Spezi 2023: Bilder & Berichte

Kann die Standortdiskusion nicht in dem "Spezi 2026"-Faden geführt werden ?

Das wäre doch auch für das Orga-Team 2026 wichtig.

PS:
naja, und für mich wäre es auch interessant, weil meine Anreisepläne 2023, offensichtlich nicht umgesetzt werden konnten.:cry:
 
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Was interessiert die Diskussion um einen Ort,wenn niemand es vor Ort organisieren will.
Na dann sind wir ja einer Meinung, erst recht, wenn - da kommt dann evtl. wieder das Schönfärben Mäkeln - "es" sehr gut organisiert wurde. Edit: wurde ja schon extensiv breit getreten. Einschliesslich des Beiprogramms. Da denke ich nicht nur an den Magen, sondern z.B. auch an die Vorführungen der lokalen Vereine. Z.B. die Jongliervorführungen mit den Tennisschlägern, das war schon erste Sahne.
 
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Gestern war ich auf der VELO Berlin. Toller Ort in Tempelhof, tolle Aussteller, tolles Ambiente. Auffällig waren die vielen Cargolösungen, die inzwischen in der Gesellschaft angekommen sind.
Die VELO Hamburg hat aus Kostengründen für dieses Jahr abgesagt. Aus meiner Sicht zeigt das sehr deutlich, dass man eben nicht mal eben eine Messe auf die Beine stellen kann. Auf der anderen Seite gehe ich davon aus, dass der Cargobereich zukünftig eher andere Messen als die Spezie nutzt, um mehr Kunden zu erreichen.
Die Spezie wird aus meiner Sicht auch weiterhin eine Nischenmesse mit Nischenprodukten bleiben. Von daher ist der Austragungsort dann auch egal. Von HP und HASE abgesehen, wollen oder müssen die Liegeradhersteller in ihrer Nische bleiben, da die großen Messen vmtl. deutlich mehr Geld kosten. Was der Cargobereich gerade schafft, werden die Liegeräder vmtl nie schaffen: eine breitere Akzeptanz, ein breiteres Interesse in der Bevölkerung.
Aber das ist eben auch hausgemacht
 
@Alltagsradler : das ist definitiv NICHT hausgemacht ;)
In den späten 90ern gab es eine ziemlich ordentliche Medienpräsenz von Liegerädern und besonders Velomobilen (Siehe "Vector"). Dennoch hat sichs nie durchgesetzt. Ein Liegerad ist halt ZU anders zu einem "Normalen Fahrrad". Und alle wollen was ganz besonderes sein, nur halt nicht auffallen und am besten das haben und so aussehen wie alle Anderen auch.
Hätte man in den 30er Jahren Aufrechträder bei der UCI verboten, anstatt Liegeräder, würde es heute wohl ziemlich anders aussehen auf dem Fahrradmarkt.
 
Der folgende Beitrag aus meiner subjektiven Sicht soll keine Kritik am Ausrichter sein!
W&W haben einen hervorragenden Job gemacht und ich ziehe vor ihnen meinen Hut bis zum Boden. Ich wünsche Ihnen, dass ihre Mühe sich auch in vielen Bestellungen niedergeschlagen hat und dass der Erfolg der Messe so durchschlagend war, dass die Gemeinde Lauchringen gar nicht anders kann, als ihnen künftig und dauerhaft weiterhin großzügige Ausstellungsflächen anzubieten.
Wenn mein "Senf" in diesem Thread stört, dann bitte ich, ihn "umzulagern", da er weder Bilder enthält noch ein Bericht ist.

Vielleicht werde ich mit zunehmendem Alter (Geburtsjahr 1964) zunehmend Gewohnheitswesen, aber einer Messe, die keine Gelegenheit hat, sich über etliche Jahre zurechtzurütteln und heimelige Szenetraditionen auszubilden, weil am Horizont schon die Abrissbagger für den aktuellen Ausrichtungsort dräuen, fehlt für mich irgendetwas, es ist ein Austragungsort auf Abruf. Einfach nur mein persönliches Empfinden.
Ich war auch in Lauchringen, weil ich
a) sowieso zwei Freunde besucht habe, die von Mittelhessen aus gesehen dort relativ nahe wohnen und
b) das Fateba aus der Gegend von Solothurn / Schweiz abgeholt habe.
Sonst hätte ich mir die lange Anfahrt vermutlich aus ökologischen, finanziellen und zeitlichen Gründen verkniffen.
Ich bin kein "Konsument" / Käufer mehr, da ich inzwischen einen nennenswerten Fuhrpark habe, für dessen Teile ich meine Bezugsquellen kenne. Ich komme nicht mehr zur Spezi, um einzukaufen.

Zu einer Veranstaltung wie der Spezi gehört auch, dass sie für den größten Teil der Besucher möglichst zentral ist. Ich weiß nicht, aus welchen Gegenden Europas die Besucher prozentual kamen, eine Besucherbefragung wäre interessant gewesen. Oder gab es die und ich habe sie nicht mitbekommen?
Weiter gehört m.E. auch dazu, dass sie über die Rheinschiene (O.K., war gegeben) oder andere ebene Flusstäler mit dem eigenen nicht motorisierten Gefährt erreichbar sein sollte, da die Anfahrt zumindest einer nennenswerten Teilstrecke mit dem eigenen HPV m.E. eigentlich Ehren- und Stimmungssache ist.
Dahingehend wäre tatsächlich der Rhein-Main Raum ideal, aber der ist gründlichst zersiedelt und dementsprechend teuer, auch dürften großzügige Ausstellungsräume schon lange voraus ausgebucht sein. Gießen oder Marburg wären zentral und über das Lahntal gut zu erreichen, Würzburg wäre dies über den Main. All diese Orte liegen aber in Sachen HPV in ähnlich tiefem Schlummer wie der größte Rest der Bundesrepublik: Cabbike in Gießen als früherer Ausrichter der Velomobiltreffen ist längst Vergangenheit.
Bevor jetzt jemand verständlicherweise fragt: Ich nehme viel zu schnell ehrenamtliche Anfragen an, aber mein Job fordert mich in einem Maße, der die Ausrichtung einer Großveranstaltung unrealistisch macht. Ich kenne mich inzwischen gut genug, um auch mal kultiviert, freundlich und wertschätzend "Nein" sagen zu können.
Käme noch der Bereich nördlich der mitteldeutschen Mittelgebirge in Frage wie Bielefeld, Hildesheim oder Braunschweig. Ebenso wären Münster (wg. der Nähe zu den Niederlanden) oder z.B. Koblenz m.E. eine reizvolle Option, aber wer hätte schon Interesse, es dort zu machen?

Viele Grüße, Martin
 
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Die Diskussion um einen anderen Austragungsortfinde ich finde ich gegenüber dem Veranstalter @wolfundwolf sehr unverschämt und geringschätzend.

Wer eine solche Messe oder ein Treffen anderswo haben möchte, dem steht es frei etwas zu organisieren.

Bitte bedenkt dabei das organisieren nicht bedeutet jemanden zu benennen der soetwas machen soll und das finanzielle Risiko ist auch nicht deligierbar.

Danke (an Wolf und Wolf) für die Ausrichtung der Spezi

Lieben Gruß

Uli
 
@Alltagsradler : das ist definitiv NICHT hausgemacht ;)
Euer Pony 4 hat definitiv in Berlin gefehlt!!!! Das hätte einige Lastenräder sehr im Regen stehen gelassen! Oder weitere Trikes.
Ich glaube, dass es immer mehr Menschen gibt, die "auffallen" wollen. Sie lernen allerdings z.B. euer Pony nie kennen! Und das ist sehr schade! Nur durch die Spezie kenne ich zumindest den Prototyp und möchte ein Pony spätestens 2024 erwerben. Aber wer fährt schon zur Spezie als Normalo? Ich kann bei der derzeitigen zeitlichen und örtlichen Lage die nächsten 10 Jahre die Spezie nicht besuchen. .
 
naja nicht so kostengünstiges Frühstück in Lauchringen.
??? EUR 3 incl. Kaffee sollten doch auch für Holländer machbar sein. Die Confiture war wie auch der frisch gebackene Zopf genial (plus Butter). Inclusive Nachschlag. Dazu spezieller veganer Zopf. Ein Beispiel dafür, was die lokalen Vereine alles gestemmt haben (auch denen ein merci vielmals). Plus sehr relaxte Gespräche am Tisch.
 
Hatte Zopfrühstück und Mittagessen im Dorf (Pinocchio): beste Pizza seit Jahren und feines glacé. Preise (Pizza so um die EUR 11-14 für die üblichen) finde ich für deutsche Verhältnisse im Grenzgebiet ganz ok.

sorry @Sunny Werner das war eine etwas blöder Spruch....
 
Die Diskussion um einen anderen Austragungsortfinde ich finde ich gegenüber dem Veranstalter @wolfundwolf sehr unverschämt und geringschätzend.
Nicht nur das. Jene, die damit nicht einverstanden sind, haben auch nicht wirklich die Essenz verstanden. Von Deutschland aus sollte es nun doch wirklich für niemanden unmöglich sein nach Lauchringen zu kommen. Selbst mit dem Radl ist das ein Klacks. Dauert natürlich länger als der Weg zur benachbarten Bratwurstbude, wo man sich mal eben kurz den Senf aus dem Mundwinkeln wischt und sich wieder ins heimische Bett schleicht. Nachdem ich zunächst auch eher mit der Strin gerunzelt habe, finde ich doch bei näherer Überlegung den Austragungsort super. Zum einen können die Aussteller dort arbeiten, wo andere Urlaub machen, von der Logistik macht das nur bei den Fahrtzeiten einen Unterschied. Die Besucher, gerade, wenn sie auf dem Rad anreisen, kommen raus aus ihrem Alltag. Was ist denn Bitteschön ein fetteres Geschenk als das?!?

Wenn alles klappt, wie ich mir das so vorstelle, dann stelle ich nächstes Jahr auch in Lauchringen aus. Das ist dann sozusagen die Generalprobe für die Eurobike 2024.

Wer eine solche Messe oder ein Treffen anderswo haben möchte, dem steht es frei etwas zu organisieren.
Das schreit nach einem neuen Faden: die OPEN-SOURCE-MESSE.

Bitte bedenkt dabei das organisieren nicht bedeutet jemanden zu benennen der soetwas machen soll und das finanzielle Risiko ist auch nicht deligierbar.
Sowas wie finanzielle Risiken kennen wohl die wenigsten. Das größte Risiko, was da getragen wurde ist vielleicht noch die Investition ins Eigenheim, was für die allermeisten (hoffentlich) nicht existenzbedrohend sein dürfte. Was es aber bedeutet für unternehmerische Entscheidungen auch finanziell geradezustehen und zig tausend Euro vorzustrecken und damit ein Wagnis einzugehen, im guten Glauben, dass es sich als richtig fürs Unternehmen als auch für Kunden herausstellt… das haben in diesem Forum die allerwenigsten auf dem Schirm.

Danke (an Wolf und Wolf) für die Ausrichtung der Spezi
Genau! Und für alle anderen: gute Besserung.
 
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