Hey zusammen.
Ich erstelle den Post gezielt in dem Forum, da es nur um derartige Touren mit dem Trike geht, nicht mit anderen Rädern.
Dieses Jahr hat es mich gepackt, auch angespornt durch einen Kollegen, mit dem ich jetzt regelmäßig fahre. Ich möchte längere und weitere Touren fahren und das an einem Tag bzw. in 24h.
Für mich stellt sich die Frage, was ist eine gute Vorbereitung, worauf sollte man achten, was sollte man erfahrungsgemäß mitnehmen und was lieber sein lassen.
Mein Trainingsstand
Aktuell ist mein Trainingszustand noch überschaubar. Den versuche ich jedoch durch Kampfgeist auszugleichen
.
Wenn ich derzeit fahre, sind es Strecken zwischen 40 und 100 Kilometer.
Meinen 101er bin ich am 09.05. gefahren. Mit einem Schnitt von 20,2 Km/h überschaubar, jedoch auch nicht minder anstrengend. Aktuell halte ich das jedoch keine 200 km durch, zumindest nicht, ohne dass meine Beine/Knie versagen. Daher rechne bei einem 200er mit einem niedrigeren Schnitt.
Das passende Trike
Aktuell fahre ich nur mit dem Wild One.
Vorne 2 x CCU (42-406) hinten 1 x Marathon Plus (47-406).
Alternativ könnte ich mein ICE Sprint X entmotten. Das hat, im Vergleich zum Wild One, einen Netzsitz.
Nicht so Federung-komfortabel, aber in der Grundausstattung gefühlt um einiges leichter. Könnten bestimmt ein paar Kilo sein. Hier müsste ich jedoch auch die Reifen tauschen, dort sind noch 3 x 20“ Marathon Plus 47-406 drauf.
Nur macht das so viel aus, lohnt sich das?
Erfahrungsgemäß gibt es immer viele Start-Stopps – ich halte bei roter Ampel immer an und häufig sind auf meinen Touren auch viele Fußgänger/Radfahrer, die ich sorgsam umfahre. Bei Kindern und Hunden bin ich zudem immer vorsichtig. Auf Autos nehme ich weniger Rücksicht .
Soweit ich es verstanden hab, macht es keinen großen Unterschied, wenn ich einmal in Fahrt bin und meine Geschwindigkeit halte. Nur greift das Gewicht doch bei jeder Beschleunigung, oder?
Reicht es da schon, wenn ich z. B. 20 km/h fahre und dann auf 25 beschleunige, dann wieder langsamer und wieder auf 25 km/h oder ist das bei den Geschwindigkeiten kein Unterschied, ob das Rad z. B. 3 – 4 Kilo mehr hat?
Das Gepäck
Da habe ich das Gefühl, seitdem ich mehr Platz habe (Radical Design Solo Racer) nehme ich auch mehr mit. Die Packtaschen an den Seiten sind immer voll. Ich gehe halt auf Sicherheit. Flickzeug, Zange, Multitool, noch ein Wera-Ratsche+Zubehör, Kettennieter, Kettenschlosszange, Kettenschlösser, Ersatzkette usw.
Habe ich in der Form noch nie benötigt. Denke nur, wenn ich es benötige, bin ich froh es zu haben.
Der Kollege von mir fährt immer ohne alles. Der hat nichts dabei.
Im Endeffekt geht es hier auch primär ums Gewicht. Die Taschen selbst liegen recht gut im Windschatten durch den Sitz (bezogen auf das Wild One). Am ICE könnte ich vieles auch direkt hinter den Sitz verstauen.
Was ist eure Erfahrung/Empfehlung?
Trinken/Essen
Bisher haben mir, auch bei der 100er, 1,5 Liter Wasser, eine Banane davor und 1 Banane sowie maximal zwei Riegel unterwegs gereicht. Ich weiß man soll viel trinken, nur besteht bei mir bisher selten gefühlt die Notwendigkeit, zumindest bei den bisherigen Touren. Auch wenn es mal > 30 Grad waren. Ich schwitz zwar wie Sau, bin teils jedoch nicht durstig.
Was nehmt ihr auf so Touren mit?
Habt ihr eventuell Erfahrung mit Gels, Elektrolyte etc.
Wie handhabt ihr das mit dem Trinken, feste Zeiten und einfach rein?
Gerade bei längeren Touren von 200 km aufwärts.
Bekleidung
Ich trage primär günstige Radkleidung von Tchibo. Ich habe für den Herbst eine passende Jacke und eine für den Winter. Zudem was mit Merino-Wolle, dass ich jedoch nicht so gern direkt auf der Haut trage.
Lohnt sich hochwertigere Radkleidung?
Auch wenn es jetzt teils sehr warm ist, gab es auch kalte Tage mit morgens 12 Grad.
Dennoch sehe ich andere Radfahrer (Rennrad/Gravel) immer in den dünnsten Klamotten. Auch wenn die einen hohen Schnitt fahren sollten, die müssen sich doch den … abfrieren. Wenn ich teils kurz irgendwo stehe und warten muss, geht das direkt frostig durch. Vielleicht bin ich auch nur eine Frostbeule .
Regenkleidung lass ich mal außen vor. Ich würde so eine Tour nicht starten wollen, wenn es eine hohe Regenwahrscheinlichkeit gibt. Außer es gibt was Leichtes, Praktisches, das man auch auf dem Trike tragen und mitnehmen kann.
Wie ist eure Erfahrung?
Das Training selbst
Die 200 km wollen der Kollege und ich gegen Ende des Monats angehen. Haben schon eine feste Route geplant. Hier im Rheinland gibt es wenigstens kaum Steigungen.
Nur was ist für ein Training ist in dem Bereich vorteilhaft?
Tägliches fahren oder alle 2 – 3 Tage und dafür immer längere Touren?
Weitere Tipps?
Habt ihr sonst noch Erfahrungen oder Tipps, die ihr mir für derartige Touren geben könnt?
Wenn die 200 km einmal geknackt sind, sollen es bestimmt auch mal die 300 km werden.
Schon einmal danke.
Ich erstelle den Post gezielt in dem Forum, da es nur um derartige Touren mit dem Trike geht, nicht mit anderen Rädern.
Dieses Jahr hat es mich gepackt, auch angespornt durch einen Kollegen, mit dem ich jetzt regelmäßig fahre. Ich möchte längere und weitere Touren fahren und das an einem Tag bzw. in 24h.
Für mich stellt sich die Frage, was ist eine gute Vorbereitung, worauf sollte man achten, was sollte man erfahrungsgemäß mitnehmen und was lieber sein lassen.
Mein Trainingsstand
Aktuell ist mein Trainingszustand noch überschaubar. Den versuche ich jedoch durch Kampfgeist auszugleichen
Wenn ich derzeit fahre, sind es Strecken zwischen 40 und 100 Kilometer.
Meinen 101er bin ich am 09.05. gefahren. Mit einem Schnitt von 20,2 Km/h überschaubar, jedoch auch nicht minder anstrengend. Aktuell halte ich das jedoch keine 200 km durch, zumindest nicht, ohne dass meine Beine/Knie versagen. Daher rechne bei einem 200er mit einem niedrigeren Schnitt.
Das passende Trike
Aktuell fahre ich nur mit dem Wild One.
Vorne 2 x CCU (42-406) hinten 1 x Marathon Plus (47-406).
Alternativ könnte ich mein ICE Sprint X entmotten. Das hat, im Vergleich zum Wild One, einen Netzsitz.
Nicht so Federung-komfortabel, aber in der Grundausstattung gefühlt um einiges leichter. Könnten bestimmt ein paar Kilo sein. Hier müsste ich jedoch auch die Reifen tauschen, dort sind noch 3 x 20“ Marathon Plus 47-406 drauf.
Nur macht das so viel aus, lohnt sich das?
Erfahrungsgemäß gibt es immer viele Start-Stopps – ich halte bei roter Ampel immer an und häufig sind auf meinen Touren auch viele Fußgänger/Radfahrer, die ich sorgsam umfahre. Bei Kindern und Hunden bin ich zudem immer vorsichtig. Auf Autos nehme ich weniger Rücksicht .
Soweit ich es verstanden hab, macht es keinen großen Unterschied, wenn ich einmal in Fahrt bin und meine Geschwindigkeit halte. Nur greift das Gewicht doch bei jeder Beschleunigung, oder?
Reicht es da schon, wenn ich z. B. 20 km/h fahre und dann auf 25 beschleunige, dann wieder langsamer und wieder auf 25 km/h oder ist das bei den Geschwindigkeiten kein Unterschied, ob das Rad z. B. 3 – 4 Kilo mehr hat?
Das Gepäck
Da habe ich das Gefühl, seitdem ich mehr Platz habe (Radical Design Solo Racer) nehme ich auch mehr mit. Die Packtaschen an den Seiten sind immer voll. Ich gehe halt auf Sicherheit. Flickzeug, Zange, Multitool, noch ein Wera-Ratsche+Zubehör, Kettennieter, Kettenschlosszange, Kettenschlösser, Ersatzkette usw.
Habe ich in der Form noch nie benötigt. Denke nur, wenn ich es benötige, bin ich froh es zu haben.
Der Kollege von mir fährt immer ohne alles. Der hat nichts dabei.
Im Endeffekt geht es hier auch primär ums Gewicht. Die Taschen selbst liegen recht gut im Windschatten durch den Sitz (bezogen auf das Wild One). Am ICE könnte ich vieles auch direkt hinter den Sitz verstauen.
Was ist eure Erfahrung/Empfehlung?
Trinken/Essen
Bisher haben mir, auch bei der 100er, 1,5 Liter Wasser, eine Banane davor und 1 Banane sowie maximal zwei Riegel unterwegs gereicht. Ich weiß man soll viel trinken, nur besteht bei mir bisher selten gefühlt die Notwendigkeit, zumindest bei den bisherigen Touren. Auch wenn es mal > 30 Grad waren. Ich schwitz zwar wie Sau, bin teils jedoch nicht durstig.
Was nehmt ihr auf so Touren mit?
Habt ihr eventuell Erfahrung mit Gels, Elektrolyte etc.
Wie handhabt ihr das mit dem Trinken, feste Zeiten und einfach rein?
Gerade bei längeren Touren von 200 km aufwärts.
Bekleidung
Ich trage primär günstige Radkleidung von Tchibo. Ich habe für den Herbst eine passende Jacke und eine für den Winter. Zudem was mit Merino-Wolle, dass ich jedoch nicht so gern direkt auf der Haut trage.
Lohnt sich hochwertigere Radkleidung?
Auch wenn es jetzt teils sehr warm ist, gab es auch kalte Tage mit morgens 12 Grad.
Dennoch sehe ich andere Radfahrer (Rennrad/Gravel) immer in den dünnsten Klamotten. Auch wenn die einen hohen Schnitt fahren sollten, die müssen sich doch den … abfrieren. Wenn ich teils kurz irgendwo stehe und warten muss, geht das direkt frostig durch. Vielleicht bin ich auch nur eine Frostbeule .
Regenkleidung lass ich mal außen vor. Ich würde so eine Tour nicht starten wollen, wenn es eine hohe Regenwahrscheinlichkeit gibt. Außer es gibt was Leichtes, Praktisches, das man auch auf dem Trike tragen und mitnehmen kann.
Wie ist eure Erfahrung?
Das Training selbst
Die 200 km wollen der Kollege und ich gegen Ende des Monats angehen. Haben schon eine feste Route geplant. Hier im Rheinland gibt es wenigstens kaum Steigungen.
Nur was ist für ein Training ist in dem Bereich vorteilhaft?
Tägliches fahren oder alle 2 – 3 Tage und dafür immer längere Touren?
Weitere Tipps?
Habt ihr sonst noch Erfahrungen oder Tipps, die ihr mir für derartige Touren geben könnt?
Wenn die 200 km einmal geknackt sind, sollen es bestimmt auch mal die 300 km werden.
Schon einmal danke.
