Taschenbau für Winteranforderungen

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So richtig bin ich bei den Taschen für meine Anforderungen nicht fündig geworden, daher erste Schritte zum Selbstbau.
Ziel: Tasche für die kalt/kältere Jahreszeit mit Platz
1. Winterschlafsack / ISO Matte
2. Helinox Stuhl (immer dabei)
3. Dauenjacke + Pulli / Regenjacke + Hose
4. Thermoskanne / Kocher/...
5. Kuchen (in Plastikboxen)
6. kleine geordnete Fächer für Werkzeug, Kameras,.Besteck, ...
7. alternative Verwendung als Einkaufskorb

Funktionale Anforderung:
Toptasche, leicht, mit Ordnung (interne Klett Fixierbänder) ,einfach zu installieren.

Material: PVC Plane mit Rundumreißverschluss, Grundplatte aus Pappelsperrholz, Klickfix-Adapterplatte, als Seitenversteifung wird noch vorhandene Dämmplatte vom Wohnwagen verwendet

Meine lokaler Segelmacher um die Ecke unterstützt mich bei dem Reißverschluss und aufnähen des Reflektorbandes. Die Verbindungen der PVC-Planen Seiten und Bodenelemente werden geklebt mit: sabacontact-sabaplast-70T-PVC


Gelandet bin ich im ersten Designentwurf jetzt hier.
Jetzige Unsicherheiten: Hinten die Tasche aus optischen Gründen flacher werden lassen. (Das vordere Profil der Tasche wird komplett von mir verdeckt.)
Ich freue mich mich über Anregungen von Euch und am liebsten den Link zur fertigen Tasche die dieses bereits erfüllt. Dann habe ich zwar das Material, aber spare mir Zeit.

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Ich freue mich mich über Anregungen von Euch und am liebsten den Link zur fertigen Tasche die dieses bereits erfüllt. Dann habe ich zwar das Material, aber spare mir Zeit.
Dein Entwurf sieht gut aus. Wenn ich ihn mit käuflichen Taschen vergleiche:
  • Der Ortlieb-Liegeradrucksack sieht ähnlich aus, dürfte aber kleiner sein. Mit 18 l (wenn ich mich richtig erinnere) reicht das Gepäckvolumen aber nicht aus für eine Mehrtagestour.
  • Die Taschen von Radical gehen auch in die Richtung, vor allem die Toptasche Extended. Hat 30 l; dein Entwurf scheint noch etwas größer zu sein.
 
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AngleTechs AeroTrunk war zumindest mal käuflich erwerbbar, seit geraumer Zeit "Sold Out". Deine genannten Anforderungen würde der AeroTrunk erfüllen, Ich fahr ihn am Wolf wie am Pelso und er hat bei mir den Ortlieb Liegeradrucksack komplett verdrängt, weil mehr rein passt.
 
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Ich hab eine Radical toptasche in L 30x40x30cm oder so. Da passt sehr viel drin. Ich vermisse in deine Liste noch was wie ne Tarp oder Zelt oder so.
Die Radical ist etwa 30 liter. Mit kleinen Zelt, kleine luftmatratze und Schlaffsack ist die fast schon voll. Ob wohl die als Einzelteile etwa 9,7,9 liter sind. Da sollte dann noch so 5 Liter ubrich sein. Die ist aber in winzige teilchen verteilt.

Wenn die zuladung stabil ist geht das mit der Radicaltasche, wenn es viele kleine sachen sind wackelt und bewegt sich das ganze oft richtung eine seite und hangt dan schief. Die obere schlaufe um denn Sitz tut einiges, aber nicht aussreichend. Wenn ich dein Entwurf so sehe ist das sehr hoch, und in wie weit eine schicht PVC reicht um das ganze stabil zu halten?

Mir fällt auf das sich mit der jahre die Teile die mann mit schleppt anders werden. Oder mann sein gepack eben anders verteilen will. Daher wurde ich auf zig innere raume in der tasche verzichten. Einige kann ich mir aber vorstellen.

Als grundgedanke ist es mir sehr wichtig das sachen wie Schlaffsack wasserdicht verpackt sind, also in eigenen wasserdichten sack. Bin im laufe der zeit von zu viele reissverschlusse enttauscht.
 
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Hey Tieflieger, die Tasche wird an an den Seiten durch Schaumstoff stabilisiert. Also äußere Plane, dann Schaumstoff, dann Innenplane/Stoff. An sich so wie bei den Radicaltaschen. Da ist ja innen auch eine Schaumstoffschicht.
Die inneren Fächern müssen auf alle Fälle umstrukturiert werden können. Ich hätte früher auch nie gedacht, dass ich mal nen Helinox Faltstuhl mitnehme.

Den Reißverschluss lasse ich von Plane überlappen (erster Ansatz). Die wasserdichten sind mir nicht leichtgängig genug, wenn diese langfristig dicht sein sollen. Zelt hatte ich auch als Funktion. Aber ich werde wohl kaum im Zelt im Winter draußen sein. Ich sitze/liege einfach im Winter nur auf sonnengefluteten Lichtungen im Wald und genieße die Ruhe.-)
 
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Hab in meiner Threadliate was passendes gefunden...
@Michael 2.0 hat ein paar wunderschöne Taschen gezaubert, da gibts hier im Forum tolle Bilder von :)
Gruß Krischan
 
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Hallo @thomastabeltop beim schaumstoff gibt es auch noch viele qualitaten. Die geschlossene variante wurde ich beforzugen. Dabei gibt es aber auch noch versionen die steifer sind als andere.

War gestern noch beim Decathlon, die haben auch unterschiedliche wasserdichte taschen. Die beratung vom mitarbeiter war klar. Die wasserdichten findet mann im wassersport abteilung, die im trekkingbereich sind nur um sachen bei regen in denn rucksack trocken zu halten. Beim dicht falten und drucken test wurde klar das die leichtgewicht version irgendwo ein grossers loch hatte. Mann hörte und spurte wie die luft auswich. Beim dicken 10 liter Ortlieb, bleibt die luft drinnen.

Die dunne vom Decathlon sind sehr leicht, glaub so was wie 107 gramm fur 20 liter. Da wurde schon ein Brombeergebusch fatal sein fur das fragile gewebe vermutlich. Als innentasche ja, als selbststandige tasche nein. Hab doch zwei leichte 7 liter mitgebracht, die helfen um es in der tasche weiter zu organisieren, und bringen etwas extra wasserdichtheit. Ein regenschauer wurden die draussen halten.

Grusse, Jeroen.
 
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eigentlich geht's ja hier um Taschenbau. Trotzdem.. Hatte für SFr 5 einen Central Square Dry bag beim Migros Depot gekauft, wollte eigentlich noch via PVC Kleber zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten ergänzen, klappt aber auch ohne, indem ich die gefalteten "Enden" hinter dem Gepäckträger zusamen stecke. Ursprünglich wollte ich auch noch einen zusätzlichen Verschluss oben installieren (Reissverschluss plus überdeckender Falz oder ?). Na ja, vielleicht kann ich mich dazu überwinden, wenn im November die Regen- und Nebelzeit kommt ...
Als wasserdichte Ausgangsbasis finde ich die Dry-bags nicht schlecht. Pro: wasserdicht; contra: schwer; Kleben mit pvc-Kleber (Nähen mi Nahtdichter ist doch irgendwie sympathischer) bzw. Schweissen (Blasen- bzw. Faltengefahr).
 
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Hey Jeroen und Schlawag, danke für die Infos. Ich habe mich letzte Woche mal an Testklebungen gewagt. Das war erst einmal soweit erhellend, dass es für ein faltenfreies Kleben noch etwas Hirnschmalz benötigt, um Boden und die gebogenen Seitenwände sauber zu verkleben.
 
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Tja, das teil was mann umfalltet ist ja grosser als denn Umfang. Egal ob mann jetzt die unterseite nach oben faltet oder die seiten nach innen. kleiner verformen von PVC? Also muss mann schneiden. Mit einige geziehlte schnitte bis zum Faltrand musste das gehen. Ein ebentueles lochlein konnte mit eine zweite lage gedichtet werden. Oder mit so ein Nahtdichtungsmasse.
 
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Aus Papier lassen sich einfach und schnell Modelle falten.
Gruß Krischan
Habe um auch den Kleber zu prüfen, ein Model mit Originalplane angefangen.Klebe jetzt in Teilstücken. Die Bilder zeigen die Innenseite der Tasche. Wenn das klappt und die Form passt, dann klebe ich als nächstes noch den Probe-Schaumstoff ein. Ich bekomme höchsten Respekt vor Taschenmachern, und es macht echt Freude so einen Lernprozess zu machen.

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Sieht gut aus!. Beim Holzvelomobil hab ich es ahnlich gemacht. Wenn die rundung extremer wird, kann es sein das zwei stucke oben statt neben einander auskommen. In holz (1,5mm) war es schöner um mehrere kleine V formige einschnitte zu machen als eine grossere. Es ist einfacher 10x 1 mm weg zu schmuggeln, als 1x10mm.
 
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So, die Seitenplane ist mit der Bodenplane verklebt. Das ging dann Dank der vielen kleinen Teilstücke sauberer als ich dachte.
Lerneffekte (leider erst im letzten Drittel Ende der heutigen Klebephase):
1. Die Lamellen schon vorab mit Heißluft und einem Lineal als Kante hochkant biegen.
2. Für ein sauberes Ergebnis wirklich nur wenige Lamellen am Tag machen.
3. Mehr Geduld wäre schön.

Mal schauen wie der Gesamteindruck am Ende ist. So hier mal die Bilder von heute.
Man erkennt wo es hingehen soll.
Nächste Schritte : Schaumstoff exakt zuschneiden und fixieren. Ich denke für dieses Mockup an das Prinzip Gürtelbefestigung an einer Hose.

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