"SON Nabendynamo" und "Bumm E-Werk" wirkungsgrad?

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Sie lädt auch tatsächlich in 30 min auf. Ob da jetzt tatsächlich 10k mAh drin sind, muss die Erfahrung zeigen.
Auf jeden Fall ist das kein Fall für klassische USB-Stecker mehr, denn da müssten im Durchschnitt über die 30 min ja 20 A fließen, am Anfang also deutlich mehr. Wieso schreibst Du eigentlich nicht einfach 10 Ah? ;)

Grundsätzlich verstehe ich nicht ganz, weshalb es am Markt keine Powerbank mit Schnellladefunktion gibt?!
Vielleicht deshalb:
Das sind keine interessanten Stückzahlen.
 
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Das sind keine interessanten Stückzahlen.
Warum?

Die ganzen Firmen, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben, überleben doch offensichtlich auch. Gut sie sind breit aufgestellt. Da hat man es als Startup nicht leicht, mit so einer Niesche. Zumal die Powerbank nicht danach ausschaut, als sei sie für den Outdooreinsatz gedacht...
Keine Ahnung, was deren Plan war
 
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...

Also funktionieren tut sie. Sie lädt auch tatsächlich in 30 min auf. Ob da jetzt tatsächlich 10k mAh drin sind, muss die Erfahrung zeigen. Für 30 € hab ich mich auf diesen Test eingelassen.

Grundsätzlich verstehe ich nicht ganz, weshalb es am Markt keine Powerbank mit Schnellladefunktion gibt?! Das Einsatzszenario (mal eben im Caffe oder im Waschsalon Energie laden) ist doch berechtigt - besonders im Outdoorbereich...
Weil das ganze für den Outdoorbereich unsinnig ist, wenn ich ein 1kg Netzteil zum Laden mitschleppen muß;)
Was steht denn auf dem Netzteil drauf? Spannung, Strom, Leistung? Muß ein fetter Brummer sein, damit es sowas laden könnte... Entspricht etwa 2 normalen Laptopnetzteilen von der Leistung:oops:
Edit: Ah, gerade gesehen, 13.2V, 5.6A, das wird aber eng... Und brandgefährlich;) Die Bank muß ganz schön heiß werden beim Laden...
 
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Auf jeden Fall ist das kein Fall für klassische USB-Stecker mehr, denn da müssten im Durchschnitt über die 30 min ja 20 A fließen
Nicht unbedingt. Es gibt ja USB-PD (Power Delivery); dort werden höhere Spannungen verwendet, und so sind bei 20 V bis zu 100 W möglich. Das Problem ist, dass kaum ein USB-Netzteil das unterstützen dürfte. So könnte man ein vermutlich klobiges Netzteil mitliefern, das diese Leistung bietet (es muss ja alleine schon deshalb relativ groß sein, um die Verlustleistung abgeben zu können); und wenn man alternativ ein kleineres Netzteil verwendet, dauert es eben länger.
 
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Nicht unbedingt. Es gibt ja USB-PD (Power Delivery);
OK, ich korrigiere zu "klassische USB-Ladegeräte". ;) Aber ich hatte auch den Fehler gemacht, die 10 Ah auf die Anschlussspannung zu beziehen.
Die werden ja normalerweise mit der Spannung der eingebauten Zelle berechnet, und dann werden aus den 20 A schonmal 15 A.
 
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Dann braucht man noch einen kleinen Puffer, damit das Handy kontinuierlich lädt, anstatt immer wieder neu zu beginnen und dabei evtl. den Bildschirm anzuschalten.
Wenn ein Stabi (Stabilisator für die Spannung?) mit Gleichrichter und einer power bank, die pass through hat, z.B. die hier https://www.fust.ch/de/p/pc-tablet-...-batteries-ma/powerbank-5000-mah-8406608.html
kombiniert, dann kann ich ja gleichzeitig von Nady aus die power Bank und von der power bank das smartphone (ein altes Samsung S3 mini) laden, oder? Oder braucht's da eine Zusatz Puffer Schaltung?
 
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Wenn ein Stabi (Stabilisator für die Spannung?) mit Gleichrichter und einer power bank, die pass through hat, z.B. die hier https://www.fust.ch/de/p/pc-tablet-...-batteries-ma/powerbank-5000-mah-8406608.html
kombiniert, dann kann ich ja gleichzeitig von Nady aus die power Bank und von der power bank das smartphone (ein altes Samsung S3 mini) laden, oder? Oder braucht's da eine Zusatz Puffer Schaltung?
Gute Frage. Prinzipiell ja; allerdings kann es gut sein, dass die Ladeelektronik der Powerbank auch nicht damit rechnet, dass permanent die Spannung einbricht, und deshalb möglicherweise nur sehr langsam oder überhaupt nicht laden. Muss man ausprobieren. Die festinstallierten Puffer-Akkus dürften dieses Problem nicht haben, denn dort muss nicht jedes Mal Spannung und Strom via USB ausgehandelt werden, sondern es lädt einfach.
 
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Habe noch einen älteren Vergleich gefunden: soo super ist der Wirkungsgrad des E-Werks im Vergleich zu Forumslader ada bikeconverter und cycle2charger https://www.cycle2charge.de/index.php/de/produktdetails.html (im Test noch die ältere Version) nicht:
https://www.heise.de/ct/zcontent/14.../contentimages/ll_Ausgangsleistung_aak_IG.jpg
bzw. der komplette Test: https://www.heise.de/ct/ausgabe/2014-13-Test-Smartphone-Ladegeraete-am-Fahrraddynamo-2210765.html
Zur neuen Version: "Die neue Version Cycle2Charge V3 beinhaltet jetzt zusätzlich einen Mikroprozessor, der das Ladeverhalten kontinuierlich an das zu ladende Gerät und die aktuelle Geschwindigkeit anpasst. Hierdurch kann für viele Geräte die Ladezeit deutlich verkürzt werden." Den ada bikeconverter habe ich in keinem shop mehr gefunden.
Der Forumslader ist lt. dem Heise Diagramm mindestens doppelt so effizient wie das E-Werk. Oder ist das nur theoretisch der Fall? Es heisst ja "rechnerische Leistung".
 
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Habe noch einen älteren Vergleich gefunden: soo super ist der Wirkungsgrad des E-Werks im Vergleich zu Forumslader ada bikeconverter und cycle2charger https://www.cycle2charge.de/index.php/de/produktdetails.html (im Test noch die ältere Version) nicht:
Wenn ich das richtig sehe, wurde der Wirkungsgrad überhaupt nicht untersucht. Sondern nur, wie viel Leistung die Geräte aus dem Dynamo holen können – wenn viel Leistung geholt wird, ist der mechanische Widerstand entsprechend hoch. Wie groß der Wirkungsgrad, also das Verhältnis der beiden, ist, steht dort nicht.
Der Forumslader ist lt. dem Heise Diagramm mindestens doppelt so effizient wie das E-Werk. Oder ist das nur theoretisch der Fall? Es heisst ja "rechnerische Leistung".
„Effektiv“, nicht „effizient“.
 
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Wenn ich das richtig sehe, wurde der Wirkungsgrad überhaupt nicht untersucht.
"Die höchste Ausgangsleistung bei der für Reiseradler wichtigen Geschwindigkeit von 20 km/h ..." "... der Forumslader holt sogar die insgesamt höchste Leistung aus dem Dynamo heraus. "
"... Ersatzweise haben wir daher eine elektronische Last verwendet. Diese haben wir so eingestellt, dass die Ausgangsspannung der Lader knapp oberhalb 4,75 Volt lag und damit gerade so eben noch in den USB-Spezifikationen – so erreichten die Lader die maximale Leistungsabgabe. Das Verhalten an realen Endgeräten haben wir zudem mit einigen Pufferakkus und verschiedenen Smartphones getestet." https://www.heise.de/ct/ausgabe/2014-13-Test-Smartphone-Ladegeraete-am-Fahrraddynamo-2210765.html
"Die Ausgangsleistung der Lader mit integriertem Akku haben wir über eine Messung der elektrischen Arbeit ermittelt."
Zugegeben: viel mehr als das Ohmsche Gesetz habe ich nicht d'rauf. Wenn ich weiss, welcher Lader bei 20km/h z.B. die höchste Leistung produziert, wieso sagt das nichts über den Wirkungsgrad aus?
 
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Mit so etwas war ich 3 Wochen autark in France unterwegs ohne auch nur einmal eine Steckdose gebraucht zu haben. Geladen wurden, Navi, Power Bank, Kamera, Zeltbeleuchtung. Vlt eine Alternative zu deinem Nabendynamo
Einfach mal nach BigBlue 28W suchen
 
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Weil man nur die Geschwindigkeit hat, aber nicht das Drehmoment, das aufgewendet werden muß, um diese Geschwindigkeit zu halten;)
Hmm, ich hätte anders gedacht (und mir vorgestellt, dass das im Test auch so war):
- ein Reiseradler fährt angenommene 20 km/h dauerhaft
- bei diesen 20 km/h produziert der gegebene Dynamo (welcher auch immer) xyz Watt
- Fragestellung: Wieviel Ergebnis produziert der jeweilige Lader hinten raus, wenn ich diese xyz Watt vorne reingebe? Mehr ist besser.

Also quasi ein vereinfachtes Setup, indem man den Dynamo und des Radlers Waden als Konstante auf einen festen Wert setzt anstatt als Variable, um genau dadurch eine valide Aussage zur Effizienz der Lader zu bekommen, indem man die Dynamo- und Wadenpowervariablen rauskürzt. Kann sein, dass das zu sehr vereinfacht ist, aber eine valide Aussage über die Lader im Vergleich in dieser angenommen typischen Situation sollte man da doch schon bekommen?
 
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- bei diesen 20 km/h produziert der gegebene Dynamo (welcher auch immer) xyz Watt
Das ist etwas zu vereinfacht, xyz hängt nämlich von der angeschlossenen Last ab. Lässt man den Stromkreis offen (Lastwidestand unendlich) oder schließt man ihn kurz (Lastwiderstand gleich Null), ist xyz=0, sonst würde es Blitze geben oder nach Strom stinken. Irgendwo zwischen Unendlich und Null gibt es einen Widerstandswert, bei dem xyz maximal wird.

Jetzt kann man sich bei einer gegebenen Geschwindigkeit für mindestens zwei verschiedene Zustände interessieren:
1) xyz ist maximal. Dann kommt die maximale elektrische Leistung heraus, aber möglicherweise haben Dynamo und/oder Ladegerät bei dieser Leistung nicht den höchsten Wirkungsgrad. Wenn der Dynamo nicht magnetisch schlecht konstruiert ist, ist man damit aber zumindest in der Nähe der höchsten möglichen Bremsleistung. Dein "vereinfachtes Setup" kommt dem von der Idee her wahrscheinlich recht nahe, nur suchst Du nicht das höchste xyz, sondern den Lader, der daraus die größte Ladeleistung macht.
2) Wirkungsgrad ist maximal. Für den Dynamo bedeutet das, das Verhältnis aus abgegebener elektrischer Leistung und aufgenommener mechanischer Leistung ist maximal. Für die Ladeelektronik bedeutet es, das Verhältnis aus abgegebener und aufgenommener elektrischer Leistung ist maximal. Für beides zusammen muss das Produkt aus diesen Verhältnissen maximal sein.

Der Punkt mit dem höchsten Wirkungsgrad liegt wahrscheinlich nicht am Punkt mit der höchsten elektrischen Ausgangsleistung.
 
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Das ist etwas zu vereinfacht, xyz hängt nämlich von der angeschlossenen Last ab. (...)
Der Punkt mit dem höchsten Wirkungsgrad liegt wahrscheinlich nicht am Punkt mit der höchsten elektrischen Ausgangsleistung.
Sowas hatte ich vermutet - daher die Annahme, dass das möglicherweise zu vereinfacht sein könnte. Ist übrigens nicht mein Setup, sondern ich habe lediglich versucht den Sinn hinter dem geschilderten Setup zu verstehen und die zugrunde liegenden Annahmen zu erraten. Sauber und praxisnäher wäre es vermutlich, das Laufrad mit dem Dynamo mit einer Leistung anzutreiben, die der für 20 km/h ohne Lader und Licht entspricht (also der für Reiseradler als Dauerleistung angenommenen) und dann zu sehen, was davon bei unterschiedlichen Ladern für den Vortrieb übrig bleibt (und was das für die Geschwindigkeit heisst), was in den Lader wandert und was der Lader draus macht als ergebnis. Ist aber zugegeben aufwändiger und komplexer, sowohl von der Messung als auch von der Auswertung her. Sozusagen "multiheaded snake". Wenn der Lader 500 Watt am Ausgang produzierte, aber man nur noch mit 1 km/h voranschliche wäre das für den Reiseradler ja auch suboptimal, gigantischer Ladereffizienz zum Trotz. :D
 
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A. Oehler von SON hat ja (welch Wunder, fand dieser Test ja auch in den SON Räumlichkeiten statt) ähnlich getestet:
"Als Energiequelle dient ein aktueller SON28 Nabendynamo, eingespeicht in ein 28“-Laufrad, welches mit einem regelbaren Motor auf Tempo 5 bis 50 km/h beschleunigt werden konnte." https://radtouren-magazin.com/wp-co...-Fahrrad-Dynamolader-by-RADtouren-Magazin.pdf

Dagegen der c't Test: "Für die Messungen stand uns ein Prüfstand von Schmidt Maschinenbau zur Verfügung, dem Hersteller der SON-Nabendynamos. Dieser hat einen 120-Watt-Motor zum Antrieb des Rades und lässt Geschwindigkeiten zwischen 5 und knapp 50 km/h zu. " Die Ausgangsleistung des Nady bzw. die Eingangsleistung des Laders ist also bezogen auf eine bestimmte Gewindigkeit gegeben und dann wird geschaut, was bei den Ladern jeweils 'raus kommt (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe...).
 
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