Rollstuhl-Rikscha "Rollfiets" (war: Cantisockel zum Anschrauben oder zum Anlöten/-schweißen?

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Frage an diejenigen, die schon selber Cantisockel nachträglich an Fahrradrahmen angebracht haben:
Ich möchte an dieses Fahrrad (Stahlrahmen) an die Sitzstreben Cantisockel anbringen, da ich die Pentasport-Nabe (mit Rücktrittbremse) ersetzen will durch eine Rohloff; somit fehlt mir eine Bremse, um der STVZO-Forderung von 2 unabhängigen Bremsen zu entsprechen; die beiden Trommelbremsen vorne sind gekoppelt und werden von einem einzigen Bremszug bedient. Die Rohloff, die ich bekommen konnte, hat keine Scheibenbremsaufnahme.

index.php


Ich habe vor einiger Zeit ein Paar Canti-Schraubsockel gekauft:
s-l500 (1).jpg
Kann man die für die (doch relativ dünnen) Sitzstreben verwenden, wenn man so einen hufeisenförmigen "Brakebooster" verwendet?
Sollte man die vielleicht einschrauben und danach anschweißen? Oder doch lieber Anlötsockel nehmen (habe allerdings noch nie hartgelötet)?
 
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Diese Stummel werden in eine angschweißte Aufnahme geschraubt, in der Du auch die Federn einsteckst.
Dein Rad hat eine Pletscherplatte, da lässt sicn viel einfacher eine Felgenbremse montieren. Ein gutes Rennradmodell sollte reichen, um das Hinterrad zum Blockieren zu bringen.
Gab es oder gibt es nicht Maguras für diesen Zweck?
Andrerseits ist hartlöten kein Hexenwerk, aber vorher schleifen, nachher grundlieren, lackieren fällt weg...
Gruß Krischan
 
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Ich würde ja beide VR Bremsen auf eigene Hebel legen und fertig.
Mit der Fuhre bringt Dir hinten die Bremse ja kaum was.
Sonst mal zum Rahmenbauer und fragen. Selbst ist das schon nicht so einfach und soll ja auch halten...
 
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Ich würde in dieser Situation auch die Pletscherplatte nutzen und auf die V-Brake verzichten.
Eine Rennradbremse wird aber wahrscheinlich für den dicken Reifen nicht reichen. Es wird also eine etwas größere brauchen...

Wenn's Bremssockel werden müssen:
Auch die gibt's vom Schrott.
Als erstes ein Holzbrett so durchbohren, dass man es streng auf beide Bolzen draufschieben kann. Dann das Brett wieder entfernen.
Dann angelötete Sockel entlöten oder bei angeschweißten Sockeln mit der Flex rausschneiden.
Für abgeflexte Sockel:
Oberhalb und unterhalb noch 1 cm vom Rohr dran lassen.
Dann die hintere Hälfte des Rohrs (oder etwas mehr) wegschneiden, so dass eine Halbschale übrig bleibt.
Dieser Schale mit Hammer und Schraubstock gut zureden, um sie an die Sitzstreben anzupassen.
Nun die beiden Bolzen in's Holzbrett stecken und schön parallel ausgerichtet am gewünschten Rahmen anlöten.

Gruß Harald
 
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Vielen Dank für die vielen konstruktiven Vorschläge :D - dafür liebe ich dieses Forum :giggle: (y)

Diese Stummel werden in eine angschweißte Aufnahme geschraubt, in der Du auch die Federn einsteckst.
Ah, das hatte ich übersehen... ich hätte gedacht, man bohrt ein M10 Loch in die Strebe, schneidet ein Gewinde rein und schraubt die Sockel direkt rein... aber klar, da fehlt natürlich die Aufnahme für die Feder.
Dein Rad hat eine Pletscherplatte, da lässt sicn viel einfacher eine Felgenbremse montieren. Ein gutes Rennradmodell sollte reichen, um das Hinterrad zum Blockieren zu bringen.
Ja, daran hab ich auch gleich gedacht, aber:
Eine Rennradbremse wird aber wahrscheinlich für den dicken Reifen nicht reichen. Es wird also eine etwas größere brauchen...
Genau das ist der Fall, ich hab schon mal eine hingehalten. Aber vielleicht könnte man die "Arme" der Rennradbremse verlängern? Z.B. indem man ein stabiles Stück Flachstahl mit einem Langloch versieht und es anstelle der Bremsschuhe in das Langloch der Bremse schraubt, und dann die Bremsschuhe weiter unten in das Stahlstück? :unsure: Dann muß man zwar größere Kraft am Bremshebel aufwenden, aber fürs Hinterrad und pro forma (STVZO-halber) könnte das doch vielleicht reichen?
Ich würde ja beide VR Bremsen auf eigene Hebel legen und fertig.
Ist schwierig: Es gibt einen durchgehenden Bügel von links nach rechts (ich mache nachher mal ein Foto davon).
Nun die beiden Bolzen in's Holzbrett stecken und schön parallel ausgerichtet am gewünschten Rahmen anlöten.
... ginge auch anschweißen? (Ich hab noch nie hartgelötet, weiß nicht mal, ob mein kleiner Gasbrenner dafür überhaupt geeignet ist, hab natürlich auch kein Material dafür [Lötdraht, Flußmittel] im Haus...)

Generell wird hat das Ganze sowieso noch eine weitere Rafinesse, weil das Fahrzeug teilbar ist: der vordere Teil kann als separater Rollstuhl verwendet werden, das Hinterteil wird dazu abgemacht. Von daher ist es sowieso nicht einfach, eine Lösung zu finden, eine hebel-betätigte Bremse an dem Griffbügel anzubringen (der ja zum Rollstuhl-Teil gehört), die dann aber bei der Teilung auch irgendwie trennbar ist.... :unsure:
 
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Evtl. wäre auch das Schlachten einer alten Federgabel eine Möglichkeit. Da gab es welche, bei denen die komplette Gabelbrücke an die Tauchrohre geschraubt war, samt Cantisockeln (->Beispiel). Die kann man mit einer Schraube an der Pletscherplatte befestigen, dazu falls nötig noch mit zwei kleinen Schellen an den Streben festmachen.
 
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Ich würde ganz einfach diese Bremse kaufen. Die hat sehr lange Schenkel (72-92 mm) & passt für 47 mm Reifen.

Der Bremshebel dafür muss für Seitenzug- bzw. Cantileverbremse sein!

Gute Aussenhülle verwenden, z.B. Jagwire KEB-SL!

Herzlichst
Günther
 
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@panicmechanic Genialer Gedanke! :love:
Ich hab genau so eine defekte Gabel, die ich genau für sowas aufgehoben hatte :D
Das werd ich nachher gleich mal "anprobieren" - das könnte genau die Lösung sein, die ich hier brauche (y)
 
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Hallo, es gibt "Rennrad"Bremsen mit langen Schenkeln.
Bspw. hier: https://sm-parts.net/SM-Parts-Rennbremse-langschenklig.html
Allerdings könnte durchaus die Reifenbreite der limitierende Faktor sein...
Laternengruß J.

Ich würde ganz einfach diese Bremse kaufen. Die hat sehr lange Schenkel (72-92 mm) & passt für 47 mm Reifen.

Der Bremshebel dafür muss für Seitenzug- bzw. Cantileverbremse sein!

Gute Aussenhülle verwenden, z.B. Jagwire KEB-SL!

Herzlichst
Günther
Danke für diese Tips - sollte mein Versuch mit der Federgabel nicht klappen, werde ich das ins Auge fassen :)
 
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Noch ein Tipp:
So einen ähnlichen Bügel haben wir schon vor wahrscheinlich 20 Jahren an einem Kinder-Erwachsenen-Tandem des selben Händlers gehabt und der hat nie Probleme gemacht und ist bis heute noch im Einsatz.

Gruß,
Martin
 
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So, hier mal die Fotos:

1) Hier sieht man den Bügel/Griff und den "Bremskraftverteiler" :

20210601_100243.jpg

Es ist ganz klar, daß das Fahrzeug unbremsbar wird, sobald entweder der mittlere Bremszug oder der verteilende Bremszug reißt oder der Querstab (der aus Vollmaterial ist) irgendwie brechen sollte.

Da könnte man in der Tat die beiden Vorderbremsen ganz einfach separieren, indem man links und rechts für jede einen eigenen Bremszug zu dem Bügel führt. Dann muß man zwar darauf achten, daß beide Bremsen immer gleich stark eingestellt werden - aber das muß man beim VM ja auch.
Und dann bräuchte man wohl aus rechtlicher Sicht keine Hinterradbremse mehr anbauen, denn genau dieselbe Konfiguration fahren wir ja in unseren VMs auch problemlos - und das bei wesentlich höheren Geschwindigkeiten. Und hier ist der Bügel wesentlich stabiler dimensioniert als die verschweißten VM-Bremshebel. Und falls einer der beiden Bremszüge reißen sollte, zieht die Bremse zwar natürlich auch in eine Richtung, aber wenn 2 Personen drin/draufsitzen, dürfte sich das noch kontrolliert zum Stillstand bringen lassen.

2) Das sind die beiden Verbindungspunkte zwischen Rollstuhl-Teil und Fahrrad-Teil:

20210601_100257kl.jpg

Die beiden Teile werden also komplett getrennt. Deshalb ist auch der Schalthebel für die Pentasport an der Sattelstütze montiert.
In meinem Kopf entwickeln sich gerade erste Prototypen für einen teilbaren Bremszug (sodaß man den Bremshebel doch am Griff montieren könnte). Oder könnte man Rohloff-Bajonettverschlüsse
s-l500.png

einbauen...? Halten die auch Bremskräfte aus, oder nur Schaltkräfte...? :unsure: Wahrscheinlich letzteres... aber möglicherweise könnte man etwas entsprechendes in stabiler selber entwickeln....

3) Anprobe der Gabelbrücke:

20210601_100529kl.jpg

--> könnte passen :) (oder passend gemacht werden :sneaky:)
 
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Das Thema Zugtrenner wurde hier im Forum schon mal diskutiert. Soweit ich das sehe, hat sich da nicht viel am Erkenntnisstand geändert.
 
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Aber vielleicht könnte man die "Arme" der Rennradbremse verlängern? Z.B. indem man ein stabiles Stück Flachstahl mit einem Langloch versieht und es anstelle der Bremsschuhe in das Langloch der Bremse schraubt, und dann die Bremsschuhe weiter unten in das Stahlstück? :unsure: Dann muß man zwar größere Kraft am Bremshebel aufwenden, aber fürs Hinterrad und pro forma (STVZO-halber) könnte das doch vielleicht reichen?
Wäre es nicht einfacher, BMX-Bremsen o.ä. mit geeignetem Schenkelmaß zu besorgen? Oder sind die auch gerade Opfer der allgemeinen Teileknappheit geworden?
So eine verlängerte Bremse ist recht weich. Und je nachdem, wie weit Du das treiben musstest, brauchst Du nachher so viel mehr Spannung im Zug, dass der nicht mehr so weit weg von Selbsthemmung durch Reibung ist.

Wenn's nur um StVZO-Konformität geht:
Kannst Du nicht die beiden Vorderrad-Bremszüge durch die Spreizstange hindurch geradeaus nach oben an den Bremsbügel führen? Der ist ja in sich wahrscheinlich auch nicht beliebig verwindungssteif, so dass Du dann auch die Bremskraft etwas nach links oder rechts umverteilen kannst.
Oder greift ein einseitiges Bremsen zu stark in die (Drehschemel-)Lenkung? Dann sollte man die beiden VR-Bremsen nicht nur im Sinne der StVZO als eine Bremse behandeln, sondern tatsächlich auch gekoppelt lassen.
 
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Kannst Du nicht die beiden Vorderrad-Bremszüge durch die Spreizstange hindurch geradeaus nach oben an den Bremsbügel führen? Der ist ja in sich wahrscheinlich auch nicht beliebig verwindungssteif, so dass Du dann auch die Bremskraft etwas nach links oder rechts umverteilen kannst.
Oder greift ein einseitiges Bremsen zu stark in die (Drehschemel-)Lenkung? Dann sollte man die beiden VR-Bremsen nicht nur im Sinne der StVZO als eine Bremse behandeln, sondern tatsächlich auch gekoppelt lassen.

Ja, genau das war auch mein Gedankengang:
Da könnte man in der Tat die beiden Vorderbremsen ganz einfach separieren, indem man links und rechts für jede einen eigenen Bremszug zu dem Bügel führt. Dann muß man zwar darauf achten, daß beide Bremsen immer gleich stark eingestellt werden - aber das muß man beim VM ja auch.
Und dann bräuchte man wohl aus rechtlicher Sicht keine Hinterradbremse mehr anbauen, denn genau dieselbe Konfiguration fahren wir ja in unseren VMs auch problemlos - und das bei wesentlich höheren Geschwindigkeiten. Und hier ist der Bügel wesentlich stabiler dimensioniert als die verschweißten VM-Bremshebel. Und falls einer der beiden Bremszüge reißen sollte, zieht die Bremse zwar natürlich auch in eine Richtung, aber wenn 2 Personen drin/draufsitzen, dürfte sich das noch kontrolliert zum Stillstand bringen lassen.
Dessenungeachtet wäre mir wohler mit einer zusätzlichen Bremse hinten; von daher werde ich mal versuchen, die Lösung mit der Gabelbrücke umzusetzen. Und was teilbare Bremszüge angeht, hab ich mittlerweile eine Idee, wie das relativ einfach umsetzbar wäre: (bitte die schlechte zeichnerische Qualität zu entschuldigen):

20210601_132059kl.jpg

Also ein rechteckiges Gehäuse aus stabilem Vierkantrohr o.ä., das auf mindestens einer Seite einen Schlitz hat und auf der anderen ein Loch zum Durchfädeln des Bremszuges. Der Zug, der von vorne kommt (also vom Bremshebel), bekommt eine schöne Klemmschraube; der andere Zug, der nach hinten zur Bremse geht, wird durchgefädelt, sodaß sich der Bremsnippel im Gehäuse befindet.
Die Gegenhalter werden am Rahmen befestigt und müssen natürlich weit genug auseinander sein, damit der Bremszug genügend Weg machen kann.
Zum Teilen wird erst die V-Brake ausgehängt; dadurch wird der gesamte Bremszug locker, und man kann z.B. den Teil, der von vorne kommt, über den Schlitz aushängen; dazu muß natürlich auch der betreffende Gegenhalter geschlitzt sein.

Stabile Klemmschrauben für Bremszüge fertige ich bei Bedarf selber aus gewöhnlichen M8 Schrauben:

20210601_120614kl.jpg
 
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Noch ein Tipp:
So einen ähnlichen Bügel haben wir schon vor wahrscheinlich 20 Jahren an einem Kinder-Erwachsenen-Tandem des selben Händlers gehabt und der hat nie Probleme gemacht und ist bis heute noch im Einsatz.

Gruß,
Martin
Sieht sehr gut aus! (y) Falls ich mit der Gabelbrücken-Lösung nicht zurande komme, werde ich das auf jeden Fall in Betracht ziehen.
Wobei man da ja ggfs. auch einen vorhandenen Bügel selber mit Schraub-Cantisockeln versehen könnte, und dann zur Stabilisierung oben drauf noch so einen Bügel.
 
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Ja, genau das war auch mein Gedankengang:
Sorry, das hatte ich überlesen.
Aber beim genaueren Hinschauen gibt's doch einen wesentlichen Unterschied zum VM: Dort ist der Lenkrollradius ungefähr Null oder ganz leicht negativ, hier ist er grob geschätzt +40cm. Das zieht wahrscheinlich sehr deutlich am Lenker, wenn Du einseitig bremst.

Also ein rechteckiges Gehäuse aus stabilem Vierkantrohr o.ä., das auf mindestens einer Seite einen Schlitz hat und auf der anderen ein Loch zum Durchfädeln des Bremszuges.
Klingt interessant. An zwei Stellen erkenne ich noch Optimierungspotential:
- eine Sicherung dagegen, dass sich der Bremszugnippel selber aushängt, wenn aus irgendeinem Grund mal kein Zug drauf ist. Da könnte im Prinzip schon das Ende des gegenüber geklemmten Zugs helfen, das in den Schlitz hineinfedert, wenn dieser Zug am Gehäuse selber geklemmt oder durch ein Loch gefädelt und drinnen mit 'ner Schraube wie auf deinem Foto geklemmt wird.
- definierte Lage der beiden Zugenden unter Spannung. In einem Quadrat oder Rechteck dürften die Züge an die Enden einer Diagonale wandern. In einem Rundrohr bleiben sie, wo sie sind. (Edit: Von der Seite gesehen ist so ein Rundrohr natürlich auch ein Rechteck, da gilt dasselbe. Also vielleicht den Schlitz für den Bremszugnippel etwas über die dem Loch für den anderen Zug gegenüberliegende Stelle hinaus sägen, dann sorgt die Wandertendenz dafür, dass der Nippel weiter in den Schlitz hineinrutscht und nicht heraus. Die Sicherung gegen selbsttätiges Aushängen muss allerdings dafür sorgen, dass er auch ohne Spannung nicht über den kritischen Punkt zurückrutscht.)

Und vielleicht muss man das Gehäuse noch locker irgendwo anbinden, damit es nicht scheppert. Oder das Ganze wird diagonal in ein Rahmenviereck gespannt.
 
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Hallo,
ich habe aus 8mm-Alu-Blech mir ein "U" mit der Laubsäge ausgesägt, Gewinde rein geschnitten, die Cantisockel eingeschraubt und zur Sicherheit noch verklebt. An das Pletscherblech angeschraubt, so, dass es beim Bremsen auf Druck belastet wird. Hält seit ca. 15 Jahren am (Up)Tandem

mfG
Michael
 
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Klingt interessant. An zwei Stellen erkenne ich noch Optimierungspotential:
- eine Sicherung dagegen, dass sich der Bremszugnippel selber aushängt, wenn aus irgendeinem Grund mal kein Zug drauf ist. Da könnte im Prinzip schon das Ende des gegenüber geklemmten Zugs helfen, das in den Schlitz hineinfedert, wenn dieser Zug am Gehäuse selber geklemmt oder durch ein Loch gefädelt und drinnen mit 'ner Schraube wie auf deinem Foto geklemmt wird.
Oder ganz einfach ein raumfüllendes Stück Schaumstoff, das so in das Viereck reingeklemmt wird, daß es nicht von selber weg kann.
- definierte Lage der beiden Zugenden unter Spannung. In einem Quadrat oder Rechteck dürften die Züge an die Enden einer Diagonale wandern. In einem Rundrohr bleiben sie, wo sie sind. (Edit: Von der Seite gesehen ist so ein Rundrohr natürlich auch ein Rechteck, da gilt dasselbe. Also vielleicht den Schlitz für den Bremszugnippel etwas über die dem Loch für den anderen Zug gegenüberliegende Stelle hinaus sägen, dann sorgt die Wandertendenz dafür, dass der Nippel weiter in den Schlitz hineinrutscht und nicht heraus. Die Sicherung gegen selbsttätiges Aushängen muss allerdings dafür sorgen, dass er auch ohne Spannung nicht über den kritischen Punkt zurückrutscht.)
Hm, da ist meine Zeichnung einerseits einfach nicht so toll und andererseits noch nicht ganz vollständig: Eines der beiden Enden soll durch ein Loch gefädelt werden - das kann also schon mal nicht rausrutschen. Und das andere (wohl am besten das mit dem Tonnen-Nippel) wird über den Schlitz eingehängt, kann sich also (unter Zug) auch nicht bewegen. Was man noch machen sollte, ist eine kleine Vorrichtung, um den Schlitz zu verschließen (z.B. ein kleiner Splint, quer zur Zugrichtung und oberhalb des Tonnennippels.)
 
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Hallo,
ich habe aus 8mm-Alu-Blech mir ein "U" mit der Laubsäge ausgesägt, Gewinde rein geschnitten, die Cantisockel eingeschraubt und zur Sicherheit noch verklebt. An das Pletscherblech angeschraubt, so, dass es beim Bremsen auf Druck belastet wird. Hält seit ca. 15 Jahren am (Up)Tandem

mfG
Michael
Schlau! KISS! Gespeichert :)
Gruß Krischan
 
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