Umrüsten auf Tubeless

Fratelli fx18 bei mir weniger Probleme als die Kinlin TL21
Bei der tubeless-Montage der POSR habe ich mit den Kinlin TL21 weniger Probleme als mit den Fratelli FX18, meines Erachtens hilft die größere Innenweite. Das Felgenband habe ich sorgfältig bis ganz an die Ränder geklebt und bei der Montage Schwalbe Easyfit (sprich: Seifenwasser) verwendet. Dann knapp 9 bar Druck drauf, laufen nicht perfekt, aber akzeptabel. Noch keine Erfahrung mit Demontage bei dieser Kombination.
 
Bei mir half auch die Zange nicht. Ich musste den Reifen im Schraubstock einspannen um genug Kraft aufbringen zu können den Reifen über den Hump zu bekommen.
Falsche Technik? Ich habe selbst die übelst fest sitzenden Reifen (also die Charge PO vor POSR, die mir teilweise beim ersten Anpumpen auf dem Hump explodiert sind), damit wieder runter bekommen. Also die, die das gerade so überlebt haben und nicht explodiert sind...
Die Zange sieht unscheinbar aus, ist aber faktisch effektiver und besser als ein Schraubstock. Und leichter... ;-)
 
Falsche Technik? I
Nein... Ich habe die Zange davor schon ein paar Mal benutzt und alle möglichen Zangenpositionen durchprobiert bevor ich den Schraubstock bemüht habe.
Ich nehme an dass meine Kinlins zum Ende der Lebenszeit des Formwerkzeugs gefertigt wurden und deswegen am oberen Ende der Toleranzen sind.
Selbst mit partiell abgefeilten Humps bekomme ich die POSR nur mit der Zange runter..
 
Ohne Zange hab ich die POSR auch nur mit auf dem Boden liegenden Rad, einen Dicken Holzquader, den ich auf den Reifen tangential an die Felgenkante gelegt und mich draufgestellt habe, teilweise mehrfach, aus dem Hump bekommen.
Auch die ersten CCU waren ein Krampf.
Mit der Zange ein Träumchen.

Wer einmal mit halb erfrorenen Fingern 45 Minuten bei 1 Grad und Regen damit gekämpft hat den Mantel von der Felge zu kriegen, der scheut die 125g mehr im Bordwerkzeug beim Pendeln nicht mehr.

Außerdem ist es damit wie beim Regenschirm, seitdem die Zange dabei ist hatte ich keine Panne auf dem Pendelweg mehr, die die Dichtmilch nicht zumindest bei 3 Bar dicht halten konnte - bei CCU, die POSR hatten auf meiner Pendelstrecke nach 200 bis 800km jeweils so große Löcher, dass Milch nicht mehr reichte und haben sich selbst disqualifiziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es Tipps, wie man jeden CCU dicht bekommt?
Wie oft muss die Milch durch vorhandene Löcher gepresst werden bis die echt dicht sind?
Behandelt ihr die vor der Montage? zB die Seiten mit flüssigen Latex einpinseln?

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Einfach warten, dass geht in einer Stunde vorbei und sollte nach ein bis zwei Tagen auch Druckstabil sein.
Ein fünf Monate alter TL-Milch Vergleich von acht Produkten: https://www.bike-x.de/mtb/parts/tubeless-dichtmilch-test/
Deren überragende Produkte:
  • Milkit Tubeless Dichtmittel
  • Muc-Off No Puncture
  • Finish Line Tubeless Reifendichtmittel
  • Continental Revo Sealant
  • Stan’s Race Sealant
Von Milkit ist die High pressure besser als die normale.
 
Die CCU habe ich mit Silca Ultimate Sealant gut dicht bekommen und muss nur alle paar Wochen nachpumpen. Anfangs hat die Karkasse aber auch Dichtmittel ausgeschwitzt und tägliches Nachpumpen erfordert (bin aber auch nicht sofort damit gefahren, wie man es ja eigentlich sollte).
 
Hier meine aktuellen Negativerfahrungen mit der Dichtmilch von WTB:

Das WTB TCS 2.0 Sealant hab ich mir am Wochenende in meinen nagelneuen G-One Speed TLE 40-406 Vordereifen am Wolf gefüllt, ca. 60 ml.

Seitdem hab ich hier auf den Splitt-verseuchten Radwegen schon zwei Plattfüße am Vorderrad eingefahren. Die ziemlich unscheinbaren Durchstiche in der Lauffläche werden bei den gerade niedrigen Temperaturen und bei Feuchtigkeit einfach nicht abgedichtet. Damit ist diese Dichtmilch für mich ein grandioser Rohrkrepierer. Durch das Ventil lässt sich die Dichtmilch wegen Verstopfung der MilKit Spritze leider auch nicht nachfüllen.

Das erste Loch hab ich daher mit einem Gummiwürstchen von außen geflickt und beim Zweiten hab ich unterwegs Orange Seal Endurance Dichtmilch durch das Ventil nachgefüllt, ca. 30 ml. Damit wurden die Undichtigkeiten behoben.

Ich frag mich, wie man eine so schlecht funktionierende Dichtmilch auf den Markt bringen kann.
Ich hab ja nach den ersten negativen Erfahrungen mit der WTB TCS 2.0 Dichtmilch im Laufe der Zeit festgestellt, daß die Dichtmilch in Kombination mit der Orange Seal Endurance Dichtmilch als Mischung bei mir doch gut funktioniert und auch sehr lange im Reifen hält.

Jetzt bin ich am Up auf den größeren G-One Speed Pro TLR 60-622 umgestiegen und will nochmal die WTB Dichtmilch pur testen (100 ml für den fetten Reifen).

Dieses mal hab ich aber die nagelneuen Reifen im Unterschied zu damals in 2022 gründlichst von innen mit 'nem Scheuerschwamm und Spüli ausgewaschen, um so evtl. noch vorhandenes Trennmittel aus der Produktion zu entfernen, was möglicherweise damals das Abdichten erschwert hat.

Nach der heutigen ersten Fahrt bei ziemlich kühler Witterung und immer noch (wieder) Splitt-verseuchten Wegen hab ich jedenfalls keinen Plattfuß erlitten (n=1 :ROFLMAO:). Ich bin gespannt, ob die WTB Dichtmilch auch als alleinige Dichtmilch im Reifen doch gut funktionieren kann.
 
Meine CCS wurden nie dicht, und die hatte ich dann auch noch vorher eingeschmiert, mit Doc Blue. Mit Akkuschrauber die ganze Nacht gedreht.
Dann war's kurz gut, bis zur ersten schnellen Kurve, pffffft.....
Ich hatte da nie Glück.
 
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