Rekordversuch Deutschland Süd-Nord 2022

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Das kann auch genau ins Gegenteil umschlagen.

Ja klar, das kann passieren.
Aber Holger hatte das ja ganz zu Beginn schon relativiert mit seinem Vergleich:

Bei einem Faden mit dieser Überschrift kann man sich entweder lächerlich machen oder zum Helden werden. Beides ist nicht das Ziel;).

Auf mich hat er aber auch sonst (auch über die Distanz des WWW) trotzdem nicht den Eindruck gemacht, dass ihn solche Angst-Gedanken (und auf nichts Anderem basieren diese Zweifel größtenteils) dominieren oder beeinflussen.
Und guck dir mal seinen Gesichtsausdruck mit dem überbreiten Grinsen aus dem geschlossenen Visier an. (Das Foto zählt zu meinen absoluten Top-Favoriten dieser Aktion.)

Bei einer solch großen Sache kann man schon auf den Versuch selbst (auf sich selbst) stolz sein, wenn man das überhaupt will. Dessen muss man sich aber bewusst sein, das ist schon klar.
Dann aber kann man (hoffentlich) grundsätzlich entspannt an so eine Riesensache rangehen, sich nicht in irgendwelchen Was-wäre-wenn-Gedanken verlieren (Wie sagte es noch TV-Kaiser? Ein Teufelskreis!!), und sich noch genug von den Details und den vielen kleinen Pannen stressen lassen.

Immerhin ist man in der Zukunft selbst die Person, die am meisten an eine solche Aktion zurückdenken wird, und sich selbst mit so einer Aktion belohnen. Und:

Ich für meinen Teil habe schon in meiner sehr jungen Vergangenheit oft genug gelernt, dass mir die Meinungen und Lobschätzungen Anderer nicht besonders viel bringen. Andersrum genauso bei Kritik, die schnell überwiegend nicht sachlich, sondern emotional, dann auch gern verletzlich, widersprüchlich und oft auch einfach nicht gerecht ablief.

Für mich war es sogar in beiden Fällen eher unangenehm. Ungerechte Kritik sowieso, aber auch überschwängliches Lob ist für mich nur schwer ertragbar.

Das legte für mich einfach die Grundlage, Dinge erst mal für mich oder für eine Sache wie den Verkehrswandel und dann erst für Andere zu machen, egal, was Andere davon halten.
 
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Over 1100km , please :oops: :ROFLMAO:
A bit of a silly question, but purely hypothetical, would a peloton of professional cyclists be able to follow Holger along this route? Provided that the accommodation is the same for both parties, roads are closed, ... It seems unlikely to me that a peloton of cyclists could keep up with a velomobile with a rider like Holger.
 
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"Sie reisen im Velomobil durch Deutschland? Für eine kurze Inspektion, Wartungs- sowie kleinere Putzarbeiten sprechen Sie bitte das freundliche Velomobil-Team an Bord unserer Fähren an, wir sind gerne für Sie da."
IMG-20220829-WA0030-01.jpeg
 
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Gerade eine Anfrage bei Facebook, warum nicht anders herum gefahren wurde?
Hätte man sich dort einklinken können? Wäre das nach Regelment möglich gewesen ?
Deutschland Nord-Süd wäre für die WUCA ein eigener Rekord. Die Rekordstrecke ist durch Start- und Zielort (auch die Reihenfolge!) des ersten Rekords festgelegt.
 

dendrocopos

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would a peloton of professional cyclists be able to follow Holger along this route?
Strava sagt mir 1.120,31 km
max: 1120.31/(29+57/60)=37.4 km/h
min: 1055/(29+57/60)=35.2 km/h
https://ciclista.net/radsport-lexikon/tour-de-france/ schrieb:
Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Tour de France insgesamt über alle Etappen hinweg lag in den letzten 5 Jahren zwischen 39,6 km/h (2016) und 41,2 km/h (2021)
 
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A bit of a silly question, but purely hypothetical, would a peloton of professional cyclists be able to follow Holger along this route? Provided that the accommodation is the same for both parties, roads are closed, ... It seems unlikely to me that a peloton of cyclists could keep up with a velomobile with a rider like Holger.
Doch, mit entsprechend starken Fahrern müsste da was gehen. Der Vergleich von @dendrocopos hinkt, weil die TdF-Etappen viel kürzer sind; aber es gibt kein Profi-Radrennen über eine ähnliche Distanz.

Aber wenn man sich den Styrkeprøven anschaut: Da liegt der Rekord bei knapp 13 Stunden für 540 km; auf 1055 km wären das knapp 26 Stunden. Das sind semiprofessionelle Mannschaften, alle mit Aero-Helmen, mit jahrelangem Training auf dieses Event, und sie fahren wie ein Uhrwerk.
 
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Provided that the accommodation is the same for both parties, roads are closed,
Well, Holger's moving time of around 27.1 hours for an assumed distance of 1075 kilometres makes for an average speed of 39,8 kph. With closed roads Holger would have easily been an hour faster which would have meant an average of more than 41 kph. If the pro riders would have had to stay on their bikes for the whole distance, I am sure they would have been in front of Holger for the first 400 or 500 kilometres and then more and more riders would have had to drop out, the speed would have decreased, and Holger would have started pushing the pace.

The biggest problem would have been motivation. Why would a pro cyclist have done something that stupid at all? Risk his health and his form for the rest of the season? What for? And right when those questions become really pressing on your mind, Holger whizzes by at 65 kph. Even the toughest of the tough would have stopped right there.
 

dendrocopos

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Aber auch noch eine Frage zu den Reifen: wieviel Platte/Reifenwechsel waren es denn schliesslich?
Haben sich die Rekordreifen damit bewährt?
 
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Aber auch noch eine Frage zu den Reifen: wieviel Platte/Reifenwechsel waren es denn schliesslich?
Haben sich die Rekordreifen damit bewährt?
Ein Reifen nach der Umleitung des Grauens (kleine Sträßchen mit viel Dreck und Steinchen, dabei viele Kurven) wurde gewechselt, weil er kleine Macken hatte. Ansonsten wäre es nicht nötig gewesen. Die Reifen sahen im Ziel noch sehr gut aus.
 
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Der Vergleich von @dendrocopos hinkt, weil die TdF-Etappen viel kürzer sind; aber es gibt kein Profi-Radrennen über eine ähnliche Distanz.
Genau: Der Vergleich hinkt auch deshalb, weil wohl jeweils die Zeiten der Etappensieger gezählt werden.
Und wenn es die Zeiten der Gesamtsieger sein sollten, dann sind die 90% der Zeit im Windschatten ihres Teams gefahren.

Ergo: der Vergleich passt einfach nicht. Und ich fürchte, dass diese Typen unsere Leistungsträger gnadenlos versägen würden.
 
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