Quattrovelo: erste Erkenntnisse

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@hank1970 Schau dir mal den Halter des Schaltwerks an. Wenn der gebrochen ist, dann zuckt zwar noch etwas, aber die Kette bewegt sich nicht mehr. Diesen Effekt hatte ich bei QV74 und QV112. Bei QV112 lag das Schaltwerk irgendwann mal komplett am Boden
 
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Kann man das selbst reparieren oder muss da ne neue Halterung bestellt werden...hab mir das noch nicht wirklich genau angeschaut....
 
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Von wo kann ich das so sehen? Durch den Wartungsdeckel am Boden?
Ja. Da würde ich ohnehin mal durchgucken, dann siehst du auch ob der Schaltzug nicht nur noch an ein paar Fäden hängt und deshalb den Umwerfer zucken aber nicht schalten lässt.
 
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@hank1970 @Pauli man sieht den Halter, wenn man oben reinschaut das Schaltwerk hängt an den mittleren Führungen der Hinterachse. Wenn die Lasche, an der das Schaltwerk hängt, gebrochen ist, dann wackelt das Ganze beim Schaltvorgang nur noch herum. Das Schaltwerk hängt dann nur noch an einer Edelstahllasche, aber irgendwann gibt die auch nach und dann ist komplett Feierabend.
Bei QV74 konnte ich noch nach Hause humpeln. Bei QV112 war kein Weiterfahren mehr möglich.

Beste Grüße

Klaus
 
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Auf dem Weg zur Arbeit hatte ich heute morgen Ghostshifting beim Überfahren von Gullideckeln. Da ich gestern den Luftdruck der Reifen (Shredda) auf 5,5 bar erhöht hatte war mein erster Gedanke, dass die Hinterachse nun ein wenig zu hart gefedert war.
Nach der Arbeit wollte ich dann den Luftdruck in den Dämpfern etwas verringern. Dabei stellte ich fest, dass der linke Dämpfer 3,5 und der rechte nur 1 bar hatten. Also beide auf 4 bar angeglichen und losgefahren. Allerdings bin ich nicht weit gekommen. An der nächsten Kreuzung müsste ich anhalten und wollte in den ersten Gang schalten. Doch die Kette ging über das große Ritzel hinaus und blockierte den Antrieb. Die Ursache war das abgefallene Ausgleichsgewicht am Schaltwerk. Es lag, mitsamt den Schrauben und der Konterplatte im Getrieberaum auf dem Boden. Die Kette war schnell wieder aufgelegt und dann bin ich vorsichtig schaltend, die letzten zwei Km nach Hause gefahren.
Jetzt bin ich im Netz erstmal auf die Suche nach einem Foto gegangen, auf dem zu erkennen war, wie das Ding wieder angeschraubt wird. Doch weder hier im Forum noch bei Velomobiel.nl
war etwas zu finden, was die tatsächliche Position des Ausgleichgewichts zeigt.
Also von oben durch den Lukendeckel probiert, wo das Mistding denn wieder angeschraubt werden könnte. Ohne Erfolg. Dann habe ich einen Gartentisch in die Garage gestellt und das QV zusammen mit meiner Frau mit der linken Seite auf den Tisch gelegt.
Durch die Wartungsöffnung könnte man nun das Schaltwerk von unten sehen.
Und es war auf den ersten Blick zu erkennen, wie das Ding wieder angeschraubt wird.
Das ganze sieht dann so aus:
IMG_20190208_135534475.jpg

Die Schrauben habe ich mit Schraubensicherungslack festgezogen. Das sollte jetzt erstmal die nächsten 10.000 km halten.
Unterwegs und ohne Tisch und womöglich im Dunkeln wäre die Reparatur wohl nicht so einfach gewesen.

Gruß Uwe
 
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QV 125 hat dieses Ausgleichsgewicht nicht. Ich habe auch Probleme mit Ghostshifting auf Kopfsteinpflaster. Habe mal eine Email an velomobiel.nl geschrieben.
 
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QV 125 hat dieses Ausgleichsgewicht nicht. Ich habe auch Probleme mit Ghostshifting auf Kopfsteinpflaster. Habe mal eine Email an velomobiel.nl geschrieben.
Das freut mich, dass ich dir mit diesem Foto helfen kann. Man kommt durch die Wartungsluke ganz gut an das Schaltwerk. Solange man nicht auf der Erde auf Knien rumrutschen muß.

Gruß Uwe
 
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QV 125 hat dieses Ausgleichsgewicht nicht. Ich habe auch Probleme mit Ghostshifting
Kann ich mir gar nicht vorstellen das du das Ausgleichgewicht bei Nr.125 nicht hast....bei meinem QV Nr.58 ist es noch nicht..irgendwann dann war klar das Serienmäßig einzubauen...hm....ich habe es dann nachgeliefert bekommen....
 
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@olafg QV74 und QV112 sind mit Ausgelichgewichten ausgeliefert worden. Ich kann es mir fast garnicht vorstellen das das nicht mehr verbaut wird.
Von oben ist es ein bisschen schwer zu erkennen. Vielleicht schaust Du einfach nochmal nach.

Beste Grüße

Klaus
 
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Von oben ist es ein bisschen schwer zu erkennen. Vielleicht schaust Du einfach nochmal nach.
Hallo Klaus. Ich hatte erst von oben reingeschaut und danach den ganzen Schaltwerkskäfig abgetastet. Da war nichts. Den Wartungsdeckel wollte ich nicht öffnen, da ich beim ersten und letzten Mal die Hälfte der Klettstreifen danach erneuern durfte. Aber vielleicht mache ich das morgen doch noch, damit ihr mir glaubt ;).

Viele Grüße
Olaf
 
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Ich habe den schönen warmen Abend heute genutzt, um endlich mal mit dem Austausch meiner verbogenen Hinterachse anzufangen. Dabei habe ich dann folgendes gesehen:
P1050076_Dämpfer_QV.JPG

Der Dämpfer war unten nicht mehr verschraubt. Aber wie kann so etwas geschehen? Dreht sich hier das Innere des Dämpfers und damit die Gewindestange aus der Hülse? Alle anderen Teile sind ja fixiert.

In meiner geistigen Umnachtung habe ich noch sehen wollen, wie der Dämpfer arbeitet. Zuerst gar nicht, das gesamte Teil war fest. Plötzlich tat sich dann doch was, das Innenleben fuhr urplötzlich fast komplett ein, dafür spritzte etwas Öl heraus. Das Innenleben bekomme ich vielleicht mit einer Zange wieder heraus, aber was ist mit dem verlorenen Öl? Kann ich davon ausgehen, dass ich den Dämpfer geschrottet habe?
 
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Dreht sich hier das Innere des Dämpfers und damit die Gewindestange aus der Hülse?
Ja, ist mir auch schon beim Quest passiert.
das Innenleben fuhr urplötzlich fast komplett ein,
Da hattest du den wohl in der Hand, und somit nicht in der richtigen Einbaulage.
velomobiel.nl schrieb:
Es sind Emulsion Dämpfer, da ist immer ein bisschen Luft ober die Öl, deswegen müssen die aufrecht verwendet werden.
Öl schwitzen ist normal, wann die Leck sind ist da ein Pfütze auf dem Boden.
Also beim Einbau unbedingt richtig rum einbauen.
 
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Bei meinem QV 88 habe ich heute den Luftdruck der Dämpfer kontrolliert und dabei ist mir aufgefallen, dass die Gummibälle unterschiedliche Formen hatten. Kann doch nicht sein, beide hatten genau 3.0 bar Druck, dachte ich so.
Um sicher zu gehen habe ich mit dem Messschieber den Ausdehnungsdurchmesser in der Senkrechten gemessen. Also das Maß von Oberkante bis Unterkante. Und tatsächlich: Der linke Ball war ca. 3mm dicker in der Ausdehnung als der rechte! Trotz gleichem Druck auf dem Manometer der Dämpferpumpe.

Kann es sein, das es so große Fertigungstoleranzen bei den Bällen gibt? Das ist doch eigentlich ein Dämpfer-Element, welches in Maschinen eingesetzt wird und somit ein Großserienprodukt mit geringer Fertigungstoleranz sein sollte.
Hat schon mal jemand seine Bälle vermessen? (Die im QV, welche denn sonst?) ;)

Wenn die Gummibälle sich unterschiedlich ausdehnen, wie soll man dann den Druck genau gleich einstellen?
Die können dann ja den gleichen Druck anzeigen und trotzdem unterschiedlich federn.

Gruß von Uwe, der gerade ein bisschen Ballaballa ist :confused:
 
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