• Ich möchte eindringlich darauf hinweisen, dass Diskussionen, die sich um die Corana-Krise drehen, ausschließlich im folgenden Faden diskutiert werden: Corona-Diskussion. User, die in anderen Themen damit anfangen / sich beteiligen, werden ohne weiteren Hinweis beurlaubt. Ich habe keine Lust, in zig Themen potentiell kontroverse Corona-Diskussionen zu lesen und ständig irgendwo einschreiten zu müssen ... - Reinhard -

Rodges Alpha7 ist zu Hause angekommen!

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Alpha 7
Läuft der Step-Down-Wandler für das Tagfahrlicht permanent
oder wozu braucht es den Hauptschalter überhaupt?
Der Step Down Wandler wird nur im "Tagfahrmodus" mit dem "Plus" des Akkus verbunden. Das ist nicht das Problem.
Der Hauptschalter sorgt halt dafür, dass die gesamte Verdrahtung vom Akku getrennt wird, ohne immer den Stecker abziehen zu müssen. Sonst könnte z.B. das Bremslicht dauernd leuchten, wenn man das VM parkt, obwohl der untere Wippschalter in der "0"- Stellung (Mittelposition der Schalterwippe) ist. Ja, ich weiss, das soll eigentlich nicht leuchten, wenn die Bremse festgestellt ist - kann aber passsieren.
 
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Go-One Evo K
Abgesehen davon, wenn es an Motorrädern verbaut ist wird das auch am fahrrad gestattet sein.
Das ist eine interessante Ansicht :) Was irgendwo erlaubt ist geht auch an allen anderen Fahrzeugen? Dann braucht man z.B. keine Klingel, braucht ein Auto ja auch nicht...

Bin mehrere Monate mit Autos gefahren und die Polizei hat mich nicht einmal rausgewunken.
Ich bin mit dem Roller lange ohne Rücklicht gefahren, hat keinen interessiert, offensichtlich brauchen Roller also kein Rücklicht ;)
 
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So, vorerst letzte Neuerung: ein Warnblinker- Schalter.

Beim Studium des Schaltplanes wegen der blinkenden Rücklichter fiel mir auf, dass man nur die beiden äußeren Kontakte des Blinkerschalters miteinander verbinden muss, damit alle orangen Leuchten rundum blinken - egal, in welche Richtung man dann den Blinkerschalter kippt.

Ich habe einen Wippschalter besorgt, dessen Anschlüsse nicht als Metallfahnen unten herausragen, sondern dessen Anschlüsse vollständig von Kunststoff ummantelt sind. Die Adern befestigt man dann wie bei einer Lüsterklemme in zwei Schraubklemmen. Mir ist klar, dass das beim Gerappel im VM nicht dauerfest ist. Mal schauen, wie lange die Adern und die Schraubklemmen halten.
Den Schalter habe ich mit einem Klecks Sikaflex 221 auf die zuvor entfettete Tillerstange gepappt. Auch hier: mal schauen, wielange das hält ;).

Wenn man nun in irgendeine Richtung blinkt und zusätzlich den Wippschalter "an"- schaltet, hat man eine Warnblinkfunktion, wie beim Auto oder Motorrad. Einziges Manko: der Wippschalter hat kein internes Lämpchen, welches anzeigt, dass er auf "an" steht und das Warnblinken aktiv ist. Ich muss also darauf achten, dass er im Normalfall "aus" ist, sonst bemerke ich während der Fahrt nicht, dass ich "warnblinke".

IMG_0548.JPG
 
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Groß Zimmern
Ich wüsste nicht das blinker an Fahrrädern eine Zulassung haben müssen.
Es gibt keine Vorschrift das sie vorhanden sein müssen, aber wenn man sie anbaut gehe ich schwer davon aus das sie eine Zulassung haben müssen wie alle anderen Beleuchtungen auch.
Abgesehen davon, wenn es an Motorrädern verbaut ist wird das auch am fahrrad gestattet sein.
Dieser Meinung bin ich auch.
Problematisch bzw technisch aufwändig könnte es nur werden, wenn man z.Bsp. einen Bi-Xenon oder LED Scheinwerfer einbaut mit mehr als 2000 Lumen. Da braucht man eine Scheinwerfer Reinigungsanlage und eine automatische Höhenverstellung. :whistle:
 
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Das ist die Meinung des ADFC (https://www.adfc.de/artikel/fahrradbeleuchtung/):
Alle Beleuchtungselemente müssen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zugelassen sein. Damit wird sichergestellt, dass sie bei korrekter Einstellung nicht zu stark den Gegenverkehr blenden, ein gleichmäßiges Lichtfeld aufweisen und andere Kriterien erfüllen, die die Sicherheit gewährleisten.

Ob eine Leuchte zugelassen ist, erkennt man am Prüfzeichen: Eine Wellenlinie, gefolgt vom Großbuchstaben K und einer Nummer. Alles, was das Prüfzeichen nicht trägt, darf weder als Fahrradbeleuchtung verkauft noch genutzt werden. Das gilt zum Beispiel auch für die beliebten Blinklichter. Ein Verstoß gegen die Beleuchtungsvorschriften kann bis zu 35 Euro Bußgeld kosten.
 
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@Rodge — was ist eigentlich vorn als Lampe verbaut, und ist die zusätzliche Rückleuchte ein Lupine Rotlicht? Wie angebracht?
Wollte dich das Samstag eigentlich gefragt haben, habe aber in Aufbruchstaumel der Horse nicht mehr daran gedacht.
 
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@Jupp ,
vorn leuchtet ein Bumm IQ-X. Im Tagfahrmodus ist die mittels Step- Down- Wandler gedimmt.

Hinten habe ich hoch - professionell eine Lupine Rotlicht-Max montiert. Der kleine Kuststoffkeil sorgt dafür, dass die Leuchte nicht in den Himmel strahlt. Nein, laut Anleitung soll man sie nicht einfach 180 Grad gedreht montieren, da dann die interne Bremslichtfunktion nicht mehr zuverlässig arbeitet.
Da mir der original Lupine- Gummi zu rissempfindlich ist, hatte ich noch eine "Fangschnur" drangeknotet. Später hatte ich mir Softflexbinder besorgt, aber die Schnur noch drangelassen. Sieht jetzt lustig aus, ich weiss. Immerhin habe ich auf diese Weise eine Rückleuchte, die für Fahrräder zugelassen ist ;).
 

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Mach einen Beeper dran.
Ein Beeper ist ja schon dran. Das beept sowohl beim normalen Blinken, als auch beim Warnblinken. Bloss merkst Du im VM sitzend keinen Unterschied, ob Du blinkst, oder warnblinkst. Next step: einfach eine LED so dranfummeln, dass es nur beim Warnblinken ein Hinweisleuchten gibt.

@bebauchterbiker ,
gute Idee, beim Warnblinken das Beepen zu unterdrücken. Muss ich mal drüber nachdenken.
EDIT: der Beeper sitzt ja vorn unter der Wasserrutsche im Verdrahtungsbereich. Die Montage des Schalters oben am Tiller war halt "quick & dirty", ohne lange Strippen ziehen zu müssen. Ich werd' mal grübeln.
 

JKL

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Bloss merkst Du im VM sitzend keinen Unterschied, ob Du blinkst, oder warnblinkst.
Wenn es bei mir "beep" kontrollier ich, ob der Blinker an ist.
Wenn nicht ... ;)
Im DF XL haben @Patrick & ich das mit Status-LEDs im Blickfeld gelöst:
Beim Abbiegen darfs ruhig biepen, auf längeren Bergauffahrten ist das Warnblinken hilfreich, das Dauerbiepen würd mir aber ziemlich auf den Senkel gehen.
(y)(y)(y)

Gruß Jörg
 
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- Erst wollte das Bremslicht nicht wieder ausgehen --> Andreas hat einfach den Bremshebel etwas lockerer gestellt, damit er "ganz" zurückgeht.
Also wenn das so stimmt, wie es hier steht, dann ist das für mich ein Skandal. Erstaunlich, dass sich noch niemand dazu geäußert hat. Die Bremse hat so eingestellt zu sein, dass sie bestmöglich funktioniert. An der Bremse rumzustellen, weil der Bremslichtschalter nicht so funktioniert, wie er soll ist Pfusch und eines Herstellers/Velomobilhändlers unwürdig. Man kann durchaus den kleinen Blechstreifen am Bremslichtschalter leicht zurechtbiegen, so dass das Bremslicht danach dauerhaft (= viele Jahre und zehntausende Kilometer) zuverlässig funktioniert.
 
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Die Bremse hat so eingestellt zu sein, dass sie bestmöglich funktioniert
Seufz, Kommunikation per Text ist immer schwierig...sorry, wenn ich es nicht detailiert genug beschrieben hatte.
Also:
die Bremse selbst funktionierte einwandfrei. Lediglich der Bremshebel ging beim Loslassen nicht immer "den letzten mm" zurück in die Ausgangsposition. Der Bremszug selbst war dabei aber schon 100% "entspannt". Andreas hat also nur die Stopmutter minimal gelockert, damit sich der Hebel in der Endposition leichter bewegen kann. Das war aber leider nicht die Ursache.

Nach längerem Anschauen wurde mir klar, warum das Problem auftrat:
das dünne Blech des Schalters muss sich ja beim Bremsen bis zum Schaltpunkt "anheben" (auslenken?) können, damit es im Schalter "klick" macht. Das wird von der Federkraft des Schalters bewirkt, unterstützt durch die Reibung am Bremszug, der beim Bremsen in die gleiche Richtung "zieht".
Leider war der Mikroschalter so nah an den Schraubenkopf des Bremshebels montiert, welcher dem Schalter gegenüberliegt, dass das Blech beim "Anheben" (oder "Auslenken") an diesen stieß, wenn man bremste. Der Schaltpunkt wurde nicht immer vollständig erreicht. Wir reden hier von maximal einem zehntel mm (!!), der fehlte. Der Abstand zum Schraubenkopf lag halt zufällig genau so, dass die Auslenkung des Bleches manchmal zum Schalten reichte und manchmal nicht, also im Grenzbereich.
Ich habe dann den Schalter ausgebaut und es wahrscheinlich durch meine Biegerei "verschlimmbessert". Letztlich gefiel mir die Lösung mittels Reed- Kontakt besser.

Dass der Mikroschalter nicht sauber schaltete ist ärgerlich, aber "Skandal" finde ich unangemessen. Ich denke, dass die Funktion bei der Auslieferung im Werk bei den "Trockentests" gegeben war. Die fahren ja die VMs nicht erstmal ein paar km, sondern testen die Funktion wahrscheinlich nur ein paar mal per Ziehen am Hebel nach der Montage. Funktioniert? --> ok, nächster Arbeitspunkt. Ein paar mal hat es ja auch bei mir funktioniert - nur eben nicht dauerhaft.

Fazit:
nein, die Fehlerquote in Rumänien ist nicht "Null". Das ist sie nirgendwo, wo etwas von Menschen gebaut wird. Selbst im high - end - Sondermaschinenbau und beim Bau von Flugzeugen und Raumschiffen treten Fehler auf. Ich habe fast 25 Jahre lang im Sondermaschinenbau Arbeitssysteme mit aufgebaut, die die Fehlerquote etwa um den Faktor 1000 (tausend) gesenkt haben. "Null Fehler" ist immer die Vision, aber leider in der Realität unerreichbar.
Warum verteidige ich Jan und sein Team hier? Na, weil ich ihn kontaktiert habe und er sehr offen und bereitwillig reagiert hat, als ich ihm die Defekte und Verbesserungsmöglichkeiten geschildert habe, die mir aufgefallen sind.

EDIT: wenn Rumänien nicht so weit weg wäre, hätte ich Spass daran, Jan zu besuchen und ihn bei der Einführung der besagten Arbeitssysteme zu unterstützen. Ein Schlüssel dabei ist leider auch das Beherrschen der Sprache der Mitarbeiter...eine weitere Hürde für mich...
 
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