Realistische Geschwindigkeit aktueller Velomobile

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Realistischer als wirklich gefahren geht ja nun eigentlich nicht mehr.
Lustig zu lesen das es Schreiber gibt die da gegen an schreiben....
 
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2020-04-20_10h12_58.png

Mit 26.4 km/h eine meiner langsamen Fahrten. Nachher war ich dennoch ziemlich platt. Nicht vom Titel täuschen lassen: Dunkel war es nur auf den ersten 90 km (die ersten 80 km war der wahrscheinlich schnellste Abschnitt, die folgenden 10 der langsamste - beide in jeweils ca. 2 Stunden zurückgelegt) .
Randbedingungen: DF ohne Hosen/Haube, ContiContactSpeed rundum, 90er-Bremstrommeln mit Türmchen*, 2 Schiebepassagen**, 1km Naturbelag und 1km Wanderweg***.
*boah, war ich wieder einmal froh darum, als ich den Scheltenpass hinter einem Oldtimer runterschlich, der auch schön brav bei jedem Entgegenkommenden komplett angehalten hat. Oder bei Boécourt wo gegen Ende der steilen Abfahrt (schon vorgewärmte Bremsen) gleich zweimal Spaziergänger nur darauf zu warten schienen, vor mir auf den Fussgängerstreifen zu treten.
**1x selbst mit 34/40 mir einfach zu anstrengend zum fahren und 1x wegen Schnee auf der Fahrbahn (mehrere weitere Schneefelder waren überfahrbar - ebenfalls Schrittgeschwindigkeit ;) ).
***beim Wanderweg habe ich das VM stehengelassen, den Tracker aber nicht angehalten - hätte ich das VM mitgeschoben/-tragen wäre ich sicher nicht schneller gewesen ;) .


Höhenmeterangaben allein sind in meiner (und wohl auch @crummel s ) Region nur bedingt aussagekräftig: Rolling Hills, wo die Hm durch Momentum aufgrund des letzten Hügels genommen werden können und Alp-/Forststrässchen, wo aufgrund von Strassenbelag/Kurven/Sichtbedingungen auch bergab keine 50 km/h drinliegen können durchaus die gleiche Hm-Angabe haben...

Ganz ehrlich: Die Diskussion ist sinnlos (ich bin nach diesem Post auch erstmal raus). Ich fahre mit identischem Setup/Krafteinsatz Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 20 **** und 45 km/h. Jahresmittel zwischen 30 und 32 km/h.
 
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Ich

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Hallo liebe Schnellfahren ;)
Ich bin leider immer alleine im VM unterwegs und habe keine Erfahrungen mit anderen Herstellern außer Leiba. Mir geht es nicht darum das krasseste VM zu finden oder den extremsten Sportler...ich wüßte nur gerne: Was sind realistische Durchschnittsgeschwindigkeiten für halbwegs fitte Fahrer mit aktuellen Velomobilen in der Ebene über etwas längere Strecken?

Ich bin z.B. am Freitag 100km gefahren mit einem Schnitt von 39km/h.
Wie ist das einzuschätzen? Geht da durch Training noch mehr?
Ist mein Velomobil auf aktuellem Niveau oder zu langsam? Ich fahre erst seit 500km Liegerad, bzw. Velomobil (die 500km sind inkl. der 100km-Tour ;) )
In der Facebook-Gruppe erzählte jemand er fährt in der Ebene mit einem Quest und Marathon Plus mit 3Bar einen 50er Schnitt. Dagegen fühle ich mich dann echt lahm. :(

Ich würde gerne einschätzen können wo ich stehe. Das ist sehr schwierig ohne irgendwelche anderen Bezugswerte von anderen...
Und wie sieht es jetzt aus?
 
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Aber wenn ich mal meine eigenen Durchschnittszeiten eines 50-jährigen Mannes mit sitzender Tätigkeitsausübung und keinem anderen Sport ausser 30 km VM-Fahren/Tag mit solchen Fahrten wie den von @Kid Karacho oben gezeigten, dann kann man das einfach nicht miteinander vergleichen.
Machs dir doch nicht so schwer:

Ein untrainierter Fahrer wie ich fährt in der Ebene mit einem aktuellen Velomobil zwischen 40 und 50km/h, da sind Durchschnitte von 40km/h möglich (natürlich auch alles darunter, ich schaff auch 10km/h Schnitt wenns sein muss). Da findet man auf den letzten Seiten einige Beispiele.

Ein trainierter Fahrer fährt zwischen 50 und 60km/h, das ergibt dann 50km/h Schnitt. Auch davon gibts hier welche.
 
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Machs dir doch nicht so schwer
Ich mache es mir doch nicht schwer. Es ist halt einfach so, dass der mögliche Schnitt von den lokalen Gegebenheiten abhängig ist. Hier unten, wo ich wohne, könnte Kid Karacho seine Schitte nicht fahren. Anders herum, ich könnte bei ihm oben wesentliche höhere Schnitte fahren, aber nicht so hoch wie er, solange ich nicht ein größeres Kettenblatt einbaue.

Dass man auch hier schneller fahren kann, weiss ich selber. Beispiele:

1. Bildchen: Kloster Maurach/Birnau, Ortsdurchfahrt Ober-/Unteruhldigen, bis zur Autofähre Meersburg, ca. 7 km, Schnitt 33,6 km/h
2. Bildchen: Ortsausgang Unteruhldingen, Wechsel auf die Fahrbahn, bis Autofähre Mehrsburg, ca. 2 km, Schnitt 46,1 km/h

1587381462570.png 1587381339383.png

Im 7 km-Abschnitt sind zwei flotte Abschnitte enthalten, vor und hinter dem Ort. Der drückt verständlicherweise den Schnitt. Der 2 km-Abschnitt ist natürlich ein Sahnestück, und Dank Ausgangsbeschränkungen waren dort auch keine Autos unterwegs. Erstklassiges Fahren! Beide Teilschnitte wesentlich höher als der Gesamtschnitt von 27 km/h. (Link zur Strecke)

Wie lange ich die 46 km/h hätte halten können? Keine Ahnung, ich wusste natürlich, dass ich nur bis zur Fähre muss und reintreten kann. Aber mit ~34-38 km/h fühle ich mich normalerweise sehr wohl und kann so lange fahren, solange es Straße/Weg und Verkehr zulassen. Hilft aber alles nichts, wenn der Gesamtschnitt am Ende niedriger ist. Ist halt so. Nur einen möglichst idealen Streckenabschnitt herauszusuchen, die sprichwörtlichen Rosinen aus dem Kuchen herauszupicken, wie ich das oben als Beispiel getan habe, ist nicht ehrlich und verfälscht das Bild.
 

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Ich mache es mir doch nicht schwer. Es ist halt einfach so, dass der mögliche Schnitt von den lokalen Gegebenheiten abhängig ist. Hier unten, wo ich wohne, könnte Kid Karacho seine Schitte nicht fahren. Anders herum, ich könnte bei ihm oben wesentliche höhere Schnitte fahren, aber nicht so hoch wie er, solange ich nicht ein größeres Kettenblatt einbaue.
Nichtsdestotrotz sind "realistische Schnitte" "realistische Schnitte", es ist halt so das manche mehr Power in den Beinen haben als andere, sich mehr reinhauen als andere oder partout kleinste Straßen, Radwege und Ortsdurchfahrten als optimal Velomobilwege wählen.
Ich hatte auf einer wirklichen Velomobilfahrt noch nie einen Schnitt <28km/h.
Fahrten von der 500m entfernten Werkstatt auf einem Garagenhof nach Hause, 25m höher gelegen, mit Zeischenstopp am Kiosk da schau ich gar nicht auf den Tacho.

Ps. Mit einem eigenen Velomobil. Mit einem Geliehenem kann ich mich an 24,xkm/h erinnern, daß war etwa so schnell wie mit meinem damaligen RR (250,- Stahlrad mit Schutzbleche und Gepäckträger) im Wintereinsatz.
 
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Machs dir doch nicht so schwer:

Ein untrainierter Fahrer wie ich fährt in der Ebene mit einem aktuellen Velomobil zwischen 40 und 50km/h, da sind Durchschnitte von 40km/h möglich (natürlich auch alles darunter, ich schaff auch 10km/h Schnitt wenns sein muss). Da findet man auf den letzten Seiten einige Beispiele.

Ein trainierter Fahrer fährt zwischen 50 und 60km/h, das ergibt dann 50km/h Schnitt. Auch davon gibts hier welche.
Irgendwie fehlen mir bei all diesen Angaben der Zeitfaktor. Wenn ich nur 1 Stunde fahre, kann ich auch so reintreten, dass ich ohne Zwangsbremsung um die 50 herumpendle. Fahre ich 3 oder 4 Stunden, sieht das ganz anders aus: Da wären auf der Strecke vlt ein Tempo von um die 40 möglich. Bei ein paar Zwangsstopps geht das alles gar nicht mehr, da komme ich aus dem Takt und die Beschleunigung zermürbt mich derart, dass die Geschwindigkeiten niedrieger sind.
 
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Irgendwie fehlen mir bei all diesen Angaben der Zeitfaktor.
Warum möchtet Ihr Euch partout vergleichen?
Dafür sind Rennen oder Treffen mit anderen Velomobilfahrern da.
Es ist doch für interessierte Leser schön wenn möglichst viele Unterschiedliche Fahrten mit den jeweiligen Schnitten in welchen Gebieten und mit was für einer Art Fahrer zusammen kommen.
 
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Es ist halt einfach so, dass der mögliche Schnitt von den lokalen Gegebenheiten abhängig ist.
Klar, aber nach unten gibt es keine sinnvolle Grenze, nach oben schon. Schneller als flach geht praktisch nicht. Flache Strecken gibts überall, vielleicht nicht vor der Haustür, aber in Velomobilentfernung.
Und wenn jeder die schnellste Strecke angibt ist das auch vergleichbar.
 
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Ich habe mal ø Geschwindigkeiten morgens zur Arbeit mitgeschrieben,
Velomobil Alpha7 meist offen mit Contact Speed gefahren.
20190827_115912.jpg

Rennrad Stahl und Wetter tauglich ausgestattet, Reifen Schwalbe G-One
20190221_140614.jpg

Strecke Stadtzentrum Flensburg - Sonderburg Flughafen knapp 45km

2019
Datum Ø
01.08. 43,2
02..08 40,7

05.08 41,5
06.08 39,5 bewusst langsam
07.08 frei
08.08 RR 29,2
09.08 RR Aerolenker 31,4

12.08 Auto
13.08 Auto
14.08 frei
15.08 RR Schaltung verkl. 1.Gang 25km/h (Sprint auf 32 und bis 20 rollen lassen)
16.08 RR 28,8

19.08 Auto
20.08 Thys209 31,1 bei Mistwetter
21.08 frei
22.08 41,4 Vm mit Haube
23.08 40,5

26.08 Auto
27.08 300km Tour durch Dänemark 38,9
28.08 frei
29.08 frei
30.08 geplante Operation

02.09 Woche krankgeschrieben

09.09 Woche Auto

16.09 42,3
17.09 Auto
18.09 Auto
19.09 RR 26,7
20.09 40,7

23.09 34,5 bewusst sehr langsam gefahren
24.09 RR 29,0

Jahresurlaub und nicht weiter geschrieben


Vieleicht ganz interessant weil ein paar Up Fahrten dabei sind.

Rekordfahrt (aus Erinnerung 51,x km/h mit Schwalbe One Hosen und Haube)
 
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Nochmal zurück auf Los:
Ich bin z.B. am Freitag 100km gefahren mit einem Schnitt von 39km/h.
Wie ist das einzuschätzen? Geht da durch Training noch mehr?
Ist mein Velomobil auf aktuellem Niveau oder zu langsam? Ich fahre erst seit 500km Liegerad, bzw. Velomobil
Also zumindest unter günstigen Bedingungen ist ein 39er Schnitt über 100 km eine nur mittelmäßige Leistung, höchstens obere Hälfte der Kategorie.
Aber kein Grund für ein langes Gesicht, weil 500 km sind nix. 10000 km später fährst du die Strecke dann mit mehr als 44er Schnitt.
Oder anders, erst wenn du im SL in der Ebene paar km ü60 fahren kannst und ü70 als Höchsttempo schaffst, dann bist du gut.
 
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Oh...es hat sich viel getan. Ich bin von der Record auf nen Milan SL umgestiegen und habe auch etwas mehr Kilometer gefahren. Auf so einer 100km Strecke wie die von mir erfragten fahre ich mittlerweile 50er Schnitte. Das Fahrzeug hat allerdings sehr großen Einfluss darauf.
 
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