Solarmodule auf Specbike

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Bad Soden
Hallo Solar-Fans,
aktuell gibt es ein Modul, das ich sehr interessant finde und überlege es auf mein Trike zu bauen, Sunshare 200 Watt Modul. Es hat ein Gewicht von 6,45kg, 200 Watt und ist mit 50€ sehr günstig. Durch den Rahmen kann es mit wenig Aufwand angebaut werden, und man spart sich den Bau und Geld für den eigenen Rahmen.

Ich stelle mir natürlich die gleichen Fragen die ihr auch sei Jahren stellt. Wobei ich kein Problem mit dem Wirkungsgrad des Moduls habe. Ich frage mich eher, wie das 1,6 mm Glas mit den Vibrationen und Stoßen umgeht. Mein Trike ist vollgefedert (Specbike) und ich würde das Modul mit Gummipuffern anbauen. Ich frage mich ob das ausreicht, damit das Modul genau so lange lebt wie auf einem Hausdach/Balkon.
Hat schon jemand inzwischen Erfahrungen gesammelt mit Modulen dieser Art?
 
Die erste Frage die ich mir stelle: Ein Solarpaneel mobil machen, nur weil der Preis interessant erscheint :unsure:?
So eine mobiles Modul kombiniert doch fast alle Nachteile. Wenn, dann würde ich es doch wann immer möglich ortsfest aufbauen, da kann man es optimiert installieren für einen möglichst hohen Ertrag und kann den überschüssigen Strom ggf. anderweitig verwenden.
Preislich interessant wäre das Modul evtl. mit der doppelten Leistung. Ah, der Versand scheint im Preis enthalten zu sein, was bei einem Paneel das dann wieder in einem anderen Licht erscheinen lässt.
 
Wenn man zu dem flexiblen Modul noch eine Unterkonstruktion benötigt, dann wird der Vorteil kleiner. Bei den flexiblen Modulen, die ich so nachgemessen habe kam irgendwie nie die gleiche Leistung (pro Wp) raus wie bei "normalen" Aufdachmodulen.
Ansonsten habe ich keine Erfahrungen zu den Vibrationen eines so schmalen dünnen Glasmoduls, zur Not könnte man aber noch zwei 20x20x1mm Alu Vierkantstäbe (gibt in jedem Baumarkt) quer hinter die Glasscheibe kleben. Wiegt dann natürlich wieder 320g plus Kleber mehr. Würde ich eher machen als irgendwas mit Gumipuffern.
 
Im Jahr 2020 hatte Specbike Technics gemeinsam mit einem französischen Kunden eine Rahmenkonstruktion für Solarmodule entwickelt. Auf Facebook gab Specbike bekannt, dass man diese Konstruktion anpassen und an jeden anderen Kunden liefern könne.

 
Hallo Solar-Fans,
aktuell gibt es ein Modul, das ich sehr interessant finde und überlege es auf mein Trike zu bauen, Sunshare 200 Watt Modul. Es hat ein Gewicht von 6,45kg, 200 Watt und ist mit 50€ sehr günstig. Durch den Rahmen kann es mit wenig Aufwand angebaut werden, und man spart sich den Bau und Geld für den eigenen Rahmen.

Ich stelle mir natürlich die gleichen Fragen die ihr auch sei Jahren stellt. Wobei ich kein Problem mit dem Wirkungsgrad des Moduls habe. Ich frage mich eher, wie das 1,6 mm Glas mit den Vibrationen und Stoßen umgeht. Mein Trike ist vollgefedert (Specbike) und ich würde das Modul mit Gummipuffern anbauen. Ich frage mich ob das ausreicht, damit das Modul genau so lange lebt wie auf einem Hausdach/Balkon.
Hat schon jemand inzwischen Erfahrungen gesammelt mit Modulen dieser Art?
Der Ertrag mobil ist meist sehr viel schlechter als fest, da man ja selten ideale Bedingungen hat.
Die Karlsruher Polizei hat übrigens eine solche eigenKonstruktion mal “stillgelegt”. Ich sehe da ähnlich wie die Polizei insbesondere bei einem festen Panel mit robusten Ecken plus Glas eine sehr hohe Verletzungsgefahr für die anderen.
 
Schau ich mir das so an dann denke ich oje das schöne Trike wird nun voll häßlich mit dem Dach.
Dann doch lieber einen zweiten Akku wenn möglich.
 
Ein Aspekt, wurde hier nicht erwähnt und zwar was soll mit dem erzeugten Strom betrieben werden.
ch frage mich eher, wie das 1,6 mm Glas mit den Vibrationen und Stoßen umgeht. Mein Trike ist vollgefedert (Specbike) und ich würde das Modul mit Gummipuffern anbauen.
Das Glas ist nicht primär das Problem, sondern die Waver die in dem Modul verbaut sind. Die sind so dünn, dass es bei kontinuierlichen Erschütterungen zu Mikrorissen kommen kann. Da die Zellen in der Regel seriell verschalten sind, reicht ein Riss an einer Zelle um die Leistung im gesamten Modul drastisch fallen zu lassen.
Flexible Panele sollten auf der gesamten Fläche fixiert sein und nicht nur an den Ecken. Flexible heißt, dass man sie flexible montieren kann, aber weniger um sie ständiger Bewegung auszusetzen.
Geht es nur um die Versorgung von kleinen technischen Geräten, würde ich zu einem faltbaren Panel tendieren, welches man in den Pausen, Camping aufbauen kann um Powerbanks, handy , Navi, Kamera zu laden.
 
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