Solar powerbank 5V

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Moin, wer von Euch hat für Smartphone/Gopro-Batterien eine Solar-Powerbank mit auf seinen Touren und ist damit wirklich zufrieden?
Bis jetzt komme ich bei 2-3 Tagestouren zum Schluss mir lieber eine Dicke Powerbank mit 50000mA zu kaufen.
Einsatz ist Norddeutschland.
Für Eure Tipps bin ich dankbar, da ich mich übernächste Woche auf Kurztouren begeben werde.
HG Thomas
 
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Hallo, ich würde Solar und Powerbank auf jeden Fall trennen. Bei Powerbanks habe ich mit denen von Anker sehr gute Erfahrungen gemacht.
Meine erste habe ich 2013 gekauft, eine Anker Astro 3E mit 10.000 mAh. Die funktioniert heute noch.
Inzwischen habe ich noch einige weitere gekauft. Die neueren haben dann Ausgänge, die sich an die Möglichkeiten des Konsumenten anpassen und so optimal laden.
Als Solarpanel habe ich neulich das https://www.amazon.de/gp/product/B01EXWCPLC/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o07_s00?ie=UTF8&psc=1
gekauft, weil es mit von anderen empfohlen wurde. Viel Erfahrung hab ich damit noch nicht gesammelt.
 
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Trennen + 1!

Die Faltpanels brauchen aber auch klaren Himmel und möglichst senkrechte Einstrahlung um genug Power einzufangen! Deswegen eher fürs Lager geeignet und weniger für während der Fahrt.
 
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Mal rechnerisch betrachtet:
Die "Solarpowerbanks" liefern bei voller Sonneneinstrahlung max. 100mA (ca.100*60mm2). Eine Handyladung verbraucht etwa 4000mAh. Ergo 40h=4Tage volle Sonne für 1 mal Handy laden nötig, bei optimaler Ausrichtung.
Desweiteren absorbiert eine Solarzelle etwa 80% der Sonnenhitze, direkt an einem LiPo Akku. Finde den Fehler :unsure:
Ergo: definitiv trennen!
 
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Ich habe mir vor 2 Jahren dieses hier:

Bildschirmfoto 2022-05-14 um 09.05.41.png

gekauft und bin absolut zufrieden.

Klar braucht es einen möglichst klaren Himmel für "schnelles Laden", allerdings finde ich "real-life" Erfahrungen immer hilfreicher als "Rechenbeispiele".

Will heißen: wenn ich - und ich lade auch zuhause meine Powerbank (Anker 21000mAh) und meinen Schmartfön regelmäßig auf - mein Telefon mit ca.20% bei sonnigem Wetter anschließe, habe ich spätestens nach ca.3 Std. locker die 80% errreicht. Das ist fürs (mein) richtige(s) Leben bei mir genug. Und auch die AnkerPB lade ich ja nicht erst, wenn sie gegen null geht, sondern sobald sich die Gelegenheit (Sonne) ergibt und damit hat sie auch immer genug Kapazität für locker 2x "Notladen".
BTW: Mein Telefon läuft beim Navigieren im Offlinemodus und die mobilen Daten brauche ich auch nicht ständig.

Von daher lautet mein Fazit: Sinnvoll, keine Wunder erwarten,aber völlig akzeptable Lösung!

IMG_3583.JPG
 
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Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, eine Solarpowerbank ist rausgeschmissenes Geld. Auf meiner 3 wöchigen Frankreichtour, nutzte ich eine 10.000 MAh Powerbank und ein 28W USB Solarladegerät von Big Blue. In der ganzen Zeit betrieb ich Handy, Zeltbeleuchtung, Kamera, Navi völlig Autark mit diesem faltbaren USB_Panel
 
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Mit dem Panel ladet Ihr tagsüber die Powerbank um mit letzterer abends das Smartphone zu laden, richtig?
Oder hat die Powerbank einen Durchlademöglichkeit und alle Geräte sind verbunden?

Ich benutze nur eine kleine powerbank mit 7800mah für offline-Navigation am Händy. Damit komme ich locker 2-3Tage am Stück hin.
 
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Rot

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Hallo zusammen, ich nutze eine Solarpowerbank seit knapp 5 Jahren. Vorher habe ich mir Gedanken gemacht, ob das Solar wirklich sinnvoll ist, aber für einen Mehrpreis von 2-3 Euro habe ich mich dann dafür entschieden. Warum? Ganz einfach, weil ich die nicht so oft benötige und das Solarpanel immerhin dafür sorgt, das die Selbstentladung kompensiert wird, genau dafür sind die kleinen Panele perfekt wenn man das Teil einfach auf der Fensterbank lagert.
Die Rechnung wie lange das Aufladen damit dauert hatte ich auch angestellt und mir irgendwann ein China-Faltsolarladegerät geordert.
Viel wichtiger als Solar oder kein Solar finde ich das Produktionsdatum, eine PB oder ein Akku der 2 Jahre im Blister im Supermarkt hängt, taugt mMn nicht mehr viel. Ebenso die Möglichkeit des Aufschraubens, denn mittlerweile lässt die Kapazität spürbar nach und ich denke an einen Zellentausch. Drinnen sind 5x18650 verbaut, also muss ich nicht das ganze Teil wegwerfen.
 
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Naja, LiIon/LiPo lager ich nicht auf der Fensterbank im Sommer. Da kommen schnell 60° zusammen. Da ist die Luft nach oben schon eng...
 
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super, danke für Eure vielen Antworten. Also die Requirementlist sieht im Moment dann so aus.
1. Powerbank ohne Solar
1b. Powerbank, aufschraubbar um die Zellen zu tauschen
2. Solarpanel mit Laderegler USB
 
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Wozu man ein Solarpanel auf einer Kurzreise braucht erschliesst sich mir nicht. Arbeitest Du unterwegs? Videoschnitt?
alex123: Du hast Recht bei 2-3 Tagen braucht man es wohl nicht. Ich wollte einfach wissenob ein kombiniertes Produkt zur Zufriendheit führt und Punkte dagegen.Ich werde erstmal ein große Powerbank insbesondere für die Gopro kaufen. Wenn es nicht reicht oder die Routen doch länger werden, dann kann ich immer noch ein Solarpanel bestellen. Der Punkt mit der aufschraubbaren Powerbank hinsichlich Akkutausch ist für mich wichtig geworden, hinsichtlich möglichst nachhaltiger Elektronik.
 

Jag

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Was ist denn das Besondere an einer Powerbank? Das ist doch einfach nur ein Akkupack, den man ersetzt, wenn er nicht mehr genug speichert.
 
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Das schöne ist, man muss dieses USB-Solarpanel nicht nur auf Reisen benützen, sondern kann auch zu Hause allerlei damit laden. Hier gerade mein 28W BigBlue Faltpanel bei der Arbeit. Im Sommer lade ich damit alles was mit USB zu tun hat. Ist zwar nur ein kleiner Beitrag hin zur Dekarbonisierung, aber Kleinvieh macht auch Mist :sneaky:
P.S die Abdeckung schützt die Solarports vor direkter Sonneneinstrahlung. Ladestrom in diesem Moment 3,2 Ampere an meinem Anker 26.800 MAh Dualinput Powerbank20220515_100831.jpg
 
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