Umlenkrollen früher und heute

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Bad Krozingen
Hallöchen,
mal eine Frage zu Umlenk-Rollen:
bei einem so ca. 30 Jahre alten Flux finde ich interessant, wie filigran die Umlenkrollen ausgeführt sind...
Im Zugtrum ist das ein M5 Schräubchen, vermutlich hält das schon gut, wenn die Schraube auf press angezogen ist und so keine
Zugbelastung nach vorne auf die Schraube kommt.
Die Rolle ist extra breit ausgeführt mit glatter Lauf-fläche, einerseits gut für die optimale Kettenlinie, andererseits lauter als eine gezahnte
Rolle... und wie schnell frisst sich die Kette in die Lauffläche ?
bei der Rolle im Leertrum finde ich interessant, dass die Idee der Kettenanhebung damals schon so gelöst wurde wie Jahrzehnte
später bei Troytec...
Später mit der Riesen Umlenkrolle bei den Flux werkelt wahrscheinlich eine Schraube in mindestens M6 (oder M8) ?
Beim für eher leichtbau und auch eher filigran bekannten leider nicht mehr bauende Liegeradfirma M5 ist die Umlenkrolle mit einer
M8 Schraube befestigt... (so weiss ich es zumindest von meinem M-Racer)
Was denkt ihr über das Thema oder wie sind eure Erfahrungen?
(Irgendwie ist MBB schon was tolles, haha, nix mit Umlenkrollen-denke) : )
Übrigens ist bei meinem alten, schönen Flux bei beiden Rollen die sicher mal montierte Lauffläche weg, beim Leertrum ist es weggebröselt, bzw.
Riss in der Lauffläche und ab geflogen...
Bin aber zu faul, da tumzudoktern, falls es längerfristig nicht gut funktioniert besorge ich mir gute Umlenkrollen...... da dann vielleicht das Problem
keine mehr zu finden mit so dünner Achse ?
bastlerische Grüße
HFKLR
 
noch zur weiteren Erklärung: die Rollen bestehen aus zwei Teilen, wenn die Schraube rausgedreht wird zerfällt das schön in zwei Teile... da kann dann die entsprechende Lauffläche drauf geschoben werden, vermute ich...
Kann man so was auch selbst bauen, was ist das wohl für Material? Das von der vorderen Rolle scheint so ein beigefarbener Kunststoff zu sein-
 
wüsste nicht wie das mit einer Hülse funktionieren soll, außer bei einer neuen schmäleren Rolle...(wenn die Kettenlinie noch gut stimmt, wenn die Rolle n halben Zentimeter weiter aussen wäre)
Im Rahmen ist an der verstärkten Stelle das passende Gewinde reingeschnitten...
Und ich wollte / würde wohl eher nicht grobschlächtig ein M8er Loch weiter vorn ins Rahmen-Rohr bohren : )
 
falls auf wundersam Weise die "Bohrung" von neuen Umlenkrollen den gleichen Durchmesser hätten wie die alten Flux Rollen, könnte man die alten Lager in die neue Rollen pressen und wie davor befestigen...
Die neue Rolle im Zugtrum müsste aber recht klein sein, da müsste ich auch schauen was es da an ähnlichem noch bei Neuware gibt..... mir scheint, dass die Rollen zurecht im Laufe der Jahrzehnte größer ausgelegt wurden-
 
mir fällt noch eine Lösung ein, dass meintest du wahrscheinlich, Christian: die Hülse gleicht aus z.B. von M8 auf M5...
(M6 auf M5 gibts das überhaupt, das wäre dann eine Hülse mit 0,5mm Stärke)
muss morgen nochmal genau schauen, vielleicht ist es auch eine M6 Schraube... sah mir aber eher dünner aus-
 
Die Rollen sind grosser geworden, weil klar wurde das grossere Rollen besser Laufen. Hab am Kingcycle auch ne belastte Rolle in Schaltwerksrollen format, der auf nen M5 Bolzen dreht. Allerdings mit ein robustes fest verschweisstes Hälteblech. Macht viel Lärm, aber tauschen geht nicht einfach weil es mit die Retourrolle verbunden ist.

M5 und viele anderen machen m8 Bolzen. Hab bei Liegerad dragrace schon mal erlebt das jemand dem bei ein Baron beim Losfahren umgeknickt hatt.

Die Kettenrollen sind aus Pom gedreht vermute ich mal. Hase Bikes hatt fur ihre Kettenumlenkung kleine Rollen mit 5mm Loch, allerdings fur unbelastet gedacht.

Ab werk haben einige von diese Rollen eine V form mit spitze nach aussen, ganz in die Spitze lauft dann ein Gummiring. Der ist bei mir innerhalb 1000km weg, und ich fahre dann weiter. Das ist erst mal nicht so fein, aber nach einige hunderte weitere KM bildet sich dann eine Verzahnung in die Rolle, und dann ist es viele Tausende Km wieder gut.

Die modernere hartere Rollen mit Metal Ritzel laufen besser, und mit weniger Gummi gefuhl im Antrieb.

Als Adapterlosung hab ich schon 10x1mm Rohr angebohrt und aussen geschliffen damit ein m8 Bolzen durch passt, 6mm auf 8mm geht so auch. Rohrchen hatt fast jede Baumarkt, allerdings sind die meist nicht so genau rund und passend wie es sein muss. Kurzen, aber immer noch zu lang, wegen einklemmen. Ab in den Bohrstander, und Feilen, Schleiffen. Von 5 auf 8 mm braucht es 1,5mm Wandstarke, gibt es wahrscheinlich irgendwo. Aber nicht im Baumarkt. 8mm Stab aufbohren mit 5mm schaf ich mit meine Fähigkeiten nicht genau, denk ich.
 
stimmt, ich bräuchte dann noch rechts und links eine genau passende Unterlegscheibe, die etwas kleiner ist als das feststehende Teil des Kugellagers...
Also innen das Loch für die M5 Schraube und aussen Durchmesser wie eine passende Unterlegscheibe für einen M8 Bolzen (Schraube).
die gekaufte oder selbst angefertigte Buchse dürfte also höchstens genausolang wie das Kugellager oder n 10tel millimeter kürzer sein, oder?
Hab im Keller vorhin übrigens meine alte original M5 Zugtrum Rolle gefunden, mit der werde ichs mal versuchen...
 
Die Unterlegscheibe, eher ein Unterlegring sollte bevorzugt so gross sein wie die sichtbare Metalring im inneren des Lagers. Bei 8mm i.d. ist das ungefahr 10mm. Könnte passen mit ein grosseren m5 aber die Unterlegring könnte auch auf die Buchse, die musste dann halt etwas länger sein. An sich macht es nicht so viel wenn die Rolle seitlich etwas schieben kann, so lange sie nichts beruhrt. Kettenleitbleche, Kabelbinder. Mit eine etwas zu lange Buchse kriegt die Rolle seitliches Spiel, mit ein zu kurze zerquetscht man die Lager
 
da schon ein dünneres Loch im Rahmen war in der Nähe der Zugtrum-Umlenkrolle hab ich das vergrößert und auf der anderen Seite auch, hatte gut gemessen, angepeilt und beim Bohren genau alles richtig gemacht, dann M8 Schraube und dran befestigte Rolle vom M-Racer dran geschraubt, läuft super... die Umlenkrolle vorne für den Leertrum habe ich, nachdem mein erster Versuch nicht so klappte, auch gut hinbekommen... Da die Ummantelung davon geflogen war, habe ich ein recht gerades Stück Rohr gefunden (eine Scheibe) und die so lange mit der Feile bearbeitet, bis es gut auf Press auf beide Hälften der Umlenkrolle passte, alles zusammengeschraubt und wieder fest festgeschraubt. Die Achse dieser Rolle ist tatsächlich nur eine M5 Schraube, ist aber ausreichend und nun dreht sich die Rolle so wie es sein soll : )
Als ich denSitz gut auf mich angepasst hatte, habe ich noch eine am Sitz befestigte Kettenabspring-Schutz-Schraube für die Zugtrum Rolle dran gebastelt...
 
Übrigens ist bei meinem alten, schönen Flux bei beiden Rollen die sicher mal montierte Lauffläche weg, beim Leertrum ist es weggebröselt, bzw.
Riss in der Lauffläche und ab geflogen...
Bin aber zu faul, da tumzudoktern, falls es längerfristig nicht gut funktioniert besorge ich mir gute Umlenkrollen...... da dann vielleicht das Problem
keine mehr zu finden mit so dünner Achse ?
Hab noch ein paar alte, aber gut laufende Rollerskate-Rollen übrig. Oder halt die O-Ring Lösung...
 
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