Schlechte Sicht auf dem Liegerad im Verkehr

Dieses Thema im Forum "Liegeräder" wurde erstellt von Frieda, 02.07.2018.

  1. Tüddel

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    Man kann unterschiedliche Stufen an dem Licht einstellen. Ich mache das immer so: Tagsüber "Stroboskop"-Modus, damit man mich auch bei Gegenlicht sieht, nachts "Wandernder Punkt"-Modus (Gem. der Kühlerbeleuchtung des K.I.T.T.-Cars aus der "Serie Knight Rider" - im Video oben vielleicht zu erkennen). Das ist dann für den rückwärtigen Verkehr nicht blendend, aber trotzdem noch gut erkennbar.

    Hier ist der Link zum Produkt:

    https://www.amazon.de/Zantec-Rücklicht-aufladungswarnlampe-wasserdichtes-Nachtwarnung/dp/B07779VWH5

    Ich bin sehr zufrieden mit dieser Lampe.

    Und @Raton: Sorry! Lieber nerve ich den rückwärtigen (Auto-)-Verkehr, als mich von selbigem über den Haufen fahren zu lassen. Ausserdem: Wo kein Kläger ist, da ist kein Richter. Ausser hier im Forum gab es noch keine Kläger.
    --- Beitrag zusammengeführt, 11.07.2018 ---
    @Zoxotter

    https://www.amazon.de/Zantec-Rücklicht-aufladungswarnlampe-wasserdichtes-Nachtwarnung/dp/B07779VWH5
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12.07.2018
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  2. Felix

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    Ich hupe alle Radfahrer an, lieber nerve ich die als dass sie mir in die Karre fahren!
     
  3. schlawag

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    Habe an meinem neuerworbenen Liegerad reflektierende Klebeband (ungewollt und hatte schon einen Streifen entfernt), da werde ich noch mehr davon verkleben. Oben am Liegesitz ist ein neongelbes Hosenband angeklemmt. Neongelbes oder sonst auffälliges T-Shirt (Fähnchen, da käme ich mir auch komisch vor). Taglicht kommt auch noch in Verbindung mit Nady.
    Was mich unsicher macht in meiner 20.000 Einwohner Stadt: kein Radweg im Zentrum, schmale stark befahrene Strassen und Autofahrer, die häufig mit geringem Abstand überholen (obwohl auf der Gegenfahrbahn weit und breit kein Auto zu sehen ist). Kurzum im Zentrum ist ein Liegerad Stress pur.
     
  4. Zoxotter

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    Das wirst Du irgendwann mal (hoffentlich!) zu schätzen wissen. :D
    Mittig auf Deiner Fahrspur fahren und nicht an den Fahrbahnrand verkrümeln. Nimm Dir Deinen Raum, "versteck" Dich nicht. Präsenz zeigen - "Hier bin ich!"
     
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  5. Tüddel

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    Genau! Be cyclist, be proud✊!
     
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  6. schlawag

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    sicher nicht 'proud"!
     
  7. Fanfan

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    Ich habe mal die Überschrift ins Zitat eingefügt. In der direkten Gegenüberstellung wird vielleicht deutlicher, dass das zwei verschiedene Dinge sind.

    "Sicht auf dem Liegerad" ist das, was Du als Liegeradfahrer vom übrigen Verkehr mitbekommst. Das empfinde ich auf dem Liegerad tatsächlich als Nachteil gegenüber Uprights, jedenfalls in der Stadt. Bei allen Liegerädern sind die Augen weiter hinten, und je nach Sitzhöhe und Sitzwinkel (letztlich je nach Kopfhöhe) kann man durch Vans und SUVs oder auch durch normalhohe PKW nicht durchgucken, und bei flachen Tiefliegern kann man sogar über viele Motorhauben nicht mehr drübergucken.
    Dagegen helfen keine Wimpel, Blinklichter, neonfarbenen Helme o.ä., man muss halt an unübersichtlichen Stellen weiter runterbremsen und ist dadurch langsamer. Eigentlich hilft dagegen überhaupt nichts, außer andere Strecken zu fahren, wo weniger Rechts-vor-Links-Kreuzungen und weniger unübersichtliche Radwege sind.

    "Sichtbar im Verkehr" ist dazu komplementär - das ist das, was der übrige Verkehr von Dir mitbekommt. An dem Punkt würde ich spürbare Nachteile des Liegerades bezweifeln. Mein letztes Up habe ich Ende 2016 zerlegt und seitdem mangels Bedarf noch nicht wieder fahrfertig gemacht, vorher bin ich in der Stadt (zur Arbeit und zum Einkaufen, also weitgehend gleiche Strecken) Hornet, Trekkingrad und Cheetah im Wechsel gefahren und habe in der Art und Häufigkeit der knappen Situationen keinen Unterschied bemerkt. Zwei- oder dreimal sind Leute rückwärts gefahren und haben die Cheetah im Spiegel übersehen, das wäre mit Trekker oder Hornet wohl nicht passiert. Die Masse der Probleme wird aber von den üblichen Rechts- und Linksabbiegern und Geschwindigkeitsfalscheinschätzern verursacht (und von Deppen, die zwar das Fahrrad sehen, aber trotzdem Unsinn zusammenfahren), und die kommen nicht einmal im Jahr vor, sondern hundertmal. Allerdings sind die in dem Moment, wo sie gucken müssten, noch so weit weg vom Liegerad, dass sie im Fenster oder im Spiegel noch ein paar Meter Boden vor dem Liegerad sehen können. Ein relevantes Problem könnten noch Ausfahrten hinter Parkspuren sein, wo die herausfahrenden Autofahrer einen Up-Fahrer oder andere Autos besser sehen können als einen Liegeradfahrer, der nur mit dem Kopf durch die Fenster der parkenden Autos zu sehen ist. Aber die sind fast immer so langsam, dass für sie genug Zeit zum Gucken und für mich genug Zeit zum Ausweichen bleibt.
    Deswegen kümmere ich mich nicht um eine spezielle Liegerad-Sichtbarkeit, sondern begnüge mich mit gutem Licht, sichtbarer Kleidung und geeigneter Positionierung auf dem Radweg bzw. auf der Fahrbahn. Den fehlenden Unterschied zwischen Upright und Liegerädern erkläre ich mir derzeit damit, dass es zwar Unterschiede in der Sichtbarkeit gibt, diese aber in den zahlenmäßig wichtigen Verkehrssituationen keine Rolle spielen. Vielleicht kompensiert das bessere Bremsvermögen der Cheetah auch ein bisschen was, so dass ich mit der noch 50cm vor dem Kotflügel oder der Beifahrertür zum Stehen komme, wo ich mit dem Up gegengefahren wäre.
     
  8. Christoph S

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    Dem stimme ich gern zu. Das "absichtliche Übersehen" aka Vorfahrtsverstoß aka "das passt schon" aka "der wird schon warten" hängt größtenteils vom Auftreten / von der Erscheinung des Radfahrers ab.

    Mit dem Hollandrad passiert mir das innerstädtisch häufiger als mit der Liege. Christianes Beobachtung war, dass nach der Umrüstung von irgendeinem Billig-Stecklicht auf die Airstream2 diese Missachtungen schlagartig nachließen (Zox 26LL).
    Vermutlich ist der Grund dafür tatsächlich nicht eine erhöhte Sichtbarkeit durch mehr Licht (denn die spielt bei der Entfernung keine Rolle), sondern die Erwartung eines schnelleren Radfahrers. Die Sorge um das "heilge Blechle" mag eine Rolle spielen.
    Nebenbei: u.a. aus diesem Grund lehne ich blinkende Scheinwerfer ab, sie erschweren die Einschätzung der Geschwindigkeit.

    Gruß
    Christoph
     
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  9. roland65

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    schafft man halt gut über Flächen, was ich am Trike konsequent umgesetzt habe und der Unterschied zu unverkleidet ist dramatisch. :eek: Probefahrern zugeschaut fand ich das Gesehen-Werden von hinten durchaus auch kritisch, aber mit Koffer ist das jetzt Geschichte. Auch auf der Straße habe ich jetzt bzgl. Akzeptanz so gut wie kein Problem mehr. Was mir aktuell immer wieder auffällt, dass ich halt mit dem Trike oft so schnell bin, dass ich öfter eine Vollbremsung hinlegen muss (Querverkehr und sonstiges) und das geht dann doch etwas auf die Reifen. :confused: Also sollte ich da wohl öfter mal das Tempo allgemein raus nehmen. :whistle:

    Blinkendes mag ich persönlich gar nicht - blendet im Dunkeln auch gerne und lenkt mich ab.

    VG, Roland
     
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  10. schlawag

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    Was mir zur Sichtbarkeit einfällt: etwas Flatterndes (ok, jetzt nicht gerade ein 1.5m Schal, der sich evtl. verheddert) hilft auch. Sichtbarkeit ist aber auch ein psychologisches Phänomen. Was man ignorieren will, übersieht "man" gerne, habe ich das Gefühl hier in der Schweiz, wo es früher sogar eine Autofahrer Partei gegeben hat. War ein paar Tage in Holland und da waren die Autofahrer bezüglich der Velofahrer wacher (da die meisten selber Fahrrad fahren). Wurde hier schon darauf angesprochen, dass ich mit einem älteren (relativ gepflegten, damals 5 Jahre alten) Velo zur Arbeit gefahren bin.
    Wegen "proud": mit dem Liegerad fahre ich jetzt etwas weiter in der Strassenmitte, seither sind die knappen Überholmanöver seltener geworden. Im Moment fahre ich halt noch relativ langsam, vielleicht wird das auch als Provokation bewertet.
     
  11. alex123

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    Ohne das Stückchen flatternde Warnweste an der Thystasche und Blinklampe wäre ich von hinten fast unsichtbar.
     
  12. GelberBlitz

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    3.) Reflektorstreifen von einer alten Warnweste quer auf der Rückseite des Sitzes
    4.) Wenn ich mit vollem Gepäck fahre, befestige ich noch rote LKW-Reflektoren

    Seit gestern habe ich auch ein Fähnchen - aber das liegt eher daran, dass ich damit Werbung für die Volksinitiative "Aufbruch Fahrrad" machen möchte. Ob das was ausmacht, kann ich leider noch nicht sagen.

    Ansonsten achte ich darauf, im Straßenverkehr möglichst sichtbar zu sein. Also nicht ganz am Straßenrand, sondern durchaus in der Mitte, dass Autos nicht mal eben so vorbeidüsen können. Radfahren ist schließlich nix illegales. Mittiges Radfahren hat gerade in 30er-Zonen den Vorteil, dass ich bestimme, wann ich überholt werden möchte, und ich habe immer ausreichend Raum, um auf Verkehrsteilnehmer zu reagieren, die von rechts kommen.
     
  13. Zoxotter

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  14. Jack-Lee

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    Was ich für meine Sichtbarkeit tue:
    -schwarze Klamotten
    -mattschwarzes Rad ohne jegliche Reflektoren
    -13cm Sitzhöhe bei 23° Lehnenwinkel

    Entweder es wird geguckt oder nicht. Die Leute umfahren kleinste Schlaglöcher um ihr Auto zu schonen oder fahren ungebremst in Stauenden. Das liegt nicht an der Sichtbarkeit der Dinge, sondern an der Aufmerksamkeit der Fahrer. Man kann einen rosa Elefanten reiten, der wird trotzdem angefahren wenn der Fahrer hinter dir gerade Whatsappnachrichten verfassen "muss" und nicht auf die Fahrbahn schaut.
     
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  15. Christoph S

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    Wenn das mir der Lichtverschmutzung so weitergeht, wird innerstädtisch zukünftig tatsächlich der "schwarze Fleck" die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.(n)

    An meinen Rädern war die Beleuchtung immer das teuerste Teil (heute sagt man: "hochwertigste Komponente"o_O).
    Schon zu Studienzeiten war ein Union Wing und Bisy FLE (hässliches Teil, aber wahrscheinlich das erste Standlicht in MS) am 80 DM Rad.
    Ich kann gut mit einer Sora statt Ultegra fahren, obgleich ich lieber den Reynolds 531 Rahmen genommen hätte, trägt mich der französische Baustahl bis heute und die HS11 haben mich immer rechtzeitig zum Stehen gebracht, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir irgendeine funzelige Klemmleuchte ans Rad zu klippen.

    Wenn ich die Fahrbahn vor mir gut ausleuchte, und keine 2mm Diode als Rücklicht verwende werde ich gesehen. Ein gutes aktives Licht und muss mich nicht mit der fragwürdigen Sichtbarkeit durch Lametta beruhigen.
    KJlar ist aber: alles das nützt nichts, wenn die Leute nicht gucken.

    Gruß
    Christoph
     
  16. Opti

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    Ich bin ein grosser Freund von "Was machen Sie falsch, was alle anderen richtig machen"

    Sprich, ich denke es ist wichtig durch übliche Optik dem anderen das Erkennen und das Abschätzen einfach zu machen. Das ist halt ein Grundproblem mit dem Lieger, egal wie hoch oder niedrig er ist. Der Verkehrsteilnehmer richtet seine Aufmerksamkeit auf relevante Objekte, die er an üblichen Eigenschaften erkennt (Scanne Umgebung. Fahrrad? Verkehrsobjekt. Bewegungseinschätzung läuft. Irgendein Flatterding? Kein Verkehrsobjekt. Weiterscannen....) Dinge müssen als Verkehrsobjekt erkannt werden, sonst fallen sie ganz schnell raus, egal wie aufmerksamkeitsheischend sie sind. Das beste ist es m.E. möglichst einem Normalfahrrad ähnlich zu sein, was z.B. die Positionierung der Reflektoren/Leuchtmittel angeht. Was auch noch möglich ist, sind extrem ungewöhnliche Konfigurationen. Aber damit macht man sich keine Freunde. Bzw. ich schliesse jetzt einfach mal von mir auf andere. Wenn mir da irgendwas entgegenkommt was ich gar nicht einschätzen kann, werd ich zornig, ich hab im Strassenverkehr genug damit zu tun aufzupassen, auf unklare Objekte die mir entgegenkommen und die ganze Zeit schreien "Look-At-Me-I'm-Roy" hab ich keine Nerv. Muss mich konzentrieren. Und ja es ist wichtig Freunde zu haben im Strassenverkehr. Denn es geht um Miteinander und nicht darum sich gegenseitig anzunerven.
     
  17. roland65

    roland65 gewerblich

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    Die Optik eines Normalfahrrads bekommst du mit dem Lieger, Trike oder VM halt nicht bedient. Drum bediene ich mit dem Koffer am Koffer wenigstens etwas die Scooteroptik, weil das ein bekanntes Objekt im Verkehr ist - mir scheint es zu funktionieren. Es macht auch in meinen Augen keinen Sinn, Verkehrserziehung auf der Straße machen zu wollen ("Passt mal besser auf!") - zu viel Schwer-Erziehbare unterwegs. :whistle::D

    VG, Roland
     
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  18. Zoxotter

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    :eek:...:love::love:
    Ooooh, was ist denn das für eins? Eines von euren Modellen? Kann ja gar nicht sein, die ganze Recumbent-Welt will doch high racen, oder?
     
  19. Zoxotter

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    (Hervorhebung durch mich).

    Meine Erfahrung ist eine ganz andere. Als ich mich vor vielen Jahren das erste Mal mit dem Lieger in die Münchner Innenstadt reingetraut habe (anstatt mich ausschließlich am WE mit dem Lieger "auf's Land" zu verkrümeln), war ich äußerst skeptisch. Ich habe meine Route sogar längs einer U-Bahnlinie gelegt, so dass ich, wenn ich allzusehr gestresst bin, einfach mit der U-Bahn weiterfahre und wenigstens "runter von der Straße" bin. Ich hatte damit gerechnet, dass das ganz sicher passieren wird.

    Aber zu meinem allergrößten Erstaunen habe ich höchste Aufmerksamkeit/Wahrnehmung der anderen Verkehrsteilnehmer genossen. Wurde durchgewunken (Vorfahrtsberechtigter hat auf Vorfahr verzichtet), mit großem Abstand überholt - man hat mich einfach immer und überall wahrgenommen, ganz anders als auf dem Up. Und so ist das heute noch. Ich nenne das seitdem "Exoten-Bonus" oder "UFO-Bonus". Sitzhöhe spielt dabei keine Rolle, wie ich dann später beim Umstieg von 40 cm auf 25 cm erfahren habe. Klar, wer gar nicht hinschaut, sieht mich nicht, ebensowenig wie den Betonmischer, der ihn gleich plättet.:sneaky:

    Aber ich kann immerhin diejenigen verstehen, die mir "Bist wohl lebensmüde?!?" hinterherrufen. Das hätte ich vor meiner ersten Stadtfahrt auch gedacht.

    (Wohlgemerkt, ich rede hier von "Lieger im Stadtverkehr".)
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.07.2018
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  20. Opti

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    Natürlich. Wenn man bemerkt wird bekommt man ggf. Exotenbonus. Aber es ging ja darum wie man verhindert nicht bemerkt zu werden. Das sind zwei paar Schuhe.
     


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