Umrüsten auf Tubeless

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Habe Sonntag wieder von Conti Contact Speed (kein TL) zurück auf Schwalbe G-One (TL) gewechselt. Die Conti habe ich nur mit Zange und langen Hebelarm vom Hump und damit von der Felge lösen können. Die Schwalbe gingen von hand rauf, runter und jetzt wieder rauf.
Genau meine Erfahrung mit diesen beiden Reifen. Die sogenannte Krabbenklemme kann ich für schwierig
demontierbare Reifen nur empfehlen. Die funktioniert besser als die schwere Abkantzange, die ich mir zu dem Behufe mal zugelegt hatte. Ich werd mir noch eine zweite Klemme zulegen.
 
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Damit bekommt man auch mit schwächlichen Fingerlein der Reifen vom Hump (hab ich Christiane geschenkt, nachdem sie ihr Rad mit einem Platten deswegen stehen lassen musste).
Scheint auch irgendwie vor Platten zu schützen, sie hat die Klemme noch nie benötigt.
 

Lutz/Co

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Das hört sich ja super an. Das muß ich mal rein interessehalber probieren. Ich hatte ja schonmal angedacht, den Hump bei Stoß oder neben dem Stoß auf 1-2 cm ein wenig flach zu feilen, damit man an dieser Stelle einen Anfang hat, an dem man den Reifen zur Montage über den Hump ins Felgenbett drücken kann. Das würde die Demontage wohl auch erleichtern. Eine dauerhafte kleine Markierung aussen auf der Felge könnte helfen, die richtige Stelle auch unterwegs im Pannenfall zu finden.
viele Grüße
Der Lutz
 
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Ich hatte ja schonmal angedacht, den Hump bei Stoß oder neben dem Stoß auf 1-2 cm ein wenig flach zu feilen, damit man an dieser Stelle einen Anfang hat, an dem man den Reifen zur Montage über den Hump ins Felgenbett drücken kann. Das würde die Demontage wohl auch erleichtern. Eine dauerhafte kleine Markierung aussen auf der Felge könnte helfen, die richtige Stelle auch unterwegs im Pannenfall zu finden.
Ja das halte ich auch für eine sehr gute Möglichkeit, die Demontierbarkeit zu erleichtern. Vielleicht eher 3-4 cm vom Hump abflachen.

Was wiegt die für unterwegs denn?
WP_20200609_21_12_02_Pro[1].jpg
Hoppla, locker mal um gut 100 gramm verschätzt.:unsure:
 
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Aber das Ventilloch ist (fast?) immer gegenüber dem Stoß. Und wenn nicht, dann feilt man eben nicht am Stoß, sondern gegenüber dem Ventilloch.
 
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Heute bekam ich einen neuen Reifen als Ersatz für den aus dem Beitrag 1302.
Der alte sah innen so aus:

k-P1050045.JPG


Die Montage war, wie bei mir so üblich, anfangs nicht erbauend.
Vorher habe ich die Reifenflanken, so gut es ging, möglichst rundum an die Felgenseiten gewalkt.
Nach drei vergeblichen Versuchen mit dem Booster ist mir noch ein Tipp aus dem Internet eingefallen, der dann erfolgreich war:

Ich habe die großen Spalte zwischen Reifen und Felge mit Rasierschaum von außen zugeschmiert und anschließend mit dem Booster mit 9 bar Luft aufgeblasen.

Das funktionierte sofort beim ersten mal. :D

Übrigens habe ich das Felgenband über die Veloplugs geklebt.
 
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Ich hatte gestern zum ersten Mal Probleme, den Pro One auf der Ginkgo TL Felge dicht zu bekommen. Schuld waren aber weder der Reifen noch die Felge. Das Problem war das Felgenband. Mit der Zeit hatten sich im Bereich der Felgenlöcher kleine Mulden gebildet. Hier lag dann der Reifen nicht mehr fächig auf dem Felgenboden auf, und Luft und Pannenmilch pfiffen lustig drunter durch. Keine Chance, den Reifen irgendwie auf den Hump zu pusten, auch nicht mit Kompressor. Ich hatte aber noch passendes Tubeless Felgenband in der Schublade, so dass ich dass Felgenband neu kleben konnte. Ich habe jetzt das Felgenband zweilagig geklebt. Zuerst ein schmales Felgenband im Felgenbett, dann darüber eine weitere Lage in voller Breite. Danach ließ sich der Reifen sogar wieder mit der Standpumpe montieren. Die Demontage des Altreifens, und das Aufziehen des Neureifens gestalteten sich unter Einsatz von zwei Reifenhebern gewohnt unproblematisch.

Für den Fall dass jemand zwar den Reifen Auf die Felge, danach aber den Reifen selbst unter Einsatz eines Kompressors nicht auf den Hump bekommt, weil die Luft überall rauspfeift, kann ich empfehlen, das Felgenband auf Muldenbildung zu kontrollieren, und evtl. das Felgenband zu erneuern.
 
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Ich rätsle immer noch rum, wie die graue Milchspur in der Mitte der Lauffläche entstanden ist. (Caffeelatex)
Könnte das der Ring sein, in dem beim Fahren die Milch "steht"? Während der Fahrt wird die Milch ja nicht unten im Reifen herumfließen, sondern sich nach kurzer Zeit am Umfang verteilen und einen Ring ausbilden. Das Volumen des Rings kann ich noch ausrechnen, bei Reifengröße 40-406 komme ich mit 10mm Streifenbreite auf 6,5ml, mit 13mm auf 14ml und mit 16mm auf 27ml. Aber mir fehlt die Tubeless-Erfahrung, um das tatsächliche Milchvolumen einzuschätzen.
 
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