Trike Touren Training+Vorbereitung für 100 km, 200 km, 300km etc. in 24/h

Komoot

Routenplanung mit Komoot ... Das geht bestimmt besser.
Definitiv. Vorschlag zum erstmal experimentieren: BRouter und dann das Profil "Velomobil touristisch" auswählen.
Diese Route dann als GPX exportieren und in Kommt reinladen. Dann ergibt eine bessere Routenführung in der gewohnten App-Umgebung.

Gerade wegen der ganzen Widrigkeiten: Chapeau, toll gemacht! (y) (y) (y)
 
Mal am Rhein lang gerollt: hatte nur für knappe 125 km Zeit, lief aber mit dem ice sprint x ganz gut, trotz zweier heftiger Schauern
26,7 schnitt, einmal kurz jemand die Kette mit der Zange notbeduerftig zusammen geflickt 10 min Pause an der Wendestelle
 

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Mal am Rhein lang gerollt: hatte nur für knappe 125 km Zeit, lief aber mit dem ice sprint x ganz gut, trotz zweier heftiger Schauern
26,7 schnitt, einmal kurz jemand die Kette mit der Zange notbeduerftig zusammen geflickt 10 min Pause an der Wendestelle
Diesmal flüssige Ernährung ganz gut hinbekommen. Bis zum Schluss sehr gute Beine
Mit etwas weniger Tempo hätte ich eben auch die 200 km drin gehabt.
 
Ich trage primär günstige Radkleidung von Tchibo.

Obwohl die Tests positiv ausgefallen sind, hat mich deren Winterunterwäsche nicht überzeugt. Sie hat sich durch Schwitzen klamm und feucht angefühlt – Verdunstungskälte lässt grüßen.

Zudem was mit Merino-Wolle, dass ich jedoch nicht so gern direkt auf der Haut trage.

Weil ich Wolle auch nicht mag, habe ich nach Alternativen gesucht. Fündig geworden bin ich hier. Im Winter wärmt die Unterwäsche trotz Schwitzens, der Stoff fühlt sich trotzdem erstaunlich trocken an.

Lohnt sich hochwertigere Radkleidung?

Ja, das musste ich auch erst erkennen. Bis -5° hält mich sogar eine recht dünne winddichte Jacke warm (mit einem langärmeligen Shirt der verlinkten Firma).
 
Sonntag geht es in die nächste Runde, jedoch ist "nur" eine 200er geplant.
Fast die gleiche wie am 27.06.

Die nächste Kilometersteigerung lässt ggfs. auf sich warten, mal sehen wann es passt.

Nach der 333er Tour von letzte Woche Donnerstag bin ich bisher noch/nur 2 Mal gefahren bin.

Eine kleine 18er Runde mit meiner Frau und eine 44er, bei der ich ja unbedingt wieder einen > 26km/h / Schnitt haben musste...
Im Nachgang bereue ich das. Das merke ich derzeit schon noch in den Knie und den Sehnen. Ich muss definitiv mehr regenerieren.

Sonntag heißt es daher wieder: Um ca. 4:45 geht es auf den Hobel und ab um den Rhein.
Wie sollte es anders sein, es werden wieder über 30 Grad :D

Ich bleibe derzeit beim ICE als Langstreckentrike. Ich bekomme Gepäck besser unter, das Gewicht passt mir derzeit ganz gut und die Kopfstütze ist auch ganz praktisch. Davon hab, muss ich ja für irgendwas die Bremsen erneuert haben. Beim letzten Mal, als es auf die Fähre ging dachten alle da kommt ein Güterzug herangefahren, so haben die Geschrien.
 
Viel Erfolg und mach' Ernst mit Deiner Absicht mehr zu regenerieren. Wenn Deine Knie einmal im A.... sind, wird es happig. Die Reha ist elend und der Wiedereinstieg dauert umso länger!
 
@Trike4Life
Danke.


Soeben hat sich der Plan geändert. Auch wenn der Bremsscheiben- und Bremsbelagtausch am Sprint X gestern problemlos geklappt hat, haben sich heute ein Problem herausgestellt. Beim Einbremsen habe ich gemerkt, dass ich dringend die Bremsen entlüften muss, anders kann ich mir das nicht erklären.

Die Bremshebel lassen sich nicht parallel gleichmäßig ziehen, so dass ich vorher schon einen unterschiedlichen Druckpunkt hatte. Das hat bei abgefahrenen Bremsbelägen nicht gestört. Jetzt schlägt jedoch das Heck stark nach rechts aus, denn der linke Hebel bremst um einiges schneller wenn ich nicht 100% parallel bremse. So möchte ich nicht direkt 200km fahren. Das wird auch wieder eine Aktion "Erstmaliges Entlüften".

Daher muss das Wild One ran :D

Also alles vorbereitet und getestet.

Wichtig ist mir, dass Werkzeug + Trinken (diesmal 3,5L) + Riegel reinpassen. Klappt alles.

Möchte gar nicht wissen, was das jetzt alles wiegt und was ich für 200km wuchten muss.
Zumindest gibt es so gut wie keine Steigungen :ROFLMAO:
 

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Aloha.

Gestern war es soweit, die 200er-Market erneut gefallen.
Der Kollege und ich sind die gleiche 200er-Tour wie vor 2 Wochen noch einmal gefahren, jedoch mit ein paar minimalen Anpassungen.

Nur man glaubt es kaum, ich komme auf exakt 201, wie zuvor.


Tourdaten

In Fahrt

Kilometer
201​
Dauer (Fahrzeit)
09:31h​
Durchschnitt km/h
21,1​


Mit Pausen / Stopps

Kilometer
201​
Dauer (Fahrzeit)
11:47​
Durchschnitt km/h
17,1​

Aufgezeichnet mit Komoot.


Die Tour selbst

War bekannt, jedoch war am Sonntag mehr los als vor 2 Wochen am Samstag.
Das war teils doch recht nervig, wenn man nicht gemütlich fahren konnte, sondern sich hier und da durchschlängeln musste.
Ich denke jedoch, so denkt fast jeder, der unterwegs war. Wie beim Einkaufen :D.



Trike
Wie angekündigt, bin ich mit dem Wild One gefahren.

Knieprobleme & Sehne
Ich habe das Gefühl, ich hatte den Sitz nach meinen Tourvorbereitungen nicht in die gleiche Position zurückgestellt oder es lag an der Länge der Tour und mir fiel es dann erst richtig auf. Ich habe starke Schmerzen in den Knien bekommen. Mein Fehler war, dass ich nicht unterwegs lange rumhantieren wollte, um eine Lösung zu finden.

In jedem Fall werde ich die Sitzposition prüfen und auch, ob der Ausleger eventuell ein Stück raus muss.

Meine Sehne schmerzte bereits zu Beginn, so dass das nicht besser wurde und in jedem Fall unabhängig der Trikeeinstellung sein sollte.


Gewicht & Beschleunigung
Im Vergleich zum ICE ist mir das sehr aufgefallen. Beschleunigen und auch Schrägen hochfahren fühlte sich weitaus anstrengender an.
Gerade das Bergauf habe ich nach dem Verlassen der Fähre gemerkt, wo es sehr steil hochgeht.

Ich weiß noch nicht wie genau mein Plan für die Zukunft aussieht, aber eine Option ist, das Wild One abspecken zu lassen :D.
Eine andere, es primär für die Komfortrouten zu nehmen.


Komfort & Sonstiges
Ich Kann das Wild One nur wieder loben. Die Federung ist einfach Endgeil. Das ist so ein Komforunterschied wie Tag und Nacht zum ICE Sprint X. Auch wenn wir überwiegend glatte Wege hatten, sind Schlaglöcher, Kanten und Wurzelaufbrüche nicht annähernd so erschreckend wie beim ICE:

Beim Wild One gibt es recht wenige Passagen, die ich nicht bzw. nicht gerne überfahre.
Das macht die gesamte Fahrt um einiges gemütlicher.


Gesundheit & Regeneration

Das ist so eine Sache. Wie unter Knieprobleme & Sehnen geschrieben, habe ich die Fahrt ordentlich gemerkt. Am Ende hatte ich mein linkes Bein einmal angewinkelt hochgenommen, da knackte es im Knie (so ein Kapselknacken) und schmerzte wie Sau. Das trat danach noch 2 Mal auf und ich habs seitdem ruhig gehalten.

Neben Knie und Sehne kamen auch noch starke Druckschmerzen in den Füßen dazu. Das ist nach x Kilometern nicht mehr angenehm und nimmt den Fahrspaß.

Ich werde definitiv mehr regenerieren, bevor ich die nächste Tour plane. Heute gibt es mal nichts, morgen die nächste kleine 150er Runde... neeeeee :).


Schuhe
Ich benötige dringend bessere oder andere Schuhe oder einlagen.

Wenn einer einen Tipp gegen den Druckschmerz hat, immer gern.


Essen & Trinken

Trinken
Ich hatte ca. 3,5L dabei ( 2 x 0,75 und 1 x 2L Blase).

Aus der Blase habe ich recht wenig getrunken, die anderen beiden Flaschen gingen schnell leer.
Sobald die leer warenn, haben wir die aufgefüllt. Auf der gesamten Tour habe ich jedoch lediglich ca. 5L getrunken. Ich denke, das ist bei den Temperaturen von ca. 31 Grad ein bisschen wenig.

Essen
Ich habe ein 1/2 Blech Pizza gegessen, ich glaube 6 Riegel, 1 Magnum-Eis, 1 Raketen-Wassereis.

Als ich Zuhause war folgten 1 Wassermelone, asiatisch vom Vortag (Nudeln mit Hühnchen, Reis, Gemüse in Curry und Hähnchen).
Zudem diverse Eise und weitere Süßigkeiten :D.

Früher wollte ich radfahren um abzunehmen, jetzt fahre ich um zu Fressen :D.


Wie geht es weiter?

Erst einmal Regeneration, dann schau ich einmal.
Auch wenn die Touren teils anstrengend und schmerzhaft waren sollen weitere folgen.

Eine 400er möchte ich auch noch am Stück schaffen, vorzugsweise in 24h.

Mich reizt derzeit vor allem das Race Across Germany.

Nur da rede ich noch vom Fantasieren. Das würde für mich langes hartes Training bedeuten, unwissend ob ich den notwendigen Trainingszustand überhaupt erreiche. Dazu kommen meine gesundheitlichen Einschränkungen, so dass eine Tour alleine nicht ohne Risiko wäre.

Zudem muss dafür das Trike 100%ig passen, wenn ich damit starten darf :D.
 

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Wenn einer einen Tipp gegen den Druckschmerz hat, immer gern.

Fährst Du mit Klickpedalen?

Das hat bei mir auf längeren Touren Einiges gebracht. Man muß hier aber auch experimentieren, bis man die passende Position für die Klicks am Boden der Schuhe gefunden hat. Ein bisschen nach vorne oder hinten verschoben verändert schon eine Menge.

Ich bin so auf jeden Fall ein paar Sachen los geworden: Die eingeschlafenen Füße sind weg, genau wie der Druckschmerz. Auch die Knie werden bei Weitem nicht so beansprucht.

Mein Orthopädie-Meister in Aachen (Engels) hat mir spezielle Kork-Leder-Einlagen für die Radschuhe gemacht. Sie sind flacher als die herkömmlichen Einlagen und an der Spitze ist die oberste Lage Leder verlängert. Sie laufen nach vorne hin flach aus, so etwas wie wie Lederzunge würde ich sagen.

Herr Engels hat mir auch Karbon-Einlagen auf Maß angefertigt. Die sind allerdings für längere Strecken zu hart und unflexibel.

Ich fahre auch mit Mountainbike-Klickschuhen. Die sind geräumiger und schnüren den Fuß nicht so ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Trike4Life
SPD-Schuhe nutze ich fast seit Beginn meiner Liegeradzeit (ca. 2009/2010).

Die sind auch regulär gut eingestellt, zumindest hatte ich so Knieschmerzen lange nicht mehr.
Auch nicht nach den 100er-Touren.

Das mit den speziellen Einlagen ist ein guter Hinweis. Gibt anscheinend auch welche speziell fürs Radfahren (Solestar, SQlab, etc.)
 
Starke Performance!

Bei eure KM-Leistung käme man auch schön durchs Bergische, Nordbahn-oder Balkantrasse für den sanften Aufstieg und dann schön runterballern?
 
@Ludger
Danke.

Nordbahn-Trasse steht noch auf der To-do. :)

Balkantrasse hört sich auch gut an, da könnte ich auch einen Rundkurs draus machen.
Über Düsseldorf => Erkrat => Vohwinkel => Wuppertal und dann nach unten zurück.

Runterballern ist immer geil, hoch weniger :ROFLMAO:

Wir spielen gerade mit dem Gedanken den Vennbahn-Radweg zu fahren.
Nur wie genau ist noch nicht klar.

Option 1 - ca. 250km
Räder einpacken, nach Aachen fahren und dann dort starten und den Weg wieder zurück.


Option 2 - ca. 410km
Von Neuss au starten, dann nach Aachen und von dort hin und zurück.

Nur ganz ehrlich, das halte ich für mega ambitioniert und ich denke mein aktueller Gesundheits- und Fitnesszustand lässt das als Nonstopp-Tour noch nicht zu. Dafür habe ich auch noch zu viele körperlichen Probleme nach so langen Touren, da muss das Rad & Co. noch optimal eingestellt werden.
 
Option 1 - ca. 250km
Räder einpacken, nach Aachen fahren und dann dort starten und den Weg wieder zurück.


Option 2 - ca. 410km
Von Neuss au starten, dann nach Aachen und von dort hin und zurück.

In Neuss sitzt Du perfekt:

Den Erft-Radweg von der Mündung hinauf bis entweder Bergheim, dann 'oberhalb', NÖRDLICH um die Sophienhöhe nach Jülich. Von dort gibt es einen perfekt ausgebauten Radweg nach Aachen. Dann auf die Vennbahn nach Luxemburg, oder - so bin ich gefahren, weil ich in Trier geboren bin - über Prüm -Neuerburg - zur Sauer nach Trier.

Oder wie ich bin beim zweiten Mal: Siegburg - Kerpen - Erft - Aachen - St. Vith - Trier, SÜDLICH um die Sophienhöhe über zur Rur.

Ich habe alle GPX-Dateien dazu. Sag' Bescheid.

---

Ich bin auch Siegburg - Balkantrasse - Remscheid - Dortmund bis Hannover gefahren. Auch dafür habe ich bei Bedarf die GPX-Dateien.

Schöne Grüße,
Stefan
 
Zuletzt bearbeitet:
Etwas OT, aber trotzdem: Eine Frage zur Vennbahn: Es gibt solche und solche Bahntrassen: einmal die, wo jeder Feldweg / Hofzufahrt Vorfahrt vor dem Radweg hat und einmal die, wo der Radweg Vorfahrt hat. Die erste Variante ist mMn für VM unfahrbar, die zweite ist ok. Wie ist das auf der Vennbahn?
 
Die Räder haben auf dem Vennbahnweg meist Vorfahrt. Nur einige wenige (wenige!) kleinere Straßen sind zu kreuzen. Der Vennbahnweg ist ab Aachen komplett und feinst asphaltiert. Das paßt auch für Dein Velomobil.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Ludger
Danke.


Option 2 - ca. 410km
Von Neuss au starten, dann nach Aachen und von dort hin und zurück.

Nur ganz ehrlich, das halte ich für mega ambitioniert und ich denke mein aktueller Gesundheits- und Fitnesszustand lässt das als Nonstopp-Tour noch nicht zu. Dafür habe ich auch noch zu viele körperlichen Probleme nach so langen Touren, da muss das Rad & Co. noch optimal eingestellt werden.
option 2 b
2 mal 205 km würde ja mit Übernachtung gehen.
 
ICH würde auf jeden Fall für Aachen, Stadt Luxemburg, bzw. Trier jeweils mindestens einen Tag zum genaueren Umschauen einplanen. Es wäre einfach zu schade da nur gerade mal durchzuhüpfen.

Dafür sind alle drei Städte zu schön.

Ich bin in Trier geboren, habe in Stadt Luxemburg studiert und 12 Jahre in Aachen gearbeitet.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Trike4Life
Gerne, wenn du gute GPX-Dateien für die Wege von Neuss nach Aaachen & Co. hast, bin ich interessiert.


2 mal 205 km würde ja mit Übernachtung gehen.

Waaaaas, eine Übernachtungspause zwischen der Fahrt? Blasphemie :D :ROFLMAO:

Ne, stimmt schon, das wäre eine Option. Nur bin ich aktuell eher auf dem Trip, möglichst viel am Stück zu fahren.

Zumal ich das hier:

ICH würde auf jeden Fall für Aachen, Stadt Luxemburg, bzw. Trier jeweils mindestens einen Tag zum genaueren Umschauen einplanen.

nicht auf den aktuellen Touren mit dem Kollegen, sondern mit meiner Frau als Städtetrip machen wollen würde.

Dann jedoch ohne Rad, da sie darauf keine Lust hätte. Kleine Touren bis 50 - 60km fährt sie mit ihrem Wild One mit E-Antrieb, mehr ist regulär nicht drin.
 
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