Sterben einspurige Liegeräder bald aus?

sofern ich mir aber nicht gerade die älteste Huddel zum Üben kaufe (etwas anderes gab es früher™ beim Kinderfahrrad ja auch nicht)

Mit ca. 5 Jahren hatte ich ein Rad mit Stempelbremse. Hab immer noch eine Narbe am Knie, weil ich bergab die Kontrolle verloren habe. Früher™ war alles schlechter.
Skateboard und Tretroller hab ich erst Jahrzehnte später wieder entdeckt, weil ich als Kind nur Erfahrungen mit Spielzeugteilen gemacht habe, die nicht ernsthaft zum Fahren geeignet waren. Kettcar war auch nichts, was einem den Spaß am Mehrspurer näher gebracht hat. So wird man halt geprägt und nimmt dann einfach das, was schon immer gut funktioniert hat und was man kennt.
 
Ich habe mit 7 angefangen zu radeln. Ohne Freilauf, das Rad zu groß, und Bremsen werden sowieso überbewertet!

Bin ich froh, dass ich meinen Mädeln brauchbare Kinderräder geben konnte!

Lg!
georg
 
Skateboard mach ich nicht, dafur bin ich nicht elastisch genug mehr, gleichgewichtsmassig bin ich nicht so gut. Mein Vater hat damal mein erster Lieger auch interessiert angeschaut, und irgendwann wollte er dann. Mit 5 meter los schieben schafte er es auch und machte gleich mal eine Runde von ein paar KM. Er blieb aber beim Aufrechtrad. Vater muss damals ende 50 gewesen sein. Der war gymnastisch, u.a. ausgebildet als gymnastic Lehrer doch uber durchschnittlich fit mit gleichgewicht.

Einspurerfahren lernen geht gut wenn die schwerkraft etwas hilft. Freu mich selber langsam den m5 Tieflieger wieder an. Freihandig rollen geht einige meter. Losfahren ohne ausklicken beim Bettelampel geht auch wieder.
 
vielleicht stelle ich mich auch nur ein wenig an.
sicher nicht, es hat einfach jeder andere Voraussetzungen. Freihändig fahren ist für mich überhaupt nicht d'rin (egal, ob Aufrechtrad oder Liegerad)... Fasse den Lenker gerne nur leicht und dazu nur mit drei Fingern an, um das "Loslassen" zu perfektionieren, denn
einfach schön locker lassen ... ist eine Offenbarung und gute Lebens-Schulung-
Sehr schön formuliert, @HFKLR
 
sicher nicht, es hat einfach jeder andere Voraussetzungen. Freihändig fahren ist für mich überhaupt nicht d'rin (egal, ob Aufrechtrad oder Liegerad)... Fasse den Lenker gerne nur leicht und dazu nur mit drei Fingern an, um das "Loslassen" zu perfektionieren, denn

Sehr schön formuliert, @HFKLR
Ich habe mein erstes Rad kurz vor meinem dritten Geburtstag bekommen: "Jedriks kleine rote Horex". Weil ich zu klein war, um die Pedale zu erreichen, gab es Holzklötzchen unter den Füßen und das ganze mit Einmachgummi gesichert, Stützräder machten es möglich. Mit sechs konnte ich freihändig fahren, habe mich dann aber irgendwann dabei so abgelegt, dass das offengescheuerte Lenkerende sich in meinem Kinn verewigt hat. Seitdem weiß ich nicht genau, ob ich nicht freihändig fahren kann, weil die Räder das nicht hergeben, oder weil ich blockiert bin.

Liegeradfahren gelernt habe ich auf einem Toxy TTxs. Das Teil hat einen sehr kurzen Radstand. steht auf 20'' Rädern und ist entsprechend zappelig. Hat aber trotzdem flott geklappt nachdem der Verkäufer meinte, dass man gleich beim Antritt beherzt lostreten muss, während man dahin guckt, wo man hin will. Wir haben dann direkt eine 20km-Runde zusammen gedreht. Da war ich übrigens gut 50 Jahre alt.
Das folgende Challenge Fujin S war besonders im Vergleich eine Wonne was Geradeauslauf und Kletterfreudigkeit anging, das MBB ist nochmal eine Steigerung und ich konnte es auch direkt fahren. Bei allen dreien reichte es, die Hände einfach auf dem Lenker zu parken, aber freihändig? No way.

Was ich nach wie vor schwierig finde: Abfahrten. Wenn ich weiß, dass die Oberfläche gut ist, habe ich kein Problem, einfach laufen zu lassen. Wenn ich die Oberfläche nicht kenne oder weiß, dass sie schlecht ist, ist es mir schon fast peinlich, wie ich da runter eiere. Mit dem Rennrad habe ich das nicht, ich habe schon andere Radfahrer und Motorräder bergab in der Innenkurve überholt.

Ich fahre eigentlich lieber Einspurer, so vom Fahrgefühl her, aber trotzdem mehr Velomobil, weil ich mich in der Mupfel sicherer fühle und es bequemer ist, da einfach Zeugs reinzuwerfen und loszufahren.
 
Der post ist jetzt über 5Jahre her.

Habe ihn garnicht mehr richtig verfolgt.

Aber immer noch irgendwie Aktuell.

Auch an meiner Einstellung hat sich immer noch nichts getan.

Für mich kommt immer noch nix anderes als ein Einspuriges Fahrzeug in Frage.

Jetzt besitze ich ja die E Speedmachine als S Pedelec.

Bin 12500km gefahren und liebe sie wie am 1. Tag

Ich bestreite mit ihr meinen kompletten Alltag.

Nur kam jetzt für schlechtes Wetter noch ein E Auto dazu.

Aber das nutze ich nur sehr wenig.

Aber die Fahrzeuge ergenzen sich perfekt.

Im Sommer würde ich niemals bei bestem Wetter ins Auto steigen.

Da ist das E Liegerad das beste was mir passieren konnte.

Ich kann mich in die Kurven legen, es Notfalls in den Zug oder Auto mitnehmen.

Bin dadurch wendiger und Mobiler als alles andere.

Und es Fährt 45kmh.

Was gibt es da noch besseres?

Warum die Nachfrage an Einspurige Liegeräder immer noch so gering sind ist mir echt ein Rezel.

Durch die Wendigkeit und des Motors bin ich öfters auch schneller als mit dem Auto.
Auch weil ich das Rad überall abstellen kann und es kaum Platz braucht.

Also ich kann es echt nicht Verstehen.

Ist es wirklich die Angst vor dem Umfallen was so abschreckend wirkt?

Also mich schreckt eher ein Normales Fahrrad ab.

Da hätte ich mehr Angst davor.

Da habe ich mich nämlich mal wirklich sehr verletzt.

Also ich fühle mich auf der Speedmachine deutlich sicherer als auf dem Normalen Fahrrad.

Gruß Hans-peter
 
Das habe ich an anderer Stelle im Forum schon einmal zu einem anderen Sachverhalt erwähnt:
Die Deutsche Bahn tut wirklich alles, um ihren schlechten Ruf aufrecht zu erhalten.

Und nur mal so als Vergleich: Meinem Auto ist es herzlich egal, ob ein Fahrrad als reines muskelkraft betriebenes Fahrzeug existiert, als 25 km/h E-Bike oder als 45 km/h Speed-Pedelec. Es verweigert nie den Transport.
 
Ja Stimmt.

Das Nummernschild muß man Abdecken.

Als ich vor ca 2 Jahre mir die Speedmachine kaufen wollte hat der Händler erst ein Speedmachine
sich vom Hersteller für Probefahrten zukommen lassen müssen.

Heftig.

Der Händler meinte damals das er kaum Einspurige Liegeräder verkauft hat, und er sich deshalb auch keine in den Laden stellt.

Er meinte das über 90% Trike verkauft werden.

Ich hatte mich mal auf so ein Trike mal rein gesessen und gefahren.
Aber ich kam nicht so klar damit und habe mich damit auch garnicht wohl gefühlt.

Außerdem war es mir zu langsam und träge und viel zu flach.
Da wird man ja schnell von Autofahrer übersehen.
Auch war es mir viel zu breit und unhandlich im Verkehr.

Also ich kann die Begeisterung nicht nachvollziehen.

Meine 45kmh E Speedmachine fährt mit 2 Akkus wenn ich einmal auf 40 beschleunige und fahren würde ohne anzuhalten jetzt gute 200km weit.

Das schafft wahrscheinlich kein Trike so leicht.
Und es ist viel wendiger in der Stadt.

Gruß Hans-peter
 
Wieviele Einspurer gab es denn auf der Spezi zu bewundern? Wolf&Wolf? Zox? HPVelotechnik ? kein Bild eines Einspurers gesehen). Die Amerikaner offenbar nicht am Start. Neuheiten lt bisherigen Berichten und Bildern Fehlanzeige.

Sieht für mich weder nach konkretem Aussterben, aber auch nicht nach Zukunftsperspektiven aus, und ein Mitbewerb um die Rennradfraktion scheint nicht gewollt, der LR Markt scheint auf den Tourenmarkt zu zielen, Cfuzbike und auch Barchetta haben Rennmodelle am Start, erscheinen mir hier aber praktisch nicht verfügbar.
 
Problem von angebot und NAchfrage und "meckern" dass es mehr Angebot geben sollte, ist wohl naiv, wenn man den Nischenmarkt Liegerad bedenkt... denn es ist ja klar, dass die verbleibenden Firmen schauen, wo potentiell am meisten Geld zu verdienen ist...... und das ist und wird auf lange Zeit nicht bei den Liege-Einspurern sein...... traurig-aber nachvollziehbar und das Ganze schreibe ich als begeisterter Liege-Einspurer Fahrer...
Also, Positiv sehen und ich erfreue mich am Selber-Bau : )
 
Wolf&Wolf? Zox? HPVelotechnik ?
3 x Ja
Azub hatte noch welche
Ja, und die Fahrt mit dem "Midracer" (2x 26") war gut, nur der Tiller war etwas gewöhnungsbedürftig.
Immerhin gab es auch bei HP alle drei Modelle als Vorführer, und insbesondere die Streetmachine war viel unterwegs.
Zwei Anfänger auf der STM konnte ich beobachten, die letztlich nicht auf den Parcours rausgefahren sind - Untenlenker kann für Neulinge eine Herausforderung sein, das geht mit dem Trike einfacher (zumindest auf der Geraden und am Berg).
 
Zwei Anfänger auf der STM konnte ich beobachten, die letztlich nicht auf den Parcours rausgefahren sind - Untenlenker kann für Neulinge eine Herausforderung sein, das geht mit dem Trike einfacher (zumindest auf der Geraden und am Berg).
Ich hab 1999 mit einer STM mit UL angefangen. Die ersten 200, 300 m waren recht wackelig, aber dann ging es. Natürlich braucht man einiges mehr an km um sich richtig wohl zu fühlen.

ZOX Z20 ging auch problemlos, durch die geringe Höhe war es zum anhalten auch deutlich besser als die STM, wo doch mehr Konzentration notwendig war (da kurze Beine). Alles in allem war der AT2 von W&W später am einfachsten, allerdings immer dann wackelig, wenn man vorher viel Trike oder VM gefahren war.

Wichtig war immer, dass man einfach in die Richtung schaut wo man hin will. Dürfte wohl bei allen 2-Rädern so ein, ist jetzt bei den großen (Motor-)Rollern auch nicht anders.
 
Die ersten 200, 300 m waren recht wackelig, aber dann ging es.
Ich bin auf meiner ersten Spezi (ca. 2003 oder so) auch gut mit den diversen Proberädern zurecht gekommen, aber es gibt wohl Leute mit wenige gutem Gleichgewichtssinn.
Ich finde UL entspannter, aber UDK am einfachsten zu fahren.
Und für meinen Zweck (Pendeln mit der Bahn) ist der Grasshopper mit UDK definitiv besser gewählt als UDK.

Bei dem aktuellen Angebot vermute ich, daß Liegeradanfänger sich mit einem Trike schlicht leichter tun als mit einem Einspurer, was sich evtl auch auf die Verkaufszahlen auswirkt, insbesondere bei den gebirtenstarken Jahrgängen, bei denen sowohl häufig die finanziellen Möglichkeiten besser als auch die Gesundheit schlechter ist, sodaß ein Trike besser passt.
 
Ich bin ja 2rad , 3radlieger und Velomobil gefahren.
Wenn es nicht sehr bergauf geht ist das Velomobil mit Abstand am schnellsten, der 2rädrige Lieger ist etwas schneller als das 3rad.
Bei schönem Wetter fahre ich das offene 3rad am entspanntesten. Vom 2rad bin ich eigentlich nur abgekommen, weil das Gewinde vom Steuerrad nicht mehr in ordnung war und das Fahrgefühl immer schwammiger wurde. In das alte Rad wollte ich das Geld für eine neue Federgabel nicht mehr reinstecken, so das ich dann das alte Dreirad meiner Frau übernommen habe.
Das 2rad war das agilste Rad von allen, so dass ich allen empfehle auch den klassischen Lieger auszuprobieren.
 
a pro po Einspurer: wenn ich mich mal gedanklich in der Fantasie in jemand hineinversetze, der noch keinerlei Berührungspunkte mit der Liegeräder Einspurer Welt hatte, sehen solche Liegeräder mit hohen Sitz und ergo auch Schwerpunkt total scheisse aus, wenn der Fahrende drauf sitzt und fährt. Fairerweisse muss ich sagen, empfinde ich das gleiche Szenario mit mega tiefem Sitz ähnlich...
Und dass ein Trike mit null Liegerad Erfahrung einfach zu fahren ist, das ist doch irgendwie total nachvollziehbar...
In der heutigen Radwelt mit klar dominierenden E-Pedelec SUVs ist für den LR-Neuling das Bizarre an Liege-Einspurern auch total nachvollziehbar, trotzdem finde ich das traurig...
 
Zurück
Oben Unten