Scorpion fs 26 Enduro

...
-yep - man wir komplett eingesegnet...

-84, fast 84,5cm manuell gemessen...

-acht Wochen ist noch nicht viel nach einer Fraktur dieser Art. natürlich wünsche ich 100%ige Rehabilitierung, aber mein Physio sagt bei 90-95% sollte man zufrieden sein. Mein Sturz ist jetzt 7 Monate her und schmerzfrei bin ich definitiv nicht. Besonders morgens dauert es alles wieder in Bewegung zu bringen, aber okay - ich bin ja auch 60...
 

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man wir komplett eingesegnet...

Beim MTB-Fahren auf matschigen Wegen habe ich mich auch eingesaut (und mich danach mit Regenklamotten unter die Gartendusche gestellt). Aber das Gesicht blieb vom Dreck weitgehend verschont. Aber so nah am Boden kommt es mir auf dem Scorpion hauptsächlich darauf an, dass mir der Dreck nicht in Visage und Mund fliegt.

Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass sich in Frontschutzblechen im Wald Äste verhaken und jemandem schon mehrmals ein Schutzblech zerbrochen ist. Den Beitrag aber ich aber nicht gefunden. Bei 299,00 für den Trikefender wäre ich ziemlich verärgert, wenn das Ding zu Bruch ginge.

Manche raten ja eh dazu, auf dem Trike einen Helm zu tragen. Ja, ich neige zu verrückten Ideen...., hat es jemand mit einem solchen Helm versucht? Das Gesicht bliebe damit absolut sauber, der Helm ist günstiger als die Trikefender und er zerbricht nicht.
 
... sich in Frontschutzblechen im Wald Äste verhaken und jemandem schon mehrmals ein Schutzblech zerbrochen ist. Den Beitrag aber ich aber nicht gefunden. Bei 299,00 für den Trikefender wäre ich ziemlich verärgert, wenn das Ding zu Bruch ginge.
...also ich habe mir nach einer Wegstrecke von nur 1km die Fender bei HP geordert. Zusätzlich einen Laufradsatz zum Umstecken - und ja - hätte ich keine Rohloff, würde ich mir ein 2.Hinterrad anschaffen...
Ich habe mir auch die Woodfender (https://www.woodfender.de/) angesehen, aber die werden wohl keines wegs günstiger und am Enduro würde es mir auch nicht gefallen...
Die Fender von HP sind sehr solide gefertigt und beherbergen auf jeden Fall 47/406... (Test mit 50/406 Schwalbe Little Joe stehen noch aus) Ich bin damit auch durch raues Geläuf gefahren - unter anderem über einen etwa 200 Meter langen Wegabschnitt, auf dem Harvester flächendeckend das gesamte Geäst liegen gelassen hat. Umdrehen wollte ich nicht, also bin ich - zwar langsam, aber kontinuierlich (mit SLICKS) - konzentriert aber lachend drüber "gecrawlt", wo ich beim Upright definitiv hätte absteigen müssen. Sicher musste ich hier und da einen dünnen Ast aus den Speichen oder unter dem Lenkgestänge wegziehen, aber in den Fendern hing nichts fest.
Vergangenes WE habe ich aufgrund des tollen Wetters dann Fender v.&h. abgebaut und den LRS, bzw. den HR mit den Stollen montiert - und ja , so fährt es sich am schönsten... . Bei matschigen und nassen Bedingungen ist es mir der Aufwand wert Fender und Bereifung zu wechseln - es schmeißt ja auch weniger Schmodder aud Dämpfer, Gelenke, Sitz und das Material insgesamt...

Über einen Helm mit Visier (wie von Wikinger erwähnt) denke ich auch nach, aber ohne Helm?!? - NEVER...

Ride On
Markus
 
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Bzgl. Dreck im Gesicht trage ich eine große Fahrradbrille unterm Helm und wenn es ganz wild wird, ziehe ich mein Halstuch bis über meine Nase ;)

Schutzbleche habe ich dran, diese Gummischlappenverlängerung aber abgebaut. Hat sich ständig verdreht.

Ja, ab und an hängt mal ein Ast oder anderer Kleinkram zwischen Reifen und Blech aber das ich dafür Anhalten muss, hält sich in Grenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern war ich wieder am Rhein unterwegs und der Wind hat dort einiges an Staub und Dreck aufgewirbelt. Die Fahrradfahrer waren mit ihren Nasen über den Wolken. Für diese erweist sich meiner Vorstellung nach ein Halstuch oder Schlauchschal als sinnvoll. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein völlig nasses und dreckiges Halstuch mich ausreichend schützen könnte. Der Dreck ist dann an den Lippen und das würde mir erhebliches Unbehagen bereiten. Daher habe ich einen Vollvisierhelm fürs Skaten bestellt. Aber erstmal einen, der deutlich günstiger ist als der von mir verlinkte.

Ich werde nach der ersten Regenfahrt mit dem "Deckel" berichten - vielleicht in einem neuen Thema? Zum Beispiel "Wie schützt Ihr Euch vor dem Dreck auf der Straße?"
 
Ich antworte mal hier, ich glaube das passt besser:
In sieben Jahren bin 24.000 km mit den E-MTB gefahren - ohne eine einzige Reifenpanne. Davon 12.000 km mit einem E-MTB Enduro auf schlauchlosen Maxxis Reifen mit Dichtmilch und 12.000 km mit dem „E-SUV“ (E-MTB mit straßenverkehrstauglicher Ausrüstung) auf Schwalbe Marathon MTB Plus.

Nur 404 km hat der Schwalbe Smart Sam (im Schlauch befindet sich CyclOn Tyre Sealant) am Scorpion durchgehalten und das auf einer normalen „Forstautobahn“.

Dichtmittel im Schlauch bringt deutlich weniger als im tubeless Reifen.

Welchen Grund kann es geben, dass HP das „Enduro“ nicht mit schlauchlosen Reifen ausstattet (die ich als sehr pannensicher erlebt habe)?

Es ist für das Werk einfacher zu montieren.
Die meisten Kunden wollen vielleicht gar keine tubeless Reifen
Und ich weiß nicht, ob das Enduro überhaupt tubeless Felgen hat, obwohl es angebracht wäre.

Obwohl ich handwerklich geschickt bin, habe ich absolut keine Ahnung von Fahrrad- oder Reifenreparatur. Es schmerzt mich, dass ich jetzt schon wieder eine Woche nicht fahren kann. Am Donnerstag habe ich den Termin zur ersten Inspektion.

Schlauchwechseln finde ich eine der einfacheren Aufgaben beim Fahrrad. Beim Trike Vorderrad musst Du nicht mal das Rad ausbauen. Auf Youtube und im Netz gibt es genügend Anleitungen. Wichtig ist, dass Du nur mit einem passenden Reifenheber aus Kunststoff an die Felge gehst und nicht mit einem Schraubenzieher oder anderen Sachen mit denen Du Macken ins Alu bekommst. Und dass Du bei der Montage nicht den Schlauch zwischen Reifen und Felge einklemmst.

Vorher hat der Reifen seltsam geflattert ("geeiert"). Kann es da einen Zusammenhang geben?
Sehr gut möglich. Der Schlauch könnte eingequetscht worden sein oder der Schlauch im Reifen verdreht. Kann aber auch sein, dass der Reifen nicht richtig auf der Felgenschulter saß oder der Reifen von vorneherein nicht ganz rund war. Woran es lag kann man am besten feststellen, wenn man sich die Position und Art des Lochs anschaut. Und ob der Reifen selbst ein Loch hat bzw. noch was drin steckt.

Sind die im Konfigurator meiner Erinnerung* nach genannten Schwalbe Marathon Plus MTB pannensicherer?

Die Marathon Plus MTB gibt es nicht als 20". Und die normalen Marathon Plus sind sicher pannensicherer, aber meine Meinung nach die absolut falschen Reifen für den Waldweg. Die will man eigentlich nur auf Asphalt fahren und nicht mal dort. Der Smart Sam ist eigentlich schon okay. Ich fahre den Billy Bonkers, der ähnlich dünn und ohne Pannenschutz ist, ständig durch den Wald und hatte noch nie einen Durchstich.
 
Die meisten Kunden wollen vielleicht gar keine tubeless Reifen

@smö, ich hätte sie sehr gerne, aber meiner Erinnerung nach gibt es tubeless nicht für Scorpion. Ich werde nachfragen, wenn meins und ich am Donnerstag bei Summit sein werden. Bis dahin muss eine Lösung her, wie ich das Scorpion alleine ins Auto bekomme. Am Dienstag werde ich vermutlich wissen, ob mein Vorhaben gelingen wird.

ich bin seit Dezember glücklicher FS26 Enduro Besitzer und die erste Erkenntnis war, dass es ohne Schutzbleche nicht wirklich schön ist bei schlechten Bedingungen zu fahren.

@Markus Bee, heißt das, dass einem mit den Trikefendern keine Dreckwasser ins Gesicht spritzt – auch nicht bei Kurvenfahrten?
 
@von-2-auf-3, ich kenne mich mit dem Scorpion nicht wirklich aus, aber laut Anleitung sollte das einfach gehen.

"Anleitung für alle HP Velotechnik Trikes"
Ist dort auf Seite 72 beschrieben.

Schlauchwechsel ist mit ausgebautem Rad ist dann auch einfacher als das auf dem Boden zu machen.
 
Ich habe gerade mal geschaut. Es gibt sehr wenige tubeless Reifen für 20" und die meisten sind unpassend (zu schmal oder sehr grobe Downhill MTB Reifen). Da bleibt fast nur der Rocket Ron als tubeless Reifen, der ist allerdings nicht fürs E-Bike freigegeben (wäre mir egal, aber einem Händler und Fahrradhersteller vielleicht nicht). Auch wenn tubeless schön wäre, ist es nachvollziehbar, dass HP das nicht anbietet.

Es gäbe noch als Gravel Reifen den G-One Allround 54-406, der nur über Brompton Händler verkauft wird und unverschämte 70€ kostet und den Preis eigentlich nicht wert ist. Und den Panaracer X1 54-406, den hab ich in Deutschland allerdings noch nicht gefunden. Lässt sich aber importieren.

Und wenn man mit ganz wenig Profil und etwas schmaler fahren will, dann gibt es einige tubeless BMX Reifen.

Aber man müsste das wahrscheinlich selbst machen. Ob die Felgen für tubeless geeignet wären ist allerdings fraglich bzw. wäre zu klären. Wenn tubeless unbedingt sein muss, könnte man sich natürlich auch neue Laufräder bauen lassen.

Ist der Smart Sam am Scorpion aus der "Active Line" mit "K-Guard" (der steht im HP Katalog) oder doch ein "Performance" (wie es auf der Schwalbe Website steht)?
 
laut Anleitung sollte das einfach gehen.

Weil in der Anleitung die Suchfunktion nicht funktioniert, habe ich da nicht reingeschaut. Danke, dass Du geduldiger bist und anscheinend ins Inhaltsverzeichnis geschaut hast. :-)

Am Rad mache ich jetzt erstmal nichts und lasse den Fachmann draufschauen. Denn vielleicht hat es ja tatsächlich einen für den Platten auslösenden Grund, warum vorher das Rad geeiert hat.
 
heißt das, dass einem mit den Trikefendern keine Dreckwasser ins Gesicht spritzt – auch nicht bei Kurvenfahrten?
…die trike fender machen ihre Arbeit hervorragend und es spritz (auch in Kurven) nichts mehr ins Gesicht. Nur die Reifen- breite bleibt eingeschränkt. Ich habe es mit 50/406 Little joe versucht, bekomme die aber partout nicht schleiffrei. Schade, denn die wären für den off road Einsatz mit fendern schon sehr perfekt. 50er slicks passen ohne Probleme. Nun habe ich wieder die 47/406 Maxxis drauf - die laufen in weichem Geläuf schon mal etwas aus der Spu r- sind aber okay…
 
Marathon Plus sind sicher pannensicherer, aber meiner Meinung nach die absolut falschen Reifen für den Waldweg.

Das sieht HP anscheinend auch so, denn der Konfigurator bietet nur Smart Sam an.

Sam.png

Die will man eigentlich nur auf Asphalt fahren und nicht mal dort.

Weil der Rollwiderstand zu hoch ist?

Bei dem Platten vor einigen Tagen war ich zum Glück in der Nähe eines Wanderparkplatzes und konnte es dort anketten und später mit einem Bekannten abholen. Aber was, wenn es 10 km von Zuhause passiert wäre? Mit einem tubeless Reifen plus Dichtmilch ist ein Bekannter auf dem E-MTB noch über 10 km nach Hause gefahren. Würde ein platter Smart Sam und die Felge eine so lange Fahrtstrecke zulassen? Das Trike mitten im Wald anketten und später abholen wäre nicht erlaubt. Da müsste man wohl einen Forstbeamten für die Abholung kontaktieren.

MIr ist eine höchstmögliche Pannensicherheit sehr wichtig. Denn das Scorpion könnte ich nichtmal einen Kilometer durch unwegsames Gelände nach Hause ziehen. Einer so langen Wanderstrecke wäre ich grundsätzlich nicht gewachsen. Und das auch nicht mit Wanderschuhen, die ich vor der Fahrt in den Wald sicherheitshalber eingepackt habe.

Der Plattfuß im Wald verleidet mir wegen der o.g. Gegebenheiten derzeit die Freude am Scorpion. :cry:

Wenn man im Konfigurator das fs 26 auswählt, werden drei Reifen genannt: Vorne Schwalbe Tryker und hinten Marathon Racer. Oder Schwalbe Kojak oder Schwalbe Marathon Plus. Das Enduro hat doch vermutlich die gleichen Felgen wie das fs 26 – warum sollte beim Enduro dann kein Marathon Plus gehen, der pannensicherer ist?

Wer Wert auf weitgehende Pannensicherheit Wert legt, hat die Auswahl von vier „unplattbaren Reifen“ von Schwalbe. Interessant finde ich, dass der Marathon Plus Tour mehr Profil hat, als der Marathon Plus. Der Tour wäre am Enduro doch dann eine Alternative zum Smart Sam.
 
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