Sterben einspurige Liegeräder bald aus?

... andere missionieren...

Wohlwollender ausgedrückt: von den unbestreitbaren Vorteilen überzeugen...weil sie halt selbst überzeugt sind. Ich gebe es zu: ich bin seit einiger Zeit auch so einer. Am fazinierendsten ist für mich tatsächlich, wie "einfach" man sich ein alltags- und auch reisetaugliches Liegerad selbst bauen, und damit dem vielbeschworenen Aussterben der Einspurer eine lange Nase drehen kann.

Insofern bin ich den "Missionaren" hier sehr dankbar...und ja - es gibt auch spezifische Nachteile. Wo nicht? Womit wir wieder beim Hauptthema der "Ursachenforschung" wären.

Momentan sehe ich "uns" in einer kleinen, aber (nach den eher häufiger werdenden Sichtungen zu urteilen) recht stabilen Nische, aus der wir aber so bald auch nicht herauskommen werden - ganz gleich, ob mit teurem (Klein-)Serienrad oder skurrilem Eigenbau. Mit SPM oder Catbike Musashi wirke ich nach Aussagen der Gesprächspartner unterwegs kaum weniger "absonderlich" als mit meinen sackschweren, grobmotorisch zusammengebratenen Um- und Eigenbauten. Differenzierung findet nicht/kaum statt, wenn man erstmal als "komischer Vogel" klassifiziert ist. Das kommt nur, wenn sich ein Gespräch ergibt.

Dann sind Erstaunen und Interesse meist groß, aber das neu angeschaffte Mainstream-Pedelec ist natürlich für die nächsten Jahre gesetzt. Ohne Elektro? Sowieso nie mehr. Wobei das natürlich auch beim Einspurer-Liegerad geht...aber...usw...

LG Holger
 
Karl Valentin: Ja so warns, ja so warns, ja so warns die alten Rittersleut, ja so warns, ja so warns die alten Rittersleut!
Beachtet bitte die Strophe mit dem alten Klaus.
 
Gibt es auch Tall Recumbent Bikes? Also welche wo man oben liegt. (Ein Tandem mit unten "liegend" und oben aufrecht wurden schon dokumentiert (erstes Video 8:44))
 
Die Höhe des Schwerpunktes hat keinen Einfluß auf die Schräglage. Die beinflussbaren Größen der Formel sind Geschwindigkeit und Kurvenkrümmung.
Jepp...das stimmt natürlich. Da hat die Begeisterung die Wahrnehmung beeinflusst. Allerdings traue ich mir auch höhere Kurvengeschwindigkeiten zu.

Anlässlich einer weiteren Runde um die Tannheimer Berge herum konnte ich mich mehr mit dem Anfahren beschäftigen. Das klappte dann so gut, dass ich mich gestern dazu entschied, den E-Antrieb testweise wieder auszubauen. Das Anfahren klappte dann auf meiner Hausrunde auch ganz gut und zuletzt sogar an Steigungen.
Dann war da noch das Thema mit dem Geeier beim langsamen Fahren an Steigungen aber auch das ist bei etwas Konzentration nun Vergangenheit - das Teil lässt sich bis auf fast Schrittgeschwindigkeit brav in der Spur halten. Ich denke, wenn ich noch etwas stärker untersetze, sollte es noch langsamer gehen. Da ist nämlich so eine fiese Steigung, die pack ich mit der aktuellen Übersetzung noch nicht.

Was sich im Nachhinein als sehr hilfreich herausgestellt hat: Die Investition in eine elektronische Schaltung (Di2). Einmal schaltet man früher und öfter aber es gibt durch die angenehm geringen Bedienkräfte vor allen keine Lenkstörungen.

Wenn ich nun noch das bisherige Bedienelement vom Lenkerende in die Lenkermitte verschiebe, sollte es auch wieder rein mechanisch funktionieren, bzw. mit noch mehr Training sollte sich auch das erledigt haben.

Jetzt werde ich mir mal eine tropfebene Teststrecke suchen und schauen, was ich bei Windstille in der Ebene an Speed schaffe.

Parallel dazu werde ich mich mal an meinen 28/26´ Highracer heranwagen. Damit hätte ich eigentlich anfangen sollen aber das Teil war technisch sehr anspruchsvoll, bzw. musste sehr umfangreich überholt werden.
 
Erinnert SEHR an die Velocraft CFK Tieflieger.
 
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