Sun Trip - 4 eWAW mit Solar Richtung China

Gear7Lover

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So blöd sichs anhört aber der SL mit seiner geringen Bodenfreiheit unter den Fusshubbeln kann mit den Vorderrädern nur wenige cm tief ins Schlagloch fallen. Einen Reifen/Felgenschaden schaffst auf die Art gar nicht. Nur hinten, da ist mehr Bodenfreiheit vor dem Reifen. Das Hinterrad schlägt hart auf hohe Kanten.

Wäre jetzt trotzdem nicht meine Empfehlung für schlechte Strassen. Andereseits fürhrt der Suntrip nicht auf grossen Hauptverbindungsstrassen entlang? Verlässt man da überhaupt den Asphalt für längere Zeit?
 
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Wenn man also hochfrequente Asphaltrauhigkeit mit dem Federbein rausfiltern muss dann stört bereits die Dichtungsreibung erheblich, wodurch hydraulische Dämpfer von vornherein aus der Betrachtung rausfliegen.
Ich kann Dir versichern, dass das Reibungsniveau der aktuellen Federbeine mit guten hydraulischen Stoßdämpfern, wie wir sie in Schweden produzieren (Hinweis!), sinnvoll reduziert werden kann.
Bei der "Sonnenreise" nach China besteht das Problem nicht darin, hochfrequente Schwingungen zu filtern, sondern große Stöße zu absorbieren. Einige Straßen in Asien können wirklich schlecht sein. Schau dir diese Bilder von den Straßen in Kasachstan und Usbekistan an, auf denen ich mit meinem WAW nicht mehr als 2 Kilometer fahren würde.
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Das sieht doch noch harmlos aus! Ich habe meinen Pendelweg freiwillig auf eine kurze Strecke mit etwa dieser Beschaffenheit gelegt. Zumindest sieht des dem Bild nach so aus. Da fahre ich mit über 40 mit dem Quest drüber. Wenn ich nicht aufpasse und durch 5 cm Löcher fahre dann rumpelts eben ein bisschen. Das ist aber immer noch besser als die längere Strecke mit ungünstigerem Höhenprofil und die Berufsverkehrsuppe.
Seit hinten ein Risse-Dämpfer drin ist, hat die Strecke deutlich weniger unbehagen und das Heck wedelt dort nicht mehr permanent leicht hin und her.
Permanent auf solchen Wegen zu fahren ist bestimmt eine ganz andere Hausnummer. Das dauerhafte durchschütteln ermüdet bestimmt nicht wenig.
 

Gear7Lover

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Na immerhin scheint der Asphalt besser befahrbar zu sein als der perfekte Naturbelag daneben.

Das unten ist der Traum eines jeden Gravelbikers. So perfekte Naturstrassen findest selten.

Ich kann zur Optimierungsfrage nichts sagen ich kenn die Strecke nicht. Sicher nicht optimal wenn man alles auf die schlechtesten 100km auslegt. Unkomfortabel hat man vorübergehend auszuhalten, kaputt gehen darf halt nichts.
 
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Ich kann Dir versichern, dass das Reibungsniveau der aktuellen Federbeine mit guten hydraulischen Stoßdämpfern, wie wir sie in Schweden produzieren (Hinweis!), sinnvoll reduziert werden kann.
Bei der "Sonnenreise" nach China besteht das Problem nicht darin, hochfrequente Schwingungen zu filtern, sondern große Stöße zu absorbieren. Einige Straßen in Asien können wirklich schlecht sein. Schau dir diese Bilder von den Straßen in Kasachstan und Usbekistan an, auf denen ich mit meinem WAW nicht mehr als 2 Kilometer fahren würde.
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Ok, die Löcher in der Straße im oberen Bild sind natürlich extrem nervig und mit dem VM fährt man darauf eher langsamer als mit dem Einspurer. Den Weg im zweiten Bild find ich dagegen nicht so furchtbar. Sowas (und schlimmeres) fahr ich gelegentlich auf Touren (wenn ich mal wieder falsch abgebogen bin :rolleyes:) auch mit dem Milan GT*. Mit 40mm breiten Reifen, knapp 10cm Bodenfreiheit und (ICE-)Elastomerdämpfung ist das relativ problemlos mit 35-40km/h machbar. Der Schotter kostet dann halt nur mehr Strom.

*allerdings nicht bis zum Horizont. So sehr verfahr ich mich dann doch nicht.
 
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also das untere Bild hab ich jeden Tag 2 mal am Arbeitsweg, aber ich glaub sogar schlimmer - am Bild scheint das doch gepresste Erde zus ein - darauf fähr es sich mitunter ganz gut.. da schaut doch eher wie ne perfekte Piste ("perfekt" für nicht-Asphalt-Verhältnisse halt)

die Asphaltstrecke scheint zwar sehr viele Risse und flicken zu haben, aber tiefe Schlaglöcher sind zumindest am Bild auch nicht zu sehen
das sollte beides mit etwas reduziertem Reifendruck doch gut fahrbar sein
 
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Das waren nur 2 Bilder, die ich auf der Sun Trip Website gefunden habe, aber Sie können sich die Vielfalt der (schlechten) Straßen vorstellen, die man dort antreffen kann. Und ich denke, es ist komfortabler und schneller, auf schlechten Straßen mit einem MTB oder einem normalen Liegerad zu fahren, als mit einem Velomobil.
 
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Komfortabler ists mit dicken Reifen viel Federung und viel Dämpfung, je mehr desto besser. Schneller aber normalerweise nicht. Tiefer Sand jetzt mal ausgenommen...
hab noch keine Bilder von den WAWs gesehen..
aber wenn die so mit Solar bestückt sind wie manch andere Gefährte, haben sie eher Probleme den Strom los zu werden, wenn sie selber auch Eigenleistung reinstecken (dürfen ja nicht schneller als 45km/h)
denke dass da paar Watt mehr Rollwiderstand dann eher zu verkraften sind..
und: den kann man ja auch schnell anpassen.. -> 100km Rüttelpiste vor einem -> luftdruck absenken..
in Europa viele gute Asphaltstrecken -> Luftdruck rauf
also es muss ja nicht die ganze Tour mit niedrigem Luftdruck dann gefahren werden
 
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480Wp haben die Solarzellen, 1056Wh die Akkus

das ist ja jede Menge...

wenn da die Sonne passt, die Strecke passt.. wieviel kann da wohl aus dem Solarpanel an einem guten Tag generiert werden ?


was allerings weh tut:
die Steher...
rechteckig und fett

da haben die Spiegel Aero-Verkleidungen und die Steher.. hmm

ein Video vom Aussteigen wäre auch interessant...
 
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ja, ist leider wirklich so...
die derzeit käuflichen Elektro-Velomobile sind auch gleichzeitig mit die ineffizientesten

zwar immernoch 20mal besser als so manches Elektro-Auto und erst Recht im Vergleich zu Verbrenner, aber im Vergleich zu einem hpv-VM dann doch recht enttäuschend
 
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wegen dem Gerüttel:
viele der gezeigten Solar-Fahrzeuge haben ihre Solarzellen ja auf Anhänger oder auf z.b. Lastenfahrrad (starr, ohne Federung)

ob da die Belastung - auch wenn es akkustisch wegen Resonanzkörper laut bollert und scheppert - nicht sogar recht gering ist, da unsere VMs ja "fullies" sind und noch dazu durch Fahrer und Gepäck recht schwer, also der VM-Body träge bezüglich erschütterungen

hinten relativ viel Federweg
und vorne werden zumindest einseitige Erschütterungen durch die Mehrspurigkeit gemittelt, quasi halbiert

könnte mir vorstellen, dass die Solarzellen hier mechanisch ein einfacheres Leben haben, als in vielen anderen Solar-Fahrzeugkonstruktionen..

hinten scheint er auch nicht den dünnsten Reifen drauf zu haben
 
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könnte mir vorstellen, dass die Solarzellen hier mechanisch ein einfacheres Leben haben, als in vielen anderen Solar-Fahrzeugkonstruktionen..
Hat eigentlich irgendjemand Erfahrungen mit Mikrorissen in den Solarzellen auf Grund der Schwingungen oder ist das überhaupt kein Thema?
Schließlich sind die Module normal an einer Immobilie und nicht an einer Mobilie befestigt.
 

JKL

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die derzeit käuflichen Elektro-Velomobile sind auch gleichzeitig mit die ineffizientesten
zwar immernoch 20mal besser als so manches Elektro-Auto und erst Recht im Vergleich zu Verbrenner, aber im Vergleich zu einem hpv-VM dann doch recht enttäuschend
Fahr mal mit deiner Rennsemmel zum TÜV (oder vergleichbares in Ö) und sag das du daraus ein L2-Fz machen willst.
Ich garantiere dir, der schaut nur aus dem Fenster, lacht sich schlapp und schickt dich wieder nach Hause.
Wenn du deine Kiste dann so umgebaut hast, das sie durch den TÜV geht, ist sie genauso ineffiziend wie die Kisten, die du jetzt kaufen kannst.
:sneaky:

Gruß Jörg
 
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mag sein..
die Elektro-VMs die ich und du meinen sind aber - egal wer daran schuld ist, seis der tüv oder sonst wer - halt so, dass sie mit ausgeschaltetem Motor niemand mehr fahren mag, weils keinen Spaß macht
 
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