Tretroller / Footbike

Im Direktvertrieb von tretty.de kostet der Roller nur 549€.

 
Gibt es Erfahrungen mit Verlängerung des Hinterbaus? Ich überlege eine 26"/20" Tretroller auf 26"/26" umzubauen und frag mich ob und wie man das am besten hinbekommt.

Hintergrund ist folgender: Soweit ich weiß ist der Mibo Goodspeed der einzige Roller in 26"/26" und was im Netz darüber gelesen hatte fand ich den auch ganz gut. Nun hab ich aber doch, bevor ich einfach blind bestellt habe, mich dafür entschieden erst einmal Probe zu fahren. Der erste Eindruck war hat mich begeistert, rollte wirklich gut. Was wohl ein bisschen daran lag, dass der Vorführer Rene Herse Reifen hatte. Nach einigen Runden im Wechsel mit Kostka Trip 28"/28" (Tofu Reifen) und Kostka Tour 26"/20" (Marathon Racer) bin ich aber trotzdem etwas ins Zweifeln gekommen. Mir scheint die Kostkas lenken sich besser. Der Mibo käuft zwar gut geradeaus, nur beim Einschlagen hat ziemlich früh den leichten Drang in die Kurve zu kippen. Die Kostkas konnte ich problemlos einhändig lenken (auf Asphalt) und die Lenkung wirkte linearer ohne deutlichen Kipppunkt. Ich tippe mal auf Wheel-flop. Leider hab ich bei keinem Hersteller Daten zu Lenkwinkel _und_ Nachlauf gefunden. Nur Crussis gibt den Winkel mit 70.8° für den Cobra an. Soweit ich es anhand der Bilder beurteilen kann, hat Kostka im Vergleich zu Mibo und vielleicht auch anderen Rollern, einen etwas steileren Lenkwinkel und relativ kurzen Nachlauf. Wenn das so stimmt, dann würde mein Eindruck beim Lenken mit der Theorie übereinstimmen. Wäre interessant zu wissen, ob die Hersteller die Lenkwinkel und Nachlauf bewusst so gewählt haben und verschiedene Varianten ausprobiert haben oder einfach die Lenkgeometrie vom Fahrrad übernommen haben. Ich würde mal gerne ein Tretroller mit sehr steilem Lenkwinkel oder 90° und mehr fahren.


Was meint ihr zu Lenkwinkel und Nachlauf? Habt ihr da Vergleiche oder positive wie negative Erfahrungen. Mach ich aus der Mücke einen Elefanten und es ist eigentlich egal und man gewöhnt sich an alles?
 
ja, Elefantenmücke... ich konnte / kann mit Mibo und Kostka gut lenken, merke fast keinen Unterschied...
 
Passt hier auch, heute eine schöne Tour entlang der Ill mit meinem TR Kumpel
 

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Lenken kann man die alle und die Unterschiede sind nicht riesig. Wobei bei Mibo kein klare Linie zu erkennen ist, was den Lenkwinkel betrifft. Der Unterschied zwischen den Modellen ist teilweise deutlich (man sieht es sofort, zum Fahrverhalten kann ich noch nichts sagen)

Mir ist das Lenkverhalten beim Mibo Goodspeed nur etwas negativ aufgefallen, ohne das ich bewusst darauf geachtet habe. Dazu kommt für mich als eher kleinerer und leichterer Mensch noch Größe und Gewicht des Goodspeeds. Irgendwann sinds dann einfach zuviel Kompromisse, um dafür den Neupreis auszugeben. Und die leichte Unsicherheit, ob ein großes Hinterrad in der Praxis im Schnitt besser ist als ein kleines. So ein Roller hat in dem Moment, wo ich gekauft aus dem Geschäft schiebe, nur noch den halben Verkaufswert.

Deswegen nochmal die eigentliche Frage: was denkt ihr über eine Verlängerung des Hinterbaus von 20" auf 26"? Einigermaßen einfach machbar, irgendwie mit Schrauben oder hält es nur wenn man was anschweißt? (damit fielen die leichten Aluroller raus).

Dummerweise hab ich mir gerade einen 20"/20" Drittroller bei Kleinanzeigen geschnappt ;). Bild kommt später. Jetzt muss erst mal einer von den anderen beiden verkauft werden.
 
So, ich will dann hier auch mal meinen Senf dazugeben - sozusagen reingegrätscht in die Unterhaltung, weil ich seit Sonntag glücklicher Besitzer eines mehr oder minder unbenutzten (17 km) gebrauchten Mibo Universe 26/20 bin.

Habe den Roller erst ein paar mal in der näheren Umgebung (bis 2 km) benutzt, will aber damit meinen Arbeitsweg (8 km) anstatt Fahrrad oder manchmal auch Laufen bewältigen. So wie ich hier oft gelesen habe; als zwischendings von radeln und rennen.

Heute wollte ich es aber mal wissen und habe eine 16 km Tour im Süden Glasgows gemacht, um eine Besorgung zu tätigen. Mehr oder minder flach aber nach Westen und leider mit recht starkem Westwind (was soll man hier im Herbst auch anderes erwarten...).
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20231013_153103.jpgScreenshot_20231013_171113_Connect.jpg
Ich bin recht zufrieden; so als Anfangstour ohne nennenswertes Training lag ich mit einigen Wegsperrungen und Höhenmeter gehen bei knapp 12 km/h brutto. Habe leider den Knopf zu spät gedrückt und erst ab km 4 aufgezeichnet, aber wenn überhaupt dann waren die ersten 4 km eher bergab und schneller. Wen's interessiert: hier ist der Link zu Strava.
Noch tut nichts weh; hoffentlich morgen auch nicht.;)

Ich habe nicht viel zum Vergleich (=0), finde den federnden Rahmen aber ganz nett, weil die Wegbeläge bei mir zum Teil unter aller Sau sind. Da rumpelt es nicht ganz so doll.

Mein Roller ist mit angewinkeltem Lenker und ergonomischen Griffen a'la Egon ausgerüstet.
Finde ich eher unpraktisch und werde wohl gegen einen geraden Lenker und Griffe ohne Handgelenkeabstützung austauschen.
Letzteres fand ich wirklich recht unangenehm beim Abtreten, wenn man die Handgelenke streckt und die Abstützungen ihren Job tun und dagegen wirken. Was gibt es hier so an Erfahrungen/Empfehlungen? Ich denke da eher and was ganz einfaches, das viel Spielraum gibt, weil man sich ja weniger auf den Lenker aufstützt und eher nur einen guten Halt haben muss.

Und weil diese neue Betätigung mir so aufregend erschien, habe ich auch gleich noch einen Mibo Alltrack 28/28 Rahmen auf Kleinanzeigen erstanden. Der ist dann leider nicht rechtzeitig angekommen und wird nun erst im neuen Jahr nach Glasgow und zum Aufbau kommen. Bin schon gespannt, ob sich da dann Unterschiede in Geschwindigkeit, Handling und Fahrgefühl zeigen werden.
 

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Glückwunsch zum Einstieg in diesen schönen Sport!

Noch tut nichts weh; hoffentlich morgen auch nicht.;)
Wenn du es anfangs bewusst etwas ruhiger angehst, sollte das auch so bleiben. Bei mir der Ratschlag aber auch nicht geholfen und ich hatte gleich nach den ersten euphorisierten Fahrten "all out" zur Arbeit 'ne fluffige Muskelzerrung. :LOL: Die beanspruchten Muskelgruppen überschneiden sich nur teilweise mit denen für Laufen und Radfahren.

Arbeitsweg (8 km)
Genau wie bei mir, wenn ich die kürzeste Route wähle. Finde das eine gute Distanz, der Zeitunterschied zum pedalgetriebenen Rad liegt in der Stadt nur im einstelligen Minutenbereich. Mittlerweile verlängere ich gerne mal auf bis zu 12 km.

Ich bin immer noch absoluter Fan von Bullhorn-Lenkern am Tretroller. Ich komme mit geraden Lenkern überhaupt nicht klar, da habe ich immer das Gefühl, dass meine Hände in eine ungünstige Stellung gezwungen werden. Am Bullhorn-Lenker kann man die Handposition auch gut variieren - dichter am Körper beim langsamen Cruisen und weiter weg beim sportlichen Fahren.
 
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Habe gerade zufällig wieder diesen Artikel zum Dehnen gefunden. Das kommt bei mir auch meist zu kurz. Das "abschließende Dehnen" würde ich allerdings nur nach sehr leichten Einheiten, nicht nach intensiven bzw. längeren Ausfahrten machen. Dann sind die Muskeln zwar warm, aber auch bereits beansprucht und empfindlicher gegen Verletzungen.

 
Die beanspruchten Muskelgruppen überschneiden sich nur teilweise mit denen für Laufen und Radfahren.
Ja, das stimmt bestimmt. Ich mache zum Glück recht viel Sport, so 2-3 mal pro Woche hüpfen, rennen und mit dem Körpergewicht der Erdanziehungskraft entgegenwirken (Bootcamp); von daher sind auch andere Muskelgruppen Anstrengung gewöhnt und nur der äußerste Randbereich des Oberschenkels zieht ein wenig. Bin bei meiner "euphorisierten Fahrt"glimpflich davongekommen. Obwohl: so euphorisiert war sie nicht; eher von vornherein ruhig angegangen, mit mehreren bahntechnischen Abbrechmöglichkeiten auf dem Weg. ;)
Sieht gut aus. Ich werde erst mal mit geradem Lenker und Hörnchen experimentieren - was eben noch so rumliegt - und dann gegebenenfalls auf Bullhorn umsatteln (... oder sollte das umlenkern heißen?)


Auf's Dehnen will ich jetzt mal nicht weiter eingehen; da gibt es Empfehlungen und Erfahrungen beiderseits.
Individuell angepasstes und ausgewogenes Herangehen an diese Thematik ist wohl am besten.
 
Heute etwas durch den Runiberg getreten
Mit dem gesamten Tunibergkreuz wirkt der Roller etwas verloren, deshalb noch ein näher dran Foto
 

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Runiberg klingt auch interessant...
Ich hatte eben auch Schwierigkeiten, den Runiberg zu finden.
Ist aber auch so recht hoch zum Rollern. Ich bin ganz eingeschüchtert, weil ich auch bei kleineren Steigungen gerne schiebe. Zu meiner Verteidigung: klein aber steil.
So auch heute morgen zum ersten mal zur Arbeit und trotzdem nur ca 6-7 Minuten langsamer als mit dem Fahrrad auf 8 km.
Fußgängerampeln benutzen zu können spart bei mir Zeit.
Screenshot 2023-10-18 at 12.53.48.png
 
Es sah aus, als wenn die Sonne heute nochmal hervorkommen könnte, so wollte ich dann eine kurze "Runde" entlang des Mauerwegs bis zum Köppchensee und wieder zurück drehen. Das wären meine üblichen ca. 20 km gewesen. Irgendwie rollerte es sich aber gut und ich hatte keine Lust, schon umzudrehen, so standen am Ende 48 km auf dem Tacho. :D

Bin zum ersten Mal die sehr schöne Route über "Holzwege" durch die Eichwerder Moorwiesen gefahren - ich liebe sowas! Aufgrund des Wochenendbetriebs und der kleinteiligen Wegführung war ich aber wieder mal froh, einen Tretroller zu fahren. Dann bin ich dem Tegeler Fließ bis zum Tegeler See gefolgt, diesen halb umrundet, mit der Fähre rüber nach Spandau und zurück entlang des Berlin-Spandauer Kanals.

Da ich nur Frühstück intus hatte und nur 2 Bananen als Wegzehrung, kam ich zum Ende hin schon merklich in die Unterzuckerung (Tretrollern verbrennt doch einiges mehr als normales Radfahren), meine Rettung waren dann noch ein paar - zum Glück nicht zuckerfreie - Hustenbonbons. :LOL:

Route bei BRouter

01 - Schrabbelweg Wilhelmsruh.jpg 02 - Felder Lübars.jpg 03 - Pferde Schildow.jpg

04 - Eichwerder Moorwiesen.jpg 05 - Eichwerder Moorwiesen.jpg 06 - Eichwerder Moorwiesen.jpg 07 - Tegeler Fließ.jpg 08 - Fähre Tegeler See.jpg
 
Kleine Schuhempfehlung von mir für die nasse und matschige Jahreszeit: Adidas Terrex Two Flow

Dieser hat mir bei der Ausfahrt am Sonntag nach dem Regen richtig gute Dienste geleistet. (y) Kein Wegrutschen auf nassem Asphalt und auch dünne, matschige Laubschichten wie auf dem ersten Bild oben waren kein Problem. Auf eher festem Waldboden auch noch gut, nur auf Schotter bringt er wie zu erwarten keine merklichen Vorteile gegenüber weniger profilierten Schuhen. Da würden wahrscheinlich wirklich nur Spike Schuhe helfen (die natürlich völlig unpraktikabel für wechselnden Untergrund sind). :sneaky:

Adidas-untypisch baut der Schuh im Ballenbereich relativ breit, so dass auch meine "Pinguin-Füße" damit klarkommen. Nur am linken kleinen Zeh gab es nach der 48 km Tour eine leichte Reizung, aber eigentlich nicht der Rede wert. Der Schuh ist ja auch noch nicht richtig eingelaufen.

Die Dämpfung ist gut, aber nicht so dass sich der Schuh zu weich anfühlt. Ich hatte noch gutes Gefühl für den Untergrund und das Trittbrett.

Die Continental Sohle scheint wirklich einen Unterschied zu machen, was den Grip auf nassem Belag angeht. Ich habe den direkten Vergleich zu Vans Sport Skateboard-Schuhen und On Cloud Flow Laufschuhen, wobei der On am schlechtesten (faktisch unbrauchbar), der Vans deutlich besser und der Adidas am besten abschneidet.

Kleines Manko ist vielleicht, dass er nicht wasserdicht ist. Aber im strömenden Regen rollere ich eher selten. ;)
 
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Wenn eine steile Rampe kommt, schiebe ich den Roller auch : )
Neugierige Frage, zu meiner Rollerzeit hat mich an Rampen am meisten gestört, dass er teils schneller wieder rückwärts rollt, als ich mein Bein wieder vorn hab, hat mal jemand versucht für sowas ein Freilauf- (also eher Sperrklinken)-Rad an den Roller zu montieren, ob das nicht an Rampen doch bissle besser ist, als gleich zu schieben?
 
dass er teils schneller wieder rückwärts rollt, als ich mein Bein wieder vorn hab
Es braucht schon eine heftige Steigung um in so eine Problematik reinzukommen… und lange bevor das passiert merkt der Körper ( meiner zumindest), dass es effizienter ist zu schieben.

Sperrklinken sind ne nette Idee , aber wohl nur was für Leute extrem kräftigen Beinen, die auch große Steigungen hochdrücken können
 
Ich fahre seit einigen Tagen mit dem Tretroller Viron XI-1200-S mit 20 Zoll Vorderrad und 16 Zoll Hinterrad mit 3 Zoll dicken Reifen. Der Roller ist u. a. erhältlich bei

Otto online:

Kaufland online:

für 799,00 €.

Ich werde den Roller hauptsächlich für Einkäufe, z. B. Brötchen holen, in Kombination mit Bahnfahren und im Urlaub am Strand nutzen.
 
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