Schottland mit dem UP oder VM

Beiträge
951
Ok-wie wärs mit:

Edinburgh-Glasgow, eventuell über Falkirk und entlang des Kanals, weiter nach Ardrossan, mit dem Schiff nach Brodick, Isle of Arran.
Arran könnte man umrunden oder überqueren oder erwandern, dann von Lochranza die Fähre nach Kintyre nehmen, eventuell nach Lalalala
runterfahren, wo der Nebel vom Meer reinrollt oder, ohne Ohrwurm, gleich nach Tarbert.
Von dort aus weiter nach Oban, entweder direkt oder entlang Loch Fyne und über Inveraray.
Von Oban nach Craignure auf Mull übersetzen die bucklige, windige Westküste hochradeln und in der karibisch blauen Calgary bay zelten.
Weiter ins malerische Tobermory, von dort mit der Fähre auf die sehr einsame Ardnamurchan-Halbinsel, nach Mallaig weiterschlängeln und nach Skye übersetzen. Von Skye ist mir die Quiraing road besonders in Erinnerung geblieben.
Über die Brücke nach Kyle of Lochalsh, nach Torridon, entlang Loch Maree, über Poolewe mit dem tollen Garten, bis zur Corrieshalloch Gorge
von dort gemütlich nach Inverness.
Dann fahr' weiter wie Du willst. :giggle:



ein Stück die A9 entlang bis Wick.
Die Strecke würde ich beim nächsten mal vermeiden, bei starkem Wind und Regen über die Kessock Brige, während die Radspur gesperrt war...
da hat man das Totenhemd unterm Regenmantel an. :oops:
 
Beiträge
17.407
es geht hier nicht um Geiz, sondern schlicht und ergreifend um Verfügbarkeit und Haltbarkeit von Verschleißteilen.
Mal meine 5cent Erfahrung von einer Fahrt von D aus in 3Tagen ums Ijsselmeer mit 800km.

Wir haben mit Gepäck deutlich höheren Reifenverschleiss gehabt.
Ich weiß jetzt nicht obs an dem Gewicht lag oder weil durchs Gepäck das damalige Quest tiefer lag und der Reifen ans Radhaus kam.
jedenfalls musste ich und noch mindestens ein Anderer nach 2 Tagen die Reifen wechseln weil auf dem Laufbereich des Kojak die Karkassenfäden durch kamen...

Der Reifen sollte damit nicht unbedingt pannensicher sondern eine robuste dicke Profilschicht haben.
IMHO ist dafür an ganz normaler Marathon ausreichend. Aber wenn du mit dem SL fährst ist die Auswahl ja was eingeschränkt.
Rennpellen würde ich aber nicht empfehlen.
 
Beiträge
2.325
Hatten wir den Hinweis auf die durchaus markanten Steigungen erwähnt? Ich erinnere die Crampian Mountains als “Worth than the Alps!“ in Erinnerung, Und ich ein Pass hieß nicht umsonst „Rest and be thankful“ Tolles Land.
 
Beiträge
15
Hatten wir den Hinweis auf die durchaus markanten Steigungen erwähnt?
Ja, das wurde mehrfach erwähnt. :) Außerdem ist es nicht die erste mehrwöchige Tour, die ich mit einem unmotorisierten Gefährt plane - es ist halt nur die erste mit einem VM. Verlängerte Campingwochenenden habe ich bereits mit meinem Milan erfolgreich absolviert.
 
Beiträge
15
Es wurde hier im Forum bereits darüber berichtet, dass ein VM bedingt "seetauglich" ist. Vielleicht sollte ich das mal ausgiebig in Schottland testen... ;):LOL:
 
Beiträge
3.172
Karte Schottland gesamt.jpgKarte Schottland Westen.jpg
Karte Schottland Norden.jpg
Karte Schottland Südost + England.jpg
Wenn schon Routen vorgeschlagen werden, dann mal unsere aus unserem Multivisionsvortrag :). In BRouter funktioniert es bei der Menge Punkte nicht vernünftig als Link. War insgesamt eine unserer schönsten Reisen bzgl. Landschaft, Menschen und dem Wetter. Letzteres war ein außerordentlicher Glücksfall.
Wir sind offen gefahren. Im Falle von Regen mit Schaumdeckel, plus abgeschnittenem Poncho als Bolero aber mit Kapuze.
Man kann ein Tarp einfach über das VM spannen, braucht aber auf der anderen Seite eine Befestigungsmöglichkeit. Manche Gegenden sind quasi baumlos. Vielleicht ein paar Sträucher.
So gut wie überall kann man im Westen, Norden und im Inneren wild zelten. Ebenso kann man einfach mal Leute fragen, ob es auch im Vorgarten geht. Viele haben große Grundstücke. Am Ende landet man am Esstisch und darf noch duschen. Die Campingplatz sind oft recht gering belegt und auch dort gibt es viel Platz.
Gegen die Mücken im Westen hilft ein Kopfnetz. Dort kaufen. Plus Strümpfe über die Hosenbeine. Hände einsprühen. Beim Pausen machen oder Essen in Bewegung bleiben. KEEP ON MOVING, sagen die Leute im Westen. Man könnte auch im Zelt essen und in der Apside kochen. Dann kommen die Mücken ins Innenzelt. Lieber draußen und dabei herum gehen. Oder mittags warm und abends Brot oder essen gehen.
Im Sommer super lange hell. Sobald die Dämmerung kommt, kommen auch die Mücken. Kann sehr lästig werden.
Sehr nervig, wenn man etwas am VM reparieren muss und die Mücken kommen. Hatte ich einmal mit Kettenriss. Mit der doofen Mückenhaube sah ich nichts mehr unter der Wartungsklappe. Also Haube abgesetzt und mich stechen lassen.
Das mit dem Versand von Radteilen stimmt. Wenn du jedoch zig Kilometer zum nächsten Ort hast, musst du da erst einmal hinkommen. Besser ist mitnehmen.
Marathon fahren, würde ich nicht einmal auf Island machen. Lieber Ersatzreifen haben und tauschen. One´s o.a. halten bestimmt an die 2000 km schätze ich. Man fährt sowieso schon langsamer.
Der Asphalt kann manchmal brutal schlecht sein. Doof wenn man gerade ein schöne lange Abfahrt hat und immer mehr Schlaglöcher kommen. Obacht. Dann ist der Asphalt aber auch wieder super glatt. Im Mittel jedoch eher rauh. Man gewöhnt sich daran. Zuhause kamen uns schlechte Wegstrecken vor unserer Haustür auf einmal so gut vor und wir dachten, die wären in der Zwischenzeit renoviert worden. Was nicht so war.
 
Beiträge
3.172
Als wir gefahren sind Ende Mai war es schon so schlimm wie es sonst in früheren Jahren im Sommer war. Klimaerwärmung sagten die Schotten.
 
Oben Unten