Tretlagermast gebrochen

Klaro, die Knotenbleche seitlich auf den Holm kleben; die Möglichkeit einer Verklebung übersehe ich als Metaller immer noch, aber es ist deutlich an der Zeit, daß ich mich da mal einarbeite; überhaupt das ganze Faserverbundzeug...
 
Umwerfer habe ich schon.

Entweder stimmt das Alter nicht oder die Quest Nr. meins ist auch aus 2013 und von der Nummer über 700
Ich dürfte mich verschaut haben. Baujahr dürfte 2008 gewesen sein.

Werde mich auch in die Möglichkeit verschiedener Reparaturen einlesen. Wenn man einmal etwas gemacht hat, geht es jederzeit wieder.
Warte aber vorher noch auf die Antwort von velomobiel.nl
 
Neues aus Holland,

Theo schweißt den Mast durch die Fußlöcher, aber er sagt auch, dass das nicht so leicht ist.
Er empfiehlt mir den Mast auszubauen und von einem Schlosser in der Nähe schweißen zu lassen.
So werde ich es einmal versuchen.

Gruß , Didi
 
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Hier ist ein Foto vom Mast aus Quest 171/2006. Schrauben gibt es nicht viele. Bei mir hängt nicht viel dran (Tretlager, 1 Kabel, Tiller und Sitz). Das meisste hängt am Tiller. Ohne Deckel abnehmen dürfte es gehen. Weil das T-Stück vorne weg ist, noch einfacher. Mit Tiller abbauen kenne ich mich (noch) nicht aus.
 

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In Anbetracht der eintrudelnden Bilder: wieviele Mastversionen gibt es (bzw. sind bekannt) mit welchen Bauzeiträumen/Baunummern?
Die ganz alten 20'' hatten einen langen durchgehenden (da gibt es hier irgendwo ein Bild von), dann den Mast mit Sitzaufnahme von @Awopbob , den Mast, der bis auf die Brücke geht mit Lenkfingerlager und dann den (vermutlich) aktuellen mit Querstrebe vor der Brücke.

Es gibt ja leider keine (zugängliche) Entwicklungsdokumentation von Quest und Strada; interessant fände ich es schon.
 
Du hast keinen Umwerfer vorne?
Umwerfer hängt am Tretlagerschlitten und der muss mit oder ohne Umwerfer demontiert werden. Geht auch unproblematisch durch die Fußlöcher.
Du hast aber recht. Mein Satz sollte die folgende Bedeutung haben: Ich sehe da nichts augenscheinlich Problematisches außer einer Schraube für den Frontscheinwerfer.
dann den (vermutlich) aktuellen mit Querstrebe vor der Brücke.
Von diesem Mast gibt es mindestens zwei Varianten. Das weiß ich, weil ich einen Ersatzmast zugeschickt bekommen habe, der nicht reingepasst hat weil er 1cm länger als der bei mir verbaute war.
 
Wie sicher wäre denn verkleben und mit Glasfaser oder Carbon versteifen (umwickeln + seitliche Stützplatten, die eine teil der Kräfte abfangen)? Wie müsste sowas optimal ausgelegt werden? Und wenn man schon dabei ist, auch noch eine Diagonalstrebe einfügen (lassen)?
Was ist mit den anderen Nähten?
 
Verglichen mit üblichen Fahrradrahmen verdienen diese Masten doch alles andere als einen Schönheitspreis. Da wäre mir die Optik egal.
 
Schwer, weich, unstabil und hässlich zugleich, das muss man erstmal schaffen, vielleicht wäre es doch einen Preis wert?
 
Guck mal in meinen Mango-Thread. ("Rennfrucht"). Mein Freund, Schlosser, hat das mit einem aufgenieteten Knotenblech repariert.
Das hat gut gehalten. (Achtet beim bohren auf die Kabel im gebrochenen Quadratrohr...)
Eigentlich muss man die Enden der Risse noch mit einer Bohrung versehen, damit es nicht weiter reisst. Hatte ich nicht gemacht.

Allerdings hat Fa. Sinner das dann bei der nächsten Inspektion auf meinen Wunsch zusätzlich verschweißt. Auch, weil am vorderen Knick dann ein weiterer Riss aufgetaucht ist, der ebenfalls geschweißt wurde.

Das Alu muss eigentlich auf ca. 500 Grad vorgewärmt werden und dann nach dem schweissen ein paar Stunden lang laaaaaangsam abkühlen. Das geht nicht, wenn der Rahmen noch montiert ist. Nennt sich "tempern". Hat Sinner aber auch nicht gemacht.

Und mit dem "Kleiderbügel" hatte ich auch Ärger. Da habe ich mir allerdings auf mit einer Metallstange geholfen, die ich von aussen durch den gebrochenen Kleiderbügel durchgeschoben und eingeklebt hatte. Steht auch da irgendwo im Thread.
 
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