Sommertour 2020: Schweden - Spanien

UKr

Beiträge
28
Ort
Skåne-Schweden
Velomobil
Quest
Auf was für Ideen man kommt wenn man über Weihnachen-Neujahr zu viel Zeit hat.
Eine Tour mit meinem Quest von Südschweden bis nach Barcelona. Quer durch Dänemark, Deutschland und Frankreich.
Zeitraum der gesamte Juni. Tagespensum so um die 250km dachte ich.
Die vorgeschlagene Strecke mit dem BRouter geplant seht Ihr im Anhang. Die Detailplanung hab ich mal im biroto.eu angefangen.
Für Tipps, kluge Ratschläge oder Gegenvorschläge hätte ich nichts einzuwenden.

Gruss,
Udo
 

Anhänge

Beiträge
632
Ort
Beckum
Velomobil
DF XL
Liegerad
Eigenbau
250 Tagesschnitt ist ja schon eine Ansage, „schöne Strecken“ werden da leider oft aus der Auswahl fallen, oder ?
Du scheinst hier im Münsterland vorbeizukommen, Von Aachen bis Luxemburg bietet sich auf jeden Fall die Vennbahn an. Viele kürzere alte Bahntrassen wären auch interessant, würden aber das Vorankommen auf der Gesamtstrecke doch behindern.
Hast Du ein Zeitlimit/-vorgabe ?
Grüße
Jörg
 

UKr

Beiträge
28
Ort
Skåne-Schweden
Velomobil
Quest
Hallo Jörg,
wie Du schon erkannt hast habe ich keine SightseeingTour geplant :cool:
Vom Höhenprofil wollte ich eigentlich die Eifel umfahren, den Rhein runter bis Koblenz und dann die Mosel entlang bis Frankreich.

Als reine Fahrzeit habe ich mal 10 Tage angesetzt.

Gruss,
Udo
 
Beiträge
4.407
Ort
Karlsruhe
Velomobil
Quest Carbon
Liegerad
Toxy-ZR
Zeitraum der gesamte Juni. Tagespensum so um die 250km dachte ich.
Ich kann mich da meinem Vorredner nur anschliessen, mit einem bepackten Quest waren meine Strecken von Süddeutschland bis ans Mittelmeer ca 180 Km. Höhenmeter schlagen viel heftiger zu Buche im Vergleich zu einem leeren Quest. Desweiteren sollten auch Pausentage eingerechnet werden, die der Körper zur Erholung braucht. Auch sollte man bedenken, dass man deutlich langsamer unterwegs ist, wie man es von normalen Ausflügen her kennt. In untenstehendem Link kannst du meine Erfahrung von Südwestdeutschland bis zum Mittelmeer + Tracks nachlesen.
https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/tourenbeschreibung-von-karlsruhe-durch-das-rhonetal-ans-mittelmeer.54457/
 
Beiträge
380
Ort
Wachtberg (bei Bonn)
Velomobil
Alpha 7
Hallo Udo,
ich habe ja die spinnerte Idee, im Juni von Bonn über Kopenhagen nach Uppsala zu fahren. Ggf gibt’s noch einen “Schlenker” nach Aarhus, Freunde besuchen. Vielleicht sehen wir uns ja zufällig unterwegs?

Bei mir ist der Ansatz allerdings komplett anders, als bei Dir: ich plane ein “Spazierenfahren”, da mir jegliche VM-Routine & Kondition fehlen. Mein erstes VM (Alpha7) soll ja erst im März geliefert werden. Ich plane zurzeit mit Streckenlängen zwischen 100km und max 150km (mit Campingausrüstung).

Noch ist alles recht unausgegoren und ich hab’ keine Ahnung, ob meine kaputten Knie das mitmachen werden, aber der Traum einer langen Reise ist halt da ;).

Was lese ich hier immer: laaangsam anfangen. Genau das habe ich vor & habe deswegen 34/60 vorn und 11-40 hinten bestellt.

Schöne Reise!

Gruss,
Roger
 
Beiträge
4.827
Ort
Bramsche
Liegerad
Flevo Racer
Geile Tour :)
Ich fahre im Sommer von Schweden nach Südtirol, wenn alles klappt.
Wenn Du fit bist und Dein Rad gut läuft, sind 250km kein Problem.
Man sieht und erlebt auch genug, 25 km/h im Schnitt ist eine gute Reisegeschwindigkeit ;)
Du kommst fast bei uns vorbei... Falls Du ein Quartier brauchst :)
Wie willst Du unterwegs übernachten?
Gruß Krischan
 
Beiträge
1.648
Velomobil
Eigenbau
Liegerad
Optima Baron
Trike
HP Scorpion fs
Hey,

hast du nicht mal ne gpx-Datei? Mosel weiß ich nicht so genau, ist ganz hübsch da, aber man macht viele Kilometer mehr im Gegensatz zur Luftlinie. Ich würde wohl eher zur klassischen Rheinschiene mit Rhein-Rhone-Kanal im Anschluß tendieren.

250km am Tag sind nicht unambitioniert, kommt etwas drauf an, was du noch erleben willst abseits vom reinen radfahren. Wenn du auf Campingplätzen übernachtest und essen kaufen und ggf. zubereiten mußt, ist das zeitlich durchaus anspruchsvoll. Hängt natürlich auch von der Streckenwahl und dem Wetter an den Reisetagen ab. Auf meiner Frankreichreise voriges Jahr (Tagesetappen 220 bis 240km, nur gutes Wetter) fand ich den rauhen Belag an den von mir bereisten Kanälen und auf vielen französischen Straßen allgemein als Haupthindernis, und im September sind die Tage schon wieder erschreckend kurz. Auf meiner Nord-Ostseetour vor ein paar Jahren waren die Tagesetappen so um die 300km, und das war, vor allem wetterbedingt, sehr anspruchsvoll, obwohl durchgehend flach.

Grüße, Martin
 
Beiträge
9.035
Ort
Tettnang Bodensee
Velomobil
Go-One Evo K
Ich würde wohl eher zur klassischen Rheinschiene mit Rhein-Rhone-Kanal im Anschluß tendieren.
Aber das kann man doch immer machen. Ich fahre inzwischen bis Orange ohne Navi wenn es sein muss.
Mosel ist auch schön hab ich mir sagen lassen, das hat ein befreundetes Pärchen gemacht.
Meine Erfahrung zu Tageslängen: Die 250 km pro Tag kriege ich mit Hotelübernachtung in Tälern hin. Mit Bergetappen à 1600 Hm/d sinkt die Tagesstrecke dann auf 210 km/d, über die letzten 12 Jahre recht konstant. Ruhetage nur nach Bedarf, hin und wieder schleicht sich ein Virus ein, das auskuriert werden muss - die sind in den 210 schon drin.
Mit Campen und mehreren Stunden Sightseeing pro Tag und womöglich kochen am Campingplatz sinkt die Distanz auf 150-180 km/d.

Gruß,
Tim
 
Beiträge
1.648
Velomobil
Eigenbau
Liegerad
Optima Baron
Trike
HP Scorpion fs
Aber das kann man doch immer machen.
Als Einwohner von Schweden macht man das vielleicht *g* nicht ganz so oft wie du und die Landschaft ist auch ganz hübsch, wenn man aus dem Rund-um-Köln und Rheinmain-Ballungsgebiet raus ist. Man kann natürlich auch übers Sauerland fahren oder oder oder.. deswegen will ich ja mal den Track sehen und wenns geht auch ein bißchen mehr von dem hören, was Udo gern sehen und erfahren möchte.
 
Beiträge
6.497
Ort
53113
Velomobil
DF XL
Liegerad
HP GrassHopper fx
Trike
ICE Sprint
Trier ist schon ok zum Einstieg nach Frankreich, auch wenn man da ja auch irgendwann aus dem Tal der Moselle raus muss.
Von Bonn aus eine Tagestour mit rund 180 km, über die Berge an die Ahr, wieder hoch Richtung Hohe Acht, dann Richtung Daun, über die Bahntrasse bis Wittlich, weiter ins Salmtal und schwups ist man in Trier. Bin ich schon mehrfach gefahren, auch mit Urlaubsgepäck im VM.
 
Beiträge
604
Liegerad
Challenge Fujin
Eine weitere Alternative ist anstatt das Ruhrgebiet weiträumig nördlich zu umfahren,von Hamburg nach Soest über die Möhne zur Ruhr.Von da gibt's einen Bahntrassenweg (Ruhr,Sieg Radweg) steigungsarm rüber an die Sieg,die einen zum Rhein bringt.Hamburg Rhein ,rund 500 km auf dieser Strecke.
 
Oben