Messe Spezi 2026 – Bilder und Berichte

Der Magic Drive ist auf jeden Fall schon wegen seines Kettenantriebs interessant. Wer das direkte Fahrgefühl einer Kette vermisst, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich hoffe sehr, dass er weiterentwickelt wird.

Was für ein Jahr! Neue Motoren, neue Marken, CIXI und andere Drive-by-Wire-Systeme und jetzt der Magic Drive. Welche Innovationen können wir noch erwarten?

Ich habe mich mit Dr.-Ing. Ahmad Omari von Roadracer Trix unterhalten. Ich fragte ihn, ob er während der Entwicklungsphase jemals den Einsatz des CIXI-Generators in Betracht gezogen habe. Das passe zwar nicht zu seiner Designphilosophie, aber ein solches System sei interessant; notfalls würde er es selbst eines entwickeln, sagte er.
 
Wir sind Gabriel und Florian zu großem Dank verpflichtet, dass sie diese waghalsige Leistung erneut vollbracht haben. Ich bin sehr gespannt, ob sie schon an 2027 denken. Ich habe gerade auf der SPEZI-Website nachgesehen, aber es gibt noch keine Ankündigung.
Nächstes Jahr wieder in Freiburg an diesem großartigen Ort? Dann buche ich sofort wieder ein Zimmer. :love:
 
Bericht der Velobiz: Hier ist alles möglich
eine Kippsicherung für Aufrecht-Dreiräder
Wattmesser im Antrieb, die dafür sorgen, dass das Antriebssystem unterschiedlich leistungsfähige Beine erkennt und so bei jedem Pedaltritt die entsprechende Unterstützung zuliefern kann. Ein „Eiern“ durch stark unterschiedliche Beinkräfte wird dadurch also ausgeschlossen.
Als einer der ersten Aussteller der Spezi-Geschichte überhaupt zeichnete Sergio Gomez mit seiner Marke Zox. Erkennungszeichen: Vorderradantrieb. Mittlerweile ist er neben den Veranstaltern Wolf & Wolf, HP Velotechnik und Azub einer der wenigen mit Liegezweirädern im Programm. Im Hinblick auf den aktuellen Rennrad-Boom bringt er aktuell einen schnellen, halbhohen und minimalistisches 28er Liege-Renner auf die Piste.
 
Zum Magic Drive gabs noch keine Berichte. Hat das jemand ausprobiert?

Ich bin ein Faltrad und ein Aufrechtrad mit dem Magic Drive eCVT gefahren. Der Erfinder Alon Goldman hat es zusammen mit Justin von Grin Technologies beim Innovationslabor vorgestellt. Man merkt das frühe Entwicklungsstadium noch etwas, aber das Grundprinzip scheint zu funktionieren.

Ich fand es sehr interessant, da es Rekuperation bei einem Nabenmotor mit Getriebe ermöglicht. Die Fahrerlebnis ist ähnlich wie beim kettenlosen Antrieb: man stellt eine Wunschkadenz ein und tritt dann im Wesentlichen mit dieser Kadenz. Möchte man beschleunigen, tritt man schneller und der Motor beschleunigt auf eine höhere Geschwindigkeit. Will man dort verharren, tritt man wieder mit der eingestellten Kadenz. In der Praxis funktioniert das fließend, d.h. man muss sich keinen großen Kopf darum machen. Technisch bedingt ist es so, dass man bei der dann höheren Geschwindigkeit und der gleichen eingestellten Kadenz ein höheres Gegenmoment an den Kurbeln spürt. Also ein recht natürliches Fahrverhalten, nur halt elektrisch unterstützt.

Hardware-mäßig ist das Ganze vergleichsweise einfach gelöst, indem das hintere Ritzel nicht mit dem Motorgehäuse oder einem Freilauf am Motorgehäuse verbunden ist, sondern mit dem Planetenträger eines ansonsten unveränderten Nabenmotors mit Getriebe.

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Das System benötigt keinen Tretsensor und keinen Drehmomentsensor, sondern lediglich die Drehzahl des Motors (kommt vom Controller) und die Drehzahl des Rades (wird über Magnete in der Nabe ermittelt). Beim Faltrad konnte man durch Rückwärtstreten rekuperieren, beim anderen Rad soll es sich eher wie eine Rücktrittbremse anfühlen (habe ich leider zu testen vergessen).

Die beiden einspurigen Räder hatten hinten nur ein Ritzel und keinen mechanischen Freilauf. Bezüglich Wirkungsgrad könnte das meiner Meinung nach von Nachteil sein. Aus dem Gespräch mit Justin ging jedoch hervor, dass eine Kassette und ein motorinterner Freilauf ohne weiteres integrierbar seien.

Man soll das System notfalls auch mit leerer Batterie fahren können. Dazu muss der Motor kurzgeschlossen werden. Dabei sind die Verluste natürlich höher als mit einer direkten mechanischen Kraftübertrageung.

Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung.

P.S: Weiß jemand, wer beim Innovationslabor gewonnen hat? Als ich los musste, lag der Mosquito-Workshop vorn.
 
Hat jemand Fotos von dem Einspurer aus Holz mit Vorderradantrieb (wie z.B. bei ZOX oder Toxy ZR) gemacht? Das Rad stand am Freitag vor dem Messeeingang bei den Imbissbuden. Das war eines meiner Highlights!
 
Hat jemand Fotos von dem Einspurer aus Holz mit Vorderradantrieb (wie z.B. bei ZOX oder Toxy ZR) gemacht? Das Rad stand am Freitag vor dem Messeeingang bei den Imbissbuden. Das war eines meiner Highlights!
Meinst du mein altes Schätzchen? Fährt in einigen Evolutionsstufen seit knapp 16 Jahren.
 

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Genau dieses geniale Rad! Ein Traum das Velo! Ich hab mich gefragt ob Mann so ein Rad auch mit einer breiten Gravelbereifung bauen könnte z.B. 700Cx50. Sind die Laufräder 26" oder 700C? Auf jeden Fall meine Hochachtung an den Erbauer und Eigentümer Gorch! Das Rad fasziniert mich wirklich....
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sich in den Evolutionsstufen alles geändert hat, habe ich nicht nachverfolgt, aber hier der Erstfaden dazu und noch ein paar Bilder:
 
Sooo, macht euch bereit: Bin aus dem Urlaub zurück und habe mich endlich auf den neuesten Stand gelesen. Hier erstmal meine Antworten auf das bisher geschriebene. Eigene Berichte und Bilder kommen hoffentlich über's Wochenende. (Videoberichte haben leider nicht geklappt. Vielleicht nächstes Mal, aber ich verspreche nichts.)

Anhang anzeigen 437462Wir würden den mit einem Alpenhorn begrüßt :love:
Boah, ich fand das "Getröte" so nervig. Durften anscheinent auch Kinder mal ausprobieren.

Was das noch mit alternativer Mobilität zu tun haben soll und warum man da noch treten kann? Keine Ahnung.
Tja, ein Auto mit eingebautem Hometrainer für's Multi-Tasking. Auf dem Arbeitsweg ein bisschen was für's Herz tun. Außerdem eine Steuerung für den Motor, die uns Radfahrern vertrauter ist als das Gaspedal.
Aber ob das Auto eine Einkommensquelle für das Projekt ist oder eher eine Tech-Demo dafür, was man mit dem Tretkurbelgenerator so alles anstellen kann..?

Wie ist denn dieses Jahr der Testparcour?
Bis auf die mobile Rampe durchaus flach. Ansonsten ziemlich gut. Keine Fußgängerüberwege und die meisten Stände in Stichstraßen abgetrennt. Das hat die Behinderungen durchaus verringert. 180°-Kehre gab es wieder und eine schöne Gerade, auch wenn diese natürlich nie lang genug sein kann. Natürlich war die Strecke auch voll, aber immerhin gab es einen Sand-/Schotterplatz, auf dem man etwas freier herumkurven konnte. Federung konnte man allerdingt noch weniger testen als in Lauchringen. Der Schotter war dafür zu fein und sonst gab es die untere Kante beim Abfahren von der Rampe und eine Pflasterrinne in Längsrichtung. Das Gelände hätte ein paar schöne Stellen zum Testen, aber es gibt Sorgen, dass da Fahrzeuge drüger geprügelt werden könnten, die dafür vom Aussteller nicht freigegeben waren. Vielleicht kriegen sie dafür ja nächstes Jahr ein Konzept mit überwachtem Zutritt aufgestellt, wie in lauchringen die Ausfahrt auf die Straße.
Apropos: In den Regeln zur Testfahrt war die Rede vom Verlassen des Geländes auf die offene Straße. Hat jemand ausprobiert, ob das irgendwo geht und erlaubt wird oder nur ein Überbleibsel von den letzten Jahren war?

Die Einweiser haben die Benutzung der Rampe zum Teil untersagt...
Recht früh hatte ich auch an einem Stand bescheid gesagt, dass ich bei herunterfahren unten etwas aufgeschrammt habe. (Bei meinem Gewicht und Geschwindigkeit ist die Federung am harten Übergang eingefedert.) Reaktion war "Ach ja, ich habe gehört, dass da irgendwo einbe Rampe sei..?" Das war noch sehr ungewohnt.

Anhang anzeigen 437536
Welch Flügelstummel ist das? Bzw. wofür?
Shuttel angedockt am Mutterschiff?
Putzerfisch hängt am Hai?
Anglerfisch-Männchen hat sich am Anglerfisch-Weibchen festgebissen und fusioniert langsam?

Da vorne sieht man ja den seitlichen Blinker und nach hinten ist auch noch einer.

Der Testparkur ist ne schöne große Runde, hier fehlen Bänke mit Sonnen oder Regen Schutz, um die Tester zu bewundern.
An der Halle waren doch die ganzen Festzelt-Garnituren unter dem Dachüberstand? Aber gut, ein paar Schirme wären vielleicht noch gegangen.

Mag jemand das Trike von Massaïo Mobility auf Stand 2.734 probefahren
Am gewöhnungsbedürftigsten war für mich als Mosquito-Neuling jedoch die Lenkung. Schwenkt man den "Lenkausleger" nach links, lenkt das Trike auch nach links. Es hat eine Runde gedauert, bis das im Hirn umverdrahtet war.
Fand ich grässlich zu fahren. naja, zum einen bekam ich meine Beine kaum unter gebracht... Dann war noch verdammt viel Spiel in der Lenkung und das auch noch außermittig. Der eine Anschlag vom Spiel war Mittellage und der andere Anschlag deutlich zur Seite. Dadurch war eine Richtung auch deutlich enger zu wenden als die andere. naja und schließlich die Lenkung falsch herum. (Oder wie er sagte: Nicht "falsch", sondern "anders". Das lasse ich an dieser Stelle aber nicht gelten. Fahrräder mit umgekerter Lenkung werden "impossible Bike" genannt und sind werden als Herausforderung gebaut, nicht weil sie Sinn ergeben. - Aber ich war nicht sicher, ob er sich wirklich bewusst war, was das Problem war und richtig englisch versteht, weil er ständig kjomplett an meinen Fragen und Hinweisen vorbei geantwortet hat.)

Auch Zox Bikes ist dieses Jahr mal wieder vertreten gewesen und hatte ein paar alte und neue Modelle dabei bzw. fand sich an einem davon auch eine interessante Detaillösung für eine Parkstütze.
Und haben den Großteil der Einspurigen Liegeräder auf die Strecke gebracht. Wäre echt cool, wenn die übrigen Hersteller irgendwie auf die Messe gebracht werden könnten. Cruzbike hatten mal gesagt, sie würden erst einen Händler in Deutschland haben wollen. Arved von Toxy sagte mal, dass er von Messen keine Umsatzsteigerung spürt und deswegen nicht kommt. die 60km nach Kiel hat er mal auf sich genommen. Hier kann es sein, dass das angestaubte Sortiment auch kaum noch jemanden anspricht. Würde wahrscheinlich nicht lohnen, da Anreize zu geben. Bacchetta keine Ahnung? Slyway? Also es gibt ja noch ein paar, die auch recht neue Modelle haben, die noch Leute ansprechen könnten. Würde es mir auch cool vorstellen, wenn die Custom-Titan Hersteller Xi'an Changda Metalwork Co., Ltd ("Xacd") ti-bikes.com (Klick!) ein paar Kundenräder verschiedener Spezielradkategorien (und Standardradketegorien) zusammen holen und ausstellen könnten.
Konnte man Cruzbike oder auch Barchetta auf der Spezi sehen und ggf probefahren ? Die haben zumindest renntaugliche Einspurer im Angebot.

Tolle Messe! Super Location, nettes Team, viele Bekannte getroffen. Ein Testparcour für Geübte mit längerer Strecke hat mir gefehlt.
Mehr Testparkour wäre natürlich immer gut! Gerne auch verschiedene Routen, z.B. für Menschen mit kurzer Reichweite, enges manövrieren, Sprint und natürlich Federung.

Mein absolutes Highlight:
Allroadracer Trix
www.allroadracer.com
Eigener Thread: https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/ein-neues-neige-trike.79667/

Azub hatte seine Ausleger schön präsentiert, die Dinger sind richtig gut designt, nicht so kantig wie die vom Steintrike.
Da wäre es gut, wenn sich die Hersteller auf eine Montage Grundlage einigen würden, sonst kannst du bei jedem neuen Motor Typ den Ausleger in die Tonne kloppen
Bei gewöhnlichen Fahrrädern kann man den kompletten Rahmen in die Tonne kloppen. Da stehen wir mit den austauschbaren Auslegern schon richtig gut da. kann man sich vermutlich sogar bei vielen Rahmenbauern nachträglich anfertigen lassen, falls der Originale Hersteller des Rahmens es mal nicht mehr kann.
Den Wunschtraum nach einheitlicheren Montage-Standards für Motoren, Schaltungen und Generatoren träume ich aber mit.

Aktuell sehe ich die Stärken des kettenlosen Konzepts sowieso bei schweren Fahrzeugen, die man eh nicht unbedingt schneller als 25 km/h bewegen können will, und bei denen wohl auch der Rückwärtsgang sinnvoll bis dringend notwendig ist. Also bei den Lastern und den Velocars, vielleicht auch schon bei Leiba ClassicL und Cargo (da aber nur wg des Rückwärtsgangs...)
Für den Rückwärtsgang brauchst du aber nur einen Direktläufer (beziehungsweise Getriebemotor mit blockiertem Freilauf. Ursprüngliche Version vom Freegen, wo der Freilauf quasi überbrückt werden kann, sollte es vermutlich auch tun.) Das hat mit dem Weglassen der Kette und Nutzen eines Generators in erster Linie nicht viel zu tun.
Zu den 25km/h stand irgendwie im Raum, ob der Motor vielleicht auch über 25km/h die Leistung erbringen darf, die der Mensch kurbelt, die Verluste also aus dem Akku ausgeglichen werden dürften. Falls das wirklich erlaubt sein sollte, wäre das ganze System plötzlich auch für schnellere Fahrräder interessant.
Aber auch sonst muss ein Fahrrad nicht besonders schwer sein, um nicht über 25km/h bewegt zu werden. Ich fahre heutzutage auch nur schneller, wenn ich es richtig eilig habe oder es bergab geht.

Bereits bei der Automatikschaltung (die ich mit dem Rebel gefahren bin) benötigte man ja den Hilfsmotor in der kleinsten Stufe, um die Antriebsverluste auszugleichen.
Das klingt nach Enviolo (die Stufenlose Getriebenabe)? Es gibt auch normale Nabenschaltungen und Kettenschaltungen mit Automatik, die haben nicht diese hohen Verluste.

Komisch, das Twike finden alle geil
Wen meinst du mit "alle"..?

Zum Magic Drive gabs noch keine Berichte. Hat das jemand ausprobiert?

So'n Bisschen. Also erstmal waren die Testfahrzeuge beide nicht nach deutschen Regeln eingestellt und sind easy 40km/h gefahren. :D Einfach Kurbeln und das Ding zieht durch. Intuitiv zu fahren. Da ich die Rekuperation getestet habe, ist mir der Antrieb garnicht aufgefallen und dass ich ohne zu schalten vom Stand bis auf 40km/h geschossen bin. Das ist ja wohl ein gutes Zeichen. Wenn man ein einfaches System haben will, das ohne Schaltung funktioniert und nicht die Verluste am Kurbelantrieb hat, die ein Kurbelgenerator hätte und man mit einer Kette/Riemen leben kann oder die Verluste und Komplexität und Anfälligkeit einer Enviolo umgehen möchte, könnte das echt was sein. Man braucht aber dennoch einen Motor, der zumindest das Drehmoment halten kann, das zum fahren gerade gebraucht wird. Die Antriebsleistung addiert sich über die Drehzahlen, aber das Drehmoment muss da sein.
Der eine steuert die Rekuperation durch kontinuierliches Pedalieren Rückwärts. Kein nennenswerter Widerstand an der Kurbel und wenn man stärker bremsen will, muss man schneller kurbeln. War hier noch etwas schwach eingestellt, sodass man unerwartet schnell kurbeln muss, um nicht mit kurz unter 40km/h in die Absperrung zu brettern. (Hatte aber noch weitere Bremsen, ist daher gut gegangen.) Ich meine, es war bei diesem, dass beim Wechsel von Rückwärts-Kurbeln auf Vorwärts-Kurbeln ein beunruhigendes, aber unbedenkliches Knacken entstand. Das wollen sie wohl noch etwas verfeinern.
Beim anderen Stemmt man die Kurbel nach hinten gegen einen Widerstand wie bei einer altmodischen Rücktrittbremse. Hier fand ich die Bremsperformance allgemein etwas knapp. Sollte aber von der aufgebrachten Kraft (bzw. Drehmoment) an der Kurbel abhängen? Naja, ich bin eigentlich nicht schwach im Bein. Weiß jetzt nicht, ob da auch was einstellbar sein sollte.
 
Und hier nochmal Verweise auf das, was ich zu dem auf der Messe gesehenen schon in den entsprechenden Threads geantwortet hatte:

Der Tretkurbelgenerator Cixi PERS
Ich bin jedenfalls auf der Spezi auch ein Ice Trike gefahren und natürlich vorwiegend im Modus muscular, von dem der Angestellte das meinte, dass er nicht unterstützt wird. Fühlte sich auch merklich aufwendig an, das Fahrzeug damit anzutreiben. Aber auch nicht so schlimm, dass ich das nicht mal ´für ein paar Kilometer machen könnte, wenn es nicht gerade eilig ist. Also für mich auch für den überschaubaren Arbeitsweg nicht ganz ausgeschlossen, wenn es eben ohne Wartung auskommt und sich auch als ausfallsicher erweist. Der Fall Haus am Meer mit Turbo-Rost an jeder Kette war ja genannt worden. Da muss die Elektronik und Elektrik natürlich auch entsprechend dicht sein.
Auf Tour muss ich nicht so planen, dass ich im schlimmsten anzunehmenden Fall mit 10% Rest zuhause ankomme, damit ich auch in einem nicht anzunehmenden Fall eine Chance habe es zu schaffen. Auf 30km/h habe ich es auch gerade so geschafft und eben ohne viel Schwung über die Rampe.

Der Velomobilanhänger Bülk Basecamp bei VelomobileWorld
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Auf dem Modell auf dem Messestand war das nur ein Kreuzgelenk, das nach oben und unten schwenken kann, aber keine Rotation um die Längsachse erlaubt. Das soll bis zur Auslieferung aber noch hinzugefügt werden.

Die Deichsel für normale Fahrräder sei für die limitierte Reihe gerade nicht geplant, sondern nur für eine potentielle zukünftige Serie in Aussicht.

Das Trike Velogym mit normaler Tretkurbel und gut funktionierendem zusätzlichem parallelem Armantrieb über einen speziellen "Lenker"
Fährt. :D

Antrieb funktioniert wunderbar und bietet eine schöne Performance beim Beschleunigen, zum Beispiel wenn man in den fließenden Verkehr einfädeln muss. Auch ist runterschalten beimBremsen unwichtig, weil mn zum wieder-beschleunigen mal eben die Antriebskraft erhöhen kann. Ob man im tatsächlichen Betrieb auch einen Vorteil bei der Performance hat, müsste man auf ier längeren Testfahrt im Straßenverkehr und mit Steigungen ausprobieren. Wenn ich mal wieder in Augsburg bin, möchte ich einen Ausflug nach München zur Probefahrt machen. Wenn man erstmal selbst eines hat, wird sich aber wahrscheinlich auch die Armkraft und -leistung im ersten Jahr signifikant erhöhen.
Aber Fahrperformance ist ja gar nicht das Ziel. Da würde ein leichtes Modell mit flachem Sitz und engerer Handhaltung vielleicht genauso gut oder besser abschneiden. Es geht ja eher um den Trainingseffekt. Dass man dann trotzdem der zusätzlichen Mechanik nicht langsam ist, ist dann eigentlich schon genug.
Am Anfang hatten sie eine seltene BMX-Nabe im Zwischengetriebe, die in jede Richtung einen Freilauf hat und damit die Vor-und-zurück-Bewegung des Antriebshebels in einen Kettenzug in eine Richtung umwandeln konnte. (Habe es nicht mehr genau im Kopf.) Das Ding konnte aber verhaken und blockieren. Jetzt haben sie eine eigene Welle mit drei Freiläufen, damit das ordentlich klappt.

Die Lenkung ist zumindest mal gewöhnungsbedürftig. Da wäre auch eine längere Fahrt wertvoll, um da richtig rein zu kommen. Sie sprachen selbst davon, dass die Lenkung "sehr direkt" sei. (Was auch immer das bedeutet?) Ein Kommentar war, dass es schwierig ist, gleichzeitig mit Kraft den Antriebshebel zu bedienen und mit Feingefühl die Lenkung zu rotieren. (Vielleicht wäre eine Dämpfung der Lenkbewegungen ein Lösungsansatz, um für die Lenkung mehr Kraft einzusetzen? Klingt aber nicht optimal.)
Ich sah ein Problem eher in der Form des Lenkbügels und der Handposition. Der Lenkbügel ist ja ein (etwas mehr als) Halbkreis, den man dreht wie ein großes Lenkrad, in dem man drin sitzt. Aber die Hände sitzen auf geraden Enden des Rohres. Dadurch sitzen die Hände außerhalb des Kreises oben drauf. Somit schwenken sie beim Lenken seitlich aus, statt sich nur im Kreis zu bewegen. Das verkompliziert und verfremdet die eigentlich einfache Lenkbewegungen schon ein wenig. Wenn ich nun in einer schnellen/engen Kurve mich am Trike abstütze, um nicht aus der Kurve vom Sitz zu rutschen und um den Oberkörper zum Kurveninnen zu neigen, dann stütze ich mich zum Teil mit den Händen am Lenker ab. Dieser Schub auf den Lenker, oberhalb des Lenkkreises führt aber zu einem Einfluss auf die Lenkung, die die Lenkung wieder gerade zieht. Wenn ich jedenfalls die Hände nach unten gesetzt habe, an den Übergang zwischen Rundung und geradem Griff, dann fühlte es sich direkt besser an. Persönlich könnte also eine veränderte Handhaltung schon die Lösung sein. Für das Produkt konnte ich mir vorstellen, den gerundeten Bereich etwas zu kürzen und die Handstücke denn nicht gerade raus stechen zu lassen, sondern weiter nach innen zu winkeln, sodass die Hand wieder auf der Projektion des Kreises liegt. ( @VELOGYM war das verständlich, oder soll ich eine Zeichnung versuchen?)
Mag aber sein, dass mit einer angemessenen Menge Übung eh alle Probleme verschwinden.

Das meiste andere ist meiner Meinung nach auch eigene Threads wert, die ich dann eröffnen und hier darauf verweisen möchte. Aber jetzt ist erstmal zu spät, damit noch anzufangen. ;)
 
Tja, ein Auto mit eingebautem Hometrainer für's Multi-Tasking. Auf dem Arbeitsweg ein bisschen was für's Herz tun. Außerdem eine Steuerung für den Motor, die uns Radfahrern vertrauter ist als das Gaspedal.
Das ist eine innovative Lösung für das Problem Gaspedal-mit-Bremspedal-verwechselt.

naja und schließlich die Lenkung falsch herum. (Oder wie er sagte: Nicht "falsch", sondern "anders". Das lasse ich an dieser Stelle aber nicht gelten. Fahrräder mit umgekerter Lenkung werden "impossible Bike" genannt
Man könnte die Lenkstangen überkreuz anordnen oder würden die sich bei der Neigung berühren? Für das private Bastelrad ist falschrum schon okay, aber als Produkt zum Verkaufen ist das ein echtes Problem.

Aber ich war nicht sicher, ob er sich wirklich bewusst war, was das Problem war und richtig englisch versteht, weil er ständig kjomplett an meinen Fragen und Hinweisen vorbei geantwortet hat.)
Deutsch hätte er auch verstanden.
 
Genau dieses geniale Rad! Ein Traum das Velo! Ich hab mich gefragt ob Mann so ein Rad auch mit einer breiten Gravelbereifung bauen könnte z.B. 700Cx50. Sind die Laufräder 26" oder 700C? Auf jeden Fall meine Hochachtung an den Erbauer und Eigentümer Gorch! Das Rad fasziniert mich wirklich....
Danke für die Blumen!
Evolutionsstufe: Anderer Sitz, mittlerweile der 3. Gepäckträger, hinten auf 28 Zoll gewechselt (vorn ist noch 26Zoll, will aber noch auf 27,5 wechseln, gibt’s halt bessere Reifen, und für 28er bräuchte ich ne andere Gabel), und ich habe den Tretlagerbereich neu machen müssen, ist jetzt aus Multiplex, die Fichte vorher hat irgendwann nachgegeben und beim Treten hat es immer mehr geknarzt. Dann noch von 8er auf 10er Achse gewechselt bei der Umlenkrolle, da soll aber noch eine gezahlte Rolle mit 12er Achse hin.
Danach will ich den unteren Rahmenbogen verstärken, mit viel Gepäck schaukelt es sich auf. Naja, Work in Progress!
Parallel baue ich auch noch an einem MBB aus Bambus, aber wann das fertig wird…
 
Zuletzt bearbeitet:
hat jemand den vollverkleideten Einspurer Manta von https://ecowerk.ch probiert und eine Meinung gebildet?
Nur ein Bisschen angeguckt. Sah sehr hingebastelt aus und war auch schief. Damit schien das Projekt eh auf keinem Stand, an dem ich ein Produkt sehe und sich Interesse lohnt.

Das ist eine innovative Lösung für das Problem Gaspedal-mit-Bremspedal-verwechselt.
:ROFLMAO:

Deutsch hätte er auch verstanden.
Ah? Die meisten habe ich extra vorher gefragt. Viele sagten auch, sie könnten etwas Deutsch, aber Englisch sei besser.
Ich hatte ja auch mal vorgeschlagen, dass die Aussteller sich mit Flaggen markieren, welche Sprachen sie sprechen. (Hatte ich selbst auch vor, aber meine Vorbereitungen sind nicht alle fertig geworden.)
 
Sah sehr hingebastelt aus
Das war auf dem Foto auch mein erster Eindruck. Sieht für mich doch recht nach Eigenbau aus. Die wollen das aber anscheinend tatsächlich kommerziell verkaufen: Manta Komplett - Reservierung
Dort steht aber auch: "Das voraussichtliche Erscheinungsdatum des Produkts ist Q4/2025." Das war wohl nix.
Dem Shop nach sollen auch Baupläne und Bausätze verkauft werden.
Dafür scheint dieses "legendäre" Gefährt aber ziemlich unbekannt.
 
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