Moin zusammen.
Jetzt kommt mein Tourbericht zum erstern 200er (ok, 201km, so viel Zeit muss sein

).
Ich muss gestehen, ich hatte keine Lust Fotos zu machen, auch nicht von der Vorbereitung.
Für die nächsten Touren plane ich das ggfs. ein.
Wird ein wenig länger, viel Spaß beim lesen.
Räder
Mein Kollege fährt ein normales auf ihn angepasstes Zweirad mit Rohloff.
Vom Gewicht her vergleichbar leicht, aber nicht zu vergleichen mit einem Gravel oder Rennrad.
Ich bin die Tour mit meinem ICE Sprint X gefahren.
Leistungsstand & Trainingsvorbereitung
Ausgehend von meinem Eingangspost habe ich genauer nachgeschaut, wie meine bisherhige Fahrsituation aussieht.
Ich bin anscheinend bisher kein Langstreckenfahrer.
Häufiger fahre ich kürzere Touren und versuche diese, mit meinen Möglichkeiten und nach Tourenbeschaffenheit, schnell zu fahren.
Als Grundvoraussetzung kann ich nur dieses Jahr heranziehen, da ich gefühlt fast neu gestartet bin.
Im letzten Jahr hatte ich in den Monaten Oktober - Dezember zusammen gerade mal ca. 236km auf der Uhr.
Bei mir um Umkreis fahre ich Touren bis ca. 45km.
Von 49 Touren in 2026, waren nur 10 über 50 Kilometer. Das überraschte mich selbst sehr.
Ich dachte, ich würde häufiger weiter fahren.
Stand einschließlich gestern, ohne heute.
| Kilometer im Jahr 2026 | ICE Trike | Wild One | Gesamt |
| Feb | 108,00 | 108,00 | |
| Mrz | 250,51 | 250,51 | |
| Apr | 254,00 | 254,00 | |
| Mai | 430,70 | 430,70 | |
| Juni | 746,80 | 278,60 | 1.025,40 |
| Gesamt | 746,80 | 1.321,81 | 2.068,61 |
Das Wetter am Tag der Tour (fast 40 Grad)
Ausgerechnet an einem Tag, der unter den Top-heißesten Tagen in Deutschland zählt, planen wir eine 200er Tour.
Da das Datum gesetzt war wollten wir das auch nicht verschieben. Wie sagt man so schön "Ausreden findet man immer".
Ich gebe jedoch zu, dass ich das an so einem Tag ungern noch einmal machen wollen würde.
Auch wenn der Fahrtwind gut gekühlt hat und wir uns über jede Schattenfahrt geffreut haben, hat die Sonne geknallt wie Sau.
Da hilft auch frühes Losfahren nur bedingt, wenn man später in der Mittagszeit noch unterwegs ist.
Ich glaub es selbst kaum, ich habe maximal an 1 - 2 Mini-Stellen eine leichte Errötung der Haut.
Da war ich gut eingeschmiert und hab auch immer ordentlich nachgelegt. Hatte schon Sorge vor fetten Sonnenbrand.
Verpflegung (Essen & Trinken)
Egal wo ich was gelesen oder auf YouTube gesehen habe, wird das mit als wichtigstes Element genannt.
Das kann ich definitiv bestätigen. Nur wenn man keine Ahnung hat, wie ich, dann denkt man "ein paar Riegel" reichen schon aus.
Der Vorteil auf der Tour war:
Es war ein Samstag, wir waren im städtischen Bereich unterwegs, alle Geschäfte hatten auf und wir hätten überall was kaufen können.
Das gibt gedankliche Sicherheit.
Vor der Fahrt
Gab es bei mir 1 Banane, die liefert mir für einen gewissen Zeitraum immer gut Energie.
Für die Fahrt
Was ich dabei hatte:
- 6 Corny-/ und Früchteriegel in unterschiedlichen Variantionen (Vollnuss, Schoko-Müsli, Erdbeer usw.)
- 1 kleine Box mit Salzbrezeln und Hafer-Minis
- 8 x Doppelherz Elektrolyte Extra - Orange
- ca. 2,2L Getränk
- 2 x 750ml Rheinfelsquelle Lemon mit Kohlensäure und mit jeweils 2 Päckchen "Doppelherz Elektrolyte Extra - Orange" pro Flasche.
Durch das Pulver geht die Kohlensäure fast vollständig raus, der Kombigeschmack gefällt mir sehr gut.
- 1 x 700ml klares Wasser
Was der Kolege dabei hatte
- 8 gemischte Riegel
- 10 selbstgemachte Pizzaschnecken (mit ordentlich Pesto/Knoblauch
), wovon am Ende 3 übrig geblieben sind.
- 2 x 750ml Wasser
Während der Fahrt
- Wasserflaschen am Wasserwerk Flehe Düsseldorf nachgefüllt.
- 4,5 Liter stilles Wasser beim Aldi in Köln gekauft
- 1,5L für ihn
- 3,0L für mich
2,2 Liter kamen in die Flaschen, mit dem Rest haben wir unsere Kopfbedeckung nass gemacht.
Ich habe 1,5L wieder mit Elektrolytepulver versehen.
- 5 Pirulo Mango-Eis beim gleichen Aldi (er 2 Stück ich 3 Stück
)
Das Eis tat echt gut und hat gut runtergekühlt.
- 1 x 0,25ml Wasser + 1 x 0,25ml Apfelschorle + 1,5L Wasser beim Thai-Imbiss in Dormagen (mehr im Tourtext)
Am Ende blieben 3 Pizzaschnecken und maximal 1 - 2 Riegel vom Kollegen übrig.
Ich habe alles aufgebraucht.
Insgesamt war es jedoch bei mir zu wenig, was ich zum Ende der Tour, die ich alleine beenden musste, festgestellt habe.
Wenn alle immer vom
"Hungerast" reden, dann sollte man das ernst nehmen. Fehlt einem Essen & Trinken, dann geht die Leistung so rapide runter, das das Fahren zur Qual werden kann.
Kleidung
Hose
Zum Radfahren trage ich derzeit eine kurze Schöffel-Radhose (bis zum Knie).
Die ist schön leicht und trocknet schnell. Der Nachteil ist, dass von vorne immer Luft rein kommt und ich meine, dadurch ein gewisser Bremseffekt auftritt.
Oberteil
Ein ganz dünnes Unterschirt und darüber ein Funktions-T-Shirt.
Kopfbedeckung
Regulär fahre ich immer mit Stirnband, da ich ungern freie Ohren habe (mir ist schon mehrfach ein Tier reingeflogen).
Zudem habe ich in einem Ohr einen Ohrhöhrer mit leiser Musik, der sitzt dann besser.
Für die heiße Tour mit viel Sonne habe ich mir noch eine GripGrap-Kopfbedeckung geholt und die in Kombi mit dem Stirnband getragen.
War die richtige Entscheidung und aus meiner Sicht auch Pflicht, bei dem Wetter.
Radschuhe
Meine normalen SPD-Schuhe, die bestimmt schon 14 Jahre alt sind.
Leider ist kürzlich das Klett gerissen, konnte jedoch noch keine neuen finden, angenehm für mich sind.
Nachteil war für die lange Strecke, dass ich nur mit einer dünnen Lammfell-Einlage fahre. Dadurch habe ich ab ca. Kilometer 140 stärkere Schmerzen durch den Druck auf die Pedale im vorderen Fußbereich bekommen. Kurz vor Schluss musste ich sogar eine Pause einlegen. Später stellte sich heraus, das das mit zwei ordentlichen Blasen einherging. Für die nächsten Touren kommen andere Einlagen rein, zumindest bis ich neue Radschuhe gefunden habe.
Insgesamt war die Kleidung luftig genug, um auch bei dem Wetter angenehm zu fahren.
Bedürfnisse & Toiletten
Das ist immer so eine Sache.
Aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkung, kann ich nicht einfach hochhüpfen und überall mal pinkeln. Viel schwieriger wird es, wenn unterwegs was anderes raus muss

. Insbesondere, da ich auf den Radschuhen noch schlechter laufen kann, als auf normalen.
Jetzt hatte ich das Pech, das ich vor der Tour nicht auf den Pott konnte. Weder Abends davor noch morgens.
Also hab ich mir einfach 2 Immodium Akut reingeknallt mit der Hoffnung, läuft schon. Wenn nicht, schauen wir mal weiter.
Das mit dem Pott unterwegs hat gehalten, lief also schon mal. Unterwegs musste ich gut 5 Mal pinkeln.
Da hab ich mich einfach immer irgendwo, möglichst außerhalb der Stadt bzw. in kleinen Waldstücken, halbwegs an die Seite gestellt und fertig.
Hat geklappt, war zufrieden, gab keine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, zumindest noch nicht.
Verkehrsregeln & Co.
Ich gebe mir immer viel Mühe, dass ich mich an alle Verkehrsregeln halte. Ich warte an roten Ampeln, ich fahre nicht einfach über Stop-Schiilder, ich fahre auf dem Radweg wenn die Radwegpflicht besteht usw.
Ich kann jedoch verstehen, wenn man kein Bock darauf hat. Ich hatte einige Passagen dabei, bei denen es sinnvoller gewesen wäre, sich nicht daran zu halten. Zu früher Stunde ist teils kein Mensch unterwegs, alles ist frei. Weder sieht dich einer noch gefährdet man jemanden. Schlechte Streckenführung (1 Straßenüberquerung mit X Ampelphasen oder gar die nervigen Bettelampeln). Mal von eventuellen Durchschnitten abgesehen, kostet das einfach sehr viel Energie. Noch mehr an so einem heißen Tag.
Teilabbruch
Meinen Kollegen hat das Wetter mehr zugesetzt als mir. Bereits nach ca. 90km haben gab es einen regelmäßigen Einbruch, der uns zu häufigeren Pausen brachte. Ca. bei Kilometer 149 habe ich ihm zum Abbruch überredet und er ist von Köln aus mit dem Zug nach Hause.
Egal wie sehr man es möchte, ich bin auch so ein Typ, wären die weiteren 50 Km ggfs. zu gefährlich gewesen. Das hätte niemanden was gebracht.
Ich bin dann den Rest alleine weiter gefahren.
Dauer, Geschwindigkeit, Durchschnitt
Bei dem Wetter und bei der Strecke war es mir/uns wichtig, dass wir es geschwindigkeitsmäßig nicht übertreiben. Wir haben keinen hohen Schnitt eingeplant. Wir wollten gemütlich durchkommen.
Bis zum Abbruch meines Kollegen hatten wir in etwa einen Schnitt von ich glaube ca.19 km/h Schnitt. Ab Kilometer 149 habe ich die restlichen Kilometer reingehauen. Ich konnte den Endschnitt noch auf 20,3 km/h anheben. Hört sich wenig an, aber ich hatte fast eine konstante Fahrgeschwindigkeit zwischen 25 - 32 km/h.
Ich habe alles mit Komoot aufgenommen, die Daten sind wie folgt:
| Dauer | 09:54 |
| Kilometer | 201 |
| Durchschnitt | 20,3 |
| Dauer mit allen Stopps | 12:53 |
| Durchschnitt mit allen Stopps | 15,6 |
Der Tour-Bericht
Ich bin morgens um ca. 4:15 Uhr von Neuss Grimlinghausen aus Richtung Neuss Innenstadt gestartet, um den Kollegen Zuhause abzuholen.
Die Uhrzeit war klasse. Alles war so gut wie leer, man hatte seine Ruhe und es war richtig angenehm Kühl, im Vergleich zu dem was noch kommen sollte.
Von da aus sind wir dem Rhein Richtung Krefeld gefolgt und auf der Krefeld-Uerdinger Brück rüber gefahren. Am Rhein entlang ging es dann komplett Richtung Köln. Wir haben, wo es ging und sinnvoll war, alle Rheinbögen mitgenommen. Vor allem, um auf unsere Kilometer zu kommen. Was dennoch am Ende nicht geklappt hat, da wir ein paar Mal nicht richtig abgebogen sind.
Bis nach Mohnheim lief es sauber weiter. Doch dann kam Leverkusen. Mein Kollege hasst Leverkusen wegen der häufig schlechten Streckenführung und ich bin auch nicht unbedingt ein Freund davon. Je nachdem wo man lang fährt gehts nicht weiter. Wir hatten unterwegs auch eine andere Gruppe Radfahrer getroffen, den ging es ähnlich. Vor allem im Bereich der Rathaus-Galerie.
Letztlich hat es geklappt und es ging auf der Kölner Seite weiter in Richtung Fähre.
Ich muss sagen, es gibt in Köln sehr schöne Radwegstrecken am Rhein entlang. Irgendwann sind wir dann an der Fähre "RHEINSCHWAN" in Lülsdorf-Wesseling angekommen.
Leider hatte diese gerade auf der anderen Seite angelegt und das hieß für uns ca. 15 Minuten zu warten.
Das in der prallen Sonne, die uns ohnehin schon zugesetzt hatte. Es gab keinerlei Unterstand, der nicht der Sonne ausgesetzt war.
Den einzigen Schattenwurf gab es von den kleinen Leitplanken. Auf den Boden legen wollten wir uns dann aber doch nicht, um dann nur zu 1/3 mit Schatten bedeckt zu sein.
Die Färe selbst war super. Kam ich mit dem Trike gut drauf.
Runter war auch kein Thema, wobei die Anlegestelle auf der anderen Rheinseite recht steil war. Das war letztlich meine Bergfahrt auf der Tour.
Auf der anderen Rheinseite haben wir das nächste Aldi aufgesucht.
Wir mussten Wasser auffüllen und haben uns Eis gekauft (siehe oben Verpflegung). Das Eis war so eine Wohltat und hat ordentlich runtergekühlt.
Danach ging es für mich viel frischer weiter.
Wir sind danach auf der Seite auf der EuroVelo 15 weitergefahren. Mussten aber vermehrt Pause machen, da meinem Kollegen das Wetter immer weiter zugesetzt hat. Da hat auch die Aldi-Pause, das Eis und der Wille nicht mehr geholfen.
Bis zum Bahnhof ging es dann noch weiter, danach musste Schluss sein. Ich konnte ihn überreden abzubrechen und mit dem Zug zu fahren.
Der Vorteil, wir waren da und der nächste Zug kam in 10 Minuten. Was wir nicht bedacht haben ist, dass er mir hätte sein restliches Wasser und noch das Trinken geben sollen. Das sollte sich nämlich noch als Fehler herausstellen.
Ab da ging es für mich alleine weiter.
Die letzten 51 Kilometer vor Augen dachte ich, jetzt kannst du auch ein wenig mehr Gas geben.
Wo es die Strecke hergab, habe ich dann ordentlich reingetreten. Das lief auch soweit gut durch.
Hungerast + Trinknot + "Held des Tages"
Bei ca. Kilometer 170 hat es mich erwischt.
Ich hatte auf einmal mega Hunger. Mit dabei hatte ich noch zwei Riegel, die ich mir umgehend reingestopft habe.
Mein Wasservorrat war fast aufgebraucht, ich konnte nur noch kleine Schlücke nehmen und hatte dann noch ca. 250ml für die 30 Kilometer.
Wie hart das bei dem Wetter ist, hätte ich vorher nicht gedacht. Sonst fahre ich das ohne einen Schluck trinken zu müssen.
Zudem musste ich so dringend pinkeln, dass ich Schwierigkeiten hatte zu fahren. Nur ich habe keine Stelle gefunden.
Irgendwo auf Höhe Chempark Dormagen konnte ich mich dann ins Gebüsch stellen, der Druck war schon einmal weg.
Nur ca. 22km waren in jedem Fall noch offen.
Meine Rettung war ein Thai Imbiss in Dormagen.
Einer der wenigen Ort, bei denen ich mit Rad unangeschlossen vor der Tür stehen lassen und auch halbwegs reinlaufen kann.
Ich habe 250ml Wasser und 250ml Apfelschorle genommen und direkt runtergekippt. Vom Gefühl dachte ich, das reicht.
Mit dem Herrn im Imbiss (Chef oder MItarbeiter weiß ich nicht) kurz gesprochen.
Er sagte, so eine Tour bei dem Wetter wäre gefährlich. Man muss viel trinken. Es wäre schlecht, wenn ich nur noch wenig oder kein Wasser für die restlichen Kilometer habe.
Als ich raus zum Rad bin, kam er noch mit und sah meine Trinkflasche mit dem "Spuckrest" an Wasser.
Er sagte "Da ist nichts drin, das ist zu wenig", ging rein, kam mit einer 1,5 Liter Wasser Flasche Volvic raus, hielt mir die an den Arm und meinte ich sollte die nehmen. Ich sagte zuerst, dass es nicht nötig sei - fühlte mich durch die zwei Getränke gerade frischer - doch ich gab nach.
Er schnappte sich die Flasche am Rad vorne öffnete sie und kippte den Rest weg.
Dann haben wir diese und meine zweite Flasche befüllt. Den Rest sollteich auch noch austrinken.
Als ich ihm dann noch 5 Euro geben wollte, lehnte er ab und sagte "Wir müssen einander helfen".
Er war mein
Held des Tages.
Frisch gestärkt ging es weiter und ich merkte direkt, dass ich noch mehr trinken musste.
Während der Fahrt habe ich die erste Flasche schon fast geleert. Dann kam es aus heiterem Himmel, ich hatte das Gefühl einen Boost zu haben.
Das Trinken hat voll reingeschlagen und ich hatte wieder volle Speicher und Energie, unabhängig des Hungers, den ich noch verspürte.
Auf ging es zu den letzten Kilometern...
Ein notwendiger letzter Zwischenstopp
Kurz vor Ende, bei Kilometer 198,83 - siehe Beitrag über diesen, musste ich einen weiteren Stopp unter der Fleher Brücke einlegen.
Wie beschrieben sorgten die Einlagen meiner Radschuhe davon, dass ich sehr starke schmerzen unter dem linken Fuß hatte. Ich musste den Schuh einmal lüften und ein wenig massieren, danach ging es besser und ich konnte weiterfahren. Wie oben geschrieben, sind Blasen auf beiden Seite der Füße das Ergebnis.
Damit ich die 200 Kilometer erreiche bzw. leicht überschreite, damit ich Ungenauigkeiten beim GPS/Fahrradcomputer abdecke, musste ich die Tour verlängern. Denn mir hätten ca. 4-5km gefehlt, wäre ich direkt nach Hause gefahren. Somit bin ich einen bekannten Weg einmal hin, hab gedreht und bin wieder zurück gefahren.
Letztlich hatte ich die
201 Kilometer voll.
Wie ließ sich die Tour mit dem Trike fahren?
Unsere Route war problem- und stufenlos mit dem Trike zu fahren.
Es gab keine Stelle an der ich absteigen musste um weiterzukommen.
Selbst bei Personenfähre konnte ich auf das Schieben verzichten um rauf und runter zu fahren.
Nur beim runterfahren muss man in der Lage sein, die sehr schräge Rampe hochzukommen oder doch schieben.
Ist aber nur ein kurzes Stück.
Fazit
Eine geile Tour, eine mega Herausforderung, gerade bei der Hitze.
Dennoch lief für mich alles glatt. Bis auf den Hungerast und den Trinknotstand, habe ich mich immer gut gefühlt.
Ich habe das Gefühl, dass auch längere Strecken kein Problem darstellen und da noch etwas geht, bevor meine Grenze erreicht ist.
Die nächste Planung könnte die
Route der Industriekultur sein.
Wenn wir vom HBF Mühlheim starten, soll es eine Rundroute mit 300 Kilometern sein.
Habe ich in jedem Fall Bock drauf.
Wenn die Gegebenheiten passen ,sogar von Zuhause dahin und zurück, wobei das dann ca. 370 Kilometrer sind.
Fast das doppelte von der gestrigen Route. Heftig, aber ggfs. ein Ziel

.
Ggfs. versuche ich die Runde dann mit dem Wild One zu meistern.
Kleine Nach-Fahrt
Heute Morgen folgte noch eine kleine Runde mit dem Wild One. 42,3 Kilometer mit einem geilen Schnitt von 27,3 km/h.
Eigentlich wollte ich nicht fahren, doch irgendwas hat mich getriggert.
Für morgen habe ich von meiner Frau jedoch Fahrverbot
