Rohloff Speedhub elektrische Schaltung ohne eBike

denn die Elektrische verzögert jeden Gangwechsel dermaßen, dass ich beim Pedelec als einzigem Rad auf die Rohloff verzichtet habe
Ich bin noch nie eine E-14 gefahren, hatte es aber für die Pedelecvariante so verstanden, dass da beim Gangwechsel immer kurz die Motorlast rausgenommen wird, dann der Gangwechsel erfolgt und dann der Motor wieder anzieht.

Das sollte bei der E-14 für nicht-motorisierte Räder deutlich schneller gehen, da der Vorlauf für die Motorregulierung entfällt. Als der große Fortschritt bei elektronischen Kettenschaltungen werden ja immer die sehr schnellen und präzisen Gangwechsel genannt. Falls die E-14 das nicht bieten sollte, gäbe es m.E. überhaupt keine Gründe für einen Umstieg.

Gruß Fetzer
 
Ich bin noch nie eine E-14 gefahren, hatte es aber für die Pedelecvariante so verstanden, dass da beim Gangwechsel immer kurz die Motorlast rausgenommen wird, dann der Gangwechsel erfolgt und dann der Motor wieder anzieht.
Bist du schonmal ein Rad mit Bosch-Motor gefahren? Der reagiert gefühlt absolut verzögerungsfrei. Sobald man etwas Last vom Pedal nimmt für den Schaltvorgang ist auch sofort die Kraft vom Motor weg und andersrum wenn man wieder reintritt direkt wieder da. Ist was ganz anderes als irgendwelche Aldi-Modelle wo man noch 1/2 Kurbelumdrehung weitertritt bevor da irgendwas reagiert. Das E-14-System ist mit Bosch zusammen entwickelt worden.
 
Meine Frage zur E14:

Kann man die Schaltgeschwindigkeit per App einstellen?


Ich hoffe, das Rohloff die Solo dann in Zukunft pflegt und Ausbaut, eine Automatikfunktion über Trittfrequenz und z.B. weiter Stifter wären schön.
 
Bist du schonmal ein Rad mit Bosch-Motor gefahren?
Meine schlechten Erfahrungen stammen aus dem Zusammenspiel mit einem Bosch Motor und ich bin auch kein Neuling, sondern fahre die Speedhub schon seit über zwanzig Jahren, mit sieben verschiedenen Naben und über 100.000 km. So ein schlechtes Schalterlebnis hatte ich vorher noch nie! Mechanisch etwas Druck aus dem Tritt und höchstens zwischen 7&8 wirklich mal kurz ganz aus dem Tritt und es flutscht. Elektrisch setze drei Umdrehungen aus, dann hat es - wenn Du Glück hast - endlich geschaltet. Und die Probefahrten waren zwar mit mehreren Fahrrädern desselben Herstellers, aber auch mit einem anderen Hersteller-ein reines Mountain Bike - (alle mit Bosch CX Motoren).
C.
 
Ältere Leute, denen zunehmend die Kraft in den Fingern fehlt? Ich würde sagen stark wachsende Zielgruppe.
Die Gravel und Rohloff Kombi, da ist elektrisch eindeutig einfacherer. Und die Gruppe könnte wesentlich zumindest im Vergleich der Liegeräder sein.
Siehe auch Rennstahl und Falkenjagd
 
Immerhin hat der Bedarf an nicht-Drehgriff bisher dafür gereicht, dass es Rohbox und Stern:Shift gibt. Und dies ist jetzt eine Lösung direkt vom Hersteller, die dürfte deutlich besser angenommen werden. Für die Rohbox gibt es natürlich immernoch einen Markt, weil sie keinen Strom braucht und günstiger ist, vor allem, wenn man vorhandene Hebel selbst anpassen kann.
 
dürfte auch mit der Kabelgebundenheit des Systems kollidieren, da bräuchte es Zwischenstecker, die eine zusätzliche Fehlerquelle darstellen.

Ich bestreite ja gar nicht, dass es sehr vereinzelten Bedarf gibt (Sonderfahrräder, Handeinschränkungen , etc ). Aber vom ohnehin geringen Kundenpotenzial für eine Nachrüstung dürften nochmals 90% aufgrund des Preises abwinken.

Ich würde mal grob schätzen, dass bei vielen (wie bei mir), bei ca. 500€ eine Schmerzgrenze liegt. Das mag für ein in Deutschland in Kleinserie entwickeltes und gefertigtes Produkt naiv sein, gekauft wird es dann aber trotzdem nicht.

Gruß Fetzer
 
dürfte auch mit der Kabelgebundenheit des Systems kollidieren, da bräuchte es Zwischenstecker, die eine zusätzliche Fehlerquelle darstellen.

Naja. Einen Stecker macht man halt auf und zu. Zwei Meter lose Bowdenzüge mit dieser Schaltbox dran ist schon blöder.

Ich bestreite ja gar nicht, dass es sehr vereinzelten Bedarf gibt (Sonderfahrräder, Handeinschränkungen , etc ). Aber vom ohnehin geringen Kundenpotenzial für eine Nachrüstung dürften nochmals 90% aufgrund des Preises abwinken.

kann schon sein. Du hast nach der Zielgruppe gefragt, und ich habe dir einen realen Fall genannt. Natürlich kauft der höchstens eine Steuerung, nicht zig Tausend.
 
Naja. Einen Stecker macht man halt auf und zu. Zwei Meter lose Bowdenzüge mit dieser Schaltbox dran ist schon blöder.
Ich hätte auch einen Sonderfall: Aiolos Falt-Tandem, da sind die Züge nicht nur lang, sondern auch mehrfach um die Ecke gelegt. Bremse ging damit hinten fast gar nicht mit Zug - ist darum hydraulisch.
Rohloff geht so gerade noch. Wäre aber auch elektrisch angenehmer... Egal ob per Funk oder Kabel. Wobei ich Kabel vorziehe.
Direkter, weniger Batterien, geringeres Störpotential.
 
dürfte auch mit der Kabelgebundenheit des Systems kollidieren, da bräuchte es Zwischenstecker, die eine zusätzliche Fehlerquelle darstellen.
Naja, ist immerhin ein Zerlegefahrrad. Da hat man schon den Entschluss gefasst, dass Trennstellen als Schwachstellen in Kauf genommen werden, weil sie für den gewünschten Einsatz eben stark gewünscht / nötig sind. Wer den Rahmen und vermutlich eine Bremse trennt (und dann noch beim Tandem), schreckt auch nicht davor zurück ein nicht sicherheitsrelevantes Schaltkabel zu trennen.
Das System wird eh schon irgendwas um fünf Steckverbindungen haben. Man sollte natürlich eine wählen, die zum Einsatz passt. Kann man bestimmt auch so planen, dass man alles nötige zur Reparatur selbst dabei hat?
 
Gerade in den Berichten zur Eurobike auch eine potentielle Alternative gesehen von
Kabellos und (optional?) mit eingebautem Dynamo (nur für die Schaltung). Da braucht man also nur irgendwann mal die Knopfzelle im Schaltknopf wechseln, wenn man nicht eh die verfügbaren Automatik nutzt. - Die Pedelec-Nabe schaltet auch unter richtiger Last.
Hat allerdings "nur" 419% Umfang und dabei nur(!) 8 Gänge. Das ergibt Schaltsprünge von 20% bis 32%, was ganz sicher nicht für alle okay ist.
Ich werde da jetzt erstmal auf den Preis warten. Ich nehme mal an, wenn man schon eine Speedhub hat, wird die Umrüstung auf elektrisch günstiger sein als eine komplette HUB A8, aber bei einer Neuanschaffung wird die HUB A8 bestimmt attraktiv sein. Vielleicht kann es sogar sinnvoll sein, die alte Speedhub zu verkaufen und eine neue HUB A8 zu besorgen, wenn man gerne kabellos/automatisch und ohne Nachladen haben möchte und die weniger Umfang mit größeren Sprüngen akzeptieren kann.
Effizienz wird nochmal interessant. Ist ja eine Pedelec-Nabe (aber mit weniger Gängen!) und enthält einen kleinen Dynamo. An dem fraglichen Fahrrad wäre das bei mir dann der zweite Dynamo.
 
Bräuchte man in dem Fall eine Strecke, wo der Zug ohne Außenhülle gespannt ist?
Vermutlich ja. War so früher an UPs Standard. Da gab es im wesentlichen nur am Lenker kurze Außenhüllen, der Rest war möglichst gerade und ohne Hülle. Für den/die Abwinkelungspunkt(e) gab es sogar Umlenkröllchen. Das lies sich dann relativ knackig bedienen.
 
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