Python Tretroller (Idee)

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Es gab damals eine Version mit Slickreifen. Es geht schon in der Ebene, aber 1% Gefälle hilft sehr viel.
In der Stadt hatte ich mehr Spass mit den Slalomskateboard. Zusammen mit dem ÖV unschlagbar. Mit den flexenden Decks kannst du pushen zum beschleunigen oder mit der gegenbewegung bergab bremsen.
 
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Ein Phyton-Roller wird wohl die Tendenz haben, mangels Dämpfung, vorne so zu wedeln wie das Doppelgelenk-Phyton, aus dem Link neulich hinten, mit dem Nachteil, dass er in Folge immer gleich entgegen der Trägheit die Kurve zumacht und den Helden abrollen lässt. Gut steuerbar wäre er mit einem Fuß auf dem Knickyteil vor oder neben dem Vorderrad, aber dann kannste nicht abschieben... Und Bremsen...
Was bedeutet "Dämpfung" in diesem Kontext?
Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso man einen Fuß auf dem Knickyteil braucht, es gibt ja einen Lenker für das Vorderrad. Man sollte sich vielleicht vom Bild des MBB/Knickys/Pythons verabschieden und es einfach als andere Lenkgeometrie betrachten (Ein MBB ist ja auch weiterhin fahrbar, wenn man es zum Up umbaut).
Ich argumentiere jetzt mal das andere Extrem:
Es geht ja hier nur um einen fast gewöhnlichen Tretroller, der allerdings statt normalgroßem positivem Nachlauf einen erheblichen negativen Nachlauf (positiven Vorlauf) hat. Wie ich in anderen Threads gelernt habe, sei alles irgendwie fahrbar. Größe und Vorzeichen des Nachlaufs spiele nicht soo eine große Rolle.

Ich will nicht sagen, dass ich es besser weiß, ich versuchs nur zu verstehen.
 
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Oh Asche auf mein Haupt, danke für den Erinnerungslink! Entschuldige bitte, dass ich Dich des Falschpostings beschuldigte, das war ganz falsch... o_O
einen genaueren Plan, wie Du den Puky
nicht genau und nicht Deine seltsame Wortwahl, eine Umbauskizze, inspiriert durch @McElburg VCS:
20210223_105746.jpg

Ich muss die Gabel wohl dran lassen, um die Achse nicht zu überlasten. Cool wäre es ganz ohne "Bügel", wie in der unteren Skizze.
Ich hab noch ein paar Vorderachsen vom Familienräder auf Nabendynamos umrüsten, daraus werd ich vll die Gelenke machen.
Gruß Krischan
 
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Den Dirtsurfer bin ich ein Wochenende gefahren. Der geht richtig gut bergabwärts. Du bist schnell über 50km/h. Auch die Bremse ist gut gelöst. Der Lenkeinschlag ist sehr beschränkt. Leicht berghoch geht gerade so, ist superanstrengend.
Ist das berghoch vergleichbar mit tretrolleranstrengend oder gibt es da irgendwas, was den Dirtsurfer prinzipbedingt langsam am Berg macht? Gründe könnten potentiell sein:
a) fehlendes Tretroller / Longboard Training, hier werden ja andere Muskeln beansprucht und Bewegungsablauf spielt auch eine Rolle
b) der Dirtsurfer scheint mir nicht als Push-Board designed zu sein: hohe Bodenfreiheit macht es schnell anstrengend, da das Standbein sich beugen muss, damit der abstoßende Fuß genug Kontakt zum Boden hat. Nach hinten raus scheint er mit etwas breit, d.h. man kann evtl. nicht frei genug nach hinten durchtreten. Das Rohr um das Vorderrad ist möglicherweise auch im Weg, kann ich aber von den Bildern nicht genau beurteilen.
c) schwer rollende Reifen

Aber wenn man das Lenkprinzip an einen Tretroller baut, sollte es eigentlich nicht langsamer werden. Oder übersehe ich was?

Dann gibt es noch das Grassboard
Die Gewichtsverteilung ist schlechter. Gefühlt musst du dich immer voll nach vorne beugen. Dafür ist es superwendig. Bremse hat es keine. Geht nur bergab. Es ist deutlich schwieriger z fahren als der Dirtsurfer.
Da man genau über dem Hinterrad steht, wundert es mich nicht, dass man sich nach vorne beugen muss, sonst ist das Vorderrad ja fast unbelastet.
Dann gibt es noch das Liegerad von @McElburg mit virtual-center-steering was ich sehr spannnend finde.
Habe den Thread schon mal vor längerem gelesen, bin mir aber immer noch nicht sicher wo jetzt der Vorteil ist und ob das auf Tretroller (Inline Boards) übertragbar wäre.
 
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@smö Je höher das Trittbrett desto Anstrengender. Ich bin den Dirtsurfer und den Grasshopper 2002 gefahren. Damals war ich 10 Jahre mit dem Slalomskateboard unterwegs. Da waren auch Strecken über 25km dabei. Zum Muskelausgleich manchmal switch (mit dem Rücken zur Fahrtrichtung) auf das Brett gestanden, Hände in den Hosentaschen... Fehlende Muskeln eher unwarscheinlich. Der Dirtsurfer ist natürlich schwerer als ein Slalomskateboard. Ein Trettroller mit Fahrrad-Laufräder bin ich nie gefahren. Die Modernen mit Fahrradlaufrädern haben ja sehr tiefe Trittbretter, was es leichter macht. Hinten berühren war beim Dirtsurfer kein Problem. Die Reifen waren grob für Gelände.
Beim Dirtsurfer musste man aufpassen das man nicht mit der Nase irgendwo einspitzt. Enge kurven haben die Könner gedrifftet.
Wenn das VCS funktioniert, hast du das einspitzen der Nase nicht, vermutlich ein grösserer Lenkeinschlag. In der Stadt mit dem Dirtsurfer kommst du kaum um die Kurven, ausser du fährst überall auf der Strasse.
 
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Dan

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Was bedeutet "Dämpfung" in diesem Kontext?
Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso man einen Fuß auf dem Knickyteil braucht,
Also erstmal gibt es beim Dirtsurfer keinen Lenker für das Vorderrad - Kontext beachten!

Dämpfung bedeutet den Unterschied zwischen Vorderteil und Hinterteil in diesen Videos, die Krischan geteilt hat, beide mit Phytongelenk:

daher meine Vorhersage, dass ein Roller mit ungedämpften und ungelenktem Phytonvorderteil einfach unfahrbar ist, weil er
a) zum Pendeln neigt
b) der Trägheit entgegen übersteuert - also "unter dem Fahrer hinweg" immer weiter einlenkt

Der Dirtsurfer funktioniert, weil das Rad vorn angeschlagen ist, so dass ein eventuelles Pendeln wieder eingefangen wird, weil das Rad in Richtung der Trägheit einlenkt.

Ein VCS vorn statt einem Phyton-Gelenk könnte funktionieren, da dann das Rad beim Einlenken in die richtige Richtung "wandert",
nur die "Anschläge" müssen so ausgeführt sein, dass es nicht blockiert, wobei man eh runterfällt wenn die Lenkung anschlägt...
 
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Wenn das VCS funktioniert, hast du das einspitzen der Nase nicht, vermutlich ein grösserer Lenkeinschlag. In der Stadt mit dem Dirtsurfer kommst du kaum um die Kurven, ausser du fährst überall auf der Strasse.
Man könnte das Vorderteil so wie beim Grassboard gestalten, einfach ein Rohr über dem Vorderrad, dann ist es nicht durch die seitlichen Rohre eingeschränkt.

Hab den Dirtdurfer als Tretroller gefunden:

Ooopsie, ist ja falsch herum ;-P
 
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Tadaa...
20210223_221238.jpg
20210223_221316_003.jpg
20210223_221426.jpg

Boah, bringt das Laune, wenn beim Modell alles funzt :)
Ist mein erstes VCS- Modell, man glaubt es erst, wenn man es selbst bewegt. Ich brauch jedenfalls immer erst was zum be-greifen.
Der Puky wartet auf die Säge, der OP ist vorbereitet...
Ich freu mich schon auf morgen :)
Gruß Krischan
 
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aus der Pfalz ;-)
Hi :sneaky:,

:)...

Frox & Erik@wannee.nl schrieb:

Im Kontext von RWS fand ich http://wannee.nl/hpv/abt/e-index.htm, und dort dieses Bild:

Und, leider:
Erik@wanee.nl schrieb:
I would have thought that it should be a Columbus' egg, ...

... after four months of intense trying and changing all parameters of the bike, I couldn't ride a single meter on it!
Unfortunately, the movements of all parts are so complex that it is impossible to understand why this bike was unsuccessful.
I couldn't solve a couple of fundamental problems with my 'solution'. Disappointing but instructive.
Nachdem ich das seinerzeit gelesen und dieses Bild des ABT-2 gesehen hatte kam ich schwer ins Grübeln, wochenlang, die Enttäuschung von Erik, sein ,,Ei des Kolumbus'' :sneaky: ..., und die Tatsache daß er damals unter erheblichem Zeitdruck & Stress nicht ruhig arbeiten konnte, kurz: Ich dachte an einen Flüchtigkeitsfehler seinerseits. Es war tatsächlich so, nur ein minimaler Fehler, aber kleine Ursache & große Wirkung. Danach schrieb ich ein Programm das den Bauplan für obiges GIF & folgendes ,,malte'':


Das Konzept von SCS ( Self Center Steering, die Schwerkraft stabilisiert den Geradeauslauf ), war mir damals noch nicht hinreichend bekannt. Nur deswegen & aus Zeitmangel ist es jetzt ( noch ) nicht reingedacht ...

Das GIF habe ich einigen Leuten gezeigt, verstanden hat das keiner auf Anhieb. Meine Betrachterperspektive war: Mit dem Kamerwagen vor dem RWS-Bike herfahren........dann zieht sich das Hinterrad automatisch in den Geradeauslauf. Es ist schwer erklärlich ...

Kurz, my opinion: Das Gelenk-4-Eck des ABT-2 muß einfach verdoppelt werden.

Allerbeste Grüße!
Christian
 
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Hallo Christian @Frox,
ich schieb hier so mein Modell über den Tisch und frage mich beim Beobachten der Lenkbewegung, warum man den einfachen Tretroller nicht freihändig fahren kann...
20210224_085919.jpg
Die Vcs ist doch "nur" eine Vereinfachung der Dirtsurferlenkung. Ist es nur der Steuerrohrwinkel, der das Freihändigfahrenkönnen bewirkt? Der Nachlauf ist kaum anders, als beim original Puky...
Jetzt kann ich es anfassen und ich check es doch nicht. Mannmannmann...
Gruß Krischan
 
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Ich bin gespannt. VCS wird ja immer wieder mal versucht, aber gibt es eine Umsetzung, die auch tatsächlich gefahren wird? Ich lese immer nur von abgebrochenen Projekten bzw. Projekten von denen man dann nie wieder was hört.

Mir scheint das jetzt auch nicht mehr soviel mit der Dirtsurfer-Lenkung zu tun zu haben. Würde es eher als VCS-Inlineboard bezeichnen.

RWS für Einspurer scheint mir hoffnungslos. Ja, man bekommt mit viel Aufwand was hin, das sich fahren lässt, aber eine Stabilität und Alltagstauglichkeit vergleichbar mit FWS konnte bis jetzt noch niemand umsetzen. Also bevor wir hier in RWS Konzepte abdriften vielleicht ganz konkrete Verbesserungsvorschläge zum FWS-VCS.
 
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Die Vcs ist doch "nur" eine Vereinfachung der Dirtsurferlenkung. Ist es nur der Steuerrohrwinkel, der das Freihändigfahrenkönnen bewirkt?
Ist sie das? (offen Frage)
Entscheidend beim Dirtsurfer scheint mir jedenfalls der Steuerwinkel von größer 90° und der lange Nachlauf zu sein. Dadurch sollte es einen self-centering Effect haben. Wird hin und wieder mal bei Langliegern so gebaut.
das Mosquito. Und Haralds Python, s.o.
Der VCS-Lowracer ist für mich kein Positivbeispiel. Das Mosquito hatte ich (in meinem Kopf) nicht in der VCS Kategorie, aber stimmt, ist vom Prinzip nichts anderes.
 
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