Tiller vs. Panzerlenkung - Unterschiede, Meinungen und Anekdoten

Der Vorteil der Nichtlinearität kommt bei höheren Geschwindigkeiten zum Tragen, auch die schnellen RC-Cars sind mit linearer Lenkung fast nicht zu Fahren. So ab 45Km/h wird der Vorteil spürbar.
Okay. Du bist noch nicht Velomobil gefahren, oder?

Also da sitzt Du drin.
Du hast direkten Kontakt.
Zu allem.
Du hast Force-Feedback. Sowas von.
Du hast null Verzögerung durch Funk, Regelkreise etc.
Und es ist nicht Fly-by-wire!

¯\_(ツ)_/¯
 
Du hast null Verzögerung durch Funk, Regelkreise etc.
Den optischen Regelkreis nicht vergessen. Bei RC musst Du ja erst sehen, wo das Ding wie stark über-/unter-/hinsteuert, um dann im Hirn die richtige Entscheidung zu treffen.

Wenn ich mit dem VM mit 100 km/h den Berg runterrolle, halte ich den Tiller einfach ziemlich ruhig, schaue auf die Straße und greife mal nicht in die Nusstüte. Problem gelöst.
 
Wie mein Mann schon meinte, ziemlich technikbefreit dieses Forum. Da werden um 5 stellige Beträge völlig unausgereifte Bastelarbeiten verkauft um dann nach Lieferung durch "Fachhändler" die Kettenlinie zu überprüfen und die Spur einzustellen und keiner merkt was? Und nur weil ein Hinterrad schief steht heisst das mal gar nichts. Verzögerung bei Fernsteuerungen: Die reine Signalübertragung vom Sender zum Empfänger dauert heute bei Top-Anlagen zwischen 1,5 und 4 Millisekunden (ms). Aber ich weiss, ihr seid sicher zehnmal schneller.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie mein Mann schon meinte, ziemlich technikbefreit dieses Forum. Da werden um 5 stellige Beträge völlig unausgereifte Bastelarbeiten verkauft um dann nach Lieferung durch "Fachhändler" die Kettenlinie zu überprüfen und die Spur einzustellen und keiner merkt was?
Doch. Die mangelnde Qualitätssicherung des dominierenden Herstellers wird durchaus immer mal wieder angesprochen, und das Festhalten an "bewährten Bastelkonstruktionen" aus dem letzten Jahrtausend durchaus auch, und das keineswegs nur von mir. Und einer damit einhergehenden in Teilen der Branche verbreiteten Mentalität der konstruktiven Hemdsärmeligkeit, die die Wartung je nach Problem mal erschwert und mal einfach hält.

Aber: bei Velomobilen geht es immer auch um a) Leichtbau und b) Wartbarkeit durch Amateure.

Weil Du es ansprachst: stelle uns doch bitte ein Lenkkonzept vor, das den obigen Kritierien gerecht wird und dann auch noch von Leuten herstellbar sein muß, die es nicht mal schaffen, ein 10-k-Fahrrad konsistent mit korrekter Kettenlinie auf die Räder zu stellen.
 
Verzögerung bei Fernsteuerungen: Die reine Signalübertragung vom Sender zum Empfänger dauert heute bei Top-Anlagen zwischen 1,5 und 4 Millisekunden (ms). Aber ich weiss, ihr seid sicher zehnmal schneller.
Klar.
Mal etwas richtig gerückt:

• Älteres System (PWM + Analogservo + DSMX): ~40–60 ms
• Mittelklasse (SBUS + Digitalservo + FrSky): ~15–25 ms
• Racing/Highend (ELRS 1000 Hz + CRSF + Digitalservo): ~5–10 ms
Der systembedingt größte Hebel liegt meist beim Übertragungsprotokoll (Frame-Rate) und beim Servo-Ausgabeprotokoll (PWM 50 Hz vs. Digitalbus). Die reine mechanische Stellzeit des Servos ist bei großen Ausschlägen oft der dominierende Einzelfaktor.

Ist also schon ne andere Größenordnung.
Nicht mit Finger-an-Carbonhebel zu vergleichen.
Und meist kein Force Feedback
 
Wie mein Mann schon meinte, ziemlich technikbefreit dieses Forum. Da werden um 5 stellige Beträge völlig unausgereifte Bastelarbeiten verkauft um dann nach Lieferung durch "Fachhändler" die Kettenlinie zu überprüfen und die Spur einzustellen und keiner merkt was? Und nur weil ein Hinterrad schief steht heisst das mal gar nichts. Verzögerung bei Fernsteuerungen: Die reine Signalübertragung vom Sender zum Empfänger dauert heute bei Top-Anlagen zwischen 1,5 und 4 Millisekunden (ms). Aber ich weiss, ihr seid sicher zehnmal schneller.
Starker Tobak, was du da vom Stapel lässt. Ein VM lebt nun mal von einfachster Technik, welche tadellos funktioniert und von nahezu jedem auch nicht so technisch versiertem Nutzer wartbar bzw. reparierbar ist. Sollte er nicht weiterkommen, wird er die Hilfe aus genau diesem Forum bekommen. Das läuft seit Jahren perfekt. Ein VM mit einem RC-Car zu vergleichen......hust.....alles klar.
 
Der Vorteil der Nichtlinearität kommt bei höheren Geschwindigkeiten zum Tragen, auch die schnellen RC-Cars sind mit linearer Lenkung fast nicht zu Fahren. So ab 45Km/h wird der Vorteil spürbar.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich… (ungefähr so, als mich ein Entwicklungsingenieur von BMMW allen ernstes fragte, wieso Flugzeugentwicklungen so lange dauern und viel kosten…)
Wie mein Mann schon meinte, ziemlich technikbefreit dieses Forum. Da werden um 5 stellige Beträge völlig unausgereifte Bastelarbeiten verkauft um dann nach Lieferung durch "Fachhändler" die Kettenlinie zu überprüfen und die Spur einzustellen und keiner merkt was? Und nur weil ein Hinterrad schief steht heisst das mal gar nichts. Verzögerung bei Fernsteuerungen: Die reine Signalübertragung vom Sender zum Empfänger dauert heute bei Top-Anlagen zwischen 1,5 und 4 Millisekunden (ms). Aber ich weiss, ihr seid sicher zehnmal schneller.
Dieses Forum stellt wohl eine Art Querschnitt der Gesellschaft dar. Nicht alle sind ausgebildete Techniker in diversen Disziplinen.
Und ja, es gibt immer jemanden, der an Allem etwas auszusetzen weiss.
Der Einwurf mit der nichtlinearen Lenkung lässt immerhin erkennen, dass die Materie Fahrmechanik Velomobil oder Fahrrad nicht verstanden wird. Die stabilisierende Wirkung der rotierenden Massen reicht völlig.
 
Die Vorderräder sind auch Schwungscheiben die bei steigendem Tempo stabilisieren.
Dieser Effekt wird sich bei jedem Fahrrad zu Nutze gemacht. Die Kreiselkräfte der Laufräder stabilisieren das Fahrrad während der Fahrt, besonders bei Einspurer.(y) Ich habe mich zwar mit RC-Fahrzeuge noch nicht so auseinander gesetzt, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Kräfteverhältnisse ganz andere sind. Das ist zwar alles im Maßstab verkleinert, aber ich denke, dass die Massen der einzelnen Komponenten nicht ganz dem Maßstab entspricht:unsure: Ich denke, da an einem RC-Verbrennungsmotor, der bestimmt nicht vom Gewicht her dem großen Original im umgerechnetem Maßstab entspricht. Und schon verhät sich das "Gesamtsystem RC-Fahrzeug" ganz anders als im Original-Maßstab. Das sieht man daran, dass man mit einigen RC-Autos Fahrmanöver (Sprünge, etc) machen kann, die mit dem Originalfahrzeug in der Form nicht möglich wären.
 
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Hab beim Eigenbau die Hebelverhälltnisse deutlich anders als beim Milan. Bei der Eigenbau muss ich ziemlich viel bewegen, fur wenig Lenkausschlag. Dafur fragt eine Lenkbewegung wenig Kraft. Es lenkt sehr leicht, in der Milan hatte ich am anfang etwas probleme mit die Oberarm Muskulatur, die war nicht an den Kraftaufwand gewohnt. Folge der grosseren Hebel ist auch das minimale änderungen wegen Seitenwind sehr deutlich vermittelt werden. Und grosser scheinen als sie sind. Fast jedes Velomobil hatt eine indirecte Lenkung.

Ich find es doch ein bisschen schade wenn man irgendwo neu ist und dann gleich meint alles besser zu wissen. Es gibt kein besseren Indiz das man sich noch auf die unterste Stufe der Kompetenzentwicklung befindet. https://de.wikipedia.org/wiki/Kompetenzstufenentwicklung
 
Ein VM mit einem RC-Car zu vergleichen......hust.....alles klar.
Naja, vergleichen kann man erst einmal Alles.

Aber jetzt sitze ich hier mit meinen 15 kg Gepäck und frage mich wie ich das alles, die ganzen Akkus und mich selbst auf das RC Car bekomme um eine längere Tour zu fahren.
Puh, Technologiefreundlichkeit ist anstrengend ... ... ... :unsure: Moment, vielleicht nehme ich doch den veralteten Milan SL? Hat für die letzten 40.000 Kilometer ja ganz gut funktioniert. :giggle:
 
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