Trike Touren Training+Vorbereitung für 100 km, 200 km, 300km etc. in 24/h

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Hey zusammen.

Ich erstelle den Post gezielt in dem Forum, da es nur um derartige Touren mit dem Trike geht, nicht mit anderen Rädern.


Dieses Jahr hat es mich gepackt, auch angespornt durch einen Kollegen, mit dem ich jetzt regelmäßig fahre. Ich möchte längere und weitere Touren fahren und das an einem Tag bzw. in 24h.

Für mich stellt sich die Frage, was ist eine gute Vorbereitung, worauf sollte man achten, was sollte man erfahrungsgemäß mitnehmen und was lieber sein lassen.


Mein Trainingsstand

Aktuell ist mein Trainingszustand noch überschaubar. Den versuche ich jedoch durch Kampfgeist auszugleichen :D.
Wenn ich derzeit fahre, sind es Strecken zwischen 40 und 100 Kilometer.

Meinen 101er bin ich am 09.05. gefahren. Mit einem Schnitt von 20,2 Km/h überschaubar, jedoch auch nicht minder anstrengend. Aktuell halte ich das jedoch keine 200 km durch, zumindest nicht, ohne dass meine Beine/Knie versagen. Daher rechne bei einem 200er mit einem niedrigeren Schnitt.


Das passende Trike

Aktuell fahre ich nur mit dem Wild One.
Vorne 2 x CCU (42-406) hinten 1 x Marathon Plus (47-406).

Alternativ könnte ich mein ICE Sprint X entmotten. Das hat, im Vergleich zum Wild One, einen Netzsitz.

Nicht so Federung-komfortabel, aber in der Grundausstattung gefühlt um einiges leichter. Könnten bestimmt ein paar Kilo sein. Hier müsste ich jedoch auch die Reifen tauschen, dort sind noch 3 x 20“ Marathon Plus 47-406 drauf.

Nur macht das so viel aus, lohnt sich das?

Erfahrungsgemäß gibt es immer viele Start-Stopps – ich halte bei roter Ampel immer an und häufig sind auf meinen Touren auch viele Fußgänger/Radfahrer, die ich sorgsam umfahre. Bei Kindern und Hunden bin ich zudem immer vorsichtig. Auf Autos nehme ich weniger Rücksicht .

Soweit ich es verstanden hab, macht es keinen großen Unterschied, wenn ich einmal in Fahrt bin und meine Geschwindigkeit halte. Nur greift das Gewicht doch bei jeder Beschleunigung, oder?

Reicht es da schon, wenn ich z. B. 20 km/h fahre und dann auf 25 beschleunige, dann wieder langsamer und wieder auf 25 km/h oder ist das bei den Geschwindigkeiten kein Unterschied, ob das Rad z. B. 3 – 4 Kilo mehr hat?


Das Gepäck

Da habe ich das Gefühl, seitdem ich mehr Platz habe (Radical Design Solo Racer) nehme ich auch mehr mit. Die Packtaschen an den Seiten sind immer voll. Ich gehe halt auf Sicherheit. Flickzeug, Zange, Multitool, noch ein Wera-Ratsche+Zubehör, Kettennieter, Kettenschlosszange, Kettenschlösser, Ersatzkette usw.

Habe ich in der Form noch nie benötigt. Denke nur, wenn ich es benötige, bin ich froh es zu haben.

Der Kollege von mir fährt immer ohne alles. Der hat nichts dabei.

Im Endeffekt geht es hier auch primär ums Gewicht. Die Taschen selbst liegen recht gut im Windschatten durch den Sitz (bezogen auf das Wild One). Am ICE könnte ich vieles auch direkt hinter den Sitz verstauen.

Was ist eure Erfahrung/Empfehlung?


Trinken/Essen

Bisher haben mir, auch bei der 100er, 1,5 Liter Wasser, eine Banane davor und 1 Banane sowie maximal zwei Riegel unterwegs gereicht. Ich weiß man soll viel trinken, nur besteht bei mir bisher selten gefühlt die Notwendigkeit, zumindest bei den bisherigen Touren. Auch wenn es mal > 30 Grad waren. Ich schwitz zwar wie Sau, bin teils jedoch nicht durstig.


Was nehmt ihr auf so Touren mit?

Habt ihr eventuell Erfahrung mit Gels, Elektrolyte etc.
Wie handhabt ihr das mit dem Trinken, feste Zeiten und einfach rein?

Gerade bei längeren Touren von 200 km aufwärts.


Bekleidung

Ich trage primär günstige Radkleidung von Tchibo. Ich habe für den Herbst eine passende Jacke und eine für den Winter. Zudem was mit Merino-Wolle, dass ich jedoch nicht so gern direkt auf der Haut trage.

Lohnt sich hochwertigere Radkleidung?

Auch wenn es jetzt teils sehr warm ist, gab es auch kalte Tage mit morgens 12 Grad.

Dennoch sehe ich andere Radfahrer (Rennrad/Gravel) immer in den dünnsten Klamotten. Auch wenn die einen hohen Schnitt fahren sollten, die müssen sich doch den … abfrieren. Wenn ich teils kurz irgendwo stehe und warten muss, geht das direkt frostig durch. Vielleicht bin ich auch nur eine Frostbeule .

Regenkleidung lass ich mal außen vor. Ich würde so eine Tour nicht starten wollen, wenn es eine hohe Regenwahrscheinlichkeit gibt. Außer es gibt was Leichtes, Praktisches, das man auch auf dem Trike tragen und mitnehmen kann.

Wie ist eure Erfahrung?


Das Training selbst

Die 200 km wollen der Kollege und ich gegen Ende des Monats angehen. Haben schon eine feste Route geplant. Hier im Rheinland gibt es wenigstens kaum Steigungen.

Nur was ist für ein Training ist in dem Bereich vorteilhaft?

Tägliches fahren oder alle 2 – 3 Tage und dafür immer längere Touren?


Weitere Tipps?

Habt ihr sonst noch Erfahrungen oder Tipps, die ihr mir für derartige Touren geben könnt?

Wenn die 200 km einmal geknackt sind, sollen es bestimmt auch mal die 300 km werden.



Schon einmal danke.
 
300km und mehr am Tag mit einem Fahrrad-trike?
Möchtest Du an einem Wettbewerb teilnehmen oder sonst jemanden was beweisen?
Mir wäre ein gesunder Schlaf wichtiger als noch die halbe Nacht auf dem Rad zu verbringen......
Und ohne ordentliche Pausen durchzuradeln ist doch auch wahrhaftig kein Spaß .....
 
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300km und mehr am Tag mit einem Fahrrad-trike?
Möchtest Du an einem Wettbewerb teilnehmen oder sonst jemanden was beweisen?
Nein, kein Wettbewerb. Wenn ich jemanden was beweisen wollen würde, dann nur mir.

Ob ich 300 jemals erreiche sei dahingestellt. Die 200 werde ich schaffen.

Wobei der Kollege auf einen 500er schielt, nur das halte ich für mich für eine Illusion (derzeit :ROFLMAO: ).

Mir wäre ein gesunder Schlaf wichtiger als noch die halbe Nacht auf dem Rad zu verbringen......
Ist auch in Ordnung.

Und ohne ordentliche Pausen durchzuradeln ist doch auch wahrhaftig kein Spaß .....
An seine Grenzen gehen kann auch Spaß machen, selbst wenn es schmerzhaft sein kann.
 
360km hab ich in knapp 16h Fahrtzeit mit Trike und Rennrad gefahren. Bei 4500hm. Der Kopf sagt da häufiger mal "lass den Scheiß", aber das legt sich wieder.
Wichtig ist halt ausreichend ruhig zu fahren. Eher 60% der HFmax als 70%. Auch mache ich alle 4-6h eine längere Pause, Powernap, was festes essen.
Unterwegs gibt's nur 2-3l trinken mit Maltodextrin und einer Messerspitze Salz .

Es hilft da aber ungemein vorher auch wirklich "richtig" zu trainieren. Ein guter Feststoffwechsel und eine moderat hohe FTP helfen dabei, für 200km keine Ewigkeiten zu brauchen. Das wichtigste ist aber meist : Auch 10-20h auf seinem Rad sitzen und treten zu können ohne das sich was wund scheuert, taub wird, usw.
Das ist für mich tatsächlich das größte Problem.

200km im halbwegs flachen ist gut zu fahren, das sind meist weniger als 10h, also ein normaler Arbeitstag. Das sollte man durchhalten. 300km wird langsam knackig. Im flachen sehe ich mittlerweile aber selbst 400km für machbar mit ordentlicher Vorbereitung.

PS. Optimiere dein Fahrzeug. Jedes Watt weniger das man unterwegs braucht, spart richtig Körner. Ob man 110W treten muss oder 120W macht auf Langstrecke einen gigantischen Unterschied.
 
Wenn der Körper in der Lage ist, das Fahrzeug der Wahl 12-15 Stunden einigermaßen kontinuierlich fortzubewegen, sind Distanzen über 250 Km auf jeden Fall machbar. Was die 360 in 16 Stunden von Jack-Lee angeht . . . Respekt!
Meine längste Tagestour liegt zur Zeit bei 273 km, allerdings auf einem weitestgehend autofreien Fernradwanderweg.
Die wichtigsten Voraussetzungen für mich sind: Sitzposition - je mehr der Körper durch fehlende Bequemlichkeit abgelenkt wird, desto weniger Energie und Freude bleibt für den Vortrieb. Bewundere dein Rad - alles funktioniert einwandfrei, kein Klappern, Schleifen, die Kette schnurrt über die Ritzel, geringer Luft- und Rollwiderstand, optimaler Reifendruck, kein Watt geht durch Übergewicht oder Dysfunktionalität des Renners verloren. So alle 80 km ein schönes Päuschen mit ein paar feinen Leckereien - fördert die Motivation. Und natürlich . . . Natur, Natur, Natur.
Je schöner die Landschaft, desto mehr wird das Ganze eher eine Sightseeingtour als eine Trainingseinheit und Mutter Erdes Schönheit atemberaubender als die Kurbelumdrehungen . . . ein Spaziergang. Vorbehalt: Wetter - bei zu viel Gegenwind und/oder Regen geht die Begeisterung schnell verloren.
Viel Glück!
 
Ich finde es toll, wenn Du so ein Ziel hast!
da es nur um derartige Touren mit dem Trike geht,
Trotzdem empfehle ich Dir, auch mal die Trainingsfäden in den anderen Bereichen zu lesen (wobei ich selber keine Lust auf systematisches Training habe und z. B. nicht weiß, was FTP oder wie hoch meine HFmax ist und auch nicht mit Pulsgurt oder Smartwatch fahren möchte).
Hängt an Deinem Anspruch.
Nur macht das so viel aus, lohnt sich das?
Ja, unbedingt. Wie @Jack-Lee schon geschrieben hat: Jedes Watt weniger hilft.
Habe ich in der Form noch nie benötigt. Denke nur, wenn ich es benötige, bin ich froh es zu haben.
Was wäre bei einer Panne: könntest Du ggf. jemanden anrufen, der/die Dich abholen kann? Dann brauchst Du deutlich weniger mitzunehmen.
Und ja, das merkst Du auch, wenn Du von 20 auf 25 km/h hochbeschleunigst.
Und ohne ordentliche Pausen durchzuradeln ist doch auch wahrhaftig kein Spaß .....
Für Dich vielleicht nicht, für andere schon.
Mit dem Rennrad Pässe hochquälen wäre nichts für mich, und trotzdem scheint es viele RadlerInnen zu geben, die das toll finden. So wie wohl auch Keute geben soll, die lieber als Up als Liegerad fahren ...
Ich finde es immer schwierig, sich selber als Maßstab dafür zu nehmen, was anderen Spaß macht.
 
Ich habe mich auf meinen 200er dieses Jahr mit einer gut vierwöchigen gezielten Trainingsperiode vorbereitet. Kernpunkt waren immer längere Einheiten an Wochenende, von 80km über 100km auf 130km auf 150km, dann das Brevet.
Unter der Woche habe ich weniger Zeit, ideal wäre vermutlich noch ein 50er (auch ruhig) und eine härtete Einheit. Bei mir waren es meist 2 kürzere Einheiten auf Zwift, einfach weil das in meinem Alltag besser klappt, und ich harte Einheiten morgens besser wegstecke.

300er wäre ähnlich, hab ich damals mit dem Baron so auch gemacht.

Rad: So effizient wie möglich. Leichtlauf (Reifen) , und so leicht wie möglich. Beim 300er hab ich mich in der Nacht dann verfahren, Nerv, seitdem nur mit navifähigem Computer, der auch so lange durchhält.
 
Freilich kann man auch probieren in 24h 500km zu schaffen und irgendwer schafft das auch auf einem Rundkurs unter optimalen Bedingungen von Mensch, Wetter und Maschine. Auf der üblichen Strecke durch die Landschaft ist das eh schon fast illusorisch und sowieso halte ich solche Exzesse für nicht sinnvoll, da es den menschlichen Körper zu sehr stresst und das genießen der Strecke tritt bei höheren km Leistungen immer mehr in den Hintergrund weil man nur noch am fahren ist. Ich würde sogar sagen dass solche gewalttouren kaum vorteilhafter sind für den menschlichen Körper als zuhause auf dem Sofa zu hocken....
Das Optimum liegt wie immer zwischen diesen beiden Welten und differiert natürlich je nach Trainingszustand und sonstiger körperverfassung von Mensch zu Mensch .

Aber dies ist soweit nur meine unmassgebliche Selbsteinschätzung !

Ich selbst finde aber die Idee des Thread-Erstellers auch sehr ansprechend mal Strecken von 100- 200km am "Tage" ins Visier zu nehmen !
Pannenspray und Luftpumpe finde ich übrigens als die wichtigsten unverzichtbaren Begleiter für eine Tour was das Werkzeug betrifft.

@wolfson
Der übliche Rennradler, der sich alpenpässe hochquält macht vielleicht auch eher mal Pausen und schlägt sich wohl nicht die halbe Nacht um die Ohren mit Radeln....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde auf jeden Fall die Marathon Plus rauswerfen, das leichtere Trike nehmen und penibel die Spur einstellen (mit Rolltest und so).

Beim Fahren darauf achten, sanft zu beschleunigen. Wenn möglich, nie bremsen sondern immer ausrollen lassen. Im Flachen und bergab entspannen, um Kraft für die Anstiege zu sparen.

Gepäck auf das nötigste reduzieren. Statt einer kompletten Ersatzkette tut es auch ein Kettenschloss.

Enganliegende Klamotten tragen.
 
Und ggf nach Puls fahren. Wenn ich den bei 120 halte, komme ich deutlich weiter als mit 130-140. Also keine RR jagen und nicht an Ampeln Spurtrennen mit den Autos veranstalten.
 
Ich habe für dieses Jahr sogar in Leistungsmessung investiert, um mich zu bremsen. Der Puls schleppt schon merklich. Hat für mich funktioniert. Und Ernährung testen. Was verträgt mein Magen auf die Dauer?
 
Moin zusammen.

Danke für eure Rückmeldungen.


360km hab ich in knapp 16h Fahrtzeit mit Trike und Rennrad gefahren. Bei 4500hm. Der Kopf sagt da häufiger mal "lass den Scheiß", aber das legt sich wieder.
Wenn ich das von dir lese denke ich mir "ui", was hab ich mir vorgenommen :D.
Von dem was ich immer von dir lese, erachte ich dich ohnehin als Ausnahme, was Leistung etc. angeht.

Auch 10-20h auf seinem Rad sitzen und treten zu können ohne das sich was wund scheuert, taub wird, usw.
Zumindest kann ich sagen, dass ich mich sehr gut an den Schalensitz vom Wild One gewöhnt habe. Scheuern tut da nichts.
Jedoch kommt es vor, wenn auch selten, dass mal der ein oder andere Fuß taub wird. Das hatte ich bisher auf jeden Trike/Sitz.

PS. Optimiere dein Fahrzeug. Jedes Watt weniger das man unterwegs braucht, spart richtig Körner. Ob man 110W treten muss oder 120W macht auf Langstrecke einen gigantischen Unterschied.
An der Überlegung bin ich dran.
Sowohl das ICE als auch das Wild One kann abspecken. Wobei ich dazu tendiere, das ICE zu nehmen, da ich da einfach alles abbaue und es nicht später noch für Touren benötige. Nur entschieden hab ich noch nicht.

Wenn der Körper in der Lage ist, das Fahrzeug der Wahl 12-15 Stunden einigermaßen kontinuierlich fortzubewegen, sind Distanzen über 250 Km auf jeden Fall machbar.
Das weiß ich noch nicht, ich bin selbst gespannt. Wenn ich den Schnitt nicht so hoch halte, dann sehe ich das geschmeidiger. Wenn ich z. B. mit meiner Frau eine 50er-Tour fahre und wir bei einem Schnitt von 17 - 18 km/h sind, dann bin ich gefühlt tiefenentspannt. Ob das dann bei der dann noch ausstehenden 3 fachen Strecke so bleibt, gute Frage.


Ich finde es toll, wenn Du so ein Ziel hast!
Danke.

Trotzdem empfehle ich Dir, auch mal die Trainingsfäden in den anderen Bereichen zu lesen (wobei ich selber keine Lust auf systematisches Training habe und z. B. nicht weiß, was FTP oder wie hoch meine HFmax ist und auch nicht mit Pulsgurt oder Smartwatch fahren möchte).
Hängt an Deinem Anspruch.

Das kommt bei meiner Planung dazu. Ich schaue mir bereits andere Toureninfos/-videos zu derartigen Kilometerstrecken an. Nur mit dem Trike gibt es da wenig.

Was wäre bei einer Panne: könntest Du ggf. jemanden anrufen, der/die Dich abholen kann? Dann brauchst Du deutlich weniger mitzunehmen.
Und ja, das merkst Du auch, wenn Du von 20 auf 25 km/h hochbeschleunigst.
Ich denke im Worst-Case schon. Die erste geplante 200er-Tour ist perfekt um mein Zuhause ausgerichtet (unten folgt ein Screenshot). Maximum wären womöglich 50km - 60km Entfernung. Ich liege für die Tour schön mittig mit dem Wohnort. Notfalls schleppt ja auch der ADAC ab.


Ich habe mich auf meinen 200er dieses Jahr mit einer gut vierwöchigen gezielten Trainingsperiode vorbereitet. Kernpunkt waren immer längere Einheiten an Wochenende, von 80km über 100km auf 130km auf 150km, dann das Brevet.
Unter der Woche habe ich weniger Zeit, ideal wäre vermutlich noch ein 50er (auch ruhig) und eine härtete Einheit.

Das leidige Thema "Zeit". Ja, die fehlt mir. Bei mir berschränkt sich das auch häufig aufs Wochenende. Nach der Arbeit ist es doch schon ein Angang, sich noch 2 - 3h aufs Rad zu packen. Wobei es dann wiederum entspannend wird.

Rad: So effizient wie möglich. Leichtlauf (Reifen) , und so leicht wie möglich. Beim 300er hab ich mich in der Nacht dann verfahren, Nerv, seitdem nur mit navifähigem Computer, der auch so lange durchhält.

Reifen würde ich auf 3 x 20" CCU 42-406 umsteigen.

Denke, das ist ein guter Kompromiss aus gutem Fahren und Pannenschutz, oder?
Bei allem anderen hätte ich die Sorge, wenn es mal durch Düsseldorf & Co. geht, dass mir der Glasmist auf den Wegen den Garaus macht.

Beim 200er geht das mit der Route. Da bin ich, fast, überall schon gefahren und käme auch ohne Navi klar.

Ansonsten kommt das auch wieder dazu. Ich fahre fast immer frei Schnauze und route wenig bis selten. Jedoch mus auch das passen. Handy muss voll sein und Bluetooth-Kopfhörer. Ohne Musik kann ich kaum noch fahren, dann wird mir schnell langweilig. Bei 200km benötige ich womöglich eine Powerbank fürs Handy oder auch Wechselohrhörer (wieder Gewicht).

Ich selbst finde aber die Idee des Thread-Erstellers auch sehr ansprechend mal Strecken von 100- 200km am "Tage" ins Visier zu nehmen !

Das ist hier für mich der Punkt. Ich selbst würde auch x Gründe dagegen finden, warum nicht, wieso überhaupt und ist doch nicht notwendig, wen willst du was beweisen usw. Nur hier geht es einfach um ein Ziel, das ich mir gesetzt habe und wie das andere empfinden, ist mir Schnuppe.

Daher bin ich umso dankbarer für wertvolle Tipps und Hinweise.
Sollte ich letztlich scheitern, hab ich es wenigstens versucht.


Ich würde auf jeden Fall die Marathon Plus rauswerfen, das leichtere Trike nehmen und penibel die Spur einstellen (mit Rolltest und so).
Das ist auf jeden FAll geplant, der Marathon Plus soll raus.
Wenn ich mich fürs Wild One entscheide, muss der nur hinten weg. Wenn ich beim ICE bleibe, muss ich ohnehin alle ersetzen.

Spur einstellen und dann noch mit Rolltest, das ist eines der Dinge, die ich noch nie gemacht habe. Neben dem fachlichen, das mir fehlt, mangelt es auch an einem Rolltestort. Hier kenne ich keinen Weg der wirklich gerade ist.

Beim Fahren darauf achten, sanft zu beschleunigen. Wenn möglich, nie bremsen sondern immer ausrollen lassen. Im Flachen und bergab entspannen, um Kraft für die Anstiege zu sparen.

Daran werde ich mich definitiv gewöhnen müssen. Bisher trete ich immer, bergauf, bergab und zwischendurch. Ich trete häufig direkt stark rein um auf meine Reisegeschwindigkeit zu kommen, bisher nicht smit langsam. Werde ich mal üben.

Ich denke, das mit dem Bremsen klappt bereits gut. Zumindest bremse ich relativ wenig, wenn ich fahre und es nicht unbedingt sein muss.

Enganliegende Klamotten tragen.

Na super. Ich bin zwar jetzt nicht übermäßig dick/fett, aber es läuft dann wohl hinaus auf "Röllchen rollt".

Und ggf nach Puls fahren. Wenn ich den bei 120 halte, komme ich deutlich weiter als mit 130-140. Also keine RR jagen und nicht an Ampeln Spurtrennen mit den Autos veranstalten.

Was sind dafür die besten Testmethoden? Pulsuhr? Ich selbst trage gar nicht gerne Uhren, eigentlich nie.
Pulsgurt mit Handy koppeln?

RR jagen ist häufig ein Thema. Da verausgabe ich mich auf einigen Kilometern nur um mal zu zeigen, dass es mit einem Tourentrike auch machbar ist, jemanden abzuziehen. Total sinnlos aber teils amüsant. Das mit den Autos kommt dazu. Hier triggert es mich auch häufig, nen ordentlich Sprint hinzulegen.

Ich habe für dieses Jahr sogar in Leistungsmessung investiert, um mich zu bremsen.
Sieht wie genau aus?



Hier mal ein Screen der geplanten 200km Tour
 

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Ich habe ein einseitiges Garmin Messpedal montiert, ich bin eh im Garminuniversum. Assioma würde natürlich auch gehen. Erstaunlich war, wie hoch die Leistungsspitzen zum Beispiel bei Autobahnbrücken war. Der Puls zuckt dan zunächst gar nicht, aber auf die Dauer zieht es halt doch mehr Körner als gut,

Oder es verhindert, das man am Start mit einer etwa zu schnellen Gruppe einfach mitfährt. (Jedenfalls bei mir)
 
Hab mir vor vielleicht 2-3 Jahren ne Garmin Vivoactive 4 gekauft, dachte ich bräuchte die ganzen schnivkelschnackel Funktionen gegenüber einer gebrauchten 3er. Es stellt sich raus, daß ich eigentlich nur Uhrzeit und Puls brauche. Lasse die Uhr bei gestarteter Aktivität die Pulsdaten senden und auf dem Wahoo anzeigen.
War auch schon seit 30 Jahren Uhrlos, hatte die letzte Zeit auch häufig im Alltag an, letztlich war der Akku leer und da hab ich gemerkt,vwie häufig ich zwischendurch ( auf die schwarze Uhr und nach dem Ausziehen auf das Handgelenk) draufschaue.
 
Mal ein Beispielwert. Diese Tour war der vierte Reisetag. In Summe waren es 650 Kilometer
VTX mit One/GP5000 AS, 6 Kilo Marschgepäck, cirka 104 Kilo Systemgewicht. FTP etwa 250 Watt, aber es war über 30 Grad heiss.

D.h. meine Dauerleistung liegt etwa bei 55% FTP, 12 Stunden schaffe ich nachgewiesenermassen, durchzufahren,
Ein Schnitt von 23 km/h ist dann realistisch, mehr jedoch nicht, was vor allem an den Strassenverhältnissen,
Pipi- und Wasserpausen und der Dreispurigkeit liegt. Die Ernährung wird bei mir ab 8 Stunden das dominierende Thema.
Starke Antritte sind tunlichst zu vermeiden. Herablassend reagierende Rennradler sind unbedingt zu ignorieren
und vor allem sollte man die Strecke evtl. mal in Etappen vorher abfahren - ohne Zeitziel. Das bringt an Reichweite das Meiste.

1780902615899.png

Ich würde für eine realistische Einschätzung der eigenen Situation mal den Bikerouter anschmeissen, auch Gewicht und 50% vom FTP als Dauerleistung reingeben, einen kleinen cW-Malus fürs Trike einrechnen und dann mal beginnen, zuerst auf 750 Wh, dann 1 KWh und später 1.25 KWh Tagesleistung zu gehen und zu schauen, wie man sich danach fühlt und wie lange man regenerieren muss.

Ansonsten finde ich ein vollgefedertes Rad für flache Etappen eine recht gute Grundlage - man könnte dann rundherum auf schnelle(re) Reifen gehen - meines Erachtens eine bessere Kombination als ein ungefedertes Trike mit dicken Reifen, um unebene Strecke zum kompensieren. Aktuell hast du ja dicke Reifen UND Federung - m.E. doppelt gemoppelt. Ich hatte ungefedert und Hochdruck - auch doof, sobald man nicht Holzbahn fährt :-)
 
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dass ich mich sehr gut an den Schalensitz vom Wild One gewöhnt habe. Scheuern tut da nichts.
denk bitte dran, dass manche Blessuren erst nach 50, andere nach 100, wiederum andere erst nach 200 km auftauchen. Für ein bisschen Polstermaterial oder Blasenpflaster mit wenigen Gramm Gewicht sollte vllt. noch Platz sein in den Taschen.
Neben dem fachlichen, das mir fehlt, mangelt es auch an einem Rolltestort. Hier kenne ich keinen Weg der wirklich gerade ist.
Du brauchst doch nur 2 Höhenmeter, die werden sich schon irgendwo in der Nähe finden.
 
Was sind dafür die besten Testmethoden? Pulsuhr? Ich selbst trage gar nicht gerne Uhren, eigentlich nie.
Pulsgurt mit Handy koppeln?
Hallo IchBins,

du brauchst nicht zwingend einen Pulsmesser.
Wenn du auf deinen Körper achtest geht es auch ohne.

Solange du dich beim radeln noch gut unterhalten/sprechen kannst bist du im aeroben Bereich und übersäuerst nicht.
Er gibt Dir auch das beste Feedback unabhängig von Steigung, Gegenwind, Geschwindigkeit oder aktueller körperlicher Verfassung.
Achte auch auf deine Trittfrequenz (80-100).

Such Dir auch eine schöne Trainingsrunde aus, die immer wieder gefahren/trainiert wird. An dieser lässt sich auch am besten die aktuell Fitness erfahren/vergleichen.

Grüßle Harry
 
Klar geht es auch ohne die ganze Technik, hab ich auch jahrelang so gehalten. Navigation mit Karte oder Roadbook. Aber heuer nutze ich die Technik, und finde sie für mich nützlich.
50% FTP kommt bei mir auch hin, (was aber voraussetzt, das man die ungefähr kennt - Leistungsmessung.
 
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