Stitch & Glue bei Sperrholzkonstruktion

Die Aufdopplung im Frontscheibenbereich ist jetzt angeklebt und die provisorische Polycarbonat-Scheibe passt gut hinein.
Die dicke Fuge in der A-Säule hätte ich besser erst jetzt gemacht, da sie doch im Weg war und weggeschliffen werden musste.
Jetzt muss natürlich der Auffdopplungsrahmen eingekürzt werden, so ungefähr auf die Breite des Klebebands. Dann liegt die Scheibe ein bisschen höher und wird gut mit der äußeren Fläche der Hülle abschließen.
Hier ein paar Bilder:
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Wenn Du
Die verbleibende Rahmenbreite wird ca. 10-12mm betragen, um das doppelseitige Klebeband aufbringen zu können.
Wenn Du Dir die Mühe machen willst, das Klebeband zu halbieren, hält bei der planen Fläche problemlos auch ein 6mm breiter Streifen.
Dann wird die A-Säule noch etwas schmaler. Ich habe auch bei gewölbten, unter Spannung stehenden Flächen nie Probleme mit 5 oder 6mm breiter Klebefläche gehabt.
 
Der Aufdopplungsrahmen wurde jetzt eingekürzt auf ca. 10mm:
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Um die Schnittkanten mit Epoxidharz zu betupfen, hab ich aus einer Schaumrolle, Dokumentenklammern und Pinselstielen diese „Streichtupfer“ gebastelt - funktioniert sehr gut und präzise! Hier ein paar Bilder:

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Zuvor hatte ich alle Flächen nochmal an- und glattgeschliffen, sodass jetzt noch die letzten unbehandelte Flächen mit Epoxi zu versiegeln sind. Danach versuche ich mich am Farbanstrich.

Also viel Veränderung ist nicht zu sehen:

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Die Hood-Haube ist jetzt fertig „epoxiert“ und könnte als nächstes angemalt werden.

Jedoch hab ich heute Abend die Haupthülle, die in der Garage den Winter verbracht hat, ausgepackt und auf den Außenflächen mit einer Lage Epoxidharz eingerollter. Hierfür hab ich diese West System PU-Schaumrolle verwendet:
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Die läuft recht gut und es wird eine gleichmäßige und relativ dünne Schicht aufgetragen. Jedoch finde ich die mit knapp 5€ recht teuer. Kennt jemand vielleicht brauchbare Alternativen? Lässt sich so etwas vielleicht selber wickeln, wenn man dünnen PU-Schaum findet?

Hier ein paar Bilder von der frisch epoxierten Hülle:
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Sieht klasse aus! Hast Du schon eine Idee zur Farbgebung?
Was die Rolle angeht, so habe ich immer die günstigsten Schaumrollen aus dem Baumarkt verwendet. Die sind zwar bei mir im Laufe der Bearbeitung immer leicht aufgequollen, ich hatte aber nicht den Eindruck, dass dadurch das Ergebnis beeinflusst wurde.
Es gibt außer Schaumstoffrollen auch noch Schlichtpinsel aus Schaumstoff. Man pinselt also mit einem gewöhnlichen Pinsel vor und zieht dann mit dem Schlichtpinsel sauber in einer Richtung nach. Auch das funktioniert meiner Meinung nach sehr gut.
 
Danke für den Schlichtpinsel-Tipp! Die sehen ja zum Teil meinen "Pinsel-Selbstbauversuchen" sehr ähnlich - werd ich ausprobieren!
Auf den Außenflächen ist das bestimmt easy - aber innen, wenn auch nur wenige Quer- oder Längsstreben in den Weg kommen, ist eigentlich nur pinseln und keine Rolle möglich.

Zur Farbe: es wird alles zunächst weiß, glänzend, 2-Komponenten-Lack. Dann ist auch ein UV-Schutz drauf. Das reicht mir erstmal zum Lernen der Verarbeitung.
Anschließend könnten Teilflächen in anderen Farben und/oder Verzierungen folgen (z.B. hier und da schwarze oder blaue Linien oder kleine Flächen).

Licht und Blinker sowie Reflektorflächen wollen auch noch platziert werden (an einbauen, verkabeln, Akku, Schalter, etc. pp. noch gar nicht zu denken - ich hab noch keinen Plan!!!) - und Rückspiegel dürfen auch nicht fehlen.

Entwürfe sehen aktuell so aus:

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Da ich die Front- und Heck-Blinker bereits vorliegen habe, wollte ich diese im CAD platzieren:
  • Darüber bin ich drauf gekommen, auch den Frontscheinwerfer (wahrscheinlich B+M IQ-XM speed) in den oberen Hüllenteil einzulassen.
  • Ähnlich könnte man auch LED-Bänder senkrecht links und rechts in die Frontfläche einlassen.
  • Und, weiter rumgespielt, Gleiches in der Rückansicht mit roten Rücklicht-LED-Bändern: senkrecht an den Seiten und waagerecht im Dachbereich.
  • Die Einschnitte seitlich machen dann auch Platz für eine Fläche in der Seitenansicht: diese könnte mit gelber Reflektorfolie beklebt werden.
Das alles zusammen könnte dann ungefähr so aussehen:

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Inspiration für die LED-Bänder kommt von diesem GitHub-Projekt: Helmlicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich die Rolle immer noch als vorteilhaft im Kopf habe, wollte ich diese DIY-Lösung mal ausprobieren:
  • Kern einer normalen Lackrolle, hier gekürzt
  • manuell gewickelte Papphülse
  • PU-Schaumband, 3mm dick, um die Papphülse rumgewickelt
  • PU-Schaumrolle mit Durchmesser ca. 20 mm fertig.
Sieht dann so aus:

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Mal sehen, wie’s rollt!?
 
Eindrücke mit 2K-Bootslack:
  • Es funktioniert wie erhofft: auf der Fläche viel schneller als der Pinsel, gleichmäßiger Farbauftrag
  • Man kommt erstaunlich gut in enge Ecken, wahrscheinlich etwas besser als mit einer normalen Lackrolle
  • nach einer guten Weile kommt der Moment, an dem sich das Band von der Pappe löst, anfänglich noch tolerierbar, aber wenn das Schaumband sich abwickelt, geht nichts mehr.
Für kurze Einsätze super - Übertragbarkeit auf Epoxidharz bleibt noch zu testen.
 
Die Kopfhaube (Hood) ist nun zweifach mit Bootslack lackiert und die Haube innen und außen einfach. Der zweite Anstrich außen kommt die Tage drauf.

Hier ein paar vorher - nachher Impressionen.

VorherNachher
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zweiter Anstrich folgt

Das Epoxieren der Sperrholzflächen von der Hood hätte ich viiiiiel gleichmäßiger, ohne Hügellandschaft, machen müssen - das bisschen Anschleifen was ich mir geleistet habe, reichte nicht aus - der Farbauftrag gibt mir da ganz ehrlich sein Feedback!

Die Hood hat sich dann doch beim Zusammenkleben verspannt und passt nun nicht mehr so ganz vollflächig auf die Haube. Liegen beide vorne zusammen, springt hinten ein Abstand von 5-6mm auf. Da ich beide abnehmbar miteinander verschrauben will, ist die Idee, mit oben genannten Montagekleber den Zwischenraum flächig auszufüllen. Wenn beide Kontaktflächen mit PE-Folie geschützt sind, könnte eine riesige, flächige Dichtung abgeformt werden - mal sehen :unsure:.
 
Zu denn Beleuchtung, ich fand es dabei sehr hilfreich es mir so einfach wie moglich zu machen. Bin mit Elektronik nicht sehr gut. Trotzdem ist es hilfreich auch jetzt schon druber weiter zu denken. Mit ein komplizierte oder mehrere einfache Stecker lasst sich ebentuel auch mal einfach wechseln, wenn du auch mal ohne die Frontverkleidung fahren willst z.b.

Gleich alles auf 12 volt, und dann mit Motorradbeleuchtung mit E prüfzeichen achten. Hab damals viel bei Aliexpress gekauft, und auch nach jahren und 23.000 km lauft alles noch. Das Oranje der vorderen Blinker ist etwas gebleicht. Als Scheinwerfer gibt es fur E bikes auch viel auswahl was mit alles zwischen 6 und 60v lauft oder so. Scheinwerfer da hab ich kein Motorradteil genommen weil die sehr viel verbrauchen. Bei Fahrradscheinwerfer auf die stzvo prufung achten, sonnst kauft man ne Blendgranate.

Neben ali war Shin yo auch nen grossen Anbieter, der aber von Highsider ubernommen wird oder so. https://www.shin-yo.de/

Led's sind nicht aus jede Richtung gleich gut sichtbar, und wenn man sie in die Hulle einlasst werden die seitlich noch weniger sichtbar. Daher ist es gut auch da druber nach zu denken. Hatte zuerst mein Scheinwerfer schön versunken, ganz in ein Rohrchen in die Hulle. Das fuhrte dann aber zu ein Lichtbild was an die Fahrbahnseite kein Licht mehr gab. Hab dann der Scheinwerfer etwa 4 cm weiter nach vorn versetzt so das die Oberseite etwas heraus ragte. Damit war das Lichtbild deutlich besser, die einfache Ledstrips hinten legen auf, und sind daher fur verkehr aus ne Seitenstrasse auch sichtbar. Am Milan hab ich diese Mortorradblinker mit so ein Armchen, die Leuchten auch die Seite von der Hutze aus. Beide sind seitlich gut sichbar. Der Scheinwerfer am Milan ist deutlich besser aber auch etwas tief versunken. Trotz viel Leistung sieht man denn grossen Scheinwerfer aus 90 grad slechter als den kleinen Ledstrip auf die Nase.
 
Sieht toll aus, ganz große Klasse! Als alter Modellflieger frage ich mich aber gleich, wieviel das Schmuckstück bislang auf die Waage bringt.
 
Die Haupthülle kommt auf 12,8 kg und die Kopfhaube auf 2 kg - zusammen also stolze 14,8 kg, ohne Scheiben, Schraubverbindung etc. pp., also nur Sperrholz, Epoxidharz und 2K-Bootslack.

Man sieht zwar deutlich einige unschöne Auffälligkeiten, aber ich bin mit dem Ergebnis bis jetzt sehr zufrieden!

Jetzt nur noch die Folienscheiben rein und der QuickFix-Halter an die Hülle geschraubt, dann wird mit dem Trike Hochzeit gefeiert!

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Die Kopfhaube ist nur aufgelegt und man sieht deutlich den sich nach hinten öffnenden Spalt. Mit Schrauben wird es sich eher nicht hinziehen lassen, daher wird ein Auffüllen mit den oben vorgeschlagenen Füllstoffen erforderlich werden.
 
Heute mit Sikaflex 554, die Kartusche war bereits angebrochen, den Spalt zwischen Kopf-und Haupthaube gefüllt; gleichzeitig wird somit insgesamt eine flexible Dichtung zwischen die beiden Bauteile gebracht - ansonsten würde Bootslack auf Bootslack schrubben, was dann bestimmt noch quietschen würde.

Also beide Hauben an den Kontaktflächen mit PE-Folie geschützt und reichlich Kleber verteilt. Austretender Überschuss wurde abgespachtelt - die Fotos sind immer so gnadenlos und zeigen kleinste Hubbel und Ungenauigkeiten.

Wenn es durchreagiert und abgebunden ist (das dauert laut Datenblatt mehrere Tage, und innen drin im Sandwich bestimmt noch mal was länger :unsure:) dann wird ein Nacharbeiten bestimmt erforderlich.

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Ganz durchreagiert ist das Sikaflex gerade im großflächigem Bereich noch nicht ganz - hier ist es noch klebrig (rote Kreise) und ich muss noch weiter abwarten.

In den anderen Bereichen trennten sich die Folien sehr gut vom „Dichtgummi“ wieder ab. Aber wie man sieht, ist nicht auf alle Flächenbereiche Kleber gekommen. Da hätte ich besser die Kopfhaube auf der Unterseite komplett beschichtet und dann auf die große Hülle aufgesetzt, sodass der Kleber auch nach innen austritt. Vielleicht mache ich das nochmal - und zwar in schwarz (!), dann ergibt sich eine deutliche optische Kante zwischen den beiden weißen Hauben.

Würde das Sikaflex direkt auf dem 2K-Bootslack haften/ankleben? Gerne eure Tipps!

Hier ein paar Bilder vom aktuellem Versuchsaufbau:

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