Supernova dimmen

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Tach :)
Ich fahre im VM immer mit Beleuchtung. Mein Scheinwerfer vorne ist ein Supernova M99 mini.
Dieser ist toll hell aber leider nicht sehr sparsam und am Freitag fahre ich eine 250km-Tour. Das halten meine Akkus nicht durch.
Gibt es eine einfache Möglichkeit den Scheinwerfer für "Tagfahrbetrieb" zu dimmen? Oder hilft nur massiv Akkus aufrüsten?
 

TitanWolf

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Die M99 ist leider sehr ungünstig bzgl. Dimmbarkeitsmodifikationen, teilverklebt und großer Aufwand, sie zu demontieren.
Das Gehäuse der M99 Mini hatte ich noch nicht live vorliegen, daher kann ich nicht bewerten, wie gut ein Umbau dabei machbar wäre. :)

Viele Grüße
Wolf
 
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Ist erst diesen Freitag. Hab mit einfach noch nen fetten Lipo dazu gekauft. Damit sollte ich hin kommen. ;)
 
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Jetzt ist es ja schon gelöst. Dennoch vielleicht eine Anregung. Flevobike dimmt im Orca die BUMM Lampe durch Reduzierung des Stroms (nicht der Spannung!), ohne die Lampe anzutasten. So ist das Tagfahrlicht realisiert.

Gruß
billyflinn
 
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Auch ein Stromregler (Schaltregler genauso wie Linearregler) kann den Strom nur dadurch regeln, dass die Spannung gestellt wird. Nicht?
Lineare Stromregler stellen den Widerstand eines Transistors, Schaltregler das Tastverhältnis eines Schaltgliedes, das eine Induktivität mit Strom "auflädt".
Gemessen wird der Strom in der Last als Spannung(sabfall an einem Widerstand), aber wenn du deswegen von einer Spannungsregelung reden willst, wäre auch eine Temperaturregelung eine Spannungsregelung.
 
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Ich sprach nicht von einer Spannungsregelung. Aber die Spannung als Stellgröße abzutun (ohne den Regelkreis abzustecken), war ungenau von mir, in Ordnung. Ich formuliere anders: Damit die Lampe weniger Strom (Regelgröße) bekommt, passiert im separaten Regelbaustein etwas, was effektiv die Spannung verringert -- und eben das dürfte aus Perspektive der Lampe die Ursache für den geringeren Stromfluss sein.
 
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Jein. Fast jede Lichtquelle (abgesehen v.a. von Gasentladungslampen) hat eine streng monoton steigende Strom-Spannungs-Kennlinie. Deshalb führt ein Verringern des Stroms immer zu sinkender Spannung - und ein Verringern der Spannung zu sinkendem Strom. Von außen ist nicht unbedingt zu erkennen, welche Größe geregelt wird und welche sich entsprechend der Kennlinie passend dazu einstellt.
Bei Glühlampen und LEDs könnte man sich noch einen Pseudostromregler zusammenbasteln, der nach dem Prinzip "wenn der Strom zu niedrig ist, erhöhe ich die Spannung, und wenn er zu hoch ist, verringere ich sie" funktioniert. Aber bei Gasentladungslampen erleidest du damit Schiffbruch, bei denen sinkt nämlich nach dem Zünden die Spannung, wenn der Strom größer wird. Dafür brauchst du einen echten Stromregler, der sich wirklich nur für den Strom interessiert, egal ob die Spannung steigt oder sinkt oder Beethovens Neunte auf Mittelwelle funkt.
Natürlich muss auch so ein Regler den Strom irgendwie "antreiben" und braucht dafür Spannung, aber er braucht keine Annahmen darüber, wie Ausgangsspannung und Ausgangsstrom zusammenhängen. Im besten Fall ist er schon von der Schaltung her recht unempfindlich gegen Ausgangspannungsschwankungen, so dass er bei solchen Schwankungen nicht groß korrigieren muss.
 
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Deshalb führt ein Verringern des Stroms immer zu sinkender Spannung -
Hmmm... Dazu zwei Anmerkungen:
- Die Spannung (="Potentialdifferenz") ist die Ursache dafür, dass ein Strom fließen kann. Wenn also in einem Stromkreis Spannung und Strom positiv stetig steigend gekoppelt sind, ist die Änderung der Spannung die Ursache für die Änderung des Stroms.
- Bei Glühlampen ist der Strom bei konstanter angelegter Spannung veränderlich. Je kälter, desto Strom ;-) (Kaltleiter)
Ein "Stromregler" (auch ich nenn den so) muss demzufolge ein "Regler der durchschnittlich anliegenden Spannung" sein, mit Rückmeldung des Strommesssignals auf die Regelstrecke.
 
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