SEDAN by Seilsteiger

roland65

gewerblich
Beiträge
6.591
Bremshüllen sind gewickelt, Schaltzüge -wohl wegen der nötigen Präzision - linear.
 
Beiträge
1.084
Das stimmt so nicht mehr: sogenannte kompressionsfreie Bremszughüllen haben ebenfalls Stahlstränge in Längsrichtung. Damit diese bei starkem Zug nicht aufspleißen, sind die Hüllen i.A. Kevlar-ummantelt und haben verstärkte, eng anliegende Abschlusskappen. Bei diesen Hüllen empfiehlt es sich, Hüllen und Endkappen nicht mit anderen Typen zu vermischen, sondern "im System" zu bleiben. Dann wird man aber auch mit verbesster Bremsperformance belohnt, weil die Hüllen sehr steif sind. Ich hab folgendes System probiert und bin sehr zufrieden:

Jagwire

Gruß

Fetzer
 
Beiträge
279
Bremshüllen sind gewickelt, Schaltzüge -wohl wegen der nötigen Präzision - linear.
Präzision geht anders.
Im fertig gebogenen Zustand abschneiden bzw. nochmal mit Dremelscheibe/Feile drübergehen.
Nützt nichts. Die Züge werden beim fahren hin und her gebogen. Dann erst verschieben sich die inneren Drähte.
Mit der Zeit schauts dann halt so aus. (#308)
Bis jetzt funzt die Magura Öldruckleitung.
 
Beiträge
279
Ich hatte den Lenker auch direkt am Sitz montiert. Bei jedem größeren Lenkeinschlag wurde deshalb der Bowdenzug gebogen. Kann sein, daß das ein spezielles Knicky Problem ist. Wenn der Lenker an der Front montiert ist und mitlenkt, passiert es wahrscheinlich nicht.
 
Beiträge
11.973
Bei jedem größeren Lenkeinschlag wurde deshalb der Bowdenzug gebogen.
Würde mich überraschen, wenn das der Kern des Problem ist.
An so ziemlich jedem Upright bewegen sich die Bögen beim Lenken, und bei Liegen mit Klapptiller gibt's auch meist am Tillergelenk einen engen Bogen, der öfter bewegt wird. Sind die Hüllen bei dir irgendwie ungewöhnlich befestigt, so dass die einzelnen Drähte an Bewegungen gehindert werden?
 

Dan

Beiträge
1.145
Ich hatte den Lenker auch direkt am Sitz montiert. Bei jedem größeren Lenkeinschlag wurde deshalb der Bowdenzug gebogen. Kann sein, daß das ein spezielles Knicky Problem ist. Wenn der Lenker an der Front montiert ist und mitlenkt, passiert es wahrscheinlich nicht.
Du hast da recht enge Kurven wo sich das bewegt. Eingentlich sollte es bei Flevo und Phyton ja nur "umgekehrt" wie beim UP sein, der Lenker bewegt sich gegenüber dem Rahmenteil mit der Schaltung. Bei mir ist es wie beim Rennrad, der eine Zug wurde nur einmal beim Verlegen bewegt, der andere bewegt sich wenn ich das Tretlager in Parkposition nach unten schwenke.
Die stärker gebogene Hülle ist auch ein bisschen so aufgedröselt, stört aber nicht weiter, es ist die die sich gar nicht bewegen muss.
 
Beiträge
279
Würde mich überraschen, wenn das der Kern des Problem ist.
Es ist der Kern des Problems. Bei den UP´s ist der Zug zum Schaltwerk länger. Die innere Reibung ist deshalb höher.
Meine Züge waren manchmal recht knapp und die Bögen zu klein. Yoga-Bike Verrenkungen (#316) sind immer mal wieder vorgekommen, waren aber wegen der dann gespannten Züge begrenzt. Da verschieben sich die Litzen gegeneinander.

Grüße
 
Beiträge
279
Hallo,
hier das erste Ergebnis des Faltrad-Projektes.
IMG_20210710_192125_1.jpg

Packmaß und Gewicht lassen sich mit Sicherheit noch stark reduzieren.


Hier der Link zum Filmchen, wie es geht.
(Der Film ist auf meinem Server. Möchte mal eine Alternative zu den großen Plattformen ausprobieren.)

LG

P.S. Überlege nach
Ornbau zu kommen.
Vllt. kommen noch ein paar Knickyluten dazu.
Wäre dann doch fast ein Workshop ....
 
Beiträge
279
Hallo,

hier eine Idee, die Kette vom Antriebsritzel zu entkoppeln.
So lässt sich das Vorderrad leichter ausbauen.

Kette entkoppeln.jpg

LG
 
Beiträge
279
Hallo,

ich habe mir zwei neue Alu-Gelenkblöcke anfertigen lassen.
zwei neue Gelenkblöcke_b.jpg

Mit einem habe ich heute das Edelstahl Gelenk im "Race" ersetzt, den anderen bekommt das Gravel / Faltrad mit den 20" Rädern.
Austausch des Zentralgelenkes.JPG

Das Race hat in den Letzten Monaten eine neue Geometrie bekommen.
Das Vorderrad sitzt jetzt so nah wie möglich am Tretlager und das Gelenk ist jetzt wieder weiter vorne, mit ca. 65°.
Das Hinterrad ist ebenfalls so weit vorne wie möglich.
Deshalb ist der Sitz etwas zu hoch. Komme gerade so noch mit den Fingerspitzen auf den Boden.

Sedan-Race 24.11.21_b.JPG

Die Dämpfung vorne ist im Moment nicht wirklich gut.
Ich warte auf ein Vorderrad mit Scheibenbremse, die die obere Felgenbremse ersetzt.
Damit ist Platz frei für Elastomere.

LG
 
Beiträge
279
Hallo,

Während der letzten drei Wochen bin ich ca. 450 km mit dem Race gefahren.
Ab jetzt schneit es und radeln ist gerade nicht möglich.

Deshalb habe ich mir gestern die Geometrie meines Rades genauer angeschaut:

Das Rad besteht im wesentlichen aus zwei flachen Dreiecken, die über das
Pivot miteinander verbunden sind.
Unbelastet gemessen, sind die Maße nicht ganz identisch mit dem belsateten Rad.
Es gibt auch Verzerrungen durchs fotografieren.
Die Eck- und Drehpunkte des Rahmens sind gemessen und stimmen mit der Skizze überein.
Das Hüftgelenk ist auf der Jeans rot markiert.
Das Gewicht habe ich von einer analogen Personenwage abgelesen.
Auf diese Weise ist eine ungewohnte Geometrie-Darstellung entstanden.


Das Vorderrad ist jetzt so weit am Tretlager wie möglich montiert.
Bei früheren Versionen war es deutlich weiter hinten.
Das Pivot ist auch wieder weiter vorne, um die 60°.

Sedan Race Vermessung 8.1.22---1.jpg

Sedan Race Vermessung 8.1.22---2.jpg

Sedan Race Vermessung 8.1.22---3.jpg

Das Rad ist dadurch über den gesamten Geschwindigkeitsbereich angenehmer zu fahren.
Es ist wendig geworden, kommt gut um´s Eck und läuft auch mit 50 km/h noch ruhig.

Warum?
Welche Rolle spielt eine ausgewogene Gewichtsverteilung?

Beobachtung:
- Die grünen Linien des Schwerpunktes und des Pivot´s kreuzen sich nah am Hüftgelenk.
- Die Pivot-Linie halbiert (fast) die Strecke zwischen Schwer- und Radaufstandspunkt vorne.


LG Johannes
 

Dan

Beiträge
1.145
- Die Pivot-Linie halbiert (fast) die Strecke zwischen Schwer- und Radaufstandspunkt vorne.
Fahrgeometrisch müsste es leichter Lenkbar sein, wenn die Pivot-Linie durch den Aufstandspunkt geht. Aber fürs Handling entscheident ist die "Autorität" der Beine, also Verhältnis senkrechter Abstand Tretlager zu Lenkachse vs. Aufstandspunkt zu Lenkachse, am Besten noch multipliziert mit den jeweils angreifenden Kräften als Drehmoment-Verhältnis.
Um die genau zu kennen, müsste man mal alle Kraftvektoren bei einer schnellen Kurve bestimmen, wenn du schnelle und steile Kurven schon geübt hast, wirds wohl hinhauen.
Ich fahre gerne mal durch den asphaltierten Pumptrack, oder die Betonwellen hier an den Spielplätzen, die Features sind jeweils 1m hoch, wenn man da gut rüber/durch-kommt ist das Verhältnis Können/Geometrie in Ordnung...
 
Beiträge
279
Hallo,

Habe jetzt ins E-MTB ein neues Motor-System eingebaut. (Crystalyte Motor / Kelly Contoller/ Cycle Analyst)

Das Vorterteil, habe ich ebenfalls komplett überarbeitet.
Wie schon beim Race ist jetzt das Vorderrad so nah wie möglich am Tretlager. (ca. 9cm weiter vorne)
Ist an der Überdeckung von Vorderrad und Kettenblatt gut erkennbar.
E-MTB   alt-neu.jpg
Das Rad ist jetzt deutlich leichter und präziser steuerbar.
War heute so 15km bei starkem Schneefall auf allgäuer Wanderwegen unterwegs.
22.1.22.jpg

@Dan: Ist die "Autorität der Beine" in der neuen Version nicht geringer?

LG
 
Beiträge
1.511
Man man man man. Hör auf damit. Du kannst nicht so irre Räder zeigen an die die Zuschauer nicht ran kommen. Das grenzt doch an Folter.
 
Oben Unten