Schaltung am Quest Einstellen

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Hey, ich habe es endlich geschafft das Quest zu kaufen. Beim Einstellen der Schaltung ist mir allerdings aufgefallen, dass der Käfig für das Schaltwerk verbogen ist (zum Rad hin, also nach innen)

Jetzt weiß ich nicht ob das sehr schlimm ist oder nicht, das Teil an sich ist ja nicht Teuer, nur will ich so schnell wie möglich wieder auf die Straße, aber natürlich nicht die Kette ruinieren

Dann das zweite Thema, weshalb ist er verbogen? Wie es aussieht ist bei ausgefedertem Zustand der Käfig unten an der Karosserie dran. Also beim Loch um an das Schaltwerk zu kommen. Nur würde deshalb ja der Käfig nicht nach innen verbiegen.

Ich bin mit meinen Möglichkeiten am Ende, vielleicht hat ja jemand von euch die Zündende Idee das wieder vernünftig hin zu bekommen, damit ich Donnerstag und Freitagzur Arbeit fahren kann, und Sonntag zum Stammtisch.


Beste Grüße
Dennis
 

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So wie es aussieht, ist das Schaltauge verbogen.
Ausrichten oder neu.
Wie es mit Ausrichten im eingebautem Zustand an der Carbonschwinge aussieht, weiß ich nicht; lieber abschrauben.
 
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Geht im eingebauten Zustand, das Schaltauge an der Carbonschwinge ist recht weich. Vorschlag: wenn Du eine lange Schraube oder ein Stück Gewindestange mit zwei Muttern statt des Schaltwerks einschraubst, kannst Du daran besser richten als am Schaltwerk selbst. Ideal wäre eine lose Hinterachse aus einem MTB mit zwei Achsmuttern, da wird oft das gleiche Gewinde wie im Schaltauge verwendet. Dann als Hilfslinie einen Stab in die hohle Hinterachse stecken und danach ausrichten. Um besser ranzukommen, bockst Du die Kiste auf und löst die Flügelmutter des Federbeins an der oberen Aufnahme, ziehst es ab und läßt die Schwinge herunter.
 
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Wenn das Carbongelege die beim Ausrichten eventuell punktuellen Belastungen ab kann ist das natürlich prima zu wissen. Ich kenne mich mit Faserverbundwerkstoffen nicht aus und bin da eher vorsichtig.
Anderererseits ist das Schaltauge ja das "Opferbauteil" und sollte also eher weicher als der Rest sein.
Gewinde ist M10x1 , ist Shimanostandard, so fürs Suchen in der Grabbelkiste oder auf dem Wertstoffhof...
 
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Du brauchst einen langen Sechskantstiftschlüssel SW5, um von rechts durch die Hohlachse die Pilzkopfschraube auf der linken Seite nach links rauszuschrauben. Hat ein normales M10 Rechtsgewinde, also im Uhrzeigersinn drehen.;) Gggfs. die Achse selbst gegen Verdrehen gegenhalten - nicht daß es die Hülse (ist eingeklebt) in der Schwinge losdreht.

Meine kleine 1/4' Ratsche hat mit allen Verlängerungen gerade eben so zum Lösen gereicht. Das Ausdrehen und Wiedereinsetzen habe ich mit einem passend befeilten 8er Alurundstab gemacht. Es gibt aber auch T-Griffschlüssel mit extra langem Schaft; der sollte dann aber 200 lang sein, mindestens aber 180.
Luft aus dem Reifen lassen, jedenfalls beim fetten Kojak.
Wenn die Achse nicht raus will, kannst Du sie mit einer 10er Gewindestange, einer Beilagscheibe und einem Rohr, was über den Schlüsselflansch passt, nach rechts herausziehen. Dabei das VM am besten auf die linke Seite legen, dann fallen nicht gleich die
Distanzscheiben raus und die Sperrklinken vom Freilauf bleiben auch da, wo sie sollen.
Anbei Bild von meinem Setup mit dem Originalwerkzeug zum Achse ziehen.
P2120028.JPG
 
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So, heute nach Feierabend habe ich das Schaltauge gerichtet und eingebaut. Bei der Gelegenheit habe ich gleich die Schaltung bestmöglich eingestellt, Und muss, wenn das Wetter endlich mal besser ist, die Feinjustierung machen. Umwerfer und Schaltwerk einstellen habe ich immer schon gehasst. Aber das wird sicher werden.

Ich werde mich morgen melden wenn ich hoffentlich mit Rad zur Arbeit kommen konnte!
 
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So, die Schaltung läuft erstmal gut, zumindest zufriedenstellend. Allerdings habe ich ein Platzproblem.

Der Spanner hat nicht genug Spielraum um vernünftig arbeiten zu können. Wenn ich aber auf groß/groß schalte, ist der Spanner sehr weit unten, weshalb ich nicht denke das die Kette zu lang ist. Natürlich ist das Quest ausgefedert, das bessert sich natürlich auch wenn jemand drin sitzt. Aber sicherlich ist deshalb das Schaltauge verbogen gewesen oder nicht?

Wie schaffe ich da Abhilfe? Kette ändern? Karosserie bearbeiten? Muss dann natürlich nachlaminiert und lackiert werden...

Bei dem Bild läuft die Kette vorn über das 30er Blatt, und hinten über den 2. Gang.
 

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Umwerfer und Schaltwerk einstellen habe ich immer schon gehasst. Aber das wird sicher werden.
Ich geh der nervigen Einstellerei aus dem Weg, indem ich am Trike und VM Schalthebel ohne Rastung verwende*.
Das ist zwar 80er Jahre Technik (oder älter) aber nach ein-zwei Tagen Gewöhnung funktioniert das sehr gut.

*bei Shimano Lenkerendschalthebeln die Rastung ausschalten oder Dia-Compe Silver Shifter montieren
Mit Drehgriffschaltern haste natürlich verloren...
 
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Der Spanner hat nicht genug Spielraum um vernünftig arbeiten zu können. Wenn ich aber auf groß/groß schalte, ist der Spanner sehr weit unten, weshalb ich nicht denke das die Kette zu lang ist. Natürlich ist das Quest ausgefedert, das bessert sich natürlich auch wenn jemand drin sitzt. Aber sicherlich ist deshalb das Schaltauge verbogen gewesen oder nicht?
du könntest evtl am Federbein die Schraube weiter rein drehen.
Bei mir hat das den wichtigen cm gebracht.
 
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Gehen die Dia-Compe Silber auch für 11-Fach Kassetten? Das wäre auch ne Lösung für meine Probleme hinten.
 
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Und noch eine Frage

Beim einfedern, und in Linkskurven schleift mein Mantel vom Hinterrad an der flanke oben rechts am Radhaus. Hatte das schon jemand? Würde die rechte Schwingenhalterung ausbauen und neu machen. Dabei die Löcher so versetzen, dass der Sturz des Hinterrades wieder passt, und sich das Rad in jedem Lastzustand und im Eingefedertem Zustand frei bewegen kann. Oder gibt es da was anderes, weil die bisherige Position ja die knapp elf Jahre gepasst haben muss...

LG Dennis
 
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