RockShox Monarch RT3 im C-Quest

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Und wenn ich das so lese, habe ich das Gefühl, dass die Dämpfer so ausgelegt sein könnten, dass sie recht unproblematisch in einem weiten Parameterbereich genutzt werden können (hier einmal mit sehr niedrigem Druck und anderswo mit recht hohem Druck), dabei vielleitch nicht ganz optimal funktionieren. Aber das Popometer merkt das nicht, und das Verhalten ist in jenem weiten Bereich dem der Federbeine mit Reibungsdämpfer sehr deutlich überlegen.

Kann es sein, dass dies bereits für MTBs eine Designvorgabe sein muss, um da trotz der unterschiedlichen Rahmen mit wenigen Einheitsmodellen auskommen zu können?
 
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Ich vermute, dass bei der Entwicklung der Dämpfer kein derart breites Einsatzspektrum angestestrebt worden ist. Das hat sich durch die Art der Konstruktion einfach so ergeben.
Der Federeinheit ist es ziemlich Wurst mit welchem Luftdruck sie betrieben wird, solange der Maximaldruck nicht überschritten wird, folgt sie einfach den Naturgesetzen.
Da die Dämpfereinheiten zudem völlig unabhängig vom Luftdruck in einem sehr breiten Bereich geregelt werden können, ergeben sich auch fürs VM optimale Einsatzmöglichkeiten, ohne dass das je in einem Pflichtenheft so gefordert worden wäre.
 
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Ich denke, je länger der Arbeitsweg / Hub der Patrone ist, umso besser funktioniert es bei niedrigen Drücken.
Viele MTBs haben ja einen großen Federweg, aber dann kommt eine Umlenkhebelei und der Dämpfer hat nur noch 30mm Arbeitsweg bei hohem Befüllungsdruck.
Aber wie gesagt, ich habe da nicht weiter experimentiert.
 
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Bei den Hebelverhältnissen der meisten mir bekannten VMs (leider bin ich da noch wenig bewandert) dürfen wir mit einem Faktor von um die 1,5 rechnen. Der Federweg ist rund 1,5 mal grösser als der Weg des Dämpfers. Die Diagonale im Quadrat beträgt Wurzel 2, also 1,414, aber meistens ist der Abstand der hinteren Anlenkung etwas weiter vom Schwingendrehpunkt entfernt als der Abstand der oberen Anlenkung (das sollte ich mal nachmessen).
Die Kraft/Wegverhältnisse können mit dem Satz des Pythagoras problemlos berechnet werden.
 
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Ich wurde sagen es bei die meiste Velomobile ist es viel naher an 1:1. Das befestigungspunkt liegt schon sehr nah an die Hinterradachse. mathematisch bin ich uberhaupt nicht weit gekommen, kann also falsch liegen. Etwas nachmessen an ein Quest Federbein lasst das aber auch vermuten.

Das Schwingenlager ist das Drehpunkt, die hintere Achse das Ende der Hebelarm. Um so weiter nach hinten,um so weiter sinkt das ubersetzungsverhaltniss, aus meiner sicht. Das obere befestigungspunkt beim Quest, Strada, und die andere lange schrage federbein Velomobile, ist vermutlich ungefahr gleich weit vom Drehpunkt wie die Schwingenlange.
 
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Das obere befestigungspunkt beim Quest, Strada, und die andere lange schrage federbein Velomobile, ist vermutlich ungefahr gleich weit vom Drehpunkt wie die Schwingenlange.
Und das ergäbe dann ein gleichschenkliges, rechtwinkliges Dreieck. Dort ist die Länge der Hypothenuse wie oben schon beschrieben, die Länge einer Kathete mal Wurzel 2, also 1,414 Mal länger und da sind wir wieder bei meiner Annäherung.
 
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