Puma Getriebehecknabenmotor mit Rückwärtsgang und Reku???

JKL

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Maximaler konstanter Entladestrom: 50A
Hmm ... ich denke die Zellen könnten 80A max, die 50A kommen vom Balancer.
Meine Packs könnten laut Datenblatt 360A (Balancer hat 60A Dauer) und selbst die werden (mit 40Ah) im Siebengebirge warm.

Spar nicht am Akku, dafür sind deine Steigungen zu extrem.

Gruß Jörg
 
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Ab 70-75er (bestenfalls ~80er) Kadenz sind die Dauerleistungen ohne thermische (unmodifizierte) Probleme ca. 15-20% höher. Bei knapp 60er Kadenz heizt sich der Motor deutlich schneller auf. Ein niedriger Betriebsstrom ist somit ohnehin angeraten, doch auch die Abtriebsleistung sinkt.
Mit nachgerüstetem Thermistor in den Motorwicklungen ist das messbar, die Standardlösung der BBS01/02 weist nur einen einzelnen Thermistor am Kühlalu der FETs auf, keinen im Motorkompartement.

Ein TSDZ2 ist dabei allerdings auch nicht besser gestellt. Eher noch schlechter ggü. BBS02/BBSHD(03)/Ultra, gemessen rein am Wirkungsgrad, nicht den Maximalleistungen.
 
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Weiß nicht, ob das wirklich gute Zellen sind, aber ich kenne mich im Grunde nur mit LiFePO-Zellen aus, die man dauerhaft mit 20C entladen darf.
Damit habe ich meinen Align T Rex 600 betrieben., als ich noch Modellflug gemacht habe. Habe noch einige Lippos rumliegen und nutze sie für meine Boardelektronik im Velomobil. 2 mal 3S 2800mha
Bekommt man denn diese Lippos auch in der Größe 52 V bzw. 14 S und 20.000mha , oder muß man sich das wieder Parallele oder/und in Reihe geschaltet zusammen stellen?
 
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JKL

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................ hab selber noch mal gegoogelt, um da auf 14S zu kommen wird es schwierig und sehr teuer:unsure:

z. B der Anbieter hier https://www.stefansliposhop.de/index.php?cPath=173&filterMM=4f84

und da habe ich noch den hier, dann könnte es passen:
Davon 4 Stück Parallel geschaltet und 1132,04 Euro ärmer:censored::
LiFePo nicht Lipo ;)

Gruß Jörg
 

JKL

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Ach so. Mit den ganzen Unterschieden der Lithium Zellen kenne ich mich nicht so gut aus.
Ich denke, wirklich auskennen tun sich bei dem Thema nur die Wenigsten (ich auch nicht zu 100%).

Ich lese Datenblätter, nutze von den max Zahlen max 1/3 (Ausnahme Reku, aber die ist so kurz, das sich der Akku nicht wirklich erwärmt), baue die Akkus und dann testen testen testen.
Das kann auch mal in die falsche Richtung gehen, eine Zelle eines Markenherstellers hatte z.B. wirklich gute Werte ... leider nur auf den Datenblatt.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, das es riesen Unterschiede bei Zellen für 2€ und für 8€ gibt.
Meinem Vermieter habe ich z.B. in seine Akku-Heckenschere teure LG-Zellen eingebaut.
Da hätten es vermutlich auch Zellen für 2€ getan (wird 3x im Jahr benutzt), aber die Zellen schaffen jetzt die ganze Hecke (vorher war es nur 1/3) und werden länger als die Maschine halten.

Bei einem Fz nutze ich nur noch Zellen die sonst nur in Akkuwerkzeugen der Profiklasse verbaut werden.
Im Verhältnis -< Wh - Preis <- sieht das auf dem Papier erst mal schlecht aus, aber wenn ich die Akkus nach 2 Jahren nachmesse, haben die noch nie mehr als 10% verloren (ausser meinen eigenen Aukks, eigentlich nicht mal 5%), ich rate den Kunden auch immer die Akkus so groß zu nehmen, wie möglich ... min 1,5 x so groß wie man braucht, wenn möglich sogar 2x.
Ein Akku ist nun mal kein Tank und wenn er nach einem Jahr ersetzt werden muss, weil ich nicht mehr bis ans Ziel komme, wird das auf Dauer teuer.

Bei dir kommen jetzt noch extreme Steigungen dazu und wie gesagt -> ein Akku ist kein Tank.
Ein Akku altert (vereinfacht gesagt) bei hohen Temperaturen und ein ausreichend großer Akku, mit guten Zellen wird (auch bei deiner Belastung) nicht so schnell warm.

Gruß Jörg
 
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@JKL: Kommt aber auch sehr auf die Datenblätter an... Ich hab für einige Zellen Datenblätter vom Hersteller, recht umfangreich (Lebensdauer bei mehreren Lade/Entladebedingungen, genaue Angaben zum Innenwiderstand bei bestimmten SOC und Temperatur, umfangreiche Sicherheitstests, usw. ) Da kann man schon sehr genau die spätere Belastbarkeit und Lebensdauer abschätzen. Aber Zellen die für den KFZ Bereich vorgesehen sind, sind mittlerweile auf nem ganz anderen Stand als das ganze 18650 "Gelump". 3000 Ladezyklen bei 240Wh/kg bei 1C Laden/Entladen und 100% Ladehub sind bis "Lebensende" (80%) keine Seltenheit mehr. Einige halten mehr aus, wie z.B. die neuen von CALB (LiIon, nicht LiFePO4), die dürfen kurzzeitig mit 8C geladen werden :p

Billige China-Zellen (besonders 18650) mit irgendwelchen aufgedruckten Traumwerten erreichen teilweise nicht mal 1/10tel der Kapazität von Markenzellen und werden dadurch in Sachen Preis pro kWh plötzlich teurer als die teuersten Premiumzellen. (Siehe hier : https://www.taschenlampen-forum.de/...650-test-508-800mah-in-62-zellen.76347/page-2 )
 
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JKL

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Aber Zellen die für den KFZ Bereich vorgesehen sind, sind mittlerweile auf nem ganz anderen Stand als das ganze 18650 "Gelump". 3000 Ladezyklen bei 240Wh/kg bei 1C Laden/Entladen und 100% Ladehub sind bis "Lebensende" (80%) keine Seltenheit mehr. Einige halten mehr aus, wie z.B. die neuen von CALB (LiIon, nicht LiFePO4), die dürfen kurzzeitig mit 8C geladen werden
:cry:
Was meinst du, wie neidisch ich auf diese Zellen schaue, aber die bekomme ich (Raum / Gewicht) beim besten Willen nicht mal in meinen SR3.
:cautious:
Und da bin ich mit ~12kg schon am Rand des (wörtlich zu nehmen) tragbaren.

Gruß Jörg
 
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Naja, wieviel Ah hat denn dein Akku? Die kleineren Zellen fangen bei etwa 50Ah/700g (LG Pouch), bzw. 800g (CATL Prismazellen) an. 14s wiegt damit keine 10kg bei gut 2,5kWh.
 

JKL

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Naja, wieviel Ah hat denn dein Akku? Die kleineren Zellen fangen bei etwa 50Ah/700g (LG Pouch), bzw. 800g (CATL Prismazellen) an. 14s wiegt damit keine 10kg bei gut 2,5kWh.
Ach man Patrick ... lass das ... ich kann doch nicht immer ... Mano.
Welche Abmessungen haben die denn? (mit etwas Glück sind die ja viiiel zu groß)

Gruß Jörg
 
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