Shimano hat oder will ein neues Patent für ein Getriebe

Dieses Thema im Forum "Fahrradkomponenten" wurde erstellt von sheng-fui, 08.11.2019 um 17:15 Uhr.

  1. sheng-fui

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    Man kann auch ein Patent anmelden wenn man gar nichts tun will und nur die Konkurrenz damit ausbremsen. :unsure:
     
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    Sieht aus Laiensicht ein bisschen aus wie ein DAF Automatikgetriebe mit Riemenscheiben. Keine Alternative (für mich) zur Rohloff mit seinem extrem guten Wirkungsgrad!
     
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  4. Fanfan

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    In den Zeichnungen und im Text ist ziemlich viel, was in den Ansprüchen gar nicht vorkommt, das deutet darauf hin, dass das eine Anmeldung (also noch kein Patent) aus einem größeren Bündel ist. Anhand der Zeichnungen kann man die beschriebene Technik grob in drei Felder unterteilen: (1) Interne Kettenschaltung am Tretlager, (2) Schmierung von Gleitpaarungen (Kette, Bowdenzüge), (3) Betätigung eines Planetengetriebes in einer Nabe.
    Hier beansprucht, also potentiell anderen Herstellern verboten, werden nur Sachen aus dem zweiten Feld, also geschmierte Gleitpaarungen, mit diversen Oberflächenmaterialien und Schmiermitteln und ganz am Ende mit einer Anwendung an der Schaltbetätigung einer Getriebenabe. Soweit also sicher keine Revolution auf dem Gebiet der Antriebstechnik.
    Abfahren tut bikeradar wohl auf das erste Feld, das zwar in den ersten paar Zeichnungen dargestellt ist, aber in dieser Anmeldung gar nicht beansprucht wird. Wenn das zwar in Patentanmeldungen beschrieben wird, aber letztlich nicht auf ein gültiges Patent führt (weil es nie beansprucht wurde, weil die entsprechenden Anmeldungen nicht durchkamen, oder weil das Patent fallengelassen wurde), ist das für die Konkurrenz eher gut, denn dann ist sicher, dass zumindest auf die veröffentlichten Sachen niemand mehr ein Patent bekommen kann. Auf die Grundidee - also die zwei parallelen Wellen mit gegensinnig gestuften Kassetten darauf, auf denen eine kurze Kette parallelverschoben wird - dürfte es sowieso kein Patent mehr geben. Zu sehen war das definitiv schon, ich weiß nur nicht, ob bei Flevo oder einem anderen Niederländer. Bleibt halt die Frage, welche Details noch patentiert werden (oder werden könnten).
     
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  5. Beinarbeit

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    Ich erinnere mich dunkel an etwas entfernt ähnliches im Zusammenhang mit Nicolai; allerdings wurde da nicht eine Kette verschoben, sondern alle Kettenradpaare waren mit je einer Kette belegt und wurden mit "magnetisch schaltbaren Freiläufen" ein- oder ausgeklinkt; d.h. nur das für den Gang benötigte Kettenradpaar war scharf, alle anderen freilaufend... oder so in der Art.
     
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