Quattro Velo von Velomobiel.nl , Tipps, Tricks,Verbesserungen zum Quattro Velo

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Hallo an alle QV-Fahrer, ich würde gerne mal wissen, was ihr gegen die Antriebsgeräusche eures Schätzchens unternommen habt. Jetzt, wo man wegen niedriger Temperaturen wieder mit Schaumdeckel fahren muss fällt mir der laute Antrieb besonders auf. Seltsamerweise ists umso lauter, je größer die Ritzel sind. Also, ab dem 5. oder 6. Gang wirds schlagartig leiser. Und bei noch kleineren Ritzeln überwiegen wohl die Windgeräusche. Woran kann es liegen, dass die größeren Ritzel mehr Lärm verursachen? An der Kettengeschwindigkeit ja wohl kaum, schließlich fahre ich in jedem Gang mit einer Kadenz von 80 - 90 Umdrehungen.
Eher habe ich den Kettenschräglauf von der 2. Umlenkrolle zum Ritzel in Verdacht. Wenn die Kette dann in der Mitte der Kassette ist, bei einer 11-fach Kassette der 6. Gang, sollte sie eigentlich gerade laufen.

Hat schon mal jemand mit anderen Umlenkrollen experimentiert? Oder die hintere Umlenkrolle vielleicht auf der Achse verschiebbar gemacht? Das sollte den Schräglauf der Kette dann um einiges reduzieren. Bei meinem alten Alleweder habe ich das mal mit der hinteren Umlenkrolle gemacht und es hat gut funktioniert. Bis die Achse der Rolle durch den Straßendreck so verschmutzt war dass die Rolle nicht mehr hin und her wandern konnte.
Aber das Problem hätte man im QV ja nicht. Wenn die Achse immer gut gefettet ist dürfte es wohl keine Probleme machen.

Der Idealfall wäre wahrscheinlich, wenn nicht die Kette über das Schaltwerk, sondern die ganze Kassette auf der Achse über einen Schaltmechanismus hin und her bewegt werden würde.
Dann hätte man keinen Kettenschräglauf mehr, somit geringeren Verschleiss und könnte wohl auch mehr als 11 Ritzel fahren. Das Ganze dann stufenlos mit Drehgriff schalten und mit einer Drehgriffumdrehung alle vorhandenen Ritzel rauf oder runter schalten.
Vielleicht kann das mal jemand, der die Möglichkeiten hat, in die Tat umsetzen.

Gruß von Uwe, der mal seine hinter Umlenkrolle pimpen wird.
 
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Also, ab dem 5. oder 6. Gang wirds schlagartig leiser
Das kenne ich so nicht.
Umlenkrolle vielleicht auf der Achse verschiebbar
Da habe ich allerdings auch schon drüber nachgedacht, in der Hoffnung dass das noch ein paar Watt freigeben könnte.
Der Idealfall wäre wahrscheinlich, wenn nicht die Kette über das Schaltwerk, sondern die ganze Kassette auf der Achse über einen Schaltmechanismus hin und her bewegt werden würde
Das hört sich nach dem Hilgo an.
 
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sondern die ganze Kassette auf der Achse über einen Schaltmechanismus hin und her bewegt werden würde.
Wohl schwer möglich, da die Achse aus 2 Teilen besteht. Die rechte und linke Achse treffen sich nämlich genau in der Mitte der Casette, wo sich dann auch noch jeweils der linke und rechte Freilauf befinden.
Soweit ich weiß wird beim Hilgo die Casette auch nicht hin- und herbewegt, sondern das Schaltwerk vor der Casette stufenlose übder die Nuvimci - Schaltung bedient...
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Dann ist das die Kettenspannung die auch auf größeren Ritzeln leiser wäre.
Du meinst, je weniger die Kette gespannt ist umso leiser leiser ist sie?
Das glaube ich nicht. Einfach deswegen, weil meine Kette auf den ersten 2000 km zu lang war und trotzdem auf den größeren Ritzeln deutlich lauter war.
Jetzt habe ich drei Kettenglieder rausgenommen, der Kettenspanner spannt die Kette selbst auf dem kleinsten Ritzel noch sehr kräftig und geräuschmäßig hat sich nichts geändert.
 
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So, ich habe mal die Umlenkrolle ausgebaut und dabei festgestellt, dass sie gar nicht weiter nach links wandern könnte, wenn sie nicht deutlich kleiner ist. Der Grund ist das Kettenschutzrohr vom Leertrum, das ist im Weg.
Also habe ich eine kleinere Rolle eingebaut, die würde sich auch oberhalb des Kettenschutzrohres noch frei drehen. Die ist aber für die kleinen Ritzel deutlich zu klein. Ab dem 8. Gang hängt die Kette in der Luft und geht beim Hochschalten auf die grösseren Ritzel auch nicht wieder in die Nut der Umlenkrolle. Ist also nix mit seitlich mit der Kette wandernder Umlenkrolle. :(

Wäre ja auch zu schön gewesen.

Gruß Uwe
 
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Ich hatte bei meinem QV anfangs das Problem, dass die zwei längsten Gänge ratterten. Ursache war der Umwerfer, bei dem der normale Kettenspanner ja durch einen Ketten“käfig“ ersetzt ist. Der Käfig wiederum wird oben durch einen Kunststoff-ummantelten Bolzen zusammengehalten. Leider war der Umwerfer zu weit nach vorne oben rotiert, so dass die Kette (Zugtrum) auf den zwei kleinsten Ritzeln nicht mehr über dem Bolzen lief, sondern auf ihm auflag und sich langsam durch den Kunststoff gefräst hat. Sehen konnte man das von oben im „Maschinenraum“ mit der Taschenlampe.

Den Umwerfer kann man nach Lösen der 10-er Mutter etwas nach unten rotieren und dann wieder festschrauben. Danach ist Ruhe, und die langen Gänge laufen besser.
 
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@Manfred Agne guter Tipp. Da muss ich mal bei mir nachschauen, da die Geräusche durch den Kettenantrieb lauter sind, im Vergleich zu QV74. Dafür herrscht an der hinteren Aufhängungs/Dämpfer-Konstruktion angenehme Ruhe. Defacto sind bei mir die Geräusche durch die Kettengeschwindigkeit verursacht.

Beste Grüsse

Klaus
 
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Ich habe mal wieder Last mit der Schaltung. Seit Tagen will die Kette nicht mehr auf das große 32er Ritzel, seit Wochen weigert sie sich fast immer auf das kleinste 11er zu springen. Begrenzungsschrauben wurden nicht angerührt.
Für das erste Problem sollte ich mehr Spannung auf den Zug geben, für das zweite Spannung rausnehmen, damit der Umwerfer weiter raus kommt.
Vor dem Zerfransen des letzten Schaltzugs ließen sich noch alle Gänge schalten, nach dem Wechsel des Zugs zunächst auch, doch nun? Einzelne Litzen des Zugs sind schon gerissen, aber insgesamt sieht er noch gut aus.

Was tun?
 
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Schaltzug wechseln und folgendes Kontrollieren.
Der Käfig wiederum wird oben durch einen Kunststoff-ummantelten Bolzen zusammengehalten. Leider war der Umwerfer zu weit nach vorne oben rotiert, so dass die Kette (Zugtrum) auf den zwei kleinsten Ritzeln nicht mehr über dem Bolzen lief, sondern auf ihm auflag und sich langsam durch den Kunststoff gefräst hat.
Den Umwerfer kann man nach Lösen der 10-er Mutter etwas nach unten rotieren und dann wieder festschrauben
Ich würde dabei gleich auf Powercordz wechseln.
 
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ch hatte bei meinem QV anfangs das Problem, dass die zwei längsten Gänge ratterten. Ursache war der Umwerfer, bei dem der normale Kettenspanner ja durch einen Ketten“käfig“ ersetzt ist. Der Käfig wiederum wird oben durch einen Kunststoff-ummantelten Bolzen zusammengehalten. Leider war der Umwerfer zu weit nach vorne oben rotiert, so dass die Kette (Zugtrum) auf den zwei kleinsten Ritzeln nicht mehr über dem Bolzen lief, sondern auf ihm auflag und sich langsam durch den Kunststoff gefräst hat.
Ist bei Dir evtl. mal die Kette vom Kettenrad gesprungen?
Das ist mir 3-mal passiert. Immer ist sie bei relativ hoher Geschwindigkeit auf kleinem Ritzel durch Fahrbahnunebenheiten so in Schwingungen geraten, dass sie über den Kettenschutzring gehüpft ist. Zweimal ging alles gut beim Wiederdrauflegen. Beim dritten Mal hat sie sich unter der Mutter des besagten Bolzens verhakt. Natürlich habe ich da nicht drauf geachtet beim Wiederdrauflegen. Bei der anschließenden Weiterfahrt gabs hässliche Rattergeräusche, weil die Kette mit dem Zugtrum noch unter der Mutter hing. Nachdem ich sie befreit hatte konnte ich normal weiterfahren. Allerdings nur noch bis zum 9. Gang. Ab dem 10. war ein Rattern und Vibrieren in der Kette, sodas ich freiwillig langsamer nach Haus gefahren bin.

Dort habe ich mir die Sache dann in aller Ruhe angesehen.

Die Kette lief genau wie bei Manfred auf den beiden letzten Gängen auf dem Bolzen.
Ursache dafür war die verhedderte Kette unter der Mutter des Bolzens. Beim Anfahren in diesem Zustand habe ich mit der Kette das Schaltwerk soweit nach oben gezogen, das die Kette bei den kleinsten Riteln auf dem Bolzen auflag und fürchterlich gerattert hatte.

Nachdem ich die Kette dann um drei Glieder gekürzt und das Schaltwerk wieder weiter nach unten gedreht hatte lief alles wieder problemlos.

Die Hauptursache für das ganze Theater war eine zu lange Kette, die auf den kleinen Ritzeln nicht mehr genügend Spannung hatte. Seit ca. 2000 km habe ich jetzt Ruhe und mir ist seit dem auch die Kette nicht mehr abgesprungen.

Gruß Uwe
 
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Ist bei Dir evtl. mal die Kette vom Kettenrad gesprungen?
Kann ich nicht mehr sicher sagen. Ich hatte mindestens zwei Kettenabwürfe, kann das zeitlich aber nicht mehr einordnen. Ich werde aber in Zukunft darauf achten dass die Kette nach dem Auflegen richtig liegt. Kette kürzen mag ich noch nicht, evtl. setze ich den Sitz in den nächsten Wochen doch noch 1cm nach hinten, und dann brauche ich die Länge.

Danke!
 
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Die....Kette....ist dann aber schon wirklich sehr locker bzw. sehr zu lang gewesen....
Ja, natürlich war sie zu lang für die kleinen Ritzel. Als ich das QV neu hatte und das Tretlager und den Sitz auf mich eingestellt hatte habe ich es versäumt, die Kette zu kürzen. Es lief ja auch zu Anfang alles wunderbar. Und beim ersten Kettenabwurf habe ich mich zwar gewundert aber nicht weiter nachgeforscht. Beim zweiten Mal war ganz eindeutig ein Wurzelaufbruch auf einem Radweg die Ursache für den Abwurf. Nur ändern konnte ich daran erstmal nichts, weil ich auf Urlaubstour war und dummerweise den Kettentrenner zu Haus gelassen hatte. Nach dem dritten Mal war ich dann schlauer und habe die Kette gekürzt. Seitdem ist Ruhe, und selbst bei den fiesesten Wurzelaufbrüchen oder Bodenwellen
passiert nix mehr.
 
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Man sollte mal eine komplett Neue Unlenkrolle für hinten entwickeln. Einfach innen 3cm breit. Dabei gleich auf 11-12cm innendurchmesser gehen.
Das würde wahrscheinlich mehrere Probleme mit einem Mal lösen. Kein oder nur noch geringer Schräglauf, vermutlich leiser und vielleicht auch minimal weniger wattfressend. Für jemanden mit Drehbank bestimmt kein Hexenwerk, aus Nylon oder vergleichbarem Material aus dem Vollen gedrechselt.

Wer traut sich? :whistle::)
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Ich konnte mein Tretlager 5 cm verschieben, ohne die Kettenlänge zu verändern.
Hast Du es nach vorn oder nach hinten verschoben? Bei mir waren es nicht viel mehr als 3cm nach hinten. Das hat aber ausgereicht, um die Spannung auf den kleinen Ritzeln auf ein Minimum zu reduzieren.
 
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