Suche Bauplan für einen Kompostkasten mit 3 Ebenen

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Kanton Solothurn
Suche nach einem Bauplan für einen solchen Kompostkasten (mit Betonhülle, die das Ganze umgibt): ganz unten (bis ca. 50cm unterhalb der Erdoberfläche mit Deckel, um den "Sud" zu schöpfen) eine Sickergrube ca. T 70cm X B 50cm x L 60cm, in der Mitte eine Tür ca. 50x80, um die Erde heraus zu nehmen, ganz oben einen abnehmbaren Deckel ca. 60 x 70cm, um die Garten- und Rüstabfälle einzuwerfen. Im Inneren der Betonhülle vertikal angeordnete Holzlatten, damit das Zeug nicht schimmelt. Der Kasten oberhalb der Erdoberfläche hat folgende Dimensionen (aus der Erinnerung): 1.2m x 1,2m x 1,3m (Höhe). die Wand mit der "Tür" (eine Art dünner Betondeckel, der von aussen mit Latten fixiert wird, geht bis ca. 40cm unterhalb des waagrechten Sickergrubendeckels.

Es gab (wohl aus den 50'ern des vergangenen Jahrhuderts) eine gebundene Anleitung dazu. Geniales Teil: der Kompostierungsprozess läuft schnell ab, der Sud stinkt nicht, sondern riecht erdig und kann zum kombinierten Giessen + Düngen verwendet werden.
 
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Danke, ich hab ehrlich gesagt Null Erfahrung mit Chat GPT und bisher keine Lust, mich damit zu befassen (weil mich die inhaltslosen oder auch falschen Chat GPT google bzw. duck-duck go Treffer nerven); guter Anlass, mich damit anzufreunden.
 
Begrenzt hilfreich Antwort von chatgpt:

Zumindest muss ich mir überlegen, wie abgeschlossen der Kasten nach unten sein muss, bzw. wie der Sud genau in die Sickergrube gelangt; wahrscheinlich kleine Öffnung im "geschlossenen Kasten ca. 50cm oberhalb des Grubenbodens
Grösstenteils wurde meine Frage umformuliert (hab den kompletten Text meines ersten Beitrags eingegeben
Das Resultat von https://chatgpt.com ist im Anhang
 

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Diese Skizze hat Chat GPT gebastelt. Was ich beim Text auch nicht verstanden habe,warum da Holzlatten drin sind. Die rotten doch sofort weg. Was erwartest du von dem geschlossenen System? Es erinnert an einen überdimensionalen Bokashi Eimer.
 
so wie ich das sehe ist das Thema "Belüftung im Kompost" ganz schlecht gelöst
den Ansatz "schnelle Kompostierung sehe ich nicht umgesetzt --> Kompost braucht Luft!
es seih denn du möchtest alle 2 Wochen das ganze rausschaufeln und vermischt wieder reinschaufeln

meine Einschätzung dazu: Viel Arbeit und Material für wenig effekt!
 
(Mit - z. B. - Paletten im Garten drei "Abteile" nebeneinander und dem Kompost alle paar Wochen ein "Abteil" weiter schaufeln. Dann wird der Kompost bewegt, neu durchgemischt und die Tierchen haben mehr zu tun. - Aber ich weiß ja nicht, wie viel Platz du hast und wie viel Kompostmaterial.)
 
Das Bild zeigt das schone und schlechte von Chat GPT. Schon ist das es tatsachlich etwas basteln kann aus eine Beschreibung was realistisch und realisierbar aussieht. Schlecht ist das es nicht so gut versteht wie Kompostierung funktioniert, und daher etwas produziert was nicht wirken wird.

Ich denke nicht das die vertikale Leisten wirken werden. Wo soll die Luft rein kommen? Hab einige jahre in ein Streichelzoo gearbeitet, da machten wir die Komposthaufen immer mit Palletten umzaunt, und dann wurde so 1-2 mal pro jahr nen Haufen wieder Lehr gemacht, neu umzaunt, wärend wie den danebengelegenen Haufen mit den Mist, Stroh und Heu resten voll schaufelten. Das ging vonselbst gut. Aber nach eine rotation mussten die Paletten getauscht werden, da weg gerottet.
 
So etwas in der Art, nur mit Sudauffang darunter?
 
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Nach meinen Erfahrungen ist die Idee gar nicht gut. Aus mehreren Gründen: Kompost braucht Erdkontakt, alleine schon, um diversen abbauenden Bakterien & Co das Wandern zu ermöglichen. Dazu braucht Kompost Luft, sonst kommst du in den anaeroben Bereich, und das Ganze vergammelt, anstatt wertvollen Humus zu erzeugen.

Früher, ich denke bis in die 1960-er oder noch später, haben viele Kompost als etwas Grausliges verstanden, das möglichst ohne Kontakt zum Garten stattfinden sollte. Dass das Ergebnis anschließend im Nutzgarten landen sollte, macht das Ganze erst richtig absurd. Ich habe in unserem 2. Garten eine Betonplatte zerschlagen, die leicht versenkt für den Kompost gegossen worden ist. Mein Nachbar hat eine betonierte Grube mühsam zerschrämmt, um das unsägliche Machwerk los zu werden.

Im 1. Garten habe ich den alten Komposthaufen aus Ziegeln vergößert, und gut ist es. Die Vorbesitzer haben einmal diese roten kleinen Regenwürmer geimpft, also rein gegeben, seitdem vermehren sie sich selbst. Sie wandern auch eigenständig zwischen den beiden, nebeneinander liegenden Häufen hin und her, je nachdem, wo es Besseres zu futtern gibt.

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit lose auf gestapelten Ziegeln, aus Baustellen geholt, teilweise auch der eigenen. Ich meine die kleinen Ziegel in der Größe, aus denen man Kamine mauert. Größere gehen auch, Hohlziegel zerbröseln aber leichter im Frost. Ziegel sind ein Wärme- und Feuchtigkeitspuffer, stabilisieren also das Leben im Kompost in ziemlich allen Um- und Zuständen.
Andere basteln sich Komposthäufen aus Latten (geht leicht auch kostenlos aus alten Einwegpaletten, im Blockhausprinzip, steckbar einzuschneiden), diese puffern halt weniger. Ich würde sie auch auf keinen Fall mit Holzschutzmittel imprägnieren, die sind alle giftig.

Ich kann mich im Gegenteil dazu noch gut an meinen Vater erinnern, der im Frühjahr das stinkende, nasse, verfaulte Zeug aus seiner Grube geschaufelt hat. Davor ekelt es mich heute noch. Unser Haufen produziert sowas nicht.

lg!
georg
 
wie gesagt, ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es eine Bodenplatte gegeben hat (anscheinend nicht, hat mich damals nicht interessiert). Das Ganze hat aber tadellos funktioniert und wie gesagt, hat auch die Flüssigkeit in der Sickergrube nicht gestunken, sondern angenehm erdig gerochen. Ein Freund von mir hat nach einem solchen Bauplan gefragt, deshalb das Interesse. Dadurch, dass an allen Innenwänden Holzlatten (mit Abstand natürlich) befestigt waren, konnte die Luft zirkulieren.
 
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warum da Holzlatten drin sind. Die rotten doch sofort weg.
Ich denke nicht das die vertikale Leisten wirken werden.
die Holzlatten wurden senkrecht mit Abstand (ca. eine Lattenbreite oder waren's zwei?) montiert (frag mich nicht, wie...). Nach ca. 20 Jahren haben die auch angefangen zu rotten (waren aber noch gut existent, hab die selber zu Gesicht bekommen).

Die Vorbesitzer haben einmal diese roten kleinen Regenwürmer geimpft, also rein gegeben, seitdem vermehren sie sich selbst. Sie wandern auch eigenständig zwischen den beiden, nebeneinander liegenden Häufen hin und her, je nachdem, wo es Besseres zu futtern gibt.
ja, die sind da in diesem Betonkasten auch munter 'rum gekrabbelt...
 
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Wozu dann die Brtonwand?
Für den geschlossenen Raum. Ich würde auch keinen Beton nehmen. Zu schwer,zu viel Materialschlacht. Billig geht es mit einer Wassertonne. Boden abtrennen dann ein Gitter rein,damit keine Wühlmäuse und der gleichen rein kommen, Tür ausschneiden, paar Löcher in die Wand bohren. Fertig recht schnell gebastelt und billig.
 
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