedit: Hat sich ja gelöst ... thx @HFKLR und @Racertje, wieder mal ... (y)! :) ...
 
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Weil das auch deutlich Leistung kostet, würde ich die Federung nicht dämpfen, sondern blockieren.
Man sollte nur nach dem Anstieg nicht vergessen, die Blockierung wieder zu öffnen...
 
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man kann auch Gummipuffer mit mehr Härte nehmen.
Mir war das Flevo insgesamt zu weich und habe Puffer mit 70 Shore bei ebay gekauft.
Geht dann zwar nicht weg wird aber weniger.
 
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Sperrfunktion Dämpfer hinten und vorne kam mir dann später auch in den Sinn, dann,wie beschrieben noch Klickies und der runde Tritt, schon funzt das...
 
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[...]würde ich die Federung nicht dämpfen, sondern blockieren.[...]
ich auch, aber dauerhaft. Was Du am Berg siehst und spürst, findet permanent statt und frisst völlig sinnfrei 10-30% Deiner Lebenskraft. Wenn Du allerdings gerne trainierst, kannst Du Dir so auch auf kurzen Fahrten bereits die Beinpresse im Fitnessstudio sparen :p
Sollte der Gederungskomfort zu gering ausfallen, wechsle hinten auf ein Federbein, nichts ist komfortabler am FlevoRacer oder FlevoBike.
Gute Fahrt und herzlich willkommen im Forum,
Gruß Krischan
 
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ich auch, aber dauerhaft. Was Du am Berg siehst und spürst, findet permanent statt und frisst völlig sinnfrei 10-30% Deiner Lebenskraft. Wenn Du allerdings gerne trainierst, kannst Du Dir so auch auf kurzen Fahrten bereits die Beinpresse im Fitnessstudio sparen :p
Hallo Krischan,

so einfach, wie Du's hier argumentierst, ist's in der Praxis nicht.
Wann etwas wie einfedert, ist von der Geometrie, den beteiligten Massen und der Übersetzung abhängig.

Wenn man die Geometrie intellligent wählt, liegt funktioniert die so, dass bei normaler Reisegeschwindigkeit keine Kaft an die Federung verloren geht.
(Für diese Auslegung ist Kreuzotter sehr hilfreich!)

Das bedeutet aber zwangsläufig auch, dass bei anderen Übersetzungen wieder Verluste auftreten.

Bei der Spitzengeschwindigkeit trifft mich das nicht so hart, dass muss ja nicht unbedingt sein.

Bei Kriechgeschwindigkeit brauche ich aber jedes Watt.
Daher Sperre bei langsamen Tempo, bei dem die Federung sowieso nicht so relevant ist.

Gruß, Harald
 
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Hi Krischan,

das gilt nur für sinnvoll ausgelegte Geometrien.
Schau Dir Dein Rad mal in Kreuzotter an. (Ja, das klappt auch für Vorderradantrieb.)
 
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Allerdings nervt mich, dass bei steileren Bergen die vordere Schwinge beim Drehten vor- und zurück ruckt, also quasi eine kraftraubende Eingenschwingung entwickelt. Ist das normal, oder lässt sich was dagegen tun?
Das ist normal und auch beim Trike vorhanden.

Unterbinden läßt es sich nur teilweise im Bereich des Ausfederns, dafür aber wirkungsvoll.

Immitiere mit einem stabilen und reißfesten Gurtband einfach eine Strebe zwischen Schwinge und Rahmen, so daß Gurtband, Schwinge und Rahmen ein Dreieck bilden.

Dieses Gurtband verhindert nicht das Einfedern, wohl aber das Ausfedern über die Dimensionen des Federelementes hinaus; bei Paßauffahrten schonst Du damit diesen Gummi.
 
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