Umbauvarianten für Motoren am Liegerad

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Nachdem ich diese Umbau/ Anbauvariante an einer HP Speedmachine in den KA gesehen habe, mache ich hier mal einen Faden auf.


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....schon klar.....ich wollte auch mit diesem Faden auch keine Vorteile (der gezeigten Motorbefestigung) o.Ä. herausstellen, sondern nur Anregungen für mögliche Varianten......

Denn jede(r) hat ja bekanntermaßen ihre/ seine Gründe es auf die eine oder andere Art zu machen. Und da mir diese Variante noch nicht "untergekommen" ist (Achtung: Wortspiel) , dachte ich an einen Faden - auch für ungewohnliche und u.U. auch semivorteilhafte Umbauten......aber eben individuell und wohlmöglich: anregend....!
 
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diese Umbau/ Anbauvariante
kombiniert, von der Optik mal abgesehen, den Vorteil des tiefen Schwerpunkts mit den Nachteilen eines Zwischengetriebes.
Die Übersetzung zwischen Tretlage & Motor kann beim Anpassen der optimalen Motordrehzahl an die bevorzugte Trittfrequenz aber durchaus hilfreich sein!
Wenn man auch ohne Motorantrieb fahren will, bleibt aber der Widerstand des (in der Regel nicht wirklich leicht laufenden) Motorfreilaufs erhalten...

Einen Tod muss man halt sterben.
 
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ich würde meinen, nebst
dem Vorteil des tiefen Schwerpunkts und den Nachteilen eines Zwischengetriebes
war nen alter Bosch Motor rum, und dessen Trittkraftsteuerung war gewünscht (und die verdongelten Akkus kamen halt auch mit). Ausserdem: Sehr interessant, wo überall man Boschmotoren hin bauen kann, wenn man kann. Ein 3kg Tretlagermotor am Ausleger ist ja wirklich doof, und einen Spezial-Boschmotor-Tretlagerträger könnte man dem Erbauer möglicherweise sogar zutrauen.
 
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bin nicht so der E-Experte, was sind nochmal die Nachteile von Nabenmotoren? Die finde ich für Liege-Einspurer meistens am geeignetsten was die Nachrüstung angeht...
 
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.....oder einen add-e /gboost (Reibrollenmotor) ...... hier im Nachbarforum gesehen an einem Flux.....:


Add-E am Flux.png

......fährt Reinhard ja wohl auch an seinem Wolf&Wolf (wenn ich mich recht erinnere)...!
 
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die Nachteile von Nabenmotoren
sind, dass viele finden, am Berg wären Kurbelmotoren besser, wegen der Schaltungsmitnutzung. Falls der Berg lang und steil ist, ist was dran. Dafür gibts den Zweigang Nabenmotor, und ausserdem beschleunigen und schalten Nabenmotoren viel schöner, bzw. stören die nicht, wenn der Mensch schalten möchte.
 
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Denn jede(r) hat ja bekanntermaßen ihre/ seine Gründe es auf die eine oder andere Art zu machen.
Ich habe auch so eine SPM1 wie im Eingangsposting. Nicht mit Motor aber in der gleichen Farbe :). Mit mir drauf sind 55% des Gewichts auf dem Vorderrad! In Kombination mit dem kleinen Durchmesser bietet sich ein Vorderradnabenmotor doch geradezu an? Ausser vielleicht für schwere Fahrer.

Es ist nicht wichtig für mich, aber auf den steileren Kieswegen in meiner Gegend dreht das Hinterrad durch. Mit einem Motor vorne könnte ich diese Wege vermutlich noch fahren.
 
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Moin moin!
bin nicht so der E-Experte, was sind nochmal die Nachteile von Nabenmotoren?
Leichte Nabenmotoren in der 1,0-1,5kg-Klasse sind nach meiner Erfahrung vor allem für diejenigen FahrerInnen geeignet, welche lediglich eine die eigene Muskelkraft unterstützende Assistenz wünschen. Für FahrerInnen also, welche physisch in der Lage sind, auch mal rein biomäßig mit 28Zx32Z langsam eine Rampe hinaufzukrebsen. Es mag jeder anders empfinden, für mich selbst* und für meinen Fahr- und Schaltstil erwies sich eine Drehmomentansteuerung als ungeeignet, eine PAS-Ansteuerung dagegen als perfekt. Bitte keinen Glaubenskrieg an dieser Stelle ;)
Gruß aus Münster,
HeinzH.

*Tadpole-Trike mit einem 1kg schweren Cute Q100CST Getriebenaben-Motor und einer 3x10 Shimano XT Schaltung
 
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Leichte Nabenmotoren in der 1kg-Klasse sind nach meiner Erfahrung vor allem für FahrerInnen geeignet, welche lediglich eine die eigene Muskelkraft unterstützende Assistenz wünschen.
Dein Getriebemotor ist sicherlich eine gute Wahl. Wer sehr wenig mit Motor fährt (etwa den Hügel hinauf (bergtauglich ist das Ding nicht) oder beim Beschleunigen "Körner sparen" möchte), ist auch mit dem Add-e gut bedient. 50 W zusätzlich -die kleinste Stufe- ist der Unterschied zwischen "bin ich schlecht drauf" und "läuft heute!".
......fährt Reinhard ja wohl auch an seinem Wolf&Wolf (wenn ich mich recht erinnere)...!
Bei uns laufen auch 2 davon. W&W liefern halt alle AT-spezifischen Spezialteile.
IMG_20200410_174356.jpg
Vorteil: lässt man den Akku zu hause, fährt man weniger als 1 kg Ballast mit sich rum, der Motor klappt ab und man muss keine überflüssigen Teile in Rotation bringen. Nachteil: selbst auf kleinster Stufe so laut wie ein stark profilierter Reifen. Wer häufig mit Motor fährt, ist mit dem Cute womöglich besser bedient, wer ein reines E-Bike wünscht, mit keiner dieser Lösungen.

Gruß
Christoph
 

Kay

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.....oder einen add-e /gboost (Reibrollenmotor) ...... hier im Nachbarforum gesehen an einem Flux.....:


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......fährt Reinhard ja wohl auch an seinem Wolf&Wolf (wenn ich mich recht erinnere)...!
Meiner einer (erkenn ich an der Konstruktion der Aufnahme).
Ich finde je nach Anwendung/ Bedürfniss hat jeder sein Lastenheft, was der Motor können soll/ muß.
Für mich waren wenig Gewicht, keine Schleppmomente durch einen Motor wenn der Motor nicht benötigt wird und brauchbare Unterstützung an Steigungen die relevanten Punkte.
Klar, dieser Motor kann nicht gegen den Motor vom Pedelec meiner Frau ankommen, vor allem wenn wir mit Anhänger unterwegs sind und es bergauf geht, da kann ich selbst in höchster Stufe nicht mithalten. Aber es ist ja nicht so das es sich hier um Stunden handelt, die sie bei solchen Aktionen rausfährt.
Wenn wir solo fahren dann fällt es kaum merklich ins Gewicht (außer der 200 wh-Akku ist leer, was leider öfter vorkommt da meine Frau mit 500 wh-Akku fährt).
Für mich und dem s-comp finde ich es eine gute Lösung.
Bei einer Tourenliege würde ich wohl eher Richtung Nabenmotor gehen.
Schöne Grüße
Kay
 
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