Umbau Anthrotech Trike zum Quad

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Vielleicht wäre eine Lösung mit einem geteilten Tandembremszug möglich: Bremshebel am Rad (seitlich am Sitz), Doppelbremse am Hänger.
.
Kannst Du das einmal etwas genauer beschreiben, welche Teile ich vom Bremsgriff bis zu den Bremsen benötige?

Um eine Magura Big Scheibenbremse an beiden Rädern eines Anhängers zu montieren, müßte ich auf Mountain-Bike Gabeln wechseln, da die normalen Fahrradgabeln keine Befestigungsmöglichkeit für Scheibenbremsen haben. Es kämen also an den normalen Fahrradgabeln nur Magura HS11 oder HS33 infrage. Wie kann ich zwei Hydraulik-Felgenbremsen mit einem Bremsgriff bedienen?
 

Reinhard

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Für den Hängern reicht vermutlich auch eine normale (bzw. zwei) V-Brake(s) aus. Diese dann über eine Umlenkung (siehe oben im Thread) ansteuern, damit sie gleichzeitig bremsen.

Per Hydraulik wird es nur noch komplizierter ...

Für die Bedienung stell Dir nun einen Bremshebel am Trike vor, mit einem Bremszug zum Hänger. Diesen dann halt teilbar, damit Du den Hänger auch abkoppeln kannst.
 
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Hallo Klopfer,

Ich halte das jetzt nicht für sooo kompliziert.
Das ist sooo unkompliziert, dass mindestens ein Hersteller (Weber?) es schon vor Jahren versuchte, aber nicht zur Marktreife brachte. Aber vielleicht bist Du ja die besseren Ingeneure. :D:D:D:D

Gruß, Klaus

PS: Wenn Du es hinbekommst, nehme ich auch eine Auflaufbremse, obwohl ich die im Flachland noch nie vermisst habe.
PPS: Wenn man die Kupplung so montiert, dass der Hänger beim Bremsen das Hinterrad belastet, kann man die ansonsten wenig effektive Hinterradbremse gut nutzen.
 
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Moin,

Es kämen also an den normalen Fahrradgabeln nur Magura HS11 oder HS33 infrage. Wie kann ich zwei Hydraulik-Felgenbremsen mit einem Bremsgriff bedienen?
ganz einfach, in dem Du am Bremsgriff einen zweiten Bremsschlauch am Entlüftungsanschluß befestigst. Es geht aber nur mit dem HS11 Griff! Der HS33-Griff hat einen kleineren Kolbendurchmesser (14mm statt 16mm), da wird der Hebelweg für zwei Bremsen nicht ausreichen.
Allerdings solltest Du Dich erst mal umschauen, wo Du eine Hydraulikkupplung herbekommst, die absolut dich kuppelt und von Größe/Gewicht für eine Fahrradbremse geeignet ist. Ich habe lange danach gesucht, aber keine gefunden.

Als ich vor ein paar Jahren meinen Planwagen gebaut habe, hatte ich auch lange über Auflaufbremsen oder handbetätigte Bremsen für den Anhänger nachgedacht. Letztlich habe ich es dann gelassen, weil die technischen Hürden einfach zu groß sind und weil es den Anhänger nochmal wesentlich schwerer gemacht hätte.

Du solltest Dir auch mal folgende Dinge überlegen:
1. Du schreibst "mindestens 60 KG Zuladung". Zur Zuladung kommt ja noch das Anhängergewicht, welches Du mit mindestens 15KG veranschlagen kannst. Somit bist Du schon bei 75KG - als Untergrenze wohlgemerkt. Hast Du eigentlich eine Vorstellung davon, wie viel Kraft dazu gehört, sowas einen Hügel raufzuziehen?
2. Bist Du sicher, daß der Anhänger gebremst sein muß? Ich würde viel mehr auf möglichst kräftige und gut dosierbare Bremsen am Anthrotech achten. Meiner Erfahrung nach reicht das mehr als aus.

Mein Erfahrung sind übrigens knap 5000 km mit einem noch schwereren Anhänger (Leergewicht 65Kg, beladen 80 - 100KG). Meinen Planwagen habe ich quer durch die Republik gezogen, unter anderem über die Schwäbische Alb. Da waren auch jede Menge Gefällstücke dabei. Gezogen habe ich den Planwagen mit einem Hollandrad mit HS33.
Obwohl das Hollandrad nur ein gebremstes Vorderrad hat, gegenüber 2 beim Trike, haben die Bremsen ausgereicht. Allerdings gehört vor allem bergab eine sehr vorausschauenede Fahrweise dazu; und man muß sich zwingen, langsam die Berge runter zu fahren.

Du kannst Dich gerne durch meine Tourberichte quälen, dort steht auch vieles zum Fahrverhalten des Gespanns drin - und auch zu den Problemen, die man mit soviel Gewicht hat (Stichwort Kupplung).

Am Trike fahre ich übrigens gelegentlich mit einem zum Lasten- und Hundeanhänger umgebauten Kinderanhänger rum. OK, meistens nur im Flachland, aber auch hier gibt es schon mal Gefällstücke. Nicht ganz so steil und lang wie im Süden, aber für einen ersten Eindruck reicht es. Um die 60Kg komme ich mit diesem Anhänger plus ausgewachsenem Hund auch. Eine Auflaufbremse vermisse ich dabei überhaupt nicht.
Die zwei Magura Louise mit 180mm Scheiben an den Vorderrädern meines Trikes werden mit soviel Gewicht spielend fertig.

Gruß, André
 
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Das ist sooo unkompliziert, dass mindestens ein Hersteller (Weber?) es schon vor Jahren versuchte, aber nicht zur Marktreife brachte. Aber vielleicht bist Du ja die besseren Ingeneure. :D:D:D:D
Hey, scheint ja ne echte Herausforderung zu sein!
Wenn man die Kupplung so montiert, dass der Hänger beim Bremsen das Hinterrad belastet, kann man die ansonsten wenig effektive Hinterradbremse gut nutzen.
Denke nicht, dass man das mit einer besonderen Kupplungskonstruktion hinkriegt. Man kann aber natürlich den Hänger schon so konstruieren/beladen, dass immer ein Großteil der Masse auf dem HR liegt (z.B.: Weber-Monoporter, Stetind-Alu-Trailer, Stetind-Stahl-Trailer, ...) .
 
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Hallo Klopfer,

Denke nicht, dass man das mit einer besonderen Kupplungskonstruktion hinkriegt.
Es reicht, wenn man die Weber-Kupplung für Achmontage auch an der Achse montiert, und zwwar so, dass die Kupplung unterhalb der Achse ist. Dann liegt ein handelsüblicher Anhänger nach vorne schief, so dass er das Hinterrad genügend belastet.


Schönen Regensonntag im Norden und Sonnensonntag im Süden!
Klaus
 
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Ich häng mich einfach mal hinten dran mit meinem Senf ...

1) bei 80 kg Anhängerlast halte ich eine Auflaufbremse nicht unbedingt für notwendig, so das Zugfahrzeug mit guten Bremsen ausgestattet ist.

2) IIRC gibt's für die Trets von Hase eine Auflaufbremse, ich meine, das auf der Spezi'08 so gesehen zu haben. Der Hebelarm für die Bremsbetätigung war glaube ich am Kupplungsteil realisiert.

Grüße,
André
 
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Hallo Klaus,

ja, auf der Website von Hase scheint da nichts drüber zu finden zu sein. Möglich, das es bisher nicht in Serie ging. Fotos habe ich leider auch keine aber vielleicht findet sich im w³ ja was ...

Grüße,
André
 
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1) bei 80 kg Anhängerlast halte ich eine Auflaufbremse nicht unbedingt für notwendig, so das Zugfahrzeug mit guten Bremsen ausgestattet ist.
Hallo André,

Du vergisst meine eigenen 100kg und das Eigengewicht meines Anthros mit 35 kg. Zumindest mit Trommelbremsen war das mehr als an der Grenze.
Ich wusste das und bin immer entsprechend gefahren. Mit Scheibenbremsen vorne und statt der originalen Seitenzugfelgenbremse hinten mit den V-Brakes an der neuen Schwinge geht das schon eher.
Eine Hängerbremse wäre trotz allem die sicherere Alternative.

C.
 
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Allerdings solltest Du Dich erst mal umschauen, wo Du eine Hydraulikkupplung herbekommst, die absolut dich kuppelt und von Größe/Gewicht für eine Fahrradbremse geeignet ist. Ich habe lange danach gesucht, aber keine gefunden.
Hat die Magura-Big-Scheibenbremse eine Hydraulikkupplung, die man vielleicht verwenden könnte?

Du solltest Dir auch mal folgende Dinge überlegen:
1. Du schreibst "mindestens 60 KG Zuladung". Zur Zuladung kommt ja noch das Anhängergewicht, welches Du mit mindestens 15KG veranschlagen kannst. Somit bist Du schon bei 75KG - als Untergrenze wohlgemerkt. Hast Du eigentlich eine Vorstellung davon, wie viel Kraft dazu gehört, sowas einen Hügel raufzuziehen?
Ich hoffe, daß ich mit der Rohloff-Schaltung mit 17er Ritzel und dem Panasonic-Motor am Anthrotech mit dem beladenen Anhänger hochkomme.
http://liegeradforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=5705&d=1244234119
http://liegeradforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=5706&d=1244234134

2. Bist Du sicher, daß der Anhänger gebremst sein muß? Ich würde viel mehr auf möglichst kräftige und gut dosierbare Bremsen am Anthrotech achten. Meiner Erfahrung nach reicht das mehr als aus.
Ich habe Magura-Big-Scheibenbremsen am Anthrotech. Ich werde dann mal eine Bergabfahrt mit beladenem Anhänger probieren.
 
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Kannst Du das einmal etwas genauer beschreiben, welche Teile ich vom Bremsgriff bis zu den Bremsen benötige?

Um eine Magura Big Scheibenbremse an beiden Rädern eines Anhängers zu montieren, müßte ich auf Mountain-Bike Gabeln wechseln, da die normalen Fahrradgabeln keine Befestigungsmöglichkeit für Scheibenbremsen haben. Es kämen also an den normalen Fahrradgabeln nur Magura HS11 oder HS33 infrage. Wie kann ich zwei Hydraulik-Felgenbremsen mit einem Bremsgriff bedienen?
Mal meine Überlegungen dazu:
1.Man kann eine HS auch in Reihe schalten, dann ist nur ein abführender Schlauch vom Hebel notwendig.
Bei manuell bedienbarer Bremse:
2. Statt einer Hydraulikkupplung nehme man evtl lieber einen leicht (de-)montierbaren HS11 Bremshebel (hier ist mal Kreativität gefragt z.B. Schelle mit Scharnier ala Louise), der sonst am Anhänger verbleibt, somit lässt sich der Anhänger auch an anderen Zugrädern nutzen.
Bei automatisch ansprechender Bremse:
Kann man denn nicht eine gefederte Sattelstütze wie die Suntour Parallelogramm oder Airwings so in die Deichsel integrieren, dass der Federweg als Betätigung für einen Hydraulikzylinder (Bremshebel) umgeleitet werden kann?

Was spricht dagegen die Ladefläche auf Gleitblöcken/Schienen zu lagern um einen starres Serien-Chasis verwenden zu können. Bei einer Verzögerung verschiebt die Ladung den Boden etwas nach vorn, die Bewegung bedient einen Bremshebel/Mechanismus, der auch Seilzugbremsen ansteuern kann. In Ruheposition wird die Ladefläche durch Federn gehalten.

Da ich leider keine Möglichkeiten habe meine Gedanken zu visualisieren hoffe ich auf nicht allzugrosses Unverständniss zu stossen.:confused:

Und jetzt:
Macht mich fertig!:eek:

Gruss, rascal92
 
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Kann man denn nicht eine gefederte Sattelstütze wie die Suntour Parallelogramm oder Airwings so in die Deichsel integrieren, dass der Federweg als Betätigung für einen Hydraulikzylinder (Bremshebel) umgeleitet werden kann?
mMn auch ne gute Lösung. Wobei ich Hydraulikbremsen eigentlich als Luxus empfinde, den ich mir noch nicht mal am Zugfahrzeug gönne und am Anhänger schon gar nicht.
Grundsätzlich wäre das aber auch mit Seilzugbremsen machbar.
Was spricht dagegen die Ladefläche auf Gleitblöcken/Schienen zu lagern um einen starres Serien-Chasis verwenden zu können. Bei einer Verzögerung verschiebt die Ladung den Boden etwas nach vorn, die Bewegung bedient einen Bremshebel/Mechanismus, der auch Seilzugbremsen ansteuern kann. In Ruheposition wird die Ladefläche durch Federn gehalten.
Da wird die Konstruktion recht aufwändig, da dort die größten Kräfte wirken. Am Deichselende sind die seitlichen Hebelkräfte am kleinsten und es kommt fast nur noch axiale Kräfte an.
Ist also an der Stelle viel einfacher.
 
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Bergabfahrten ... :rolleyes:
Hmmm.... dann ersetze man die Federn durch ein Federelement mit Plattformdämpfung.
Bergab-statische Belastung-Dämpfer zu-federt nicht ein:bremst nicht
(Not-)bremsung Zugrad-dynamische Belastung-dämpfer au-federt ein:bremst

wird zwar ein wenig teurer, aber bei den zu erwartenden hohen Stückzahlen relativiert sich das:D

Ich spinne einfach mal ein wenig weiter, vielleicht ist das wie mit dem Affen, der auf ne Schreibmaschine einhackt und per Zufall ein Gedicht schreibt:)

Gruss, rascal92
 
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Ich glaub die Konstruktion ist leicht und bringt den Schwerpunkt des Anhängers gut zur Geltung:

Das kugelige an der Achse und direkt unterhalb der Deichsel sind Drehgelenke, der blaue Stab befestigt die Deichsel so an der Achse dass sie unterhalb nach vorne und hinten wandern kann. Die blaue Feder schiebt den Anhänger ein bißchen nach hinten.
Grün sind bremszüge, dunkelgrün ab einem Gegenhalter an der Deichsel dann in ner Hülle geführt, mit Umlenkrolle vorne an der Deichsel, wird gespannt, wenn der Anhänger sich nach vorne schiebt.

Der Trick ist wohl, um eine möglichst dosierte Bremsung hinzubekommen, das Hebelverhältnis so anzupassen, dass man eine möglichst große Übersetzung hat. Also das möglichst viel Bewegung in der Deichsel nen möglichst kleinen Bremsklotzweg macht. Am Ende muss das ja gar nicht perfekt sein, reicht ja wenn es nur leicht mitbremst.

EDIT: Ich hab auch noch ne andere Lösung für das Bremsproblem. Angenommen wir brauchen keine starken Bremsen. Wie wärs damit je einen V-Brake-Schenkel pro LR dranzudenkeln, und den Querzug dazwischen irgendwie über Umlenkrollen, vllt. auch wieder teilweise mit ner Hülle und Gegenhaltern um den Hänger drumherumzuführen. Jetzt funktionieren die beiden Schenkel wie eine V-Brake, bringen aber auf ihre Felge erst dann Kraft auf, wenn auch der andere Schenkel an seiner Felge anliegt.
 

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Ich hab auch noch ne andere Lösung für das Bremsproblem. Angenommen wir brauchen keine starken Bremsen. Wie wärs damit je einen V-Brake-Schenkel pro LR dranzudenkeln, und den Querzug dazwischen irgendwie über Umlenkrollen, vllt. auch wieder teilweise mit ner Hülle und Gegenhaltern um den Hänger drumherumzuführen. Jetzt funktionieren die beiden Schenkel wie eine V-Brake, bringen aber auf ihre Felge erst dann Kraft auf, wenn auch der andere Schenkel an seiner Felge anliegt.
Sehe das eigentlich nicht als grundsätzlich anderen Lösungsvorschlag, als den von mir in Beitrag #16 gezeichneten.
Und das V-Brake-Prinzip hab ich da mMn mit einer Ausgleichsrolle bereits besser gelöst (s. auch Erklärungen in #18 und #20).
 
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Inzwischen habe ich das voll gefederte Anthrotech https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/anthrotech-voll-gefedert.51858/ zu einem Quad umgebaut. Fotos werden in den nächsten Tagen veröffentlicht. Es hat nach dem Kauf eines Anthrotech 9 Jahre gedauert, bis ich mich getraut habe, nach dem Bau eines voll gefedeten Vierrades https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/studie-zum-bau-eines-vierrades-quad.39547/ ein Anthrotech zu einem Quad umzubauen. Es war mir aber wichtig, da ich ein doppeltes Trauma zu verarbeiten hatte: Ich hatte am 1. April 2009 ein Anthrotech beim Händler abgeholt. Einige Tage später las ich hier im Forum, das Thomas Seide voll gefederte Trikes anbietet und dann, dass er sogar ein voll gefedertes Quad anbietet. https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/quad-von-bike-revolution.19683/ Da habe ich mich zweimal ziemlich geärgert, so dass ich überlegt habe, mein Anthrotech zu einem Quad umzubauen. Nach meinen Erfahrungen mit dem selbst genbauten voll gefederten Quad, mit dem ich seit 4 Jahren etwa 6000 km zurückgelegt habe, habe ich dann ein Anthrotech Trike zunächst mit doppelten Querlenkern vorn versehen und dann zu einem Quad umgebaut.
 
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Hier nun die ersten Fotos von einem zum voll gefederten Quad umgebauten Anthrotech:

IMG_0006.JPG


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IMG_0011.JPG


Für den Umbau zum Quad wurde das Hinterrad ausgespeicht, so dass nur die Rohloff Nabe an ihrem Platz verblieb. Da ich nicht schweissen kann, wurde mit Kreuzklemmen von Rose & Krieger ein Querrohr 30x40 mm befestigt. An diesem Querrohr wurde dann die Welle mit Stehlagern von Igus montiert. Auf der Welle sind 2 Ritzel mit 17 Zähnen an Spannsätzen von Mädler verschraubt.
 
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