Toxy ZR-Optimierung

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Hi,
ich würde da aber die Original-Rolle von Toxy empfehlen. Diese zahnlose Rolle lief (läuft) bei mir im Vergleich immer noch am Besten. Ich habe aber noch eine passende Rolle von Terracycle (mit Ritzel), welche ich Dir gerne zum Testen leihen kann. Brauchst dann nur den Versand hin/her übernehmen.

Viele Grüße
Markus
 
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Welche Rollen hast Du denn verglichen?
Ich hab die zahnlose ZOX-Rolle gegen die Ginkgo-Rolle getauscht und finde letztere prima.
Die läuft leise und geschmeidig, ist leichter als das Original, macht einen schlanken Fuss und sieht dabei noch sehr sexy aus.
:cool:
 
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nach ner größeren Rolle umsehen...
Ich fahre die hier seit Jahren (Gingko 21 Z., 94 mm Durchmesser).

Ungelöstes Problem: In Rechtskurven, die ich im kleinem Gang fahre, steigt die Kette über das rahmenseitige Leitblech. Das Blech ist inzwischen zerstört, Reste habe ich entfernt.
 

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Allight hatt auch noch grosse rollen mit und ohne zahne. Im Velomobil haben die flanken sich als zah erwiesen. Die gehen nicht gleich kaput wenn die Kette ( belastet) mal drauf lauft. Dabei ist im Velomobil denn winkel viel weniger.

In vielen laden gibt es Rostloser produkte. Die hinterlassen oft eine Schwarz/braune schicht. Ziemlich grob, nicht grad hochglanz eher kind mit Pinsel. Zum anbringen ist oft ein pinsel drin so wie bei Tippex, nur etwas grosser.
 
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Hallo allerseits,
ich habe verschiedene Fragen:
Mich hat's an Neujahr bös erwischt: stark berab, ca. 30 km/h , Stein übersehen, Reifenflanke am Vorderrad aufgerissen und .... Sturz. Kleiner Finger, Gesäß und Lenker haben Plessuren abbekommen.
Gestern wollte ich mein Rad wieder neu bereifen, habe aber nach etlichen versuchen frustriert resigniert. Montiert waren Pannerracer Minits Tough PT in 32-406 auf einer 18mm breiten Felge. Aufziehen wollte iche G-one speed 40-406 mit Vittoria Latex Schlauch 40-55 mm. Den Mantel ohne Schlauch bekomme ich unter größster Mühe gerade so auf die Felge. Dabei rubelt's mir fast die Haut von den Daumen:mad:. Mit den Schläuchen: keine Chance! Auch die Panaracer fuhr ich mit Latex(30/38 für 32er Mantel). Auch die liesen sich nicht so einfach montieren, Daumen haben damals auch gelitten. Unter den G-one speed bekomme ich den Schlauch nicht darunter. Für die Montage scheint er mir ein Tick zu kurz zu sein. In den halb montierten Mantel bekomme ich in nur rein, wenn ich ich gut aufpumpe. Dann wiederrum bekommen ich den Mantel nicht so in die Felgenmitte, das ich die zweite Seite über das Felgenhornbekomme und wenn ich Luft rauslasse, bleibt der gefühlt zu kurze Schlauch nicht zwischen Felge und Mantel.
Kennt ihr das Problem bzw habt ihr ne Lösung?
Latex und Mantel hat mir die letzten 1700 km gut getaugt, hat sich schneller angefühlt wie butyl, lediglich häufiger pumpen( ca. alle 4 bis 5 Tage) war etwas lastig.
Mit Tubless habe ich keine Erfahrung, das werde ich jetzt versuchen. Der G-one speed ist TLE, also Tubeless easy. Tubless Felgenband ist schon drin.
Jetzt besorge ich mir die Ventile und die Milch und versuche mein Glück. Was muß ich beachten, bzw was kann ich falsch machen?

Grüße Daniel
 
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Hi Daniel,
Montage mit gaaaaanz viel Flutschi (z. B. Seife, Spüli oder eben auch Reifen-Montagefluid) vesuchen. Wirklich ausnahmslos, nicht nur die Reifenflanken (kannst ja mal im Forum bezügliche TL-Montage suchen. Da findest du bestimmt nützliche Tipps z. B. von @Lutz/Co), sondern auch das Felgenbett 'beschmieren'. Wenn der Reifen bei zul. Höchstdruck noch nicht sitzt, etwa 1-2 bar darüber gehen, aber das nur mit Gehörschutz (!), da der Reifen von der Felge springen kann. Das macht zwar einer Trommelbremse nix, wohl aber dem Trommelfell ggf. 'nen 'gehörigen' Knallschaden.
Vermutlich wird deine Reifen-Felgen-Kombi nicht oder nur sehr schlecht passen. Ich habe den G-One Speed auch nie auf die Ryde Edge bekommen. Bei der Kinlin TL-21 geht es so leidlich, aber bei mir nicht z. B. mit dem Pro One.
Das ist das TL-Problem. Die Kombi muss passen. Die G-One haben auch eine rel. dicke Wulst. Passt halt nicht bei jeder Felge, auch wenn die Maulweite stimmen sollte. Zur Not passen halt viele nicht TL-Reifen, z. B. die 35er Kojak eigentlich fast immer (gut, die rennen nicht gerade). Oder auch die Greenspeed Scorcher. Die rollen sehr gut, haben aber sehr geringe Nasshaftung (schon selbst Erfahrung mit gemacht. Leider bin ich nicht Chuck Norris und schürfe den Asphalt mit meinen Ellenbogen auf :confused:).
Beste Grüße
 
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Aufziehen wollte iche G-one speed 40-406 mit Vittoria Latex Schlauch 40-55 mm. Den Mantel ohne Schlauch bekomme ich unter größster Mühe gerade so auf die Felge. Dabei rubelt's mir fast die Haut von den Daumen:mad:. Mit den Schläuchen: keine Chance!
Hast Du Reifenheber, die Du in das Felgenhorn einklemmen kannst, zB die (neueren) Blauen von Schwalbe? Damit kannst Du den Reifen auf der Felge fixieren, während Du den bereits montierten Teil des Reifens in die Mitte der Felge drückst. Wichtig bei einer solchen schwierigen Felgen/Reifenkombi: Am Ventil als letztes den Wulst über die Felge schieben. Grund: am Ventil kann man den Reifen nicht vernünftig in die Mitte des Felgenbett drücken und hat damit mehr Spannung im Reifen.
Hier ein Video von Schwalbe, da ist das schön gezeigt:
Das ist dann im Zweifel ein Geduldsspiel, aber machbar.

Grüße vom Timon, der heute ein paar Meter mit einem Toxy ZR rollen (oder besser gesagt: eiern) durfte :D
 
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Habe nach dem Frust gestern mal versucht, nen alten Greenspeed Scorcher, den ich noch als Ersatz aufbehalten habe, zu montieren. Das ging problemlos, selbst mit dem Vittoria 40/55 in den 1,5'' Reifen. Das mit der bescheidenen Nasshaftung habe ich im Sommer auch "erfahren", gerollt ist er gefühlt super.
Für's erste, hoffe ich, hält die Kombi und ich komme so bis über den Winter. Allerdings steh ich immer noch vor der Frage, welches System ich fahren will. Nach dem letzen Reifenwechsel bin ich auf Latexschläuche umgestiegen. Bisher habe ich immer zwei paar Mäntel gehollt. Wenn dann nach ca. 3000 km ein Wechsel ansteht, kommen beide runter. Wie ist das denn bei Tubeless mit der Pannensicherheit und der Dichtheit? Also vor jeder Fahrt pumpen? Das wäre mir zu stressig! Hauptschlich fahre ich auf Asphalt, aber wenn's mal auf nen Feldweg geht, will ich den schon auch fahren können. Und ich pumpe meine Reifen eigentlich immer bis kurz unter max. auf.
Also die Schwalbe Montierhebel und den Rest für für die Tubeless-Montage wird bei @Lutz bestellt, da ich ja den G-one speed schon habe...
 
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Noch ne Frage: Anfang November bin ich Nachts auf Kabelsand ausgerutscht. Dabei hat es mir das 70er Kettenblatt mit intergriertem Kettenschutzring verbogen. Das eiert jetzt und ich will es tauschen. Schaltung ist Rohloff. Benötige ich denn am Kettenblatt den Kettenschutzring?
Kettenabwurf dürfte es doch nur beim Rückwartstreten während Lenkeinschlag geben, oder sehe ich das falsch?
@Lutz verkauft ein 72er Gebhardt, passt das für 8-fach Ketten?
So, jetzt gibt ne kleine Runde mit Kleinen, die erste nach meinem letzen Sturz,.... yiipiii
 
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Hallo Daniel, ein neuwertiges 70er mit Kettenschutzring habe ich noch da. Brauche ich nicht mehr. Kannst du haben (dann PN). Ob du den Schutzring benötigst, kann ich nicht sagen, da zumindest bei der Rohloff mit Rohloff-Kettenspanner die Kettenspannung recht hoch ist. Probleme bei Kettenschaltung hatte ich meist beim Rollenlassen auf unebenem Untergrund. Dann hat's die Kette mitunter vom Blatt geschüttelt. Da half ein einseiter Kettenschutz bereits schon sehr. (Alternativ gibt's natürlich auch noch ein entsprechen großes narrow-wide KB von Daniel Fenn und Nici Walde, s z. B. selber Thread hier im Forum https://www.velomobilforum.de/forum...ungsbericht-toxy-zr.61522/page-5#post-1306121, das ist aber eher relevant für Kettenschaltungen, insbesondere 11-fach aufwärts).
8-fach Kette für das Gebhardt KB sollte kein Problem sein (bei meinem KB auch nicht). Aber kannst du nicht dein KB wieder richten?

Noch zu tubeless: Naja, die Dichtmilch sorgt für guten Pannenschutz, den die TL-Reifen selbst ja nicht haben, dafür aber leicht rollen. Gerade TL bietet die Möglichkeit bei entsprechend voluminösen Reifen, den Druck Richtung Komfort bei gleichzeitig gering bleibenden Rollwiderstand zu senken. Auch wenn du hauptsächlich auf Asphalt fährst, spricht vieles dafür, ist letztendlich auch ein Sicherheitsplus wg. besserer Haftung bzw. besserem Fahrbahnkontakt. Und bezüglich Nachpumpen: wenn Reifen und Felge gut zusammen passen (und sonst alles ordentlich montiert ist, wie Felgenband und Ventile), ist Nachpumpen kaum Thema, nicht mehr als mit Butylschläuchen und natürlich nicht so oft, wie mit Latexschläuchen, wie du sie jetzt verwendest. Also, wenn alles passt, ist es gut, wenn es nicht gut passt, oft sehr nervig, dann besser mit Schlauch.
 
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Hätte auch noch nen 70 Zähne Schutzring silberfarben günstig abzugeben bei bedarf, LK müsste ich gucken
 
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Hey Leute, ich habe mal wieder eine ZR Optimierungs Frage. Ich hatte vor längerer Zeit mal bei meinem bei der oberen Sitzbefestigung die Schelle umgedreht um sportlicher zu sitzen. Wie ich an den Spuren am Sitz hinten gesehen habe, schleift der Reifen scheinbar gerade so eben am Sitz hinten, wenn der Dämpfer ganz zusammengedrückt ist, also wenn ich mal etwas zu wenig Luft drin habe oder eine hohe Bordsteinkante runterfahre oder so.

Es ist schon ordentlich was weggeschmirgelt, ich glaube viel Reststärke kann der Sitz nicht mehr haben an der Stelle. Ich hatte gedacht, hinten am Sitz irgendein Opfermaterial aufzukleben, zur Not muss ich halt doch steiler Sitzen. Habt ihr das beim ZR oder anderen Liegen auch mal gehabt und zufällig irgendwelche Tricks auf Lager? Danke!
 
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Hi @tobigo, für mich fand ich das die letzten 3000 km auch genau mein Ding, so flach zu sitzen. Habe jetzt mein Cockpit verändert - 31mm/6° Vorbau anstatt 60mm/30° - deshalb vielleicht als Tipp: längerer Vorbau oder Lenker etwas kürzen (durch meinen neuen Vorbau kann ich den Lenkerum ca. 7 cm kürzen), dann Trettlager etwas rausziehen und Sattel etwas weiter nach vorne bringen, falls das noch möglich ist.
 
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Bist Du mit dem Sitz schon ganz vorn?
In welcher Höhe ist denn der Sitz vorn?
Bei mir bin ich in vorn im mittleren Langloch und habe hinten die Schelle auch umgedreht, um flacher zu liegen.
Ganz leicht hat der Reifen auch bei mir schon den Sitz touchiert, ich achte aber darauf, den Dämpfer mit dem richtigen Druck zu beaufschlagen.
Wenn zuviel Material vom Sitz abgeschliffen wäre, würde ich ein Alublech aufkleben, wo der Reifen dann ohne scharfe Kanten sanft angehen kann.
 
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Vielen Dank für das Feedback! Das mit dem Blech ist auch eine gute Idee! Ich habe mir so gedacht, vielleicht verspachtle ich die entstandene Vertiefung auch erstmal mit irgendeiner Kunststoffspachtelmasse. Und schaue wie es mit dem neuen Dämpfer so läuft den ich diese Woche einbaue, der alte hatte nämlich Luft verloren. Ansonsten kommt einiges von der Vertiefung sicher auch von einem Dämpferbolzenbruch den ich vor ein paar Jahren mal hatte und wo der arme Sitz mich von 40 km/h auf Null abbremsen durfte.

Um möglichst flach (Winkel) zu liegen, bin ich vorne im untersten Langloch (Sitz am höchsten), hinten Schelle umgedreht und maximal nach vorne geschoben. Im normalen Fahrbetrieb ist der Reifen nie an den Sitz gekommen. Ich denke aber dass es anstreifen kann wenn man z.B. mit Gepäck eine hohe Bordsteinkante runterfährt oder so.

Wenn der Sitz bei niedrigem Druck touchieren kann, ist es natürlich so dass man gar nicht mehr weiterfahren kann wenn man einen kompletten Luftverlust im Dämpfer hat...
 
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Ist es beim Toxy nicht moglich denn Sitz uber die Bleche auch vorwerts zu verschieben? Das könnte auch helfen. Naturlich muss denn ausleger dann auch etwas nach vorn.

Bei diese sitze ist es eher die form der Rippen die fur die steifheit sorgt. Das zentale teil macht nicht sehr viel.

Aerodynamisch ist denn standart sitzwinkel beim Toxy viel zu aufrecht.
 
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