Schmerzen in den Füßen

.... "geraden Beinführung" ....
Naja bei den Temperaturen wird wohl nichts brennen, da müssen wir wieder bis in den Sommer warten.
Gerade meine ich, wenn die Oberschenkel nicht nach außen "kippen". Durch das Liegen ergibt sich eine solche "Lässigkeit" fast wie von selbst.
In diesem Fall zeigen die Fersen eher nach innen, bei einer X-Haltung (ich vermute: seltener) nach außen.

Meine Brennerfahrung begann erst mit dem Umstieg auf Clickies, wobei ich in der Erinnerung nicht zwischen Sommer und Winter unterscheiden könnte, da die Tourlängen im Winter nicht oder nur bedingt an die Sommerstrecken heranreichen. Das Brennen aber beginnt - zumindest bei mir - in aller Regel erst ab rund 50 oder mehr Kilometern, einmal sogar erst nach über 100. Es gab aber auch schon in wenigen Fällen heftigste Fußbeschwerden nach nur 20 Kilometern.

Insofern lässt sich eine durchgängige Logik schwerlich ohne klare Versuchsaufbauten finden. Da es im Januar sicher ein paar längere Etappen geben wird, kann ich demnächst zum Sommer/Winter-Thema Brandaktuelles beitragen. Zumindest, was mein brennendes Problem angeht. Wenn aber dieses Quaken vom See einem anderen Brandopfer hilft, ist es nicht vergeblich ertragen.
 
Nachdem ich ja berufsmäßig einiges mit Elektrotherapie zu tun habe (HP und in der Physio) die Frage - hat schon mal jemand versucht, dem Phänomen mit entsprechender ET-Behandlung zu begegnen?
 
Durch meine kleinen orthopädischen Missgeschicke der letzten 50 Jahre wurde mir die überschätzte Gabe zuteil, jedes verdammte Teilchen an meinem Skelett bei belanglosen Unpässlichkeiten wieder in Reihe zu bringen.
Mir scheint das Brennen am ehesten direkt von den Sehnenansätzen des zweiten und dritten Zehs jeweils am Balken auszugehen. Also eine möglicherweise sogar entzündliche Reizung, die mittels Tourenhäufung von Vielen vermehrt dem Sommerverkehr und warmen Wetter zugeordnet wird.
Muskulär sehe ich inzwischen kaum noch einen kausalen Zusammenhang. Jedenfalls bleiben die Triggerpunkte sehr moderat, lediglich eine leichte Verkürzung des Wadenmuskels braucht immer mal wieder die böse Übung an der Wand.

Wenn meine jetzige Vermutung stimmt, würde sich vielleicht auch mein Verdacht mit der Bindung bestätigen: bei schiefem Aufsetzen des Fußes und damit einem Abkippen nach außen bekomme ich genau am Sehnenansatz von schräg unten/außen besonders viel Druck. Deshalb helfen bei manchen Einlagen, bei anderen härtere Sohlen, die beide diesen Druck besser auf die gesamte Fläche verteilen.

Ob ET helfen kann? Wenn bereits eine Entzündung vorliegt oder zumindest eine Reizung? Denkbar. Oder/und ein kaltes Fußbad? Mit ätherischen Ölen wie Minze oder Kampfer?
Da bist Du der Spezialist.
 
Anwendung von außen - irgendwas zum Einreiben - geht nicht tief genug. Ich würde an Ultraschall, Tens- oder andere Ströme, sowie natürlich an innerlich zu nehmende Arzeimittel denken (eher die weniger giftigen und doch gut wirkenden ;) , denn wer will sich schon vergiften.). Verbandstechnisch könnte man über Tapen nachdenken. Alles kann nur ein Hinweis sein, denn entscheiden tue ich das nur unmittelbar am Patienten - sollte klar sein.
 
Ich habe das Thema der brennenden Füße über die Feiertage diesmal literarisch durchkämmt und diese Ergebnisse mit meinen Wahrnehmungen verglichen:
Warum die Orthopäden so lange brütend darauf herumkauen, ist mir danach ein Rätsel.

Wo immer die genauen Ursachen liegen - es ist schlicht und ausschließlich eine Reaktion der Nerven. Es hat definitiv nichts mit Durchblutung zu tun.

Insofern gibt es auch nur wenige Ansätze, die ziemlich klar unterscheidbar sind:
- Zucker (Diagnose einfach)
- Durchblutung (dann werden Zehen zum Beispiel selbst im Sommer kalt)
- Gicht (Diagnose einfach)
- Alkoholmissbrauch (das muss jeder selber wissen - Diagnose einfach, Zuordnung schwer)
- Fehlhaltung (meist auch von Muskelschmerzen begleitet)
- falsches Schuhwerk (Versuch macht kluch - meist auch andere drückende Stellen, Engegefühl)
- Nervenwurzel an der LWS (meist zusätzliche Taubheit vom Außenrand nach innen - immer inklusive Zehen)


Eine Fehlhaltung ist am ehesten von einem guten Physiotherapeuten ermittelbar. Der kann auch feststellen, wo die Ursachen der Fehlhaltung liegen, ob Einlagen, gezieltes Auftrainieren von Muskeln oder die Beseitigung von Muskelverkürzungen helfen können. In diese Tiefen stößt eine orthopädische Untersuchung beim Arzt systembedingt erst gar nicht vor. Es sei denn, man hat Glück und gerät an einen hervorragenden Fußkenner, der leider meist auch Fußchirurg ist und sehr genau weiß, wie er Diagnosen betriebswirtschaftlich vermitteln kann. Dann hat man nach dem ersten Glücksgefühl oftmals doppeltes Pech.

In seltenen Fällen kann auch eine Verengung durch übertrainierte Fußmuskulatur entstehen. Aber auch das müsste eine gute Physio erkennen können.


So zumindest meine Recherche in der Literatur.

Übertragen auf meine persönliche Situation:
- Bei mir ist es weder Zucker noch Gicht. Alkohol trinke ich seit einigen Jahren gar nicht mehr. Es könnte also nur eine Folge früherer Gelage sein.
- Das Schuhwerk hat eindeutigen Einfluss. In den Winterstiefeln rutsche ich zu viel. Sie taugen nur für Strecken bis 30 Kilometer. Die engen Pastikschuhe muss ich zukünftig bei großer Hitze früher als bisher weiter stellen, damit die anschwellenden Füße den Nerven genügend Raum geben.
- Die Einlagen sind enorm wichtig, weil offenbar ein aufgerichtetes Fußgewölbe den Nerven mehr Platz lässt. Von der Stange taugen sie nur bedingt, weit besser sind orthopädische und auch auf den Schuh selbst angepasste Einlagen, die nicht verrutschen können.
- Die gerade Beinhaltung hat sich überaus positiv ausgewirkt. Auch bei den Knien. Falls im Sommer das Brennen doch wieder zurück kommt, werde ich allein wegen diesen an der Beinführung nichts ändern.

Und Pausen, wenn es doch wieder auftritt. Mit Kühlen der Füße, damit sie abschwellen und den Nerven Platz geben. Reduktion der Streckenlängen. Polster ins Kreuz, damit die Nerven in der LWS mehr Platz bekommen (in der Versteifungsebene habe ich eine ziemlich Engstelle - blöd, aber ein Messer kommt mir da nie wieder dran). Dehnungsübungen für Rücken und Waden. Eventuell doch mal TENS, wenn mir jemand fundiert erklärt, wo ich die Pads platzieren soll. Das nämlich ist, wie ich bei meinen Schultern feststellen durfte, offenkundig elementar, da eine falsche Anwendung wenig bis gar keine Effekte hat.
 
Was ich zB auch feststellte bei meiner langen Tour ans Meer ist die Frage welche Socken man anhat. Zb hat es mir enorm geholfen, teilweise ohne Socken zu fahren.
 
Aber eine Frage: was genau war Dein Problem? Auch ein Brennen in den Füßen?
Ich hatte mit 2 verschiedenen Problemen zu kämpfen zum einen die brennenden Fusssohlen, zum anderen schmerzende Zehen. Die Knöchelsocken, die ich dabei hatte waren keine Sportsocken und insich nicht elastisch. Ebenfalls habe ich die Atmungsfähigkeit von Socken und Sohlen in Verdacht. Viele Originalsohlen sind wenig atmungsaktiv und ich vermute einmal, dass auch dies eine Rolle spielen kann. nach meiner langen Fahrt habe ich diese Originalsohlen gegen Ledersohlen mit Aktivkohle auf der Unterseite getauscht. Es gab danach zwar keine extremen Fahrten mehr doch meine ich mir einzubilden, das dieser Wechsel sich pos. auf die Problematik auswirkt. Solche Leersohlen bekommt man für ein paar Euronen in den Schuhgeschäften und wäre sicherlich ein Versuch wert. Fest steht, dass das Fussklima auf jeden fall sich durch die Ledersohlen gebessert hat.
 
Nervensignale laufen ja auf der elektronischen Ebene ab,
vielleicht spielen da die Leitfähigkeit oder Isolation durch Socken, Solen und Fussschweiß eine Rolle.
Immerhin gibt ja auch die Fussreflexzonenmassage Hinweise darauf,
das am Fuss sehr viele Leitungen und Reizpunkte konzentriert sind.
 
....Atmungsfähigkeit von Socken und Sohlen in Verdacht.....Aktivkohle....
Staunässe ist natürlich nicht sonderlich positiv. Allerdings dürften Oberschuh und Sohle mehr Anteil haben als Einlegesohlen oder Strümpfe. Aktivkohle sogar eher gar keinen - sie neutralisiert Gerüche. Der Lederanteil nimmt begrenzt Feuchtigkeit auf, kann damit jedoch nicht allzu viel anfangen, wenn es diese nicht weitergeben kann.

Socken dagegen dürften einen nennenswerten Effekt auf die Abführungsmenge an Schweiß haben. Das führt mit größerer Transferrate zu mehr Verdunstungskälte und weniger abschwellenden Füßen. Wenn dieser Flüssigkeitstransport schlechter ist, als die Verdunstungsrate nackter Haut in Kunststoffschuhen, scheint mir das Sockenmaterial denkbar schlecht geeignet.

....Reizpunkte...
Ich denke mehr an die engen Platzverhältnisse zwischen Gelenken, Muskeln und Sehnen. Wenn dort bei relativ gleichförmigen Bewegungen einzelne Bereiche permanent gereizt werden, führt das in Konsequenz zu Überreaktionen und Entzündungen der Reizleitungen. Bei den sehr harten Bindungsschuhen kann zudem das natürliche Anschwellen des Fußes durch zunehmende Wärme nur nach innen Richtung Nervenbahnen ausweichen. Dass dies heftige Folgen haben kann, dürfte klar sein.

Leider können wir nicht an allzu vielen Parametern schrauben, wenn wir weiterhin liegend fahren wollen. Vor allem widersprechen sich natürliche Konsequenzen mit den mechanischen Notwendigkeiten. Ein Schuh sollte leicht, elastisch und luftig sein sowie hart, unelastisch, damit die Kraft gut übertragen wird. Die Füße sollten ihre Positionen verändern können, was natürlich beim Radfahren nicht geht (in diesem Zusammenhang denke ich an manche Autofahrt, bei der man nach einiger Zeit auch Fußprobleme bekam, ohne dass sie analog gefordert gewesen wären...).

Ich habe mir schon überlegt, ob es Sinn macht, in Plastikschuhe selber Lüftungsschlitze einzufräsen, um damit einen festen, aber gut durchlüfteten Schuh zu kreieren. Die angebotenen Sandalen nämlich sind nicht nur sauschwer - sie geben auch wenig Halt und Einlegesohlen gehen bei ihnen gar nicht.
 
Nachdem mir ein Laufexperte Laufschuhe in 13 statt in den üblichen 12 verkauft hat, habe ich gelernt das ich Schuhe grundsätzlich gerne auch mal zu eng gekauft hatte ohne es zu wissen oder zu merken. Das war bei Radschuhen früher genauso. Manche Modelle gab es nur bis 45 und ich hab mir dann eingebildet das sie so breit sind das das geht. Mehr durch Zufall besitze ich ein paar Specialized MTB in 47 die ich als Teamschrauber mal bekommen habe. Die, fahre ich jetzt nur noch im VM und auf dem RR... hab keinen Bock mehr auf eingeschlafene Zehen in 45 o. 46 (schmal) Ich weiß nicht warum viele Radschuhhersteller eher schmale Schuhe anbieten.
Und meine Nächsten nehme ich im Zweifel auch lieber eine halbe bis ganze Nr größer. Hab damit gute Erfahrungen gesammelt. Bei der Arbeit trage ich Atlas in 45 weil die breit ausfallen. In denen stehe ich 8 Std. am Tag rum, ohne Fußprobleme. Meine Probleme auf Rädern rührten also eher aus zu schmalem Schuhwerk auch die Plantarsehnenansatz-Entzündung 2006.
 
Meine Probleme auf Rädern rührten also eher aus zu schmalem Schuhwerk
Mit der Schuhweite ist es bei mir komisch:

Kurze Strecken bis 40 Kilometer (+/- 20) sind in breiteren Schuhen angenehm, darüber führt das Rutschen zunehmend zu mechanischem Missempfinden (Schmerz ist für mich ein zu hoch angesiedelter Begriff - weh wäre treffender, ist aber sprachlich unkommod, da es in der Regel nur mit dem Adjektiv "tut" funktioniert), welches sich ab dem Zeitpunkt in Schmerz verwandelt, zu dem das Brennen und später noch Krämpfe in den Füßen gesellen.

Enge Schuhe sind auf ultrakurzen Strecken bis 15 Kilometer (+/- 5) kaum bis gar nicht unangenehm, werden es aber im Fenster danach (schlicht: sie drücken). Dafür entfällt das Rutschen, so dass erst die einsetzenden weiteren Beeinträchtigungen durch Brennen und später Krämpfe schmerzhaft werden.

Ich hatte einmal beide Schuhversionen dabei und konnte trotzdem diese Entwicklung nicht mehr stoppen. Bei weiten Schuhen nutzte es auch nichts, zwischen ganz enger Schnürung und Weiterstellung zu wechseln. Wie heißt es so schön: "Wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist....". Nur Ruhepausen ohne Schuhe brachten für wenige Kilometer Entspannung.


Dieses Phänomen kenne ich auch von Skischuhen. Da gab es welche, die von vornherein problemlos funktionierten, egal, wie lange man fuhr, und andere, die immer nach einer gewissen Zeit "zuschlugen". Nun ist es beim Skifahren etwas einfacher, da man im Lift etwas weiter stellen kann und der Fuß in dieser Zeit auch eine Belastungspause bekommt. Zudem kann man in einem begrenzten Fenster seinen Fahrstil bedingt anpassen.

Leider lassen sich diese Unterschiede auch durch lange Trockenläufe im Fachgeschäft nicht simulieren und erkennen, dazu muss man auf die Piste. Dann aber ist es schon zu spät. Das kommt meiner badischen Lebenseinstellung mit konsequenter Vermeidung unnötiger Verschwendung so gar nicht entgegen. Zumal ich bei Radschuhen bisher keine fand, die zickenfrei passen.

Dein Hinweis aber, dass ein großer Anteil an den Fußprotesten tatsächlich bei den Schuhen liegt, hat mich in die Erinnerung an alte Zeiten katapultiert und ich kann nur noch nicken. Somit werde ich also doch entweder einen Haufen Alternativen bestellen und erst nach ausgiebiger Anprobe entscheiden (gefällt mir als Badener nicht sonderlich, wenn Zeug hin- und hertransportiert und vielleicht sogar nach der Rücksendung vernichtet wird) oder ich gehe doch ins Fachgeschäft, die allerdings in unserer kleinen Stadt entsprechend klein ausfallen und demnach in der Auswahl nicht gerade üppig ausgestattet sind. Vielleicht gibt es eine Option unter Verzicht auf Amazon, die ohne Vernichtung auskommt....
 
Bei den Laufschuhen in 13 hab ich echt erst gedacht "die sind doch zu groß" :confused: und ich dachte ich verlaufe mich darin. :eek:
Aber, gekauft ist gekauft. Erst im Nachgang hab ich die dann zu Schätzen gelernt und heute würde ich keine Kleineren mehr kaufen.
Hab dann noch 3 weitere Paar beim Händler in 13 gekauft. Das 4. Paar... Brooks Ghost 9 GTX Walking-Schuhe mit GoreTex hätte ich sogar gerne noch größer, als in 13 (47,5)

Manchmal muss man mal etwas Verückt sein, um Gewohnheiten, an die man sich gewöhnt hat, gegen Bessere zu wechseln an die man sich dann auch erst wieder gewöhnen muss. Früher dachte ich also ein Schuh soll dem Fuss Halt geben, heute würde ich sagen der Schuh muss nur am Fuss Halt finden, das reicht. Das ist so ähnlich wie mit dem ausgewachsenen Elefanten, der sich von einem Kettchen angekettet fühlt, weil er in der Kindheit die Erfahrung gemacht hat, das Elefändchen sie nicht zerstören kann. Jeder sucht ja eigentlich nach Halt und Haltbarem im Leben und mit den Schuhen geht es los.;)
 
Ich hatte jetzt keine Lust, den ganzen Thread zu lesen, aber auf die Gefahr einer Wiederholung hin: hilfreich können auch Pedale mit größerer Auflagefläche sein.
 
Brennen in den Füßen, besonders in Zehen und Fußsohle, kenne ich schon länger. Aber es ist seit einigen Jahren nur dezent, Ursache ist eine idiopathische Polyneuropathie (in den Füßen Small-Fiber-Neuropathie).

Dass meine Zehen einschlafen kenne ich seit der ersten Ausfahrt. Aber seit Mittwoch ist das Brennen hinzugekommen, ich vermute die Hitze als Verstärker. Die Füße brennen, als steckten sie in kochendem Wasser. Durch Herumgehen lassen die Beschwerden schnell nach. Die Zehen können sich in den Schuhen gut bewegen (auch nach längerer Fahrt). Aber es hilft nicht, wenn ich die Zehen bewege oder kralle. Die Cleats spüre ich nicht, daher halte ich sie nicht für den Übeltäter.

Mehr Auflägefläche wurde irgendwo erwähnt, aber geholfen hat es demjenigen nicht (ich finde den Beitrag nicht). Jemand hat geschrieben, es könnte an falschen Socken liegen. Was muss ich mir darunter vorstellen?

Die Betroffenen hier machen es anscheinend wie ich: Eine Weile ignorieren und nach einer Gehpause weiterfahren.

Was mir Sorgen bereitet ist, dass diese Fahrten mit Schmerzen die Nerven weiter schädigen. Andererseits interpretiere ich die Rückmeldungen der Betroffenen so, dass es zwar weh tut, aber sich das pathologische Problem Neuropathie durch die Fahrten nicht verschlimmert hat. Ist das so?
 
Jemand hat geschrieben, es könnte an falschen Socken liegen.
Ich habe mich auch schon gefragt, ob die Zehensocken mit ursächlich für das Brennen in meinen Zehen ist. Die ersten Runden mit Tabi-Socken liefen schon etwas besser (kann allerdings auch an niedrigeren Temperaturen gelegen haben), jetzt besorge ich mir leichte konventionelle Socken. Wenn das auch nicht dauerhaft hilft, … Nicht einmal 1 Std am Stück beschwerdefrei zu fahren – da kann ich's dann auch gleich ganz bleiben lassen. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessanterweise habe ich auf meinen Aufrechtvelos nie Probleme mit den Füssen. Nur auf dem Liegerad muss ich damit rechnen, dass ich nach jeder Stunde eine kleine Pause einlegen muss, damit sich die Füsse wieder erholen. Seit ich Einlagen benutze, hat sich das zwar ziemlich gebessert, aber ganz weg ist das Brennen nicht. Und dabei ist es egal, welche Schuhe ich trage.

Griessli
Tipsi
 
@von-2-auf-3, nur so eine Idee, die vielleicht nichts bringt (und ich hab den restlichen Thread noch nicht gelesen oder schon wieder vergessen):

Schraub die Flat Pedale wieder an und probier es mit normalen bequemen Schuhen. Wenn dann gleichen Probleme genauso auftauchen, dann liegt es wahrscheinlich nicht an den Radschuhen und clipless Pedalen. Wenn damit eingeschlafene Zehen und/oder Brennen nicht mehr auftreten, dann weißt Du grob woran es was zu verbessern gibt.

Die Gefahr vom Pedal abzurutschen und sich übelst zu verletzen wurde rauf und runter diskutiert. Andere fahren trotzdem mit ohne clipless und kommen damit klar (ich auch). Ich will Dich nicht von clipless abbringen. Ich mein das nur Experiment, um zu sehen, ob es irgendeinen Unterschied macht.
 
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