Quest bei Starkwind?

Dieses Thema im Forum "Velomobile" wurde erstellt von neksöl, 20.11.2016.

  1. neksöl

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    Hallo Forumgemeinde!
    War gestern unterwegs mit der Quest bei Windgeschwindigkeiten um 30km/h.
    Das entspricht ungefähr Windstärke 5 , in Böen vermutlich 6-7 Beaufort.Vielleicht auch mehr?
    Bin sonst eher bei Schönwetter gefahren.
    Bei Windangriffen seitlich wird die Quest ganz schön instabil. Ich hatte das Gefühl entweder im Graben oder im Gegenverkehr zu landen. Trotz Wim's Stormstrip. Bin deswegen schöööön langsam gefahren.

    Oder habe ich da wegen Unerfahrenheit zu große Befürchtungen?

    Welche Erfahrungen habt ihr mit Seitenwinden und VM?

    Gustav
     
  2. Wikinger

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    Böen von der Seite sind immer eklig. Nach einer gewissen Zeit weiß man aber, bis zu welcher Geschwindigkeit - sowohl der Böen als auch der Eigenfahrt - das VM noch gut beherrschbar ist. Das dürfte sowohl vom VM-Typ als auch vom Fahrer abhängen und somit individuell sehr unterschiedlich sein.

    Insofern ist es schwierig, Dir Tipps zu geben. Es ist aber natürlich immer schlauer, sich langsam an die Grenzen heranzutasten als ganz plötzlich drüber zu sein...
    --- Beitrag zusammengeführt, 20.11.2016 ---
    Um konkret zu werden: Mit meinem Orca fahre ich bei Böengefahr lieber nicht schneller als 35 km/h. Sonst werden mir die Ausschläge zu groß:whistle:
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.11.2016
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  3. Karlsruhe

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    Also ich bin heute auch bei Starkwind gefahren und gerade bei Seitenwinden muss man sich konzentrieren. Btw. ich habe die Stormstrips vom Vorgänger wieder entfernt, in meinen Augen verschantelt dieses Fensterdichtgummi die schöne Karosse.
    Wie viel Km bist du bereits mit deinem Quest gefahren? habe heute die 1000 km Schallmauer erreicht.
     
  4. dendrocopos

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    Finde es auch schwierig mit Seitenwind, glaube aber auch, dass man es lernt, besser zu beherrschen. Man kann teilweise auch vorrausschauen, wo man Wind erwartet, z.B. da wo das Haus/der Wald aufhören, muss man besonders vorsichtig sein. Auch seitliche Brückenbegrenzungen können unangenehm sein. Die sind zwar nicht sehr hoch, aber näher an der Strasse dran und beeinflussen den Wind dadurch recht stark. Und natürlich ist der VM-Typ sehr entscheidend: mit dem Milan SL finde ich es sehr entspannt, mit Quest (XS) muss man viel mehr aufpassen.
     
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  5. Karlsruhe

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    Also ich habe mir angewöhnt bei starken Windverhälnissen 0,5 mtr mehr zum rechten Seitenstreifen freizulassen. Auch die Blicke auf den Tacho reduziere ich deutlich
     
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  6. bumfidel

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    @vatsug neksöl:
    Hast Du den Stormstrip auch um die Nase bis zu den Fußlöchern geklebt? (am Heck brauchst Du übrigens keinen...)
    Und ist Dein Tillergelenk schön spielarm eingestellt?
     
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  7. neksöl

    neksöl

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    Nase/Fusslöcher = nein/ wusste ich nicht!
    Heck= ja / warum nicht?
    Tillergelenk = ohne spiel
    --- Beitrag zusammengeführt, 20.11.2016 ---
    3000 km

    ( habe die Quest seit Juni 2016/ aber auch Job+Familie)
     
  8. WeliJohann

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    Hallo.

    Ist glaube ich wirklich eine Frage der Gewöhnung und der inneren Einstellung.
    Mit der QUEST Bin ich auch schon bei Orkan im Binnenland gefahren und das ging gut bis ca vierzig.
    Nur einmal hatte ich dafür Gefühl wirklich ausgehebelt zu werden. Das war bei hoher Geschwindigkeit Berg ab durch als einen Wald ohne zu wissen wie windig es war und plötzlich der Wald ins offene Feld über ging.
    Aber ein halber Meter Versatz beunruhigt mich auch nicht bei normaler Fahrt.

    Mit entspannten Grüßen.

    Johannes
     
  9. magmamarc

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    kurze und damit hartere federn bringen viel....
    Und ein bisschen gewicht mitnehmen. Leg mal ein pahr flaschen auf den boden. Leeren kann mann die immer noch:p
     
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  10. bumfidel

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    Weil das nach meinem Verständnis plusminusnull ergibt. Das Heck soll ja wenn möglich vom Wind mindestens so stark abgelenkt wie der Bug. Das Questheck ist halt etwas flach geraten, um gut ausbalanciert zu sein. Hatte schon überlegt, hinten eine Flosse dran zu pappen.

    Theo sagte zumindest: "Bringt nix hinten. Und vorne wichtig, das es komplett um die Nase geht."

    Und ich komme so auch besser mit Böen klar. Und ich habe auch die roten Federn drin.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21.11.2016
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  11. RaptoRacer

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    Bisher fand ich Seitenwind nur auf Bergkämmen (zb Eifel) bei höherem Speed (50-60) unangenehm.
    Gefühlt ist dort der SL tendenziel etwas besser als das Quest.
    Ich habe aber keine Ahnung was dort für Windgeschwindigkeiten herrschten.

    Meine Erfahrung nach finde ich auch härtere Federn angenehmer.

    Zu den Stripes auf der Karosse:
    Die Sollen das Flügelprofil aerodynamisch durch eine Abrisskante zerstören, damit das Fahrzeug nicht angehoben wird.
    Vorne bringt das beim Quest viel, da es recht rund ist.
    Hinten ist es dagegen eher spitz, insofern dort weniger notwendig.
     
  12. kgebinger

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    Ich war gestern mit dem Strada unterwegs. Laut Sporttracks waren die Windgeschwindigkeit ca. 40km/h aus südlicher Richtung.
    Wind direkt von hinten oder vorne war kein Problem. Sobald der Wind aus irgendeiner Richtung von schräg kam, war gefühlt Segeln angesagt.
    Heftig waren Böen aus circa 160° oder 200°. Da hatte ich doch manchmal das Gefühl eines verdammten leichten Hecks. Ich habe mal aufgehört zu treten...die Kiste Beschleunigte von 20km/h auf 25km/h.
    Eine interessante Erfahrung.

    Beste Grüße

    Klaus
     
  13. Christoph S

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    Zum Fahren ist eigentlich alles gesagt. Vielleicht noch der Tipp alle Klettverschüsse des Schaumdeckels zu schließen. Und der Hinweis, dass das Abstellen bei böigem Wind problematischer ist, als das Fahren.:whistle:

    Gruß
    Christoph
     
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  14. Karlsruhe

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    Hat einem schon mal der Wind das Quest umgeschmissen? Wenn ja ab welcher Windgeschwindigkeit wirds gefährlich?
    Ich beziehe mich natürlich auf ein geparktes Quest ohne Fahrer
     
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  15. nerudus

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    Ich hatte gestern kein Problem mit Wind. Im Gegenteil... es hat riesigen Spass gemacht(y). Es hat zwar ein klein wenig gerüttelt, aber ohne, dass ich irgendwelche Anzeichen von Angst bekommen habe. Ich glaube, ich zerre sowieso noch zu sehr an der Lenkung beim Treten, so dass der Wind eher das geringste Problem war:unsure::whistle:.
    Ach ja, @Christoph S , genau das "Phänomen" hatte ich gestern auch, als ich einmal aussteigen wollte und nicht bedachte, dass der Wind schräg von vorn kam (MilanGT:confused:)

    MfG
    Maik
     
  16. Cars10

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    Die niederländischen VM-Fahrer die ich bisher kennen gelernt habe schwören auf den Stormstrip von Wim. Gibt es in drei Farben (transparent, gelb & weiß) Auch wenn der das VM etwas verschandelt...

    Ihre Aussagen sind, dass der Unterschied mit oder ohne Stormstrip ist ob man bei Windstärke 6 noch oben auf dem Deich fahren kann oder besser auf der Straße daneben.
    Einer sagte, dass ohne Stormstrip das VM bei Windstärke 6 anfängt nervös zu werden und mit Stormstrip fahren bei Windstärke 8 noch möglich sei.
    Habe ich selber noch nicht getestet.

    Gruß, Carsten
     
  17. Wikinger

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    @crummel hat mal ein Photo von seinem umgeblasenen Quest gepostet
     
  18. Christoph S

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    @crummel hatte mal ein Bild eingestellt.

    Gruß
    Christoph

    Edit @Wikinger war einen Tacken schneller.
    Das Bild scheint jedenfalls VM-Fahrern im Gedächtnis zu bleiben:whistle:
     
  19. crummel

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    Das war aber das geparkte Quest. Beim Fahren ist mir das glücklicherweise noch nicht passiert, zumindest durch den Wind nicht. ;)
     
  20. Karlsruhe

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    Gut, was lernen wir daraus, Quest immer mit der Schnautze in den Wind
     


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