Quattro Velo von Velomobiel.nl , Tipps, Tricks,Verbesserungen zum Quattro Velo

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:ROFLMAO:o_O:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:

Nach 50 Tkm sehe ich vorne keinen Verschleiß.
Ah ok, dann habe ich ja noch ein wenig Zeit:ROFLMAO:

Ich bin noch den Verschleiß vom Mountainbike gewöhnt. Da das einen außenliegenden Antrieb hat, kam da immer viel Schlamm und Dreck rein. Trotz guter Wartung musste ich den Antrieb ca. alle 2000km bis 3000Km komplett tauschen. Also in meinen besten Mountainbike-Jahren ca. jedes Jahr. Wenn man da früh genug ist, reicht es auch nur die Kette zu tauschen, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich diesen Zeitpunkt, trotz messen mit einer Kettenverschleißlehre, immer verpasst habe und der Verschleißgrad der Kettenblätter und Ritzel dann für die neue Kette zu hoch war, so dass ich dann doch immer alles tauschen musste. Sobald ich da an meinen Mountainbikes dran ging, habe ich es mir angewöhnt gleich alles zu tauschen um nicht zweimal dort anfangen zu müssen.

Beim Velomobil ist das alles ganz anders. Ich habe das schon bei meiner ersten Regenfahrt gemerkt, dass der Antrieb dort super vor Verschmutzung geschützt ist. Und das macht einen sehr großen Unterschied aus. Der Antrieb sollte da wesendlich länger halten. Da habe ich noch keine Erfahrung. Die andere Seite ist, ich werde bestimmt mit dem QV viel höhere Laufleistungen haben. Durch den regelmäßigen Arbeitsweg, werden sich die Kilometer relativ schnell aufsummieren. Ich werde den Verschleiß auf jeden Fall beobachten. Auf jeden Fall, möchte ich nicht wirklich erleben, dass beim Velomobil wärend der Fahrt die Kette durch zu viel Verschleiß reißt;). Diesen Punkt will ich vorher abfangen:unsure:. Mal schauen.

Aber vielen dank schon mal für die Info(y):giggle:
 
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Beim Velomobil ist das alles ganz anders. Ich habe das schon bei meiner ersten Regenfahrt gemerkt, dass der Antrieb dort super vor Verschmutzung geschützt ist. Und das macht einen sehr großen Unterschied aus. Der Antrieb sollte da wesendlich länger halten. Da habe ich noch keine Erfahrung.
mehrere Faktoren:
1.) geschützt(er) vor Dreck/Nässe
2.) 3mal so lange KEttenlänge, somit berührt jedes KEttenglied nur 3mal so selten die Zahnräder
==> defakto also so, als ob du 3mal Kettenwechseln würdest beim Up
3.) deutlich weniger Leistung nötig pro gefahrenen km bedeutet: weniger Belastung für die Kette
4.) tendenziell größere Kettenblätter... das kleinste Kettenblatt beim Velomobil ist oft größer als das mittlere beim MTB (3fach) => also auch weniger Kettenzug im Schnitt (hängt mit Punkt 3 zusammen)
 
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Hallo @Kraeuterbutter,

Ja, das könnte sein. Ich dachte da auch schon über diese Punkte nach. Damals, als ich anfing mit dem Mountainbiken, habe ich aus Spaß mal die maximale Kettenzugkraft theoretisch ausgerechnet, die ich mit den Übersetzungen auf meinen Mountainbikes aufbringen könnte.:unsure:(y) Ja, die Belastung an der Kette im Velomobil ist deutlich geringer. Ich bin mal gespannt.;)
 
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Ich habe mal die mögliche Entfaltung gerechnet:
geg: Kettenblatt 39/52T + Rohloff 500/14 (16 in / 28 out) + 20t
Ergebnis
minimale Entfaltung: 1,52 m
maximale Entfaltung: 10,64 m
Bandbreite Entfaltung: 7

für 39T alleine gilt
minimale Entfaltung: 1,52 m
maximale Entfaltung: 7,98 m

für 52T alleine gilt
minimale Entfaltung: 2,02 m
maximale Entfaltung: 10,64 m

jeweils Bandbreite Entfaltung: 5,26 (Rohloff 500/14)

Somit sollten die 39T eigentlich im flachen Land garnicht zum Einsatz kommen, die 39T bieten aber eine gute Abstufung am Berg mit dem Vorteil im Stand schalten zu können. (Dafür nicht so gut unter Last)
 
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hat jemand ne Idee, woher man diese flächigen Reflektorfolien passend fürs QV herbekommt?
CleanShot 2021-08-05 at 20.23.37.png
Alve ist nicht zufällig im Forum vertreten?
Sonst frage ich ihn mal direkt per mail.
 
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ich bin gespannt!
Hallo @Flow

Ich wollte ja noch schildern, welches Problem bei den 3D gedruckten Rollenböcke speziell für das QV bei mir aufgetreten ist. Und zwar, eins Vorweg. Das ist schon mal eine gute Idee das Velomobil hinten auf Rollen zu stellen um die Gangschaltung einzustellen(y)

Der 3D gedruckte Rollenbock ist ziemlich schmal in seiner Breite. Höchstens doppelt so breit wie der Reifen des Velomobils. Für ein dreirädriges Velomobil mit nur einem Hinterrad, wie zum Beispiel das Quest, wird das, denke ich, gut funktionieren, da man einen Rollenbock gut an einem Hinterrad genau in der Flucht des Hinterrades ausrichten kann, so dass das Velomobil nicht seitlich wegläuft. Wenn man allerdings für das QV zwei davon nebeneinander, natürlich genau paralell ausgerichtet, auf einer Platte geschraubt hat. Hat man die Problematik, dass man viel Mühe in die Ausrichtung der Rollenplatte zum Velomobil reinstecken muss, so dass das Velomobil nicht seitlich weg läuft und mit den Reifen an den Rahmen der Röllenböcke stößt und so das Weiterdrehen der Hinterräder verhindert. Für die Reifen ist es auch nicht gut wenn die am Rahmen der Röllenböcke schleifen. Zu mal dann der Widerstand beim treten so hoch wird, dass man merkt, dass da was nicht stimmt.

Ich habe aber gemerkt, als ich auf der Rollenplatte angefangen habe zu "fahren", dass das QV das "Bestreben" hat sich selbst auszurichten. Die Vorderräder stehen ja fest auf dem Boden und die Hinterräder laufen dann seitlich auf der Rolle weg. Da die Rollenplatte ebenfalls fest auf dem rauhen Boden steht, gibt es nur eine Sache, die sich bewegen kann und das ist das Heck des QVs. Wenn das Heck des QVs sich seitlich weg bewegt, verändert das ganz leicht den Winkel wischen QV und Rollenplatte. Das QV dreht sich dabei ein klein wenig um die mittige Hochachse zwischen den beiden Vorderräder, sodass sich dann das QV genau paralell zur Rollenplatte ausrichtet müsste. Soweit zur Theorie:unsure:

Ich denke, viel breitere Rollen wären vieleicht die Lösung und würden dem QV genug Raum geben, sich selbst auszurichten. Allerdings kann man das nicht mehr mit 3D gedruckten Rollen machen, da die Biegespannung auf den Rollen viel größer sind. Mir kam so die Idee solche Tragrollen von Rollenbahnen aus der Materialfördertechnik zu nehmen. Die sind aus Stahl und haben schon eine kugelgelagerte Achse fertig verbaut. Diese werde ich auf einem Rahmen aus Aluminiumprofilen verbauen. Die gesamte Breite der Rollenplatte wird 800mm betragen. Ich hoffe das reicht aus.:unsure: Eben gerade beim schreiben viel mir noch ein: Es gibt doch auch so Trainingsrollen für Rennräder, die haben so konkave Rollen. Da wird das, mit dem selbst ausrichten vieleicht noch besser funktionieren. Mal schauen, ich habe schon das Material für die Rollenplatte bestellt und werde sie erstmal mit den Tragrollen bauen. Die 3D-gedruckte Version werde ich wieder demontieren und die Teile für andere Sachen nehmen.

Ich habe hier mal ein Bild von meiner 3D-Konstruktion der neuen Rollenplatte und auch ein Beispielbild von so einer Rollenbahn aus der Materialfördertechnik aus dem Internet.

Mal schauen, ob meine Theorie aufgeht und funktioniert:unsure: Ich werde berichten, wenn ich die Rollenplatte gebaut habe:sneaky:

Gruß Matthias
 

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Es gibt doch auch so Trainingsrollen für Rennräder, die haben so konkave Rollen. Da wird das, mit dem selbst ausrichten vieleicht noch besser funktionieren.
Die freien Rollen für RR haben zylindrische Rollen, keine konkaven.
Ich will nicht ausschließen, dass es so was gibt, aber selbst-ausrichtend wäre das nicht.
Warum planst Du pro Hinterrad eine eigene Rolle und keine gemeinsame für beide Räder?.

Gruß
Christoph
 
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Die freien Rollen für RR haben zylindrische Rollen, keine konkaven.
Ich will nicht ausschließen, dass es so was gibt, aber selbst-ausrichtend wäre das nicht.
Warum planst Du pro Hinterrad eine eigene Rolle und keine gemeinsame für beide Räder?.

Gruß
Christoph

Zwei Drehhilfen aus dem Motorradzubehör tun es auch. So in dieser Art: https://www.louis.de/artikel/rothewald-drehhilfe-mit-distanzstueck/10003270

Hallo @Christoph S
Ja, das hatte ich auch erst im Kopf eine 800mm lange Tragrolle für beide Räder zu nehmen. Das wäre vielleicht einfacher auszurichten, aber ich dachte mir, ein Festpunkt in der Mitte der Platte würde die Platte noch stabiler machen. Aber ich glaube, die Platte ist schon stabil genug. Da könnte man wahrscheinlich einen Panzer drauf stellen:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO: Ich habe so ein wenig die Angewohnheit alles zu stark über zu dimensionieren.:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO: Ich komme ursprünglich aus dem Diesellokomotivenbau:ROFLMAO: Mal schauen, wenn ich das Ding gebaut habe, werde ich mal berichten;)

Hallo @olafg
Ah ok, mir war noch nicht bekannt, dass es so was für Motorräder gibt. Ich hatte mich mit Motorräder bisher noch nie näher beschäftigt. Klingt aber sehr interessant. Das werde ich mir mal merken.(y) In deinem Link sieht es sogar aus, als ob die Rollen sehr ähnlich zu den Tragrollen sind:unsure:

Gruß Matthias
 
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Mit belastetem Rad/Rädern ist schon besser, weil sich die Schaltung unbelastet anders verhalten kann.
Ist beim QV mglw. nicht so ausgeprägt wie bei dreirädrigen VM mit Einarmschwinge.
 
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Man kann sich auch beliebig verkünsteln:
Hinten einen passenden Schemel untergestellt, so dass die Laufräder frei drehen können und ein Stück Teppichrest dazwischengeklemmt mit dem man die Reibung zum Reifen einstellt funktioniert besser.

Hallo @labella-baron
Ja so ähnlich habe ich es bisher gemacht. Ich habe so eine Faltmatraze, die ich als Block im zusammengefalteten Zustand unter das Heck des QVs legen kann, um so die Hinterräder auf zu bocken, allerdings habe ich gemerkt, dass der Unterboden dabei ziemlich nachgegeben hat. Der Unterboden wölbt (federt) an der Auflagestelle etwas ein. Und es gibt da auch dieses typische "plopp-Geräusch" als wenn eine Platte sich ein wölbt. Schaden tut das zwar nicht, aber irgendwie ist mir das nicht geheuer, wenn man das oft macht. Sodass ich gedacht habe, da muss was "Besseres" her. Da ich mit Leib und Seele Maschinenbauer bin, macht es mir auch Spaß solche Sachen auszudenken und zu bauen. ;)

Gruß Matthias
 
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Mit belastetem Rad/Rädern ist schon besser, weil sich die Schaltung unbelastet anders verhalten kann.
Ist beim QV mglw. nicht so ausgeprägt wie bei dreirädrigen VM mit Einarmschwinge.

Hallo @PeterH
Bei meinen Mountainbikes habe ich hierfür einen Montageständer, wo ich den Antrieb frei hängend drehen kann. Ja, das stimmt, im unbelasteten Zustand läuft die Kettenschaltung ein klein wenig besser als im belasteten Zustand bei der richtigen Fahrt, aber beim Mountainbike reicht mir das völlig aus. Der Unterschied ist sehr klein.

Gruß Matthias
 
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